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FILE - In this July 21, 2016 file photo, then-Trump Campaign manager Paul Manafort stands between the then-Republican presidential candidate Donald Trump and his daughter Ivanka Trump during a walk through at the Republican National Convention in Cleveland. Oleg Deripaska, a Russian billionaire close to President Vladimir Putin says he is willing to take part in U.S. congressional hearings to discuss his relationship with President Donald Trump’s former campaign chairman, Paul Manafort.  (AP Photo/Evan Vucci, File)

Im Visier der FBI-Ermittler: Ex-Trump-Wahlkampfchef Manafort (Mitte). Bild: AP/AP

Gibt es auch Tapes von Trump? FBI hörte Wahlkampfchef Manafort ab



Noch während der Amtszeit von Barack Obama knöpften sich die US-Ermittler offenbar den damaligen Wahlkampfchef von Donald Trump wegen der Russen-Affäre vor. Wie CNN am Montag berichtet, soll das FBI Paul Manafort vor und nach den US-Wahlen im November 2016 abgehört haben. 

Die Abhöraktion soll auch Anfang 2017 angedauert haben. Demnach sei es möglich, dass bei dem Lauschangriff auch Gespräche mit dem US-Präsidenten mitgeschnitten worden seien. 

Das FBI untersucht, inwiefern dass Trump-Wahlkampfteam bei den Wahlen 2016 mit den Russen zusammenarbeitete, um die Wahlen zu beeinflussen. 

Laut CNN-Quellen sollen bei den Aufzeichnungen Hinweise gefunden worden sein. Manafort habe die Russen ermutigt, die Wahlkampagne von Trump zu unterstützen. Die Informationen seien aber noch zu wenig beweiskräftig. 

Dem Bericht zufolge hatten die Behörden Manafort erstmals 2014 überwacht. Dies sei im Rahmen von Ermittlungen der Bundespolizei FBI geschehen, bei der es um die Arbeit von in Washington ansässigen Beraterfirmen für die damalige Regierungspartei in der Ukraine gegangen sei. Aus Mangel an Beweisen sei die Überwachung 2016 eingestellt worden. Auf Grundlage einer neuen Anordnung sei die Überwachung aber wieder aufgenommen und bis mindestens Anfang 2017 fortgesetzt worden, berichtete CNN. 

Die zweite richterliche Anordnung wurde demnach im Zusammenhang mit FBI-Ermittlungen wegen Russland-Kontakten von Trumps Team ausgestellt. Die Affäre um die mutmasslichen russischen Einmischungen zugunsten Trumps in den Wahlkampf und eine mögliche Verwicklung des Trump-Teams in diese Interventionen setzt dem Präsidenten seit seinem Amtsantritt im Januar schwer zu. Sie wird von mehreren Kongressausschüssen sowie einem vom Justizministerium eingesetzten Sonderermittler untersucht.

Dubiose Geldflüsse

Vor Manaforts Rücktritt als Trumps Wahlkampfleiter waren mutmassliche dubiose Geldflüsse an ihn aus dem Umfeld des ukrainischen Ex-Präsidenten und Kreml-Verbündeten Viktor Janukowitsch an Manafort bekannt geworden. Der Politik- und Wirtschaftslobbyist Manafort hatte einst in der Ukraine als Berater prorussischer Kräfte angeheuert. Nach ukrainischen Angaben soll er von der Janukowitsch-Partei womöglich Millionensummen über dunkle Kanäle kassiert haben.

Trump hatte seinem demokratischen Amtsvorgänger Barack Obama vorgeworfen, er habe während des US-Wahlkampfs heimlich Gespräche in seinem Trump Tower in New York abhören lassen. Belege für seine Vorwürfe blieb der Republikaner schuldig. Das US-Justizministerium erklärte Anfang des Monats, es gebe keine Beweise für derartige Lauschangriffe.

Hausdurchsuchung im Sommer

Manafort war ab Sommer 2016 Wahlkampfchef von Trump. US-Sonderermittler Robert Mueller bezeichnete ihn bei der Untersuchung der Russen-Affäre als «Person von grosser Wichtigkeit.»

Im Juli 2017 führte das FBI bei Manafort eine Hausdurchsuchung durch. 

(amü/sda)

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