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Frankreich feiert Nationalfeiertag – und Trump ist mitten drin
quelle: ap/ap / michel euler
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Trump und Macron – und wenn sie nicht gestorben sind, schütteln sie noch heute Hände

Frankreich feiert heute seinen Nationalfeiertag – und Donald Trump feiert mit. Die pompöse Militärparade auf der Champs-Élysées sorgt aber auch für einige eher spezielle Momente. Allen voran der ewig anmutende Handshake zwischen Trump und Macron. 
14.07.2017, 11:2014.07.2017, 14:52

In Paris haben die Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag begonnen. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und US-Präsident Donald Trump nahmen zum Auftakt am Freitag auf der Champs-Élysées die Militärparade ab.

Zuvor war Macron, begleitet von Reitern der Republikanischen Garde, in einem offenen Militärjeep die Champs-Elysées entlanggefahren und hatte den auf den Trottoirs versammelten Franzosen zugewinkt. Die beiden Präsidenten wohnten der Parade von einer Tribüne am Concorde-Platz aus bei.

Am Vorabend genossen die Staatschefs zusammen mit ihren Ehefrauen ein Dinner im Restaurant «Jules Verne» auf dem Eiffelturm. 
Am Vorabend genossen die Staatschefs zusammen mit ihren Ehefrauen ein Dinner im Restaurant «Jules Verne» auf dem Eiffelturm. 
Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Frankreich erinnert jedes Jahr am 14. Juli an den Sturm auf das Pariser Bastille-Gefängnis zu Beginn der französischen Revolution im Jahr 1789. Trump ist in diesem Jahr Ehrengast, weil auch an den Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg vor hundert Jahren erinnert wird.

Der ewige Handshake

Gleich nach dem Beginn der Parade donnerten Kampfflugzeuge über die Pariser Prachtstrasse. Es nehmen mehr als 3700 Fusssoldaten, mehr als 200 Fahrzeuge, 63 Flugzeuge und 29 Helikopter teil. Auch US-amerikanische Militärs marschieren mit, fünf von ihnen in Uniformen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.

Donald Trump und Emmanuel Macron wollten Einigkeit zeigen, auch auf der Champs-Elysées. Vielleicht sogar ein bisschen zu verbissen. Denn ihr Händeschütteln will, und will nicht enden. 

Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Besucher kontrolliert

Die Zeremonie stand unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, nach Ankündigung der Polizei schützten rund 3500 Polizisten die Parade, Besucher mussten ihre Taschen vorzeigen und wurden teilweise abgetastet. Innenminister Gérard Collomb sagte dem Sender BFMTV, dass auch zwei Drohnen im Einsatz seien.

In Frankreich gilt nach einer Serie islamistisch motivierter Terroranschläge weiter der Ausnahmezustand. Im April war auf der Champs-Élysées ein Polizist getötet worden. Im vergangenen Jahr hatte am französischen Nationalfeiertag ein Attentäter mit einem Lastwagen in Nizza 86 Menschen ermordet.

Wegen des symbolischen Datums war die Attacke in Nizza auch als Angriff auf Frankreich und seine Werte verstanden worden. Für Freitagnachmittag waren Gedenkzeremonien in der Mittelmeerstadt geplant, zu denen auch Präsident Macron erwartet wurde. (sda/dpa/afp)

Erstes Handshake zwischen Putin und Trump

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Erstes Handshake zwischen Putin und Trump
quelle: epa/german government / steffen kugler handout
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Video: reuters
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