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A family from Haiti approach a tent in Saint-Bernard-de-Lacolle, Quebec, stationed by Royal Canadian Mounted Police, as they haul their luggage down Roxham Road in Champlain, N.Y., Monday, Aug. 7, 2017. Officials on both sides of the border first began to notice last fall, around the time of the U.S. presidential election, that more people were crossing at Roxham Road. Since then the numbers have continued to climb. (AP Photo/Charles Krupa)

Flüchtlinge verlassen die USA in Richtung Kanada. Bild: AP/AP

Es passiert wirklich: Tausende flüchten vor Trump nach Kanada



Das kanadische Militär hat am Mittwoch mit dem Errichten von einem Zeltlager an der Grenze zu den USA begonnen. Grund dafür sind Flüchtlinge, welche in den vergangenen Tagen die Grenze passiert haben und in Kanada auf Asyl hoffen. Die Konstruktion der Zelte geschieht im Bundesstaat Quebec in der Ortschaft Saint-Bernard-de-Lacolle.

Zwischen dem 1. Januar und dem 30. Juni dieses Jahres haben schon mehr als 3300 Menschen die Grenze passiert.

Das neu errichtete Zeltlager bietet Platz für bis zu 500 Menschen. Die Flüchtlinge können dort warten, bis ihre Anträge bearbeitet worden sind. Danach werden sie weitergeschickt. Etwa nach Montreal, wo vor einer Woche das Olympiastadion in eine Flüchtlingsunterkunft verwandelt wurde.

A busload of asylum seekers arrives at Olympic Stadium Thursday, August 3, 2017 in Montreal. The stadium is being used as temporary housing to deal with the influx of asylum seekers arriving from the United States. (Ryan Remiorz/The Canadian Press via AP)

Ein Bus mit Flüchtlingen kommt beim Olympiastadion in Montreal an. Bild: AP/The Canadian Press

Geflüchtet nach dem Erdbeben

Viele der Flüchtlinge aus den USA stammen ursprünglich aus Haiti. Nach dem verheerenden Erdbeben im Jahr 2010 gelangten sie in die Vereinigten Staaten und wurden dort vorläufig aufgenommen. 

Nun kündigte Donald Trump jedoch an, diesen Status zu Beginn des nächsten Jahres aufzulösen – und die Flüchtlinge wieder in ihr Land zu schicken. 

A Royal Canadian Mounted Police officer, left, standing in Saint-Bernard-de-Lacolle, Quebec, advises migrants that they are about to illegally cross from Champlain, N.Y., and will be arrested, Monday, Aug. 7, 2017. Officials on both sides of the border first began to notice last fall, around the time of the U.S. presidential election, that more people were crossing at Roxham Road. Since then the numbers have continued to climb. (AP Photo/Charles Krupa)

Ein kanadischer Polizist erklärt den Flüchtlingen, dass sie die Grenze zu Kanada illegal passieren werden.  Bild: AP/AP

Zwischen den USA und Kanada besteht ein Abkommen, dass Flüchtlinge nur in jenem Land Asyl beantragen können, wo sie als erstes ankommen. Benutzen sie einen legalen Grenzübergang, werden sie zurückgewiesen. Die Passage bei Saint-Bernard-de-Lacolle ist jedoch kein offizieller Übergang. Das Gesetz kann hier umgangen werden.

Über Social Media verbreitete sich diese News, weshalb der Ansturm in den letzten Tagen immer grösser wurde. (cma)

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