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epa05979095 A handout photo made available by the Saudi Press Agency (SPA) shows Crown Prince of Abu Dhabi Mohammed Bin Zayed al-Nahyan talk to US President Donald J. Trump (L) during the opening session of the Gulf Cooperation Council summit (GCC), in Riyadh, Saudi Arabia, 21 May 2017. The GCC is attended by the leaders of Kuwait, Bahrain, Qatar, the Crown Prince of Abu Dhabi, deputy Prime Minister of Oman, and the US President.  EPA/SAUDI PRESS AGENCY HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Mehr als nur diplomatische Freundschaft? Der Kronprinz von Abu Dhabi Mohammed bin Zayed al-Nahyan mit Donald Trump.  Bild: EPA/SAUDI PRESS AGENCY

Nach den Russen nun auch die Saudis: Die Golfmonarchien boten Trump Wahlhilfe an



US-Präsident Donald Trumps ältester Sohn hat sich einem Bericht zufolge im Jahr 2016 mit einem Repräsentanten zweier Golfmonarchien getroffen, die seinem Vater angeblich zum Wahlsieg verhelfen wollten. Wie die New York Times am Samstag berichtete, habe der US-libanesische Geschäftsmann George Nader bei dem Treffen am 3. August 2016 Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate repräsentiert.

FILE - In a Wednesday, Nov. 16, 2016 file photo, Donald Trump Jr., son of President-elect Donald Trump, walks from the elevator at Trump Tower, in New York.  Donald Trump Jr. told the Senate Judiciary Committee that he couldn't remember whether he had discussed the Russia investigation with his father, according to transcripts released Wednesday of his interview with the panel.
  (AP Photo/Carolyn Kaster, File)

Donald Trump Jr. Bild: AP/AP

Nader habe Donald Trump Junior gesagt, dass die Kronprinzen der Golfmonarchien ganz wild darauf seien, Trump drei Monate vor der Präsidentenwahl zu unterstützen, schreibt die «New York Times».

Die Zeitung schreibt, dies seien die ersten Anzeichen dafür, dass nicht nur Russland versucht haben könnte, Trump in den Monaten vor der Wahl im November 2016 zu unter die Arme zu greifen.

Treffen im Trump Tower

Arrangiert worden sei das Treffen – im Trump Tower in New York – von Erik Prince, Gründer der Sicherheits- und Söldnerfirma Blackwater. Ebenfalls anwesend sei Joel Zamel gewesen, Mitgründer eines israelischen Beratungsunternehmens. Prince ist auch Ehemann der heutigen Bildungsministerin Betsy DeVos.

Blackwater founder Erik Prince arrives for a closed meeting with members of the House Intelligence Committee, Thursday, Nov. 30, 2017, on Capitol Hill in Washington. (AP Photo/Jacquelyn Martin)

Arrangierte das Treffen: Erik Prince. Bild: AP/AP

Dem Bericht zufolge wollte ausserdem eine mit Zamel verbundene Firma in einer verdeckten, millionenschweren Kampagne Trump mit dem Aufsetzen Tausender gefälschter Social-Media-Konten unterstützen. Für Zamels Aktivitäten hatte sich laut einem Bericht des «Wall Street Journal» auch bereits FBI-Sonderermittler Robert Mueller interessiert.

Mueller untersucht im Kern, ob es im Wahlkampf 2016 Absprachen zwischen Russland und dem Trump-Team gab. Trump weist das zurück. In diesen Ermittlungen spielt Nader eine immer grössere Rolle. Er hat unter anderem enge Verbindungen nach Russland. Auch er hat bereits vor Mueller ausgesagt.

US-Recht verbietet es Ausländern, Wahlkämpfe in den USA zu unterstützen. Das gilt sowohl für finanzielle als auch für strategische Unterstützung. (sda/dpa)

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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 21.05.2018 06:58
    Highlight Highlight Sind die USA eine Bananenrepublik? Es scheint so.
  • Citation Needed 20.05.2018 17:47
    Highlight Highlight Prince ist der Bruder von DeVos, nicht der Ehemann..
  • Paddiesli 20.05.2018 11:39
    Highlight Highlight Wie soll Mueller da zu einem Abschluss der Untersuchungen kommen, wenn ständig neue Verknüpfungen und Trump-Dreck ans Licht kommt? Das ist wie an einem Fädchen ziehn und der ganze Teppich wird aufgelöst. Das dauert noch. Ich wünsche ihm ehrlich viel Erfolg!
  • walsi 20.05.2018 11:19
    Highlight Highlight Eine Gegenfrage: Wie viele fremde Staaten haben wohl Clinton angeboten sie bei den Wahlen zu unterstützen? Ohne genaueres zu wissen bin ich mir aber ziemlich sicher, dass Clinton Unterstützung von aussen hatte. So ein Verhalten ist heute völlig normal. Die USA selber haben ja schon mehr als einmal aktiv in die Wahlen anderer Länder eingegriffen.

    https://www.theguardian.com/world/2016/aug/03/spinning-hillary-a-history-of-america-and-russias-mutual-meddling

    Bei einem Erfolg von Clinton würde kein Hahn danach schreien. Man nennt das wohl doppelte Standard.
    • Enzasa 20.05.2018 12:52
      Highlight Highlight Clinton stand so unter Beobachtung, die konnte gar nichts machen.

      Aber jetzt weißt du warum Trump so gegen Clinton wetterte, er wollte nur von sich ablenken
    • River 20.05.2018 12:58
      Highlight Highlight Clintons Impeachment wäre bereits eingeleitet, mein Lieber.
    • Vanessa_2107 20.05.2018 21:14
      Highlight Highlight Oh wartet....
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 20.05.2018 11:04
    Highlight Highlight Ach Donald,
    Lichtgestalt aller Toupetträger, Freund feiner Leute, Vorbild aller Korrupten Politiker, Hasser alles Fremden, heute Sonntag bist Du ein Zeitvertreib, bis wir um 20.00 Uhr vor der Glotze hocken.

    Und bitte stelle heute zwischen 20 - 24 Uhr MEZ keinen Mist in der Welt an. Weil wir inklusive Feiern des Weltmeistertitels keine Zeit für Dich haben.

    Mässi villmoll gäll..
  • FrancoL 20.05.2018 10:09
    Highlight Highlight Wenn ich mir so die einzelnen Verbindungen ansehe dann erkenne ich einen Sumpf, nicht den von Washington sondern den von der Familie und dem Environment Trumps.
    Er wollte den Sumpf austrocknen, nun hat er als Lösung einen 2. Sumpf ins weisse Haus gebracht.
    Das ist dann nicht nur ein Versagen sondern ein Versagen in doppelter Hinsicht.
    • FrancoL 20.05.2018 12:09
      Highlight Highlight @Banda69; Es ist und bleibt ein Versagen wenn jemand vorgibt etwas zu tun und genau das Umgekehrt hinkriegt.
      Auch wenn es gewollt ist, bleibt die Tatsache der vorsätzlichen Täuschung und sorry, die vorsätzliche Täuschung ist keine Tugend.
  • Sebastian Wendelspiess 20.05.2018 09:47
    Highlight Highlight Also das mit den Russen ist noch nicht bewiesen. Und die Saudis... ja die schmieren so ziemlich jeden Präsidentenkandidaten, komischerweise hat das bis jetzt auch niemand gestört. Schön dass es wenigstens jetzt malans Licht kommt.
    • Enzasa 20.05.2018 12:53
      Highlight Highlight Wen denn genau?
    • Sebastian Wendelspiess 20.05.2018 14:29
      Highlight Highlight Clinton, Trump früher Obama und Bush
    • Enzasa 21.05.2018 20:20
      Highlight Highlight Beweise ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 20.05.2018 07:16
    Highlight Highlight Langsam entsteht ein Bild, welche Länder den orangen Trottel unterstützt haben.

    Russland ❓

    Israel ✔

    Saudi Arabien / VAE ❓

    Das Milliardenloch der Trumps wurde gestopft. Im Gegenzug erwartete man einige "Gefälligkeiten".

    Israel erwartete die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt und die Kündigung des Atomabkommens.
    Damit hätten sie den Segen der USA den Iran anzugreifen.
    Israel hat seine Investition zu 100% zurückbezahlt bekommen.

    Bei Russland ist die ganze Sache noch undurchsichtig. Da wird uns Mr Mueller dann aber ☝️bombig☝️ aufklären.

    Jetzt ☕☕☕☕..
  • sealeane 20.05.2018 05:43
    Highlight Highlight Hm wen man das so liest kriegt auch Trumps vorpreschen gegeen den Irandeal noch einen bittereren Beigeschmack. Den die genannten Staaten sind bekantlich gegen den Deal...
    Schwer, da nicht absprachen zu vermuten....

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Anne Applebaum ist einer renommierte Geschichtsprofessorin. Sie ist amerikanisch-polnische Doppelbürgerin und galt lange als solide Konservative. Ihr Ehemann war Aussenminister in der liberalen Regierung Polens. Sie selbst hat sich mit Büchern über die Grausamkeiten in der UdSSR unter Stalin einen Namen geschaffen.

Applebaum hat einen ausgedehnten Freundeskreis im konservativen Lager. Mit Boris Johnson etwa hat sie im Magazin «The Spectator» zusammengearbeitet. Mit Maria Schmidt, der Direktorin …

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