International
USA

«Wir reden, bis die erste Bombe fällt» – so versucht Tillerson, Trump in Schach zu halten

FILE - In a Friday, Oct. 13, 2017 file photo, Secretary of State Rex Tillerson answers a reporters question while greeting Organization of American States Secretary-General Luis Almagro at the State D ...
«Ich habe nachgeschaut, ich bin intakt»: Tillerson witzelt über seine angebliche Kastration. Bild: AP/AP

«Habe nachgeschaut, bin noch intakt» – Tillerson witzelt über den Kastrations-Vergleich

16.10.2017, 05:0916.10.2017, 06:21

Schon wieder sieht sich der US-Aussenminister genötigt, die Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und Trump kleinzureden. Der einflussreiche US-Senator Bob Corker hatte kürzlich gesagt, Tillerson sei durch die diskreditierenden Aussagen Trumps «öffentlich kastriert» worden.

«Ich habe nachgeschaut, ich bin völlig intakt», sagte nun der Aussenminister in einem Interview mit CNN. 

Er stehe indes vollkommen hinter den Zielen von Trump, sagte Tillerson weiter. Er betonte, dass Trump eine diplomatische Lösung im Konflikt um Nordkoreas Atomprogramm wolle. «Die diplomatischen Bemühungen werden weitergehen, bis die erste Bombe fällt.»

Seine Beziehung zu Trump beschrieb er als «offen» und «geradeheraus». Trump sei ein «unkonventioneller und einzigartiger» Präsident.

USA starten grosses Seemanöver vor Korea
Inmitten des verschärften Konflikts um Nordkoreas Atomprogramm haben die Streitkräfte der USA und Südkoreas ein grosses Seemanöver vor der Küste der koreanischen Halbinsel begonnen. An dem fünftägigen Manöver werden sich etwa 40 Marineschiffe  beteiligen. Nach Angaben der 7. Flotte der US-Kriegsmarine soll die Übung «einen sichtbaren und koordinierten Einsatz der Allianz» demonstrieren. Die Übungen sollen sowohl im Japanischen Meer als auch im Gelben Meer vor der Westküste stattfinden. Nordkorea wirft den USA vor, durch ihre Manöver mit Südkorea einen Angriff vorzubereiten, was beide Länder bestreiten. (sda)

(amü)

Donald Trump ahmt Menschen nach

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Star-Fotograf Marco Grob über Trump: «Er trat sehr vulgär auf»

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Star-Fotograf Marco Grob über Trump: «Er trat sehr vulgär auf»
Marco Grob hatte sie alle. Lady Gaga habe ihn direkt gefragt: «Möchtest du mich mit einem explodierenden BH aufnehmen?»
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Lanz über «undankbare Ossis»: «Kontinuierliches Diffamieren des Ostens»
Der Besser-Wessi und der Jammer-Ossi sind wieder da, konstatiert Markus Lanz. Dirk Oschmann erklärt die AfD-Wahlerfolge im Osten auch mit westdeutscher Arroganz.
Die politische Spaltung Deutschlands ist nach Ansicht des Publizisten Dirk Oschmann durch die Überheblichkeit des Westens mitverursacht. «Es ist ein kontinuierliches Diffamieren und Ausschliessen und Diskriminieren des Ostens», sagte der Bestsellerautor («Der Osten: eine westdeutsche Erfindung», 2023) am Mittwochabend bei «Markus Lanz». Seit Jahrzehnten werde den Ostdeutschen vorgehalten, sie seien «das Andere», defizitär, zurückgeblieben. Das habe auf Dauer einen gewaltigen Effekt.
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