DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zwei Tote bei Zugunglück in South Carolina



Bei einem Zugunglück in den USA sind nach offiziellen Angaben zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein Passagierzug war im Bundesstaat South Carolina mit einem Güterzug zusammengestossen, wie Behörden und Rettungskräfte meldeten.

Mehr als 70 Verletzte seien in Spitäler gebracht worden, sagte Harrison Cahill, der Sprecher des Bezirks Lexington, am Sonntagmorgen (Ortszeit) vor der Presse. Die Unglücksursache war noch nicht bekannt.

Der Zug Nummer 91 der Bahngesellschaft Amtrak war in der Nacht zum Sonntag von New York nach Miami in Florida unterwegs. Das Unglück passierte um halb drei Uhr morgens bei der Ortschaft Cayce in der Nähe der Stadt Lexington.

Hier passierte der Unfall

Bild

bild: Screenshot CNN

An Bord waren dem Sender NBC zufolge 139 Fahrgäste und 8 Mitarbeiter. Cahill bestätigte die zwei Todesopfer. Ob es sich um Passagiere und Bahnmitarbeiter handle, sei derzeit nicht klar.

Ebenfalls noch unklar sei, ob es lebensbedrohliche Verletzungen gegeben habe. «Es reicht von kleinen Kratzern und Beulen bis zu schwereren Knochenbrüchen», sagte Cahill. «Mehr weiss ich derzeit nicht.» In ersten Berichten war von 50 Verletzten die Rede gewesen.

Der Fahrgast Derek Pettaway sagte dem Sender CNN, er sei von einem Ruck geweckt worden und habe ein leichtes Schleudertrauma erlitten. «Niemand geriet in Panik. Ich glaube, die meisten Menschen haben geschlafen, ich glaube die meisten hatten einen Schock», sagte er.

Amtrak richtete eine Notfall-Hotline für Angehörige ein. Einige Waggons seien bei dem Zusammenstoss entgleist, schrieb der Sheriff von Lexington auf Twitter. Die Retter konnten alle Fahrgäste aus dem Personenzug bergen, sagte ein Sprecher der Notfallbehörde von South Carolina (SCEMD). Für die nicht verletzten Fahrgäste richtete das Rote Kreuz eine Notunterkunft in einer nahe gelegenen Schule ein.

Aus dem Wrack des Güterzugs der Bahngesellschaft CSX seien nach dem Unglück grosse Mengen an Treibstoff ausgetreten. Für die Öffentlichkeit bestehe derzeit aber keine Gefahr, meldete der Sender NBC unter Berufung auf die Behörden.

Es war das zweite Bahnunglück mit einem Amtrak-Zug innerhalb einer Woche. Am Mittwoch war ein mit republikanischen Kongressabgeordneten besetzter Zug im Bundesstaat West Virginia mit einem Müllwagen zusammengestossen. Dabei kam ein Mensch ums Leben. Drei Menschen starben im Bundesstaat Washington im Dezember, als ein Amtrak-Zug entgleiste und von einer Überführung auf eine Strasse fiel. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ex-Slipknot-Schlagzeuger Joey Jordison ist tot

Slipknot trauert um ein ehemalges Mitglied: Joey Jordison, der Ex-Schlagzeuger der Band, ist gestorben. Der Musiker wurde 46 Jahre alt.

Trauer um Joey Jordison: Der Ex-Dummer der Metal-Band Slipknot ist tot. Der Musiker wurde nur 46 Jahre alt, wie seine Familie in einem Statement bestätigt hat, das unter anderem den Branchenmagazinen «Billboard» und «Variety» vorliegt. Man sei «untröstlich», mitteilen zu müssen, dass Joey Jordison am 26. Juli «friedlich im Schlaf verstorben» sei, heisst es in dem Statement.

«Joeys Tod hinterlässt uns mit leeren Herzen und unbeschreiblichem Kummer.» Der Musiker sei schlagfertig gewesen und habe …

Artikel lesen
Link zum Artikel