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ARCHIV -- ZUM HEUTE VERSTORBENEN EHEMALIGEN US PRAESIDENT GEORGE BUSH,  STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- epa03259690 A handout photo provided by the U.S. Navy Media Content Service on 11 June 2012 shows former U.S. Presidents George W. Bush (L) and George H.W. Bush (R) delivering remarks to the crew during a ceremony aboard the aircraft carrier 'USS George H.W. Bush' (CVN 77) at sea in the Atlantic Ocean, on 10 June 2012. The U.S. Navy's newest aircraft carrier 'USS George H.W. Bush' hosted the ship's namesake and former President George H.W. Bush, along with his family, including his wife Barbara Bush, his son, former U.S. President George W. Bush with wife Laura Bush, and friends, for a promotion and reenlistment ceremony in the ship's hangar bay during a scheduled underway-training evolution.  EPA/MC3 Joshua D. Sheppard/U.S. Navy Media Content Service/handout  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Zwei Ex-Präsidenten. Der verstorbene George H.W. mit Sohn George W. Bild: EPA

Trump nimmt an Staatsbegräbnis für George H. W. Bush teil

George H. W. Bush war von 1989 bis 1993 Präsident der Vereinigten Staaten. Am Freitagabend ist er im Alter von 94 Jahren gestorben. Der amtierende US-Präsident will 



US-Präsident Donald Trump nimmt am Staatsbegräbnis für den verstorbenen Präsidenten George H. W. Bush teil. «Der Präsident wird Mittwoch, den 5. Dezember, zu einem Nationalen Trauertag bestimmen», teilte Trump-Sprecherin Sarah Sanders am Samstag mit.

Donald Trump und First Lady Melania Trump würden an der Trauerfeier in der Nationalen Kathedrale in Washington teilnehmen. Die staatlichen Trauerfeierlichkeiten sollen sich über mehrere Tage erstrecken.

Es gibt auch kritische Stimmen, wie die des Investigativ-Journalisten Glenn Greenwald. Er erinnerte in einem Tweet an die fragwürdigen Begnadigungen des US-Präsidenten und zitiert einen Sonderermittler zur Iran-Contra-Affäre. Bushs Begnadigungen zeigten: 

«(...) dass mächtige Menschen mit mächtigen Verbündeten schwere Verbrechen in hohen Ämtern begehen können – absichtlich das öffentliche Vertrauen ohne Folgen missbrauchend.»

Bush starb nur acht Monate nach seiner Frau

Der ehemalige US-Präsident George H. W. Bush ist im Alter von 94 Jahren verstorben. Das teilte seine Familie am späten Freitag mit. Eine Todesursache nannte sie nicht, doch litt Bush an einer Parkinson-Erkrankung.

Seine Geschwister und er müssten voller Trauer mitteilen, «dass unser lieber Vater nach 94 ausserordentlichen Jahren gestorben ist», erklärte Bushs Sohn und späterer Nachfolger an der Staatsspitze, George W. Bush, via Twitter. Der Verstorbene sei «der beste Vater gewesen, den ein Sohn oder eine Tochter sich wünschen konnte».

Nach Angaben des Sprechers der Familie, Jim McGrath, starb Bush bei sich zu Hause in Houston im Kreise seiner Angehörigen und engen Freunde. Er starb nur knapp acht Monate nach seiner Frau Barbara.

Die beiden waren 73 Jahre verheiratet, hatten sechs Kinder – eine Tochter starb noch vor ihrem vierten Geburtstag an Leukämie – und 17 Enkelkinder. Barbara stand stets an Bushs Seite, vor allem nach seiner bitteren Wahlniederlage nach nur einer Amtszeit.

Pragmatischer Aussenpolitiker

Als Präsident war der Republikaner ein pragmatischer Aussenpolitiker, der durch den turbulenten, aber grösstenteils friedlichen Zusammenbruch der Sowjetunion nach dem Mauerfall 1989 navigierte. In Deutschland ist ihm als grossem Fürsprecher der Wiedervereinigung Nachruhm sicher.

1990 rief er eine «neue Weltordnung» aus und vertrieb mit Mandat der Vereinten Nationen irakische Truppen aus Kuwait.

Der hoch dekorierte Kriegspilot, ehemalige CIA-Chef und langjährige Vize-Präsident unter Ronald Reagan verbrachte nur vier Jahre im Weissen Haus. Eine schwache Wirtschaft, verbunden mit dem Bruch seines früheren Wahlversprechens, keine Steuern zu erhöhen, verhinderte seine Wiederwahl – stattdessen wurde 1993 der 22 Jahre jüngere Demokrat Bill Clinton Präsident.

In den Jahren nach seiner Präsidentschaft wandte sich Bush mehr und mehr wohltätigen Zwecken zu. Nach der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean im Jahr 2004 und dem verheerenden Erdbeben in Haiti 2010 sammelte er gemeinsam mit Clinton Geld für die Opfer. Im vergangenen Jahr setzte er sich gemeinsam mit Clinton, Barack Obama und Jimmy Carter für die Hurrikan-Opfer in Texas ein.

Die Vorliebe des Verstorbenen für Stabilität und internationalen Konsens steht in scharfem Kontrast zum Vorgehen des aktuellen Amtsträgers Donald Trump – den Bush sen. als Anhänger derselben Partei nicht wählte.

Dankbarkeit und Bewunderung

Präsident Trump lobte in einer ersten Reaktion die «unerschütterliche Führung» des Verstorbenen. Mit seiner «grundlegenden Glaubwürdigkeit, seinem entwaffnenden Witz und seinem unerschütterlichen Einsatz für Glauben, Familie und sein Land» habe Bush «Generationen von Amerikanern» inspiriert.

Bushs direkter Nachfolger Clinton erklärte, er sei «zutiefst dankbar für jede Minute», die er mit Präsident Bush verbracht habe und werde diese Freundschaft stets als «eines der grössten Geschenke in meinem Leben» erachten.

Der demokratische Ex-Präsident Barack Obama zeigte sich bestürzt über den Tod von George H. W. Bush. Amerika habe einen «Patrioten und bescheidenen Diener» verloren, hiess es in einer Erklärung von Barack und Michelle Obama. «

Während unsere Herzen heute schwer sind, sind sie auch voller Dankbarkeit.» Bush hinterlasse ein Vermächtnis, das niemals erreicht werden könne, «auch wenn er gewollt hätte, dass wir alle es versuchen».

«Echter Partner in dramatischer Zeit»

Auch weltweit war die Anteilnahme am Tod von Bush gross. Der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow nannte Bush einen «echten Partner», mit dem er in einer «dramatischen Zeit» zusammengearbeitet habe. «Das Ergebnis war die Beendigung des Kaltes Krieges und des Rüstungswettlaufs», sagte der 87-Jährige der Agentur Interfax.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hob hervor, Bush habe die Allianz mit Europa immer unterstützt. Die britische Premierministerin Theresa May schrieb auf Twitter, Bush sei ein echter Freund Grossbritanniens gewesen. Sein staatsmännisches Können, seine Weisheit und seine Freundschaft werde man sehr vermissen.

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte Bush als einen «wahren Freund» Deutschlands. «Ohne das Vertrauen und die Freundschaft der Vereinigten Staaten und ihres Präsidenten wäre die deutsche Einheit nicht möglich gewesen.»

Politische Dynastie

George H. W. Bush war der angesehene Patriarch einer politischen Dynastie. Sein Sohn George W. Bush verbrachte zwei Amtszeiten im Weissen Haus und sein Sohn Jeb war Gouverneur im US-Bundesstaat Florida.

Der Sarg mit dem 41. US-Präsident dürfte zunächst im Kapitol in Washington aufgebahrt werden. Die Modalitäten der Trauerfeierlichkeiten sollen nach Angaben des Sprechers McGrath später bekanntgegeben werden. (viw/sda/afp/dpa)

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41
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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Max Dick 01.12.2018 11:41
    Highlight Highlight In seiner vierjährigen Amtszeit ist er aussenpolitisch ziemlich geprüft worden - und hat alles souverän gemeistert. Für mich ist er daher ein grosser Präsident. Solche Leute braucht die Welt.
  • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 01.12.2018 11:20
    Highlight Highlight Das erste, was mir auffällt, ist, dass auf dem Titelbild ALLE mit Partner da sind - ausgenommen der Mr Trump, der sich "vertreten" lässt...
    Und was man auch hört und liest: Alle Präsidenten verstanden und verstehen sich privat ziemlich gut - leider wiederum mit einer Ausnahme.
    • sven 01.12.2018 11:44
      Highlight Highlight Trump hat das Foto geschossen!
    • Sebastian Wendelspiess 01.12.2018 12:05
      Highlight Highlight Bei all den Kriegstreibern, spricht das eher für Trump ;)
    • TanookiStormtrooper 01.12.2018 13:14
      Highlight Highlight Das war ja eigentlich das einzige, was Trump richtig gemacht hat. Barbara Bush wollte ihn ausdrücklich nicht an ihrer Beerdigung dabeihaben. Ob er schlussendlich aus Trotz oder Anstand nicht hinging spielt keine Rolle. Niemand wollte ihn dort haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocShi 01.12.2018 10:47
    Highlight Highlight Werte Kommentarkritiker. Ja es war nicht vieles gut an ihm, dennoch sollte man über Tote nur Gutes reden.
    Oder fändet ihr es toll wenn man an eurem Grab nur eure schlechten Taten erzählt?
    • In vino veritas 01.12.2018 11:04
      Highlight Highlight Deswegen bemühe ich mich grundsätzlich und lebe nach moralischen Werten. Das beinhaltet unter anderem keine Kriege anzufangen, Terroristen zu finanzieren oder Regierungen zu stürzen...
    • 45rpm 01.12.2018 11:05
      Highlight Highlight Was die Leute nach meinem Ableben über mich erzählen werden, wird mich dann nicht mehr interessieren. ;)
    • Nevermind 01.12.2018 11:13
      Highlight Highlight Mir ists egal. Ich hör dann nix mehr. Seine Frau ist auch nicht mehr. Und seine Kinder wissen selber gut genug wieviel Dreck am Stecken der gute George H. W. hatte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Loeffel 01.12.2018 09:25
    • Max Dick 01.12.2018 11:41
      Highlight Highlight so what?
  • ströfzgi 01.12.2018 08:53
    Highlight Highlight "Aus seiner Amtszeit ist vor allem der Krieg zur Befreiung Kuwaits in Erinnerung. Besonderes Profil zeigte er AUCH… "

    Also mir ist die Brutkastenlüge in Erinnerung. Dies als "besonderes Profil" zu bezeichnen löst bei mir Kopfschütteln aus.

    Bush Senior (wie auch Junior) hat tausende Menschenleben auf dem Gewissen.
    • Bobby Sixkiller 01.12.2018 09:40
      Highlight Highlight Richtig. Und anscheinend haben immer noch viele Leute keine Ahnung, so viele Blitze, wie hier bei jedem (zu recht) kritischen Kommentar zu sehen sind! Macht euch mal schlau, ihr Blitzer! Nichts desto trotz ist natürlich ein Verlust in der Familie etwas tragisches...
    • Don Alejandro 01.12.2018 12:39
      Highlight Highlight Als Saddam Hussein den Kuwait überfiel, waren die USA defakto die einzigen, die dem nicht tatenlos zusehen wollten. Auch wenn natürlich private Gründe mit hinein spielten (Bushclan und Ölbusiness) so war die Intervention unbedingt nötig. Viele irakische Kurden, die Saddam mehrmals mit Giftgas in Massen tötete, werden dem verständlicherweise auch aus anderen Beweggründen zustimmen.
    • Nevermind 01.12.2018 13:34
      Highlight Highlight Der gute Goerge H. W. Bush war von 1981-1989 Vizepräsident. In der Zeit hat der Irak unter Sadam gerne mal Giftgas eingesetzt, damals im 1. Golfkrieg. Das hat die USA nicht davon abgehalten den Irak zu unterstützen, schliesslich war der gemeinsame Gegner der Iran und da drückt man halt ein Auge zu. Von 1989-1993 war Hr. Bush Präsident und da hat sich Sadam erdreistet nach dem Öl in Kuwait zu grabschen und das geht dann mal gar nicht.

      Funfact: unsere Pilatuswerke waren sich damals auch nicht zu schade dem Irak ein paar Flugzeuge zu verkaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Muselbert Qrate 01.12.2018 07:19
    Highlight Highlight “Through his essential authenticity, disarming wit, and unwavering commitment to faith, family, and country, President Bush inspired generations of his fellow Americans to public service—to be a thousand points of light illuminating the greatness, hope, and opportunity of America to the world.“

    Wunderschönes Statement von Donald Trump.
    • capture 01.12.2018 08:47
      Highlight Highlight Wichtigster Teil aus dem Zitat geschnitten „- to be, IN HIS WORDS, a...“
    • Fruchtzwerg 01.12.2018 09:07
      Highlight Highlight Ich seh da nur ganz viele Worte, die Donald ganz sicher nicht in seinem Wortschatz hat...
    • swisskiss 01.12.2018 11:24
      Highlight Highlight Muselbert Qrate: Das sind die schönen Worte von Stephen Miller, dem Redenschreiber von Trump.
      "essential authenticity" oder "unwavering commitment to faith, family, and country" sind klare Indizien, dass nicht Trump, der 200 Wörter Wortschatz Präsident diesen Nachruf geschrieben hat. So ganz ohne" I, my oder me", "great, sad oder best", kommt es nicht von Trump.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flötist 01.12.2018 06:33
    Highlight Highlight Keine Ahnung was der für Politik trieb, aber der war badass: Mit 93 ist er noch aus einem Flugzeug gesprungen.
    • Easypeasy 01.12.2018 09:07
      Highlight Highlight Ja, war ein super Typ....
      Politik? Was ist das schon....
    • Flötist 01.12.2018 13:04
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