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Trump und Abe fordern vollständige Abrüstung Nordkoreas



US-Präsident Donald Trump und Japans Regierungschef Shinzo Abe haben in einem Telefonat die Notwendigkeit zur vollständigen Abrüstung Nordkoreas hervorgehoben.

«Der Präsident und der Ministerpräsident haben ihre gemeinsame Haltung zu der Notwendigkeit betont, dass die Atom-, Chemie- und biologischen Waffen sowie das Raketenprogramm Nordkoreas vollständig und dauerhaft unbrauchbar gemacht werden müssen», teilte das Weisse Haus am Montag nach einem Telefonat Trumps und Abes mit. Beide wollen demnach noch vor dem geplanten Gipfeltreffen Trumps mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un persönlich zusammenkommen.

Das Treffen Trumps und Kims ist für den 12. Juni in Singapur geplant. Zwar hatte Trump den geplanten Gipfel in der vergangenen Woche zunächst unter Verweis auf «offene Feindseligkeit» Nordkoreas abgesagt. Da sich Nordkorea aber trotz Trumps Absage weiter offen für Gespräche zeigte, änderte Trump seinen Kurs wieder und erklärte, das Treffen sei weiter möglich.

Immer wieder Spannungen

Zuletzt hatte es im spannungsgeladenen Verhältnis zwischen den USA und Nordkorea gleich mehrere Wendungen gegeben. Während sich Trump und Kim im vorigen Jahr mit Drohungen und Beschimpfungen überzogen und Sorgen vor einem Atomkrieg auslösten, kam es in den vergangenen Monaten zur Entspannung. Im März lud Kim Trump zu einem Gipfeltreffen ein, was Trump annahm. Im Mai nahmen die Spannungen aber wieder zu, der Gipfel erschien zunehmend fraglich.

Die USA fordern die vollständige und überprüfbare Denuklearisierung Nordkoreas im Gegenzug für wirtschaftliche Erleichterungen. Nordkorea hat eine andere Auffassung von Denuklearisierung und ist tief besorgt, dass eine Aufgabe des Atomwaffenprogramms das Land verwundbar machen könnte. Japan vertritt eine weitaus härtere Linie als die Nachbarn China und Südkorea und sieht die Annäherung der letzten Monate an eine aus seiner Sicht nicht vertrauenswürdige Regierung in Pjöngjang skeptisch. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • lilas 29.05.2018 14:03
    Highlight Highlight Findet statt findet nicht statt findet statt...und nun gleich noch mehr fordern und provozieren damit es doch nicht statt findet..nicht dass noch jemand bemerkt, wie gänzlich unfähig sich dieses Trampeltier auf dem politischen Parkett anstellt
  • Paddiesli 29.05.2018 12:25
    Highlight Highlight Wer bestimmt eigentlich, wer Atomwaffen haben darf, und wer nicht? Liegt das nicht in der Souveränität eines jeden Staates? Schon ziemlich überheblich, wenn einzelne anderen Vorschriften machen, sie unter Druck setzen, und dabei zu den schlimmsten Atom-Kriegsmächten gehören.
  • Finöggeli 29.05.2018 07:52
    Highlight Highlight Höchstwahrscheinlich könnte man sagen, dass eigentlich alle Zivilisten eine globale Denuklearisierung wünschen... Egal von welchen Land
  • rodolofo 29.05.2018 07:30
    Highlight Highlight Ebenso könnte der Casino-Kapitalist Trump Kunden seiner Trump-Towers dazu auffordern, ihre Trumpfkarten sofort an den Groupier zurückzugeben, sobald sie solche erhalten haben.
    Das macht doch keiner!
    Der grosse Teil der Spieleinsätze geht sowieso an das Casino!
    Aber eine allerletzte kleine Gewinn-Chance lassen sich die Spieler niemals nehmen.
  • Baba 29.05.2018 07:12
    Highlight Highlight Ich wundere mich einfach immer wieder darüber, wie die USA - selbst Atommacht - von anderen Ländern die Denuklearisierung verlangen...

    Die Amis sind weder superior, noch Primus inter Pares; obwohl sie sich permanent so aufführen 😠😠😠. Ich hoffe sehr auf ein sich emanzipierendes Europa!
  • Fischra 29.05.2018 06:55
    Highlight Highlight Uch sehe nur eine Person welche versucht Spannung aufzubauen. Trump der auf alle möglichen Arten versucht das Treffen absagen zu können. Kim geht ja alle möglichen forderungen ein. Aber Trump droht und provoziert. Der hat doch Angst wie doof vor diesem Treffen. Soll er jetzt zeigen das er etwas zustande bringt. Was ich aber nicht glaube.

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