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Darum setzt Netflix immer mehr Serien ab – und warum wir uns daran gewöhnen müssen



In den letzten Monaten sorgte Netflix bei seinen Kunden immer wieder für Ärger. Denn der Streaming-Anbieter hat mit einer Praktik begonnen, die man sonst nur von TV-Sendern kennt: Serien werden gnadenlos abgesetzt.

Zuletzt bekamen das die Marvel-Fans zu spüren: Gleich drei Produktionen wurden eingestampft, selbst die hochgelobte Serie «Daredevil» musste vergangenen Freitag über die Klippe springen. Insgesamt hat Netflix alleine seit Mai 2018 die Einstellung von zwölf Serien bekannt gegeben.

Und zwar diese hier:

Für die Serien-verwöhnten Netflix-User ist das schon fast ein Schock. Immerhin galt der Streaming-Pionier lange als sicherer Hafen, der sogar abgesetzten TV-Serien wieder Leben einhauchte. Beste Beispiele dafür sind «Black Mirror», «Arrested Development» oder «Lucifer». Warum also dünnt Netflix sein Serienportfolio plötzlich so aus?

Disney ist ein Grund – aber nicht nur

Der Grund, warum Netflix «Iron Fist», «Luke Cage» und «Daredevil» gestrichen hat, scheint klar: Die Verträge zwischen Disney und Netflix laufen Ende 2019 aus. Der Mauskonzern bringt im selben Jahr seinen eigenen Streaming-Dienst «Disney+» an den Start und wird damit zum Konkurrenten für Netflix.

Dennoch müsste man meinen, dass Netflix eigentlich noch die Zeit gehabt hätte, mindestens eine vierte Staffel von «Daredevil» zu produzieren. Immerhin ist die Serie bei Zuschauern und Kritikern ein Hit. Selbst über das Jahr 2019 hinaus hätte Netflix womöglich weiterhin Marvel-Serien produzieren können, wenn es dies gewollt hätte.

Um die ganze Situation zu verstehen, muss man sie aus der Sicht von Netflix betrachten. Warum sollte man Marvel-Serien verlängern, wenn Disney seinen ganzen Content abzieht, um einen eigenen Streaming-Dienst zu starten?

Für Netflix wäre das verschwendetes Geld, denn schlussendlich würde man mit den Serien Werbung für Marvel und damit für Disney machen. Es ist also klar, dass Netflix sein Budget lieber in Eigenproduktionen steckt, deren Markenrechte bei ihnen und nicht bei anderen Studios liegen.

Netflix fehlen zugträchtige Marken

Damit steht auch schon das nächste grosse Problem im Raum: Netflix ist auf neue Abonennten angewiesen, denn es ist im Moment der einzige Weg, wie der Streaming-Riese Umsatz generiert. Bei Investitionen im Milliardenbereich ist das dringend nötig, denn der Aktieneinbruch kürzlich hat gezeigt, dass die Investoren langsam nervös werden.

Aktienkurs Netflix

Der Aktienkursverlauf der letzten drei Monate sieht nicht schön aus. Bild: Screenshot Finanzen.ch

Netflix muss nicht nur den Weggang von Disney, Warner Bros und anderen Studios verkraften, sondern auch noch deren kommenden Konkurrenzdienste. Gleichzeitig muss Netflix immer neue Kunden gewinnen und diese bei Laune halten – nicht einfach, wenn viele bekannte Film- und Serienmarken plötzlich nicht mehr auf Netflix verfügbar sind.

Für den Streaming-Anbieter ist es ein Wettlauf gegen die Zeit, denn man muss den bevorstehenden Marken-Exodus möglichst rasch mit eigenem Content kompensieren. Es ist die Suche nach Stoffen, die zu grossen Marken ausgebaut werden können und auch nach mehreren Staffeln noch neue Zuschauer anlocken, so wie «Game of Thrones» oder «Breaking Bad».

Zumindest mit «Stranger Things» hat Netflix solch einen begehrten Brand etablieren können. In der Populärkultur ist die Serie bereits verankert, das Merchandising verkauft sich wunderbar und die Stars sind zu begehrten Darstellern geworden.

Stranger Things Weihnachtspullover

Selbst «Stranger-Things»-Weihnachtspullover kann man kaufen. Bild: Bleedingcool

Um solche Marken zu erschaffen, produziert Netflix Serien schon fast in Akkordarbeit. «Trial and Error» scheint die Devise zu sein. Während eine Eigenproduktion von Netflix vor wenigen Jahren auch mal eine weitere Staffel bekam, wenn sie scheinbar nicht mehr so gut lief, wird eine Serie nun gnadenlos abgesetzt. Netflix investiert das Geld lieber in etwas Neues.

Sehgewohnheiten der User helfen

Eine weitere Strategie, auf die Netflix setzt, sind lokalisierte Serien – also speziell auf ein Land zugeschnittene Formate. Allein für Deutschland hat Netflix sieben Produktionen in Auftrag gegeben, nachdem «Dark» so ein Erfolg war.

Auch hier wird also produziert, bis die Schnittprogramme glühen. Und wenn viel produziert wird, wird auch mehr abgesetzt, denn wenn Netflix seinen ganzen Output an Serien andauernd verlängern würde, ginge dem Unternehmen das Geld wohl ziemlich schnell aus.

Wenn Netflix eine alte Serie zugunsten einer neuen absetzt, hat das für den Streaming-Dienst sogar Vorteile. Eine neue Serie bedeutet, dass Blogs und Medien darüber schreiben, Leute darüber reden und schliesslich neue Abos abgeschlossen werden. Eine solche Medienaufmerksamkeit kriegt eine Serie, die verlängert wird, nur, wenn sie ein Hit à la «Stranger Things» ist.

Dank Binge-Watching wird die neue Serie dann in einem Durchgang konsumiert. Wenn es schliesslich nicht mehr weiter geht, empfiehlt einem Netflix netterweise eine andere Serie, die perfekt zu einem passt. Wird die Show, für die man sich ursprünglich angemeldet hat, dann irgendwann klammheimlich abgesetzt, stört das nicht mehr wirklich.

Und selbst wenn es einen wütenden Aufruhr gibt, wie es beispielsweise nach der Absetzung von «American Vandal» der Fall war, werden die Wenigsten ihr Abo wirklich kündigen. Schliesslich gibt es ja genug neue Serien, mit denen man sich über den Verlust hinwegtrösten kann.

Weil du die Netflix-App ja schon hast: Diese super-nützlichen Apps solltest du unbedingt kennen:

Von wegen Netflix & Chill! So sieht es in Wirklichkeit aus:

abspielen

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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    Alle Leser-Kommentare
  • So en Ueli 05.12.2018 23:24
    Highlight Highlight Dann werde ich zukünftig wieder die Serien, die ich schauen möchte von Torrent Seiten holen. Ich bin doch nicht bereit und abonniere zig Anbieter. Hallo Vuze ich bin zurück.
  • ThatScout 05.12.2018 10:35
    Highlight Highlight Ich muss Sie korrigieren, liebe Watson-Redaktion. Disjointed bekam ZWEI Staffeln bevor es abgesetzt wurde.
  • Blackfoxx 05.12.2018 00:36
    Highlight Highlight Hier eine einfache erklärung warum wir bald Netflix künden können dank Hollywood

    Play Icon
    • Pascal Scherrer 05.12.2018 06:46
      Highlight Highlight Nun ja, das wird sich jetzt erst noch zeigen. Netflix hat einiges in der Mache, dass durchaus etwas werden könnte und dann natürlich exklusiv Netflix ist.

      Beispielsweise ein eigenes Superheldenuniversum. Dafür haben sie extra einen Comicverlag gekauft. Oder eine Action-Reihe a la Fast and the Furious. Dafür haben sie Michael Bay und Ryan Reynolds engagiert.

      Netflix wird sicher auch zugkräftigen Content produzieren. Man muss sich dann halt einfach entscheiden, für welchen Streaming-Dienst man sein Geld ausgeben will.
    • who cares? 05.12.2018 08:12
      Highlight Highlight @Pascal Scherrer: was für ein Superheldenuniversum?
    • Pascal Scherrer 05.12.2018 10:12
      Highlight Highlight @who cares?: Netflix hat Millarworld gekauft. Netflix will daraus ein Film- und Serienuniversum a la Marvel machen.

      Zu Millarworld gehören unter anderem Titel wie Kick Ass, Kingsman und Wanted.

      Mehr dazu: https://www.polygon.com/2018/7/17/17581986/netflix-mark-millar-shows-movies-millarworld
  • oXiVanisher 05.12.2018 00:10
    Highlight Highlight Das ganze erinnert mich an Tesla. Erst lachen dich die "grossen" Konkurrenten aus und nehmen dich als keinen nicht ernst. Nachdem man sich hochgekämpft hat und die "grossen" sehen dass das vielleicht doch eine gute Idee war, implementieren sie die selbe Idee selbst und derjenige der den "Wahren Kampf" auf sich genommen hatte ist die arme Sau.
    Bei Tesla läuft es so mit den Elektro-Autos und die Musik-Industrie macht das selbe mit Spotify (nachdem es schon mit dem iTunes Store und herunterladen von Musik passiert ist).
    Leider leidet so schlussendlich die Innovation und der Kunde. :(
  • Jaeh undu 04.12.2018 23:37
    Highlight Highlight Wieso wurde eigentlich Marco Polo abgesetzt? Gefiel mir ziemlich gut...
    • Pascal Scherrer 05.12.2018 10:14
      Highlight Highlight Mit Marco Polo wollte Netflix eine Hype-Serie a la «Game of Thrones» kreieren. Darum haben sie auch ordentlich Geld reingesteckt.

      Weil die erste Staffel aber bei Kritikern und Zuschauer zu wenig gut ankam, um so hohe Kosten zu rechtfertigen, wurde die Serie eingestellt.
  • Weiterdenker 04.12.2018 23:26
    Highlight Highlight Leider funktioniert das Streamingsystem nicht wirklich, es ist viel zu günstig. Netflix müsste sicher 30 Franken kosten pro Monat bei dem Angebot, um wirklich schwarze Zahlen schreiben zu können und genügend Lizenzkosten bezahlen zu können. Leider würden die Wenigsten wohl so viel bezahlen. Wir Konsumenten konsumieren sowieso viel zu exzessiv heutzutage. Anstatt eine Serie zu geniessen, suchten wir sie durch. Leider sieht es bei der Musik nicht anders aus.
    • cassan 05.12.2018 14:18
      Highlight Highlight Product Placement mit verkauften User Daten gibt auch Schotter ;)
  • Jesses! 04.12.2018 22:22
    Highlight Highlight Weniger (Staffeln) wäre (oftmals) mehr. Viele Serien taugen höchstens bis zur 3. Staffel was. Danach ist Luft raus.
  • trichie 04.12.2018 21:58
    Highlight Highlight Liebe Studiobosse: Kein User will mehrere separate Abos. Wirklich keiner! Wir wollen einen Dienst, ein Abo, mit dem wir alles schauen können. Mit dieser Politik treibt ihr viele wieder auf (halb-)illegale Seiten.

    In welcher Managementschule lernt man eigentlich noch, dass im 21. Jahrhundert das völlige Ignorieren des Kundeninteresses langfristig der profitabelste Weg ist?

    Bei der Musik klappt es ja auch, dass fast alles bei fast allen grossen Anbietern erhältlich ist.
    • who cares? 05.12.2018 08:16
      Highlight Highlight Bei Musik klappt es, weil die Streamingdienste nicht selbst produzieren. Und falls doch, Musik zu produzieren ist sehr billig. Im Gegensatz dazu kostet Stranger Things oder GOT so einiges. Nach so einer Investition will man nicht einfach gegen Lizenz raushauen. Deshalb wirst du nie alles bei einem Dienst schauen können. Ausser du willst ein Monopol. Aber auch das wird nicht wohltätige Preise machen.
  • Miikee 04.12.2018 21:28
    Highlight Highlight Byebye Netflix, Hallo JDownloader

    Ich mag weder für X Anbieter 15.- pro Monat bezahlen. Noch mag ich für einen Anbieter bezahlen bei dem die Gefahr besteht das jede Serie gleich nach der ersten Staffel abgesetzt wird.

    Dann lad ich die Serien und Filme halt wieder runter.
    • who cares? 05.12.2018 08:37
      Highlight Highlight Ja und wenn du gratis schaust werden sicher mehr Staffeln produziert. Wer 15.- für Netflix zahlt, macht sowieso etwas falsch. Machs zu zweit und du zahlst noch 8.-, oder sogar zu viert und du zahlst 4.- im Monat.
  • Imnon 04.12.2018 20:43
    Highlight Highlight Dann lösch ich jetzt mal mein Netflix-Abo. Bin eh kaum noch dort, weil die alles gelöscht haben, was mir gefallen hat.
  • Herren 04.12.2018 20:41
    Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass Disney ebenfalls monatliche Abos anbietet. Da ist es dann einfach, ein paar Monate Netflix und danach ein paar Monate Disney zu schauen.
  • Cucina 04.12.2018 19:59
    Highlight Highlight Hmmm.. Marco Polo😔
    • a-n-n-a 04.12.2018 22:15
      Highlight Highlight Waaaas!?!?! Auch abgesetzt?
    • Raembe 05.12.2018 12:54
      Highlight Highlight Jap, schon länger
  • bebby 04.12.2018 19:35
    Highlight Highlight Was ist, wenn Netflix schlicht und einfach das Geld ausgeht? Verbraten immerhin 2 mrd usd/Monat...
  • Brunhilde 04.12.2018 18:20
    Highlight Highlight Netflix ist ein privates Unternehmen. Das wird sich zurecht hüten, nach seiner Einschätzung strategisch und operativ Unvorteilhaftes zu produzieren. Das darf nicht erstaunen.
  • Magnum44 04.12.2018 18:16
    Highlight Highlight Naja, ob man bei orange is the new black nach 6 Staffeln und der Hauptperson bereits ausserhalb des Knastes von absetzen sprechen kann? Irgwann muss eine Serie enden.
  • redeye70 04.12.2018 18:11
    Highlight Highlight Die momentane Entwicklung wird Steamingdienste für mich eher unattraktiv machen. Immer mehr Player, immer mehr Fragmentierung des Angebots. Zudem ein Bezahlsystem das nur Abos vorsieht, anstelle pay-per-view. Habe derzeit ein Netflixabo aber bin nicht glücklich damit. Zu einseitige Ausrichtung auf Serien.
  • irgendwie anders 04.12.2018 17:38
    Highlight Highlight Ist es euch auch mal möglich nicht über Streaming zu schreiben? Das Kino ist bekanntlich noch nicht tot.
  • Milos94 04.12.2018 17:33
    Highlight Highlight Supernatural fehlt in der liste😭 wurde im november ebenfalls abgesetzt
    • Pascal Scherrer 04.12.2018 17:46
      Highlight Highlight Supernatural ist nicht von Netflix. :)

      Und soweit ich weiss wurde die Serie auch nocht nicht abgesetzt – auch wenn es eher danach aussieht, dass es keine 15. Staffel gibt.
    • EvilBetty 04.12.2018 20:26
      Highlight Highlight Ist bis und mit S12 auf Amazon Prime, habs auch erst kürzlich da entdeckt nachdem ich mich genervt habe, dass Netdlix immernoch mur bis S10 hatte. Ist es jetzt ganz weg?
  • taisho-corer 04.12.2018 17:29
    Highlight Highlight Cool, wenn ich in Zukunft Serien schauen möchte muss ich 7 Abos à 15 Stutz pro Monat abonnieren...

    Willkommen zurück JDownloader!
    • Magnum44 04.12.2018 18:20
      Highlight Highlight Den gibt es noch? War aber schon dazumal ohne Megaupload nicht mehr lustig.
    • NumeIch 04.12.2018 18:21
      Highlight Highlight Sagt ja keiner, dass man mehrere Abodienste gleichzeitig haben muss. Sondern man switch einfach. Eine Ausrede für Diebstahl/Downloader ist es sicher nicht.
    • Zyan 04.12.2018 18:40
      Highlight Highlight Das schlimme daran ist, dass Netflix das villeicht nicht überlebt. Andere Streaming Anbieter wie Disney+ allerdings auch nie rentabel werden weil der Markt dann zu fragmentiert ist.
      Die Produzenten müssen begreifen, dass es wichtig ist, dass ihre Inhalte überall zu erreichen sind. Exklusive Inhalte werden immer zu illegalen Downloads führen. So gesehen ist Netflix und Co. auch nur eine Bibliothek die sich mittels Preis sowie UI/UX von der Konkurrenz abhebt. Ich werde nie mehr als ein Abo abschliessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 04.12.2018 17:27
    Highlight Highlight Also mir tut der Verlust von Daredevil weh und Netflix hat mir disher keine Kompensation anbieten können. Generell finde ich es mist, dass nun wieder jeder versucht beim Geschäft mitzumischen. Am Ende hat man zehn Anbieter mit zehn unzureichenden Programmangeboten statt ein guter, wo sich wirklich lange Mitgliedschaft lohnt.
    • Brunhilde 04.12.2018 18:21
      Highlight Highlight Das nennt man Wettbewerb 😉
    • Majoras Maske 04.12.2018 18:39
      Highlight Highlight Die Frage ist nur ob alle zehn überleben können, weil Streaming dadurch als Ganzes für Kunden unattraktiv wird.
    • supremewash 04.12.2018 18:39
      Highlight Highlight Der Markt wird sich wieder verfestigen. Schliesslich gibt es nur eine Handvoll Kandidaten mit dem nötigen "Schnauf" à la Disney.
    Weitere Antworten anzeigen
  • conszul 04.12.2018 17:02
    Highlight Highlight Ist doch richtig, dass sie Serien sofort wieder kippen, wenn sie beim bezahlenden Kunden nicht ankommen. Ich würde auch nicht weitere Staffeln finanzieren, von einer Serie, die (fast) niemand schaut. Finde das nur konsequent.
    • Majoras Maske 04.12.2018 18:50
      Highlight Highlight Richtiger wäre, sie würden zumindest noch einen Film nachreichen, der die Handlung noch halbwegs abschliesst. Die Serie bleibt ja im Angebot und wenn man sie mal sieht - und diese endet zum Beispiel mit einem Cliffhanger - dann ist das erst recht herausgeworfenes Geld, mit dem man die Leute nur hässig macht.
    • Silverstone 05.12.2018 07:28
      Highlight Highlight Na ja, es geht ja jetzt hier nicht unbedingt um Serien die sich niemand anschaut...

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