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FILE - In this Oct. 25, 2018, file photo, candles, lit by activists, protesting the killing of Saudi journalist Jamal Khashoggi, are placed outside Saudi Arabia's consulate, in Istanbul, during a candlelight vigil. President Donald Trump is facing mounting pressure to sternly rebuke Saudi Arabia over the death of Khashoggi. So far, Trump is resisting calls to harshly reprimand the close U.S. ally.  (AP Photo/Lefteris Pitarakis, File)

Jamal Khashoggi ist am 2. Oktober verschwunden. Saudi-Arabien hat die Tötung eingeräumt – und der US-Präsident ein Statement dazu veröffentlicht. Bild: AP/AP

«America first»: 6 Erkenntnisse aus Trumps Statement zum Mord an Khashoggi

US-Präsident Donald Trump veröffentlichte ein Statement zur Tötung des saudischen Dissidenten Jamal Khashoggi. Im Mittelpunkt stand aber nicht der Mord. Trump macht klar, welche Interessen er verfolgt. 



Das Fazit des langen Statements von Donald Trump lautet: Trotz einer möglichen Mitwisserschaft des saudischen Kronprinzen am Mord des Journalisten Khashoggi will der US-Präsident Saudi-Arabien nicht zur Rechenschaft ziehen.

Angesprochen hat er zudem eine Reihen von anderen Themen. Eine Analyse von Trumps Aussagen mit Ergänzungen der New York Times (NYT).

Der wahre Feind heisst Iran

Trump versucht die Öffentlichkeit daran zu erinnern, wer der wahre Feind der Vereinigten Staaten ist – und es ist nicht Saudi-Arabien. Ganz im Gegenteil: Saudi-Arabien unterstützt Trumps strikte Politik gegen den Iran. Das dürfte auch ein Hauptgrund sein, warum das Weisse Haus – trotz aller Vorwürfe in der Causa Khashoggi – zu Kronprinz Mohammed bin Salman hält.

«Das Land Iran ist beispielsweise für einen blutigen Stellvertreterkrieg gegen Saudi-Arabien im Jemen verantwortlich. Es versucht, den zerbrechlichen Versuch der Demokratisierung im Irak zu destabilisieren. Es unterstützt die Terrorgruppe Hisbollah im Libanon und den Diktator Bashar Assad in Syrien (der Millionen seiner eigenen Bürger getötet hat) und vieles mehr. Ebenso haben die Iraner viele Amerikaner und andere unschuldige Menschen im gesamten Nahen Osten getötet. Der Iran erklärt offen und mit grosser Kraft «Tod für Amerika» und «Tod für Israel». Der Iran gilt als der «weltweit führende Sponsor des Terrors».»

Saudi-Arabien als Friedensstifter

Trump versucht Saudi-Arabien ins rechte Licht zu rücken. Das Land habe kein Interesse am Konflikt in Jemen und würde sich «gerne zurückziehen» und «humanitäre Hilfe leisten».

«Andererseits würde sich Saudi-Arabien gerne aus dem Jemen zurückziehen, wenn die Iraner zustimmen würden, zu gehen. Sie würden unverzüglich dringend benötigte humanitäre Hilfe leisten. Darüber hinaus hat sich Saudi-Arabien bereit erklärt, Milliarden von Dollar für den Kampf gegen den radikalen islamischen Terrorismus auszugeben.»

Fakt ist aber, dass Saudi-Arabien durch sein Eingreifen massgeblich zur humanitären Katastrophe beigetragen hat. Durch den Krieg wurde die schlimmste Hungersnot des Landes verursacht.

U.S. Defense Secretary Jim Mattis, talks to journalists during a press conference with Czech Prime Minister Andrej Babis, not shown, in Prague, Czech Republic, Sunday, Oct. 28, 2018. Mattis arrives in Prague to mark the 100th anniversary of the 1918 creation of the Czechoslovak state. (Roman Vondrous/CTK via AP) ** SLOVAKIA OUT **

Verteidigungsminister Jim Mattis. Bild: AP/CTK

Trotz der Forderung von Verteidigungsminister Jim Mattis nach einem Waffenstillstand hat der Wüstenstaat seine Militäreinsätze intensiviert. Saudi-Arabien ist zudem auch für die vielen zivilen Opfer verantwortlich, wie die New York Times schreibt. 

«Der Krieg im Jemen droht eine ganze Generation zu töten»:

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Video: srf/SDA SRF

Es geht ums Geld

Geld ist ein wichtiger Faktor. Saudi-Arabien investiert Milliarden in die amerikanische Wirtschaft und schafft Hunderttausende Arbeitsplätze. Allein die Rüstungsindustrie profitiert mit Aufträgen von 110 Milliarden Dollar.

«Nach meiner stark ausgehandelten Reise nach Saudi-Arabien im vergangenen Jahr stimmte das Königreich zu, 450 Milliarden Dollar in den Vereinigten Staaten auszugeben und zu investieren. Das ist ein Rekordbetrag. Es wird Hunderttausende von Arbeitsplätzen schaffen, eine enorme wirtschaftliche Entwicklung und viel zusätzlichen Wohlstand für die Vereinigten Staaten. Von den 450 Milliarden Dollar werden 110 Milliarden Dollar für den Kauf von militärischer Ausrüstung von Boeing, Lockheed Martin, Raytheon und vielen anderen grossen US-Verteidigungsunternehmen ausgegeben.» 

Zudem warnt Trump, dass Russland und China profitieren könnten, sollte der Deal platzen.

«Wenn wir diese Verträge törichterweise stornieren, wären Russland und China die enormen Nutzniesser – und sehr gerne würden sie all dieses neu gewonnene Geschäft übernehmen. Es wäre ein wunderbares Geschenk an sie direkt aus den Vereinigten Staaten!»

«Blödsinn!», kommentiert die NYT. Saudi-Arabien benutzt mehrheitlich amerikanische Waffen und Systeme der Nato. Die lassen sich nicht mit russischen oder chinesischen Bomben bestücken. Zudem können Ersatzteile nur aus den Vereinigten Staaten bezogen werden.

epa05190693 A handout photograph released by the official Saudi Press Agency (SPA) shows Saudi soldiers on armored vehicles during the multi-national military exercise 'North Thunder, at an undisclosed location in Saudi Arabia, 02 March 2016. According to reports, some 350,000 military personnel and over 2000 warplanes from 20 countries are participating in the military maneuver, dubbed 'North Thunder'.  EPA/SAUDI PRESS AGENCY / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Saudi-Arabien will aufrüsten.  Bild: EPA/SAUDI PRESS AGENCY

Es geht aber nicht nur um Investitionen, sondern auch um Öl. Frühere US-Präsidenten haben die strategische Allianz mit Saudi-Arabien bezüglich Ölförderung und niedrigen Gaspreisen in der Öffentlichkeit nicht zur Sprache gebracht. Nicht so Trump – er spricht ganz offen darüber.

«Saudi-Arabien ist nach den Vereinigten Staaten die grösste ölproduzierende Nation der Welt. Sie haben eng mit uns zusammengearbeitet und sind sehr auf meine Forderungen eingegangen, den Ölpreis auf einem angemessenen Niveau zu halten – so wichtig für die Welt.»

Die Chronologie des Falls Khashoggi

Der Mord ist zwar schlimm ...

Kommen wir endlich zum Thema. Trump verurteilt die Tat und hat Massnahmen angeordnet.

«Das Verbrechen gegen Jamal Khashoggi war ein schreckliches Verbrechen, das unser Land nicht billigt. In der Tat haben wir energische Massnahmen gegen diejenigen ergriffen, von denen bereits bekannt ist, dass sie an dem Mord beteiligt waren. [...] Wir haben bereits 17 Saudis sanktioniert, von denen bekannt ist, dass sie an der Ermordung von Herrn Khashoggi und der Entsorgung seiner Leiche beteiligt waren.»

FILE - In this Dec. 15, 2014, file photo, Saudi journalist Jamal Khashoggi speaks during a press conference in Manama, Bahrain. President Donald Trump says the U.S. will not levy additional punitive measures at this time against Saudi Arabia over the killing of Jamal Khashoggi. (AP Photo/Hasan Jamali, File)

Jamal Khashoggi. Bild: AP/AP

Die Sanktionen richten sich gegen 17 Mitglieder des Killer-Kommandos – jedoch nicht gegen Ahmed al-Assiri. Der ehemalige Vize-Chef des saudi-arabischen Geheimdienstes soll der angebliche Drahtzieher des Mordes sein.

«König Salman und Kronprinz Mohammad bin Salman leugnen entschieden jede Kenntnis der Planung oder Ausführung des Mordes an Herrn Khashoggi. Unsere Geheimdienste werten weiterhin alle Informationen aus, aber es könnte durchaus sein, dass der Kronprinz von diesem tragischen Ereignis wusste – vielleicht tat er es, vielleicht nicht!»

Laut dem CIA gibt es genug Hinweise, dass der Kronprinz den Mord befohlen hat. Mit dieser Aussage missachtet Trump klar die Erkenntnisse des US-Geheimdienstes. 

Fall Khashoggi: Ein Mord mit politischen Konsequenzen

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Video: watson

... aber es bleibt, wie es ist

Trump erinnert erneut daran, dass der Iran der grösste Feind bleibt. Die USA werden Saudi-Arabiens Kronprinzen nicht zur Rechenschaft ziehen. Mohammed bin Salman braucht also keine Konsequenzen zu fürchten und kann sich über die wirtschaftliche Zusammenarbeit freuen. Für Trump steht die Beziehung zu Saudi-Arabien im Vordergrund. 

«Auf jeden Fall bleiben unsere Beziehungen zum Königreich Saudi-Arabien bestehen. Sie waren ein grosser Verbündeter in unserem sehr wichtigen Kampf gegen den Iran. Die Vereinigten Staaten beabsichtigen, ein fester Partner Saudi-Arabiens zu bleiben, um die Interessen unseres Landes, Israels und aller anderen Partner in der Region zu wahren. Es ist unser oberstes Ziel, die Bedrohung durch den Terrorismus weltweit vollständig zu beseitigen!»

FILE - In this Tuesday, Oct. 23, 2018 file photo, Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman smiles as he attends the Future Investment Initiative conference, in Riyadh, Saudi Arabia. Whether pressured to speak up after receiving assistance or making a diplomatic play for more, some African countries are expressing support for Saudi Arabia as shocking details in the killing of Jamal Khashoggi approached a crescendo, with South Sudan issuing a rare statement praising the Saudi position to defuse the crisis as

Mohammed bin Salman. Bild: AP/AP

«America first»

«America first» – so beginnt und endet das Statement. Und damit ist im Prinzip schon alles gesagt. Die Interessen der USA sind höher zu gewichten, um den eigenen Wohlstand voranzutreiben. Ein Mord an einem Journalisten soll da kein Hindernis darstellen. (vom)

«Als Präsident der Vereinigten Staaten möchte ich sicherstellen, dass Amerika in einer sehr gefährlichen Welt seine nationalen Interessen verfolgt und Länder, die uns Schaden zufügen wollen, energisch bestreitet. Dies heisst ganz einfach America first!»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 21.11.2018 10:53
    Highlight Highlight Ich kann hier meine Meinung von letzter Woche wiederholen: Wie schon bei der vom CIA aufgedeckten Einmischung Russlands in die US-Wahlen, wo Trump Putin glaubt und nicht seinen Geheimdiensten, wird der US-Präsident auch dieses Mal dem Saudi-Kronprinzen mehr Glauben schenken als dem CIA. Schliesslich will er seine Geschäfte mit den Saudis und die Milliarden-Waffenverkäufe nicht gefährden und sein Schwiegersohn ist ja ein guter Freund vom Saudi- Herrscher Mohammed bin Salman. Interessant auch: MbS-Bruder Chalid, Saudi-Botschafter in den USA, haute kurz nach dem Mord an Kashoggi aus den USA ab.
  • Sauäschnörrli 21.11.2018 09:54
    Highlight Highlight Donald macht den Hampelmann für die Saudis und merkt es wahrscheinlich nicht einmal.
    Benutzer Bildabspielen
  • Herbert Anneler 21.11.2018 09:40
    Highlight Highlight Die USA im Vietnam-Krieg: „Wir retten die Demokratie!“ Es war gelogen - es ging um die Suprematie des Kapitalismus, das sinnlose Sterben war entsetzlich. Deshalb gingen rund um die Welt Millionen junge Menschen auf die Strasse. Heute gibt Trump unumwunden zu: Es geht um die US-Suprematie und ums Geschäft. Das Sterben ist wiederum entsetzlich, sinnlos. Liebe junge Menschen, lässt Euch dies nicht gefallen! Wehrt Euch - es geht auch um Eure Welt! Wer soll das Sagen haben: die wirtschaftlich und militärisch Stärkeren oder die charakterlich Besseren?!?
  • alessandro 21.11.2018 09:22
    Highlight Highlight Hat hier wirklich jemand gedacht, dass eine Tötung eines einzelnen Journalisten ein Länderabkommen in Milliardenhöhe irgendwie gefährden könnte?

  • N. Y. P. 21.11.2018 08:52
    Highlight Highlight Sehe ich besorgt aus ?

    Was wollt ihr Leichtgewichts - Diplomaten im Westen eigentlich ?

    Zu mal mein Freund in Washington den Journalisten - Mord toleriert.

    Schickt von mir aus eine Protestnote, danach können wir wieder zum courant normal zurückkehren.
    Benutzer Bild
  • Lowend 21.11.2018 08:36
    Highlight Highlight Das ist die komplette moralische Bankrotterklärung der Trumpadministration.
  • N. Y. P. 21.11.2018 08:30
    Highlight Highlight Die New York Times :
    Saudi Arabien ist für die vielen, zivilen Opfer und ist somit massgeblich für die humanitäre Katastrophe im Jemen verantwirtlich.

    Und Donald Trump so :
    Saudi-Arabien würde sich «gerne zurückziehen» und «humanitäre Hilfe leisten».

    Donald, mal ganz unter uns :
    LOL, LOL, LOL, LOL, LOL.

    Unser aller Donald, geistiges Niveau eines 5jährigen, spricht die Saudis heilig.
  • Asho 21.11.2018 08:16
    Highlight Highlight Was für Sanktionen hat denn die Schweiz oder die EU bislang gegen die Saudis verhängt?
    • Siebenstein 21.11.2018 09:22
      Highlight Highlight Deutschland hat eine Einreisesperre für zahlreiche Saudis verhängt, ich finde das wäre mal ein Minimum an Handlung die auch Bundesbern gut zu Gesicht stünde!
    • Cubbie 21.11.2018 09:40
      Highlight Highlight Natürlich war in den letzten Tagen, die Absetzung der Lindenstrasse die Topmeldung aus Deutschland. Dabei ist sogar untergegangen, dass die deutsche Regierung alle Rüstungsexporte nach SA stoppt. Auch die bereits genehmigten.
      Klar, ist nur D und hängen auch nicht soo viele Arbeitsplätze dran. 🤔

      https://www.sueddeutsche.de/politik/khashoggi-deutschland-ruestungsexporte-einreiseperren-1.4217268
    • swisskiss 21.11.2018 12:17
      Highlight Highlight Asho: Deutschlad hat alle Waffenlieferungen an die Saudis gestoppt.

      https://www.dw.com/de/r%C3%BCstungsstopp-und-einreiseverbote-berlin-sanktioniert-riad/a-46356978

      Die Schweiz klärt noch ab......
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 21.11.2018 08:06
    Highlight Highlight Diese Trump-USA hat jede Autorität und Glaubwürdigkeit in der Welt verspielt!
    Sie zeigt offen, dass sie für ein absolut parteiisches Unrechts-Verständnis steht, mit dem Grundsatz "Wir und unsere Verbündeten dürfen alles, aber die Konkurrenz-Mafia darf gar nichts tun, ohne unsere Erlaubnis!"
    Damit verhandelt die USA mit Russland und China auf Augenhöhe, auf dem selben abgrundtiefen Niveau.
    Wo Europa in dem Ganzen steht, möchte ich jetzt gar nicht mutmassen.
    Die sind ja auch seit längerem auf Talfahrt...
  • RescueHammer 21.11.2018 07:40
    Highlight Highlight Die Welt ist tatsächlich gefährlicher geworden dank DJT. Die USA verabschieden sich aus der Staatengemeinschaft und ich würde es sehr begrüssen, wenn die Staaten diesen Prozess mit dem Anschluss aus dem UN-Sicherheitsrat (und anderen Gremien) beschleunigen würden. Die Welt braucht die USA in dieser Form nicht.
    • RescueHammer 21.11.2018 09:26
      Highlight Highlight Es soll Ausschluss heissen 🙄
  • maylander 21.11.2018 07:39
    Highlight Highlight Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt.
    Saudi Arabien braucht die USA gegen den Iran und nicht umgekehrt. Der Konflikt Schiiten gegen Sunniten stammt noch aus der Entstehungszeit des Islams. Die sunnitisch wahabitische Doktrin sieht da keine Versöhnungsmöglichkeit dar.
    Saudi Arabien hat Milliarden investiert um die Führungsmacht der Muslime zu sein. Überall wurden extremistische Moscheen und Koranschulen finanziert. Als Resultat verliert die islamische Welt immer mehr den Anschluss, was zu Frust und schlussendlich zu Terror führt.
    Die Iraner stellen keine Gefahr für die USA dar.
  • T13 21.11.2018 07:33
    Highlight Highlight Wurde das richtig übersetzt?
    Hat der echt gesagt, die beiden leugnen jede Kenntnis?
  • swisskiss 21.11.2018 07:14
    Highlight Highlight Ben Rhodes schrieb in seinem Buch "Im weissen Haus", dass 2009 beim Besuch Obamas in Saudi Arabien, in jedem Zimmer der Delegation, Schmuckschatullen mit Juwelen bereitlagen. Michelle Obama erhielt ein Collier im Wert von 132'000 Dollar. Die Geschenke wurde alle dem "US National Archives" abgegeben, wie es das Gesetz vorsieht.

    Vom Besuch Trumps 2017 in Saudi Arabien sind keine Geschenke bekannt, die abgegeben wurden.
  • Alle Aufmerksamkeit dem doofen Prozent 21.11.2018 07:12
    Highlight Highlight Der Ehrlichkeit halber sollte man feststellen, dass der Reichtum der Saudis auf unserem ölbasierten Lebensstil gründet.

    Die 450 Mrd., für die sich Trump so herrlich verbiegt (Friedensstifter im Nahen Osten; lol), haben die Saudis von uns.
  • banda69 21.11.2018 07:01
    Highlight Highlight Trump soll die Saudis zwingen, das Morden im Jemen zu beenden. Und im Gegenzug eine "charmante Lösung" für den Mord an Khashoggi finden. So war Khashoggis Tod wenigstens nicht umsonst.

    Auf die Waffengeschäfte kann und will Trump nicht verzichten.
  • Didabelju68 21.11.2018 06:45
    Highlight Highlight Es ist bedenklich, wieviele Politiker die es heute gibt, die nicht an Werte wie Wahrheit, Gerechtigkeit und Integrität interessiert sind. Es ist heute salonfähig über ein Verbrechen hinweg zu blicken, sich nicht offen und korrekt zu distanzieren. Wirtschaftliche und sonstige Interessen dominieren die Wahrnehmung einer grösseren Anzahl von Politikern, was äusserst bedenklich ist. „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“ (Bertold Brecht). Was können wir tun? Empören und das gewaltlos!
    Was können wir tun?
  • Alice36 21.11.2018 06:41
    Highlight Highlight - Der Iran war auch mal ein grosser Verbündeter der USA, aber dafür ist MbS wohl zu jung.
    - Was Stellvertreter-Kriege anbelangt, sind die USA wohl weltweit führend.
    - Bei 9/11 führt die Geldspur wohl auch nicht zufällig nach Saudi Arabien.

    Aber hey was soll's, America first und nach mir die Sintflut. Dieser korrupte und moralisch unterbelichtete Präsident hat wieder mal gezeigt, wo der Hammer hängt, im Portemonnaie.
  • walsi 21.11.2018 06:03
    Highlight Highlight America first! So neue ist dies nicht, alle US-Präsidenten haben danach gehandelt. Die Vorgänger von Trump haben das nur diplomatischer formuliert und besser in Watte gepackt, dass es nicht so aufdringlich wirkte.

    Die USA verbrauchen wesentlich mehr Erdöl als sie selber fördern, also sind sie auf Lieferanten aus dem Ausland angewiesen. Die zwei Länder die am meisten Erdöl fördern, nebst den USA sind Russland und Saudi Arabien, beide ca. 12.5% Der weltweiten Förderung. Mit den Russen kann nicht mehr handeln, somit sind sie auf die Saudis angewiesen.
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 21.11.2018 05:42
    Highlight Highlight Was für eine widerliche Kreatur Trump doch ist.
    • Jungleböy 21.11.2018 06:09
      Highlight Highlight Als ob andere politiker anders gehandelt hätten. Nur schielt man halt ständig auf trump, aus grüden.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 21.11.2018 06:22
      Highlight Highlight Achja? Beispiele und Quellen bitte.
    • maylander 21.11.2018 07:40
      Highlight Highlight Und im Wahlkampf hat er noch behauptet, dass «Crooked Hillary» mit den Saudis unter einer Decke steckt.
    Weitere Antworten anzeigen

7-Jähriger liefert sich Tanz-Battle mit Polizisten

Ein ziemlich cooles Tanz-Battle lieferten sich kürzlich der 7-jährige Jayden und ein Polizist aus Denver.

Der Junge wollte eigentlich nur ein Bild des Motorrads machen, doch der Polizist fordert den Jungen kurzerhand zu einem Battle heraus. Der Vater des 7-Jährigen filmte dabei mit seinem Handy – und stellte den unterhaltsamen Tanzwettbewerb darauf ins Netz. Das war begeistert – von den Tanzkünsten Jaydens und natürlich auch jenen des Polizisten.

(ohe)

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