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Obamas Sicherheitsberaterin arbeitet jetzt bei Netflix – nicht jedem gefällt das



Die frühere Nationale Sicherheitsberaterin von Ex-US-Präsident Barack Obama, Susan Rice, geht in den Verwaltungsrat des US-Streamingdienstes Netflix. Das freut nicht alle.

Jahrzehntelang habe Rice «schwierige, komplexe Themen mit Intelligenz, Integrität und Einsicht gemeistert und wir freuen uns, von ihrer Erfahrung und Weisheit zu profitieren», erklärte der Netflix-Mitbegründer und Chef Reed Hastings am Mittwoch (Ortszeit).

FILE - In this July 22, 2015 file photo, National Security Adviser Susan Rice gives a briefing at the White House in Washington. Cyberespionage for economic gain by China is putting “enormous strain” on U.S.-China relations and needs to stop, Rice said Monday.(AP Photo/Evan Vucci, File)

Bald bei Netflix: Susan Rice Bild: AP/AP

Rice äusserte sich ähnlich euphorisch. Sie sei «begeistert, in den Verwaltungsrat von Netflix zu gehen, ein Vorreiter-Unternehmen, dessen Führung, hochwertige Produktionen und einzigartige Kultur ich zutiefst bewundere», erklärte sie.

Rice hatte unter dem demokratischen US-Präsidenten Obama von 2013 bis 2017 den Nationalen Sicherheitsrat geleitet. Zuvor war sie US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen und Assistentin des früheren US-Präsidenten Bill Clinton. Zur Zeit ist sie Gast-Forscherin an der Eliteuni Harvard.

Abokündigung als Protest

Vergangenes Jahr hatte Rice sich mit heftiger Kritik einiger republikanischer Politiker konfrontiert gesehen. Sie warfen ihr vor, Namen von Mitgliedern vom Wahlkampfteam des heutigen US-Präsidenten Donald Trump verraten zu haben, die in geheimen Abhörprotokollen der US-Geheimdienste standen. Die Protokolle waren im Rahmen der Ermittlungen zu möglichen Russland-Kontakten von Trumps Wahlkampfteam angefertigt worden.

Am Mittwoch erklärten dann auch einige Republikaner im Kurzbotschaftendienst Twitter, aus Protest gegen Rices Anstellung würden sie ihr Netflix-Abo kündigen.

Netflix, 1997 gegründet, hat in den vergangenen Jahren massiv expandiert und in eigenproduzierte Serien investiert. 2017 steigerte der Streamingdienst seinen Umsatz um 33 Prozent auf 11.7 Milliarden Dollar. Der Gewinn verdreifachte sich auf 559 Millionen Dollar. Anfang März berichtete die «New York Times», dass Rices früherer Chef Barack Obama und dessen Frau Michelle demnächst Diskussionssendungen für Netflix machten. (sda/afp)

Freunde werden die keine mehr 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Watson=Propagandahuren 29.03.2018 18:35
    Highlight Highlight Und ein Ex-Geheimdienstchef zu CNN und nochmal einer von der Sorte bei NBC(?)
    Aber natürlich kein Problem. Propaganda gibt es schliesslich nur in Staaten wie Russland oder China
  • pun 29.03.2018 09:13
    Highlight Highlight Also in Sachen Neuanstellungen sollten die Republikaner besser vor der eigenen Tür kehren.

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