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FILE - In this July 24, 2017, file photo, President Donald Trump speaks about healthcare in the Blue Room of the White House in Washington. Trump is giving his strongest endorsement to date of Republican Ed Gillespie in Virginia's closely watched race for governor. In a series of tweets Thursday, Oct. 26, Trump said Gillespie would improve Virginia's economy, be

Im Gegenwind: US-Präsident Donald Trump. Bild: AP/AP

Trump schäumt im Weissen Haus – warum sein junger Ex-Berater eine grosse Gefahr ist



Als US-Sonderermittler Robert Mueller am Montag die Anklagepunkte gegen den früheren Trump-Wahlkampfleiter Paul Manafort verkündete, sass US-Präsident Donald Trump – wie könnte es anders sein – vor dem Fernseher und zappte durch die Nachrichtenkanäle.

Er hatte sich laut «Washington Post» in seiner Residenz  im dritten Stock des Weissen Hauses verkrochen. Und zuerst mal durchgeatmet, als die Anklagen keine «Smoking Gun» zum Vorschein brachten. «Keine geheimen Absprachen», twitterteTrump. Seither blieb es auf dem präsidialen Twitter-Kanal ungewohnt still. 

Die unerwartete Bombe

Denn darauf platzte eine weitere Bombe, die Trump offenbar ganz und gar nicht erwartet hatte. Die Ermittler gaben bekannt, dass sich ein früherer aussenpolitischer Berater von Trump, George Papadopoulos, für schuldig erklärt hat und seit Monaten mit dem FBI kooperiert. «Trump hat vor Wut geschäumt», sagt eine Quelle zu CNN

Trump Berater George Papadopoulos

Trump-Berater Papadopoulos. Bild: twitter.com/cnnbrk

Papadopoulos hat gestanden, die FBI- Ermittler im Februar über seine Russen-Kontakte angelogen zu haben. Im Juli wurde er verhaftet und von der Ermittlern «umgedreht». Und hat schon ordentlich Informationen weitergegeben. 

Die Russland-Mission

Bislang flog Papadopoulos unter dem Radar der Öffentlichkeit. US-Politexperten sehen nun im 30-Jährigen eine deutlich grössere Gefahr für Trump als Paul Manafort.

Papadoulos' Mission war es offenbar, Material für eine Schmutzkampagne gegen Hillary Clinton zu sammeln. In Widersprüche verstrickte sich Papadopoulus beim Zeitpunkt, an dem er Kontakt zu einem Mittelsmann hatte, der ihm kompromittierendes Material anbot.

In seiner Vernehmung hatte Papadopoulos zunächst angegeben, er habe den Kontakt mit einem «ausländischen Professor», der den Zugang zu dem Material vermittelt hatte, bereits vor seinem Engagement bei Trump geknüpft.

Tatsächlich aber soll Papadopoulos von einem namentlich nicht genannten, hochrangigen Wahlkampfmanager Trumps persönlich aufgefordert worden sein, «wenn machbar» eine Reise nach Russland anzutreten. Und zwar während seinem Engagement im Trump-Team. Das ist starker Tobak.

Trump-Sprecherin Sanders versuchte postwendend, die Rolle Papadopoulos' kleinzureden. Er sei bloss ein freiwilliger Helfer gewesen. Doch Trump hatte ihn einst in der Washington Post als «tollen Typen» bezeichnet, er sein ein «energetischer Berater.»

Papadopoulos (3. von links) am Meeting mit Trump.

Das Trump-Team postete am 1. April 2016 ebenso ein Bild auf Instragram, das Papadopoulos am Sitzungstisch mit Trump zeigt. (amü)

Donald Trump ahmt Menschen nach

Video: watson

US-Promis beziehen Position gegen Trump

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US-Promis beziehen Position gegen Trump
quelle: richard shotwell/invision/ap/invision / richard shotwell
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