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In this Jan. 10, 2019 photo, Speaker of the House Nancy Pelosi, D-Calif., meets with reporters in her first formal news conference, on Capitol Hill in Washington.   Pelosi has asked President Donald Trump to postpone his State of the Union address to the nation, set for Jan. 29, until the government reopens.
 (AP Photo/J. Scott Applewhite)

Nancy Pelosi hat den Kampf mit Trump aufgenommen. Bild: AP/AP

Nancy Pelosi behandelt Trump schon wieder wie einen Schulbuben – diesmal per Brief 🤣



Am 29. Januar hätte Donald Trump eigentlich seine «Ansprache zur Lage der Union» halten müssen.

Hätte.

Denn nun macht ihm die Sprecherin des Repräsentantenhaus einen Strich durch die Rechnung. Nancy Pelosi erklärt in einem offiziellen Brief an Donald Trump, weshalb sie für eine Verschiebung der Ansprache sei.

Als Sprecherin sei es ihr ein Privileg gewesen, ihn für die Ansprache einzuladen, beginnt die Demokratin und liefert einen kurzen historischen Abriss zu vergangenen «State-of-the-Union»-Ansprachen.

Nun schreibt Nancy Pelosi aber, dass sie ernsthaft um die Sicherheit des Präsidenten besorgt sei. Denn: Die zuständigen Sicherheitskräfte – der Secret Service und die Homeland Security – seien wegen des Shutdowns seit 26 Tagen nicht mehr bezahlt worden.

Deshalb schlägt Pelosi Trump vor, die Ansprache entweder zu verschieben oder sie dem Kongress schriftlich zu übermitteln. Oder am einfachsten: Den Shutdown zu beenden. 

In nur einem Satz blossgestellt 

Nancy Pelosi entwickelt sich immer mehr zum Albtraum für den Präsidenten. Konnte er die ersten zwei Amtsjahre dank einer republikanischen Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat mehr oder weniger schalten und walten wie er wollte, so hat er seit den Midterms eine mächtige Gegenspielerin. 

Bereits vergangene Woche zog die 78-Jährige Trump mit nur einem Satz ins Lächerliche. Betreffenden Regierungsangestellten, die wegen des Shutdowns nun ohne Lohn auskommen müssen, bemerkte die drittmächtigste Person der USA: «Er [Trump] denkt vielleicht, dass sie einfach ihren Vater nach mehr Geld fragen können. Aber das können sie nicht.»

Pelosi sprach damit Trumps Finanz- und Familiensituation an: Der US-Präsident wuchs in einer reichen Familie auf. Seine Aussage, dass er mit einem «kleinen Darlehen von einer Million Dollar» ein Imperium aufgebaut habe, sorgt immer wieder für Spott. (cma)

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