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«Was ist Aleppo?» Libertärer US-Präsidentschafts-Kandidat blamiert sich am TV bis auf die Knochen

08.09.2016, 16:0309.09.2016, 09:22

Von mehreren Lesern kam unlängst die Bitte, watson möge doch auch einmal über die alternativen Kandidaten für das US-Präsidentenamt berichten, Gary Johnson und Jill Stein. Da Ersterer in Umfragen respektable +-9 Prozent holt, kamen wir diesem Wunsch nach.

Verglichen mit den beiden Hauptkandidaten schien Ex-Gouverneur Johnson für viele Wähler eine erfrischende Alternative darzustellen.

Ob sie das nach diesem Interview mit MSNBC immer noch so sehen?

Mike Barnicle: «Wenn Sie gewählt würden, was würden Sie wegen Aleppo tun?»

Gary Johnson: «Wegen?»

Mike Barnicle: «Aleppo.»

Gary Johnson: «Und was ist Aleppo?»

Mike Barnicle: «Das ist jetzt ein Witz, oder?»

Gary Johnson: «Nein.»

Mike Barnicle: «Aleppo ist in Syrien. Es ist das Epizentrum der Flüchtlingskrise.»

Gary Johnson: «OK, ich hab's verstanden.»

Die Bildungslücke in voller Länge. Achtung Fremdschämgefahr.

Gegenüber einem Reporter von Bloomberg TV bekundete Johnson Mühe, seinen Aussetzer zu erklären. Eigentlich machte er alles nur noch schlimmer.

Auf Johnsons Unwissen gab es einige Reaktionen im Netz. Am eindrücklichsten ist diejenige von Corinne Perkins, Bildredaktorin von Reuters. Sie twittert mit dem Titel «What is Aleppo? This is Aleppo» Szenen aus dem Kriegsgebiet. 

Und auch das ist Aleppo:

Bild: AP/Aleppo Media Center
Muss man Aleppo kennen?

Prominente Trump-Unterstützer

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Prominente Trump-Unterstützer
quelle: getty images south america / kevin winter
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(kri)

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54 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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atomschlaf
08.09.2016 16:13registriert Juli 2015
Ein US-Präsident der sich vermehrt um das eigene Land kümmert und keine Kriege im Ausland führt, wäre für uns alle nur von Vorteil.
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marco_pollo_loco
08.09.2016 17:30registriert Oktober 2015
Was ist das bitte für ein artikel? Jetzt dreht ihr dem mann tatsächlich einen strick weil er zu aleppo nicht sofort die richtige synapse schaltet? folgt man dem interview weiter merkt man: johnson hat doch eine recht kritische haltung gegenüber dem aktuellen vorgehen der weltpolitik in der syrienkrise. Er nennt es wenigstens schon mal einen bürgerkrieg. Was es im weitesten sinne auch ist.

Diese mode ala politikreportagen von blick die sich da neuerdings bei watson zeigt... Mal ehrlich: watson war schon mal besser. Bitte hört auf mit diesen reisserischen boulevardartikeln. Ihr könnt das besser
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Binnennomade
08.09.2016 18:43registriert Juli 2016
Dachte zuerst auch, dass das hier ein bisschen aufgebauscht wird. Kann ja mal sein, dass man ein Wort falsch versteht. Die Platitüden, die nachher über den Syrienkonflit folgen, klingen aber so auswendig gelernt, dass ich glaube: Der hat tatsächlich keine Ahnung.
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