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epa07156468 The ruins of The Western Town studio at Paramount Ranch that was destroyed by the Woosley Fire in Malibu, California, USA, 10 November 2018. Fires across California fueled by very dry conditions and warm strong Santa Ana winds have destroyed 150 homes, caused nine fatalities and scorched over 100,000 acres. The ranch set has been used in many films as well as the popular Westworld television series.  EPA/MIKE NELSON

Verheerende Waldbrände haben grosse Teile Kaliforniens verwüstet.  Bild: EPA/EPA

Trump wettert gegen Feuerwehrleute in Kalifornien – und krebst dann zurück



Die Zahl der Todesopfer bei den Waldbränden in Kalifornien ist auf mindestens 25 gestiegen. Allein in der Gegend um die nordkalifornische Stadt Paradise seien 23 Opfer geborgen worden, teilte die Feuerwehr mit. 2 Tote wurden im Süden bei Malibu entdeckt.

Mehrere Tausend Feuerwehrsleute sind währenddessen im Einsatz und kämpfen gegen die Flammen. Dem US-Präsidenten Donald Trump scheint das nicht zu reichen. Er wirft den Behörden des westamerikanischen US-Bundesstaates Missmanagement vor. Auf Twitter schrieb Trump: «Es gibt keinen Grund für diese massiven, tödlichen und teuren Feuer in Kalifornien ausser dem erbärmlichen Forstmanagement.»

Trump drohte dem demokratisch regierten Bundesstaat mit dem Entzug von Bundesmitteln, wenn sich die Situation nicht verbessern würde. 

Der Verband der Feuerwehrleute in Kalifornien (CPF) wehrte sich gegen Trumps Schimpftiraden. Trump habe eine uninformierte politische Drohung gegen die unschuldigen Opfer dieser verheerenden Feuer ausgesprochen, heisst es auf Twitter. Es sei ein «schmählicher Angriff» auf die Feuerwehrleute, die ihr Leben im Kampf gegen die Flammen riskieren. 

Neben der CPF wehrte sich auch Harold Schaitberger, Präsident des in der USA und Kanada agierenden Feuerwehrverbands International Association of Fire Fighters (IAFF). Er warf Trump einen vrstörenden Mangel an wahrem Verständnis des Desasters vor. Die Kommentare des US-Präsidenten seien «rücksichtslos und unverschämt» gegenüber den Einsatzkräften und Opfern, präzisierte der IAFF auf Twitter.

Auf die harschen Antworten reagierte Trump. Einen halben Tag nach seinem ersten Tweet setzte er eine neue Nachricht ab. Dieses Mal schien er den Feuerwehrleuten gegenüber milder gestimmt. So schrieb er: «Unsere Herzen sind bei den Feuerwehrleuten. »

(ohe/sda)

Grösste Waldbrände in der Geschichte Kaliforniens

Video: srf

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