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epa06108459 (FILE) - Flags flying outside the General Motors (GM) World Headquarters in the Renaissance Center in Detroit, Michigan, USA, 19 November 2008. General Motors Co. (GM) on 27 July 2017 released their 2nd quarter 2017 results, saying their 2nd quarter net income stood at 2.4 billion USD, while the revenue for the 2nd quarter stood at 37 bilion USD. In 2016, 2nd quarter net income was 2.8 billion USD, while the revenue for the 2nd quarter stood at 37.4 billion USD. GM did not include its European units that will be sold to PSA Goup of France.  EPA/JEFF KOWALSKY *** Local Caption *** 51455812

15'000 Stellen sollen abgebaut werden – US-Präsident Donald Trump hat daran keine Freude.  Bild: EPA/EPA

«Das ist der Dank dafür!»: Trump droht General Motors – doch das Ganze hat einen Haken



General Motors muss sparen. Deshalb sollen in den USA insgesamt fünf Montagewerke geschlossen werden. Ebenfalls könnte der Betrieb in zwei weiteren Fabriken für Verbrennungstechnik eingestellt werden. Neben 15'000 Beschäftigten soll auch ein Viertel des Kaders entlassen werden, wie die Washington Post berichtet.

President Donald Trump calls on a reporter as he speaks to members of the media before boarding Marine One on the South Lawn of the White House in Washington, Monday, Nov. 26, 2018, for a short trip to Andrews Air Force Base, Md., and then on to Mississippi for rallies. (AP Photo/Andrew Harnik)

Trump ist stinksauer. Bild: AP/AP

Grund dafür ist die schlechte wirtschaftliche Lage des Konzerns. Sinkende Nachfragen und steigende Ausgaben bei der Umstellung auf Elektroautos veranlassen den US-Autohersteller zum grössten Umbau seit der Pleite in der Finanzkrise vor zehn Jahren.

US-Präsident Donald Trump hatte wenig Freude an der Nachricht. Auf Twitter machte er seinem Ärger Luft – und drohte General Motors.

Dieses selbstfahrende Konzeptauto könnte direkt aus einem SciFi-Film stammen:

«Ich bin sehr enttäuscht von General Motors und CEO Mary Barra, weil die Fabriken in Ohio, Michigan und Maryland geschlossen werden. Die USA haben General Motors gerettet, und das ist nun der Dank dafür! Wir schauen jetzt, dass alle GM-Subventionen gestrichen werden ... inklusive jener für Elektroautos. General Motors machte einen grossen Wetteinsatz in China, als sie dort Fabriken bauten (auch in Mexiko!) – ich glaube nicht, dass sich das auszahlt. Ich bin hier, um Amerikas Arbeiter zu beschützen!»

Kongress entscheidet über Subventionen

Allerdings scheint dies vorerst eine leere Drohung zu sein. Wie die Washington Post berichtet, kann Trump dem Autohersteller die staatliche Unterstützung nicht einfach so kürzen. Darüber hat der Kongress zu befinden. 

Trump soll angeblich das Gespräch mit GM-Chefin Mary Barra gesucht haben. Er forderte, dass die Produktionen in den betroffenen Fabriken aufrechterhalten werden, indem andere Autos gefertigt werden.

General Motors CEO Mary Barra addresses the media during a roundtable meeting with journalists in Detroit, Thursday, Jan. 23, 2014. (AP Photo/Carlos Osorio)

GM-Chefin Mary Barra. Bild: AP/AP

«General Motors ist bestrebt, eine starke Produktionspräsenz in den USA aufrecht zu erhalten», schreibt das Unternehmen in einer Stellungnahme. Langfristiges Ziel sei der Erfolg von General Motors zu positionieren und amerikanische Arbeitsplätze zu erhalten und auszubauen.

Viele der betroffenen Mitarbeiter sollen eine Möglichkeit bekommen, in anderen Fabriken zu arbeiten, wo der Personalbestand erhöht werden soll. Zudem werde man in gewissen Bereichen neue Arbeitsplätze schaffen, um elektrische und autonome Fahrzeuge zu entwickeln.

(vom) mit Material von (awp/sda/reu)

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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gähn 28.11.2018 09:24
    Highlight Highlight Ganz tolle Aktion.
    Zuerst bricht er einen Handelskrieg vom Zaun. Und jetzt drischt er auf jene ein, die unter seinem Mist zu leiden haben.
    Mal wieder ein ganz klarer Trump-Fail.
  • Magnum44 28.11.2018 07:04
    Highlight Highlight Gibt es keine Jobs, so können sie dir die Mexicaner nicht wegnehmen. Maga!
  • Gähn 28.11.2018 06:51
    Highlight Highlight Scheint es nur mir so, oder geht es mit Trumps ohnehin schon niedrigem Intellekt steil Bach ab?
    Oder rastet der einfach derart aus, weil er er nicht mehr so wüten kann wie vorher?
  • b4n4n4j03 28.11.2018 06:32
    Highlight Highlight Ja genau, streiche die subventionen, dann werden sicher nicht noch mehr arbeitsplätze gestrichen...
    Momol, problem gelösst...
  • rolf.iller 28.11.2018 01:28
    Highlight Highlight Es ist absolut bemerkenswert, wie rasant die Umstellung auf Elektro erfolgt. Das Tesla Model 3 ist der meistverkaufte US-PKW in den USA. Diesel hat abgedankt. All die anderen Hersteller investieren aktuell immens, um auf den E-Zug aufzuspringen.
    • Alice36 28.11.2018 06:16
      Highlight Highlight Bei den Tesla Produktionszahlen ist es lächerlich an eine "schnelle" Umstellung auf Elektro Mobilität zu hoffen. Elektro funktioniert vielleicht in der Stadt aber auf dem Land da gibts ja alle par Kilometer Stechdosen. Dazu kommt das Musk wohl in 10 Jahren auf dem Mars rund um die Uhr arbeitet und keine Zeit mehr hat für irdische Banalitäten.
    • Hoppla! 28.11.2018 06:50
      Highlight Highlight Gute E-Entwicklung (das Model 3 ist eine andere Geschichte), aber man muss es relativieren. "Model 3 is now the best-selling mid-sized premium sedan in the USA"

      Nur: Ein mid-sized premium (!) sedan!

      Premium sind meist Importe die in den USA traditionell schwach gefragt sind (z.B. BMW, Mercedes, Lexus, Audi,...) und mit diesen wurde es verglichen. BMW verkauft ca. 50'000 3er. Ein Honda Accord wurde ca. 130'000 mal verkauft (als nicht premium).

      Zum Vergleich: Ford verkauft vom F-Type alleine gut 1'000'000 Stück im Jahr.

      Das wird in den USA noch ein weiter E-Weg.
    • Sauäschnörrli 28.11.2018 10:20
      Highlight Highlight @Alice, ich wohne auf dem Land und du hast recht, wir haben keine Steckdosen. Zum Glück sind wir jedoch nur 60km von Zürich entfernt, dass schaft sogar ein E-Auto.
  • Sauäschnörrli 28.11.2018 00:52
    Highlight Highlight GM verkaufte letztes Jahr in China 4'040'789 Fahrzeuge, +4.4%, in Amerika waren es 3'002'241, -1.3%. Und jetzt hat Donald wirklich das Gefühl, die bauen die Autos für den chinesischen Markt in Amerika, mit dem teuren Stahl um sie dann nach China zu verschiffen und hohe Zölle zu bezahlen? Wie hat der es nur zu solch einem Reichtum geschafft, dass er auf seine Berater hörte war es sicher nicht.
    • Flötist 28.11.2018 06:09
      Highlight Highlight Das weiss er auch. Es geht hier nur um eines: Einen Sündenbock zu definieren, der nicht er ist.
    • Alice36 28.11.2018 06:11
      Highlight Highlight "dumb Trump" hat keinen Reichtum geschaffen das ist ein Mythos. Er hat geerbt und die dafür fälligen Steuern hinterzogen. Dafür hat er Berater gehabt auf die er gehört hat oder glaubt ernsthaft jemand er könne selbstständig Steuern hinterziehen im US System?
    • Töfflifahrer 28.11.2018 06:15
      Highlight Highlight Geerbt!
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