International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
British school teacher Andria Zafirakou reacts after winning the Global Teacher Prize at a ceremony in Dubai, United Arab Emirates, Sunday, March 18, 2018. Zafirakou won the $1 million prize for teaching excellence awarded by the Varkey Foundation. (AP Photo/Jon Gambrell)

Andria Zafirakou kann sich mit ihren Schülern in 35 Sprachen unterhalten.  Bild: AP/AP

Rate mal, wie viele Sprachen die beste Lehrerin der Welt spricht



Die beste Lehrerin der Welt kommt aus Grossbritannien. Das ist das Ergebnis des Welt-Lehrer-Preises, der am Sonntag in Dubai verliehen wurde und mit einer Million Dollar dotiert ist.

Die Lehrerin Andria Zafirakou, die in einem Problemviertel in London arbeitet, wurde für ihren Einsatz für ihre Schüler ausgezeichnet. Sie war unter den zehn Finalisten des Wettbewerbs, zu dem ursprünglich 30'000 Kandidaten weltweit angetreten waren.

Unter den ersten Gratulanten war neben dem Herrscher von Dubai auch die britische Premierministerin Theresa May. Formel-Eins-Star Lewis Hamilton übergab bei der Zeremonie ebenfalls eine Trophäe und auch US-Sängerin und Schauspielerin Jennifer Hudson trat auf.

Sie spricht 35 Sprachen! 

Lehrerin Zafirakou arbeitet an der Alperton Community Schule im Norden von London in einem armen Viertel mit vielen Migranten. Sie eignete sich Grundkenntnisse in den meisten der 35 Sprachen an, die an ihrer Schule gesprochen werden, um mit den Schülern und deren Eltern kommunizieren zu können. Sie setzte auch Änderungen beim Lehrstoff durch, um diesen an den Alltag ihrer Schüler anzupassen.

Der Preis von einer Million Dollar wird ihr nun über einen Zeitraum von zehn Jahren ausgezahlt - unter einer Bedingung: dass sie mindestens fünf Jahre lang weiter unterrichtet. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

10
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Corahund 20.03.2018 12:57
    Highlight Highlight Bemerkenswert diese Lehrerin. Aber müssen die Lehrpersonen jetzt die Sprachen der Einwanderer lernen?
    Sollten nicht die Migranten alles daran setzen, die Sprache des Landes zu lernen, in dem sie leben wollen?
    Ich weiss, nun wird wieder geblitzt wie verrückt. Nochmals: ich bewundere den Einsatz und die Kenntnisse dieser Lehrerin. Sie hat den Preis verdient. Integration geschieht vor allem durch Bildung. Aber die Landessprache einigermassen zu beherrschen, ist dazu
    unabdingbare Voraussetzung. Auch bei uns in der Schweiz. Da sollte man ansetzen.
  • Ott*ger 19.03.2018 10:06
    Highlight Highlight Chuck Norris spricht alle sprachen.
  • Frances Ryder 19.03.2018 08:57
    Highlight Highlight "Sie spricht 35 Sprachen!"

    "Sie eignete sich Grundkenntnisse in den meisten der 35 Sprachen an, die an ihrer Schule gesprochen werden"

    Ja was denn jetzt?

  • morax 19.03.2018 07:19
    Highlight Highlight Ich kann kaum eine Sprache richtig, sie kann sich in 35 Sprachen unterhalten. Wahnsinn!
  • mostlyharmless 19.03.2018 07:16
    Highlight Highlight Toll! So ein Preisgeld sollte aber mindestens auch noch an die 2.–10-Platzierten gehen.
    Wieviel hat der Herr Hamilton wohl für seinen Auftritt bekommen?
  • chnobli1896 19.03.2018 06:52
    Highlight Highlight Chapeau! Ihr Einsatz wird (finanziell) belohnt, sehr schön.
  • Normi 19.03.2018 06:49
    Highlight Highlight welche 35 sprachen ?
    • lilie 19.03.2018 08:45
      Highlight Highlight @Normi: Ich weiss es auch nicht, aber die ärmsten Einwanderer in London werden aus den ehemaligen Ostblockstaaten, allen voran Polen, aus dem Umfeld von Indien (Indien, Afghanistan, Pakistan) und vermutlich der Karibik kommen.

      Ich stelle mir etliche verschiedene Sprachen vor. Das war bestimmt nicht einfach.
  • DanielaK 19.03.2018 06:04
    Highlight Highlight Toll, wenn man das kann! Ich hab schon einen Knoten im Hirn bei der Vorstellung von so vielen Sprachen. 👍
    • Micha Moser 19.03.2018 06:58
      Highlight Highlight Dito könnte mir nichteinmal alle Sprachen merken

Ähh... wenn die Bienchen die Blümchen bestäuben: Die Verlegenheit der Väter

Teenager werden meistens ausserhalb des Elternhauses aufgeklärt. Auch heute noch. Mehr als die Mütter drücken sich die Väter, vielen ist es unangenehm – und sie vertrauen darauf, dass es die Schule richtet.

Martin rutscht unruhig auf dem Stuhl herum. Er ist Vater von drei Söhnen, 16, 18 und 21 Jahre alt. Ob er seine Söhne aufgeklärt habe, hat die Frage gelautet. Er sagt: «Wenn das Thema aufkam, hatte ich das Gefühl, die wissen, worum es geht. Also wenn zum Beispiel am Fernsehen was in die Richtung lief, habe ich gesagt: Weisst du, was du da siehst? Und da merkte ich, das Thema, also wie das funktioniert, war bekannt.»

Nein, mit seiner Frau habe er nicht abgesprochen, wer die Aufklärung übernehme, …

Artikel lesen
Link zum Artikel