International
USA

Streit im Weissen Haus eskaliert – hat Tillerson Trump einen «Schwachkopf» genannt?

epa06244373 US Secretary of State Rex Tillerson delivers remarks at the State Department in Washington, DC, USA, 04 October 2017. Tillerson denied ever having considered resigning and that he fully su ...
Rex Tillerson hat offenbar die Nase voll von Trump – auch wenn er das Gegenteil sagt. Bild: EPA/EPA

Streit im Weissen Haus eskaliert – hat Tillerson Trump als «Schwachkopf» bezeichnet?

05.10.2017, 06:5105.10.2017, 07:55

Es ist ein offenes Geheimnis, dass das Verhältnis von Aussenminister Rex Tillerson zu Präsident Trump mehr als nur angespannt ist. 

Bisheriger Höhepunkt des Zerwürfnisses: Wie NBC berichtet, soll der frührere Exxon-Chef Trump bei einem Treffen mit Pentagon-Leuten als «moron» bezeichnet haben, also als «Schwachkopf» oder «Trottel». 

Tillerson sah sich genötigt, am Mittwoch eigens eine Pressekonferenz einzuberufen. Dort dementierte er die Aussage nicht direkt. Vielmehr brachte er seine Unterstützung für Trump zum Ausdruck. «Ich habe noch nie daran gedacht, meinen Posten zu räumen. Ich bleibe so lange, wie Trump mich braucht», so Tillerson.

Später versuchte eine Sprecherin des Aussenministeriums noch ein Dementi nachzuliefern. Derweil dankte Trump Tillerson für die Unterstützung und kanzelte der Bericht wie gewohnt als Fake News ab. 

Doch laut diversen Quellen von US-Medien will Tillerson spätestens Ende Jahr seinen Posten räumen. Zuletzt ist ihm Trump bei einer China-Reise in den Rücken gefallen, wo er über Nordkorea verhandelte. «Rex, das ist doch nur Zeitverschwendung», twitterte damals Trump.

(amü)

Donald Trump ahmt Menschen nach

Video: watson

Star-Fotograf Marco Grob über Trump: «Er trat sehr vulgär auf»

1 / 18
Star-Fotograf Marco Grob über Trump: «Er trat sehr vulgär auf»
Marco Grob hatte sie alle. Lady Gaga habe ihn direkt gefragt: «Möchtest du mich mit einem explodierenden BH aufnehmen?»
quelle: marco grob
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Frankreich meldet ersten Shamonda-Virus-Fall beim Menschen
Das Shamonda-Virus galt bislang als nicht auf Menschen übertragbar. In Frankreich ist nun ein infizierter immungeschwächter Patient gestorben. Auch in der Schweiz grassiert das Virus.
Zur Story