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USA

18 Meter fehlten bis zur wohl grössten Flugzeugkatastrophe aller Zeiten

Landebahn in San Francisco verwechselt: Eine Maschine der Air Canada krachte beinahe auf vier startbereite Flugzeuge. 
Landebahn in San Francisco verwechselt: Eine Maschine der Air Canada krachte beinahe auf vier startbereite Flugzeuge. 

Bild aufgetaucht: 18 Meter fehlten bis zur wohl grössten Flugzeugkatastrophe aller Zeiten

Ein Airbus der Air Canada setzte in San Francisco zur Landung auf einem Rollweg an, auf dem vier vollbetankte Flugzeuge auf den Start warteten. Die Piloten können die Maschine im allerletzten Moment hochziehen. 
04.08.2017, 03:3404.08.2017, 15:36
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Auf dem Flughafen San Francisco spielten sich am 7. Juli 2017 brenzlige Momente ab.

Vier startbereite Flugzeuge, darunter drei vollbetankte Langstreckenflieger mit je über 200 Menschen an Bord, reihen sich auf dem Rollweg parallel der Piste hintereinander für den Start ein. 

Derweil setzt Air-Canada-Flug 759 mit 135 Passagieren an Bord zur nächtlichen Landung an. Aber nicht etwa auf einer Piste. Die Piloten verwechseln die Landebahn mit dem parallel verlaufenden Rollweg. Ein Pilot der Philippine Airlines bemerkt den Fehler und versucht die Air-Canada-Piloten mit Scheinwerfern zu warnen. «Er kommt auf den Taxiway rein!», funkt ein Pilot an den Kontrollturm. 

Animation des Zwischenfalls

Darauf gibt der Tower den Befehl zum Durchstarten. Die Piloten von Air Canada ziehen den Airbus im allerletzten Moment hoch. «Air Canada ist gerade direkt über uns geflogen», funkte die perplexe Crew einer Boeing 787.

Wie die amerikanische Flugunfalluntersuchungsbehörde NTSB am Mittwoch bekannt gab, betrug der Abstand zwischen den Flugzeugen bloss 18 Meter. Die NTSB veröffentlichte zudem Bilder einer Überwachungskamera, die den Beinahe-Crash dokumentieren. 

Eine Überwachungskamera dokumentiert den Beinahe-Crash. 
Eine Überwachungskamera dokumentiert den Beinahe-Crash. ntsb

Grund für die Verwirrung der Piloten: Wegen Bauarbeiten war eine Piste des Flughafens San Francisco geschlossen. 

Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn die Air-Canada-Maschine die vier wartenden Flugzeuge gerammt hätte. «Das wäre wohl die grösste Flugzeugkatastrophe in der Geschichte gewesen», sagt ein Airline-Sicherheitsexperte zum Telegraph

Der Crash von Teneriffa

Picture taken 27th March 1977 shows the scene at Los Rodeos airport in Santa Cruz de Tenerife following a plane crash here. On 27 March 1977, A Boeing 747 of Dutch KLM crashed with an American PanAm B ...
1977 raste ein Jumbo-Jet der KLM in Teneriffa in eine Boeing 747 der Pan Am. Bild: EPA

Die bislang schwerste Flugzeugkatastrophe der Geschichte ereignete sich am am 27. März 1977. Bei Nebel raste eine Boeing 747 der KLM auf der Startbahn in einen Jumbo-Jet. 583 Menschen verloren ihr Leben. 

(amü)

Mit Spezialbemalung: So sieht das neueste Flugzeug der Swiss aus

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Besonders augenfällig: Das Flugzeug ziert eine ungewöhnliche Bemalung.
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30 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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FlohEinstein
04.08.2017 05:08registriert September 2014
"[...] raste eine Boeing 747 [...] in einen Jumbo-Jet." Trotz der Tragik bringt mich die Formulierung zum Schmunzeln.
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Jein
04.08.2017 06:38registriert August 2017
Auch wenn die Piste nebenan geschlossen war, das ist ein klarer Pilotenfehler. Runways sind weiss und hell, Taxiways sind grün und dunkel, und wie das Bild eines anderen Piloten zum Zeitpunkt des Zwischenfalls zeigt war auch mit geschlossenem Runway nebendran die Unterscheidung klar
Zumal der Air Canada Pilot die Flugzeuge auf dem Taxiway sieht und zögert, er hätte selber den Go-Around intiieren können anstatt auf den Befehl des Towers zu warten (wäe der Tower ein paar Sekunden später gewesen...).
Bild aufgetaucht: 18 Meter fehlten bis zur wohl grössten Flugzeugkatastrophe aller Zeiten
Auch wenn die Piste nebenan geschlossen war, das ist ein klarer Pilotenfehler. Runways sind weiss und hell, T ...
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Illuminati
04.08.2017 04:49registriert März 2015
18 Meter sind ja wirklich nichts! Extreme Situation, zum Glück alles gut verlaufen. Aber sollte ein heutiges modernes Flugzeug nicht Instrumente und die technik haben das so etwas nicht passieren kann oder wie kann das möglich sein?
Was meinen die Aviatikexperten unter euch?
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