Nun ratet mal, was kommt? Richtig! Rezept-Tipps für die heissen Tage
Schwüle Luft, drückende Hitze: Da sehnen wir uns nach völlig anderem Food als noch vor ein paar Wochen im nasskalten Schmuddelwetter. Aber so richtig auf Grillsaison haben wir trotzdem noch nicht umgesattelt. Was tischen wir an diesen heissen Tagen also auf, das kein Grillparty-Rezept ist? Nun – hier ein paar Vorschläge:
Green Ginger Rice Noodles
Reisnudeln in einem «asiatischen Pesto», das an die Ingwer-Schalotten-Sauce des Hainanese Chicken angelehnt ist. Unglaublich fein und superschnell zubereitet. Warm oder kalt geniessen! Und somit ideal für heisse Tage oder die Lunchbox.
Zutaten:
Für 4 Personen
- 250 g Reisnudeln (dünne, flache Pad-Thai-Nudeln), nach Packungsanleitung zubereitet und kalt abgespült
- 350 g gegartes Pouletfleisch (z. B. pochierte Pouletbrust), in feine Streifen gezupft
- 100 g Frühlingszwiebeln, in ca. 1 cm lange Stücke geschnitten
- 1 5-cm-Stück frischer Ingwer, geschält und grob gehackt
- 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
- 2 EL Reisessig
- 2 EL Wasser
- 2 EL helle Sojasauce
- 1 TL grobes Kochsalz
- 1/2 TL weisser Pfeffer
- 80 ml Traubenkernöl (oder ein anderes neutrales Öl wie Raps- oder Sonnenblumenöl)
- Sriracha-Chilisauce und Röstzwiebeln, zum Servieren
Zubereitung:
- Ein Viertel der Frühlingszwiebeln, den Ingwer, den Knoblauch, den Reisessig und das Wasser im Mixer ca. 15 Sekunden lang grob pürieren (oder mit einem Stabmixer). Danach die restlichen Bundzwiebeln und die Sojasauce hinzufügen und alles nochmals kurz durchmixen, bis die Bundzwiebeln fein gehackt sind. Achtung: Es sollte die Konsistenz von stückigem Pesto haben – wir machen hier keinen Smoothie.
- Öl, Salz und Pfeffer unter die Sauce rühren, abschmecken und für 10 Minuten beiseitestellen, während du die Nudeln zubereitest/einweichst/kochst.
- Nudeln zuerst mit der grünen Ingwersauce vermischen. Erst danach das gezupfte Pouletfleisch dazugeben und alles nochmals gut durchmischen. Vegetarier und Veganer lassen das Poulet weg.
- Warm oder kalt servieren – in Schälchen und mit etwas Sriracha und Röstzwiebeln darüber.
Gordon Ramsays Gazpacho
Niemand behauptet hier, Gordons Rezeptversion entspreche dem andalusischen Original. Doch diese stückige, herzhafte Neuinterpretation hat es in sich – und ist zudem eine perfekte Mahlzeit für heisse Tage.
Zutaten:
Für 4 Personen
- 6 reife Rispentomaten, fein gehackt
- 1 dicke Knoblauchzehe, geschält und fein gepresst
- 1 rote Peperoni, entkernt und fein gehackt
- 1 kleine rote Zwiebel, geschält und fein gehackt
- ½ Gurke, geschält, entkernt und fein gehackt
- Saft von 1 Zitrone (oder nach Geschmack)
- Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 300 ml kalte Gemüsebouillon (oder Hühnerbouillon)
- 300 ml Tomatensaft
- 1 grosse Handvoll Basilikum- und Estragonblätter, gehackt
- einige Spritzer Tabasco-Sauce
- einige Spritzer Worcestershire-Sauce
- Gutes Olivenöl zum Beträufeln
- Croutons zum Servieren
Zubereitung:
- Das gesamte vorbereitete Gemüse (Tomaten, Knoblauch, Peperoni, Zwiebel und Gurke) in eine grosse Schüssel geben, Zitronensaft darüberträufeln, mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen und alles gut vermischen.
- Bouillon und den Tomatensaft dazugiessen, sodass das Gemüse bedeckt ist. Danach die gehackten Kräuter sowie je einen Spritzer Tabasco und Worcestershire-Sauce unterrühren. Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens vier Stunden im Kühlschrank kaltstellen, damit die Aromen perfekt durchziehen können.
- Zum Servieren die Suppe in gut gekühlte Schalen füllen, mit etwas hochwertigem Olivenöl beträufeln und mit den Croutons bestreuen.
Ixta Belfrages veganer «Miso Caesar»
Ottolenghi-Protégée Ixta selbst gibt zu, dass sie die Bezeichnung «ein wenig gewagt» empfindet, «Anführungszeichen hin oder her», da er weder Sardellen noch Ei oder Parmesan enthält. Dennoch geht es hier geschmacklich zumindest in die gleiche Richtung. Und superfein ist's eh.
Zutaten:
Für 2 Personen. Vielleicht mehr, wenn es als Vorspeise serviert wird.
- 150 g Kokosjoghurt, ungesüsst
- 1 EL weisse Misopaste
- 4-5 EL Olivenöl
- 2 Knoblauchzehen, gepresst
- etwas fein geriebene Zitronenschale
- 1-2 TL Sesamöl
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (nicht geizen mit dem Pfeffer)
- 3 EL weisse Sesamkörner
- 1,5 EL Ahornsirup
- 1–2 TL Chiliflocken
- 200 g Sauerteigbrot, mit Kruste, in 1,5 cm grosse Würfel geschnitten
- eine halbe Gurke, längs halbiert und mit einem Teelöffel entkernt, in 2-cm-Stücke geschnitten
- 1-2 Mini-Lattich-Salatköpfe, Strunk entfernt und Blätter getrennt
- 1 kleine Handvoll Basilikumblätter
- Schnittlauch ebenfalls circa eine kleine Handvoll, in 3 cm lange Stücke geschnitten
- Olivenöl, Zitronensaft und nochmals Salz
Zubereitung:
- Ofen auf 200 Grad vorheizen.
- 4 EL Olivenöl, die Sesamsamen, den Ahornsirup, 1 der beiden gepressten Knoblauchzehen, 1–2 TL Chiliflocken, 1 TL Sesamöl, sowie Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack in eine grosse Schüssel geben, gut vermischen. Die Brotstücke hinzufügen und gut vermengen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und 14–16 Minuten backen, dabei die Croutons nach der Hälfte der Zeit 1 Mal wenden, bis sie knusprig und goldbraun sind. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
- Derweil Kokosjoghurt, Misopaste, 1-2 EL Olivenöl, die andere gepresste Knoblauchzehe, etwas fein geriebene Zitronenschale, 1/2 TL Sesamöl sowie Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer verquirlen, bis das Miso vollständig untergerührt ist und die Mischung glatt ist. Beiseitestellen.
- In einer Salatschüssel Gurke, Lattich, Basilikum und Schnittlauch mit etwas Olivenöl, Zitronensaft und Salz nach Geschmack anrichten. Joghurt-Miso-Dressing auf einer Servierplatte verteilen; den Salat darauf geben, danach die Croûtons. Mit etwas mehr Zitronensaft und Öl beträufeln.
Chicken Lettuce Wraps
Geht fix – die Zubereitung dauert keine 30 Minuten, selbst wenn man die Zeit zum Rüsten des Gemüses mitrechnet. Und leicht und bekömmlich ist es erst noch.
Zutaten:
Für 2-4 Personen, je nach Hunger
- 4 EL Hoisin-Sauce
- 2 EL leichte Sojasauce
- 2 EL Reisessig
- 1 TL geröstetes Sesamöl
- 1/2 TL Maisstärke, in 1 TL Wasser aufgelöst
- 450 g Poulethackfleisch (oder sehr fein gehackte Pouletbrust)
- 2 TL Rapsöl
- 225 g weisse Champignons oder ähnlich grosse Pilze, sehr fein gehackt
- 1 Dose (ca. 225 g) Wasserkastanien, abgetropft und fein gehackt
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 EL frischer Ingwer, geschält und fein gehackt
- 2 Thai-Chilis, fein gehackt
- 2 Handvoll Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten (einen Teil für die Pfanne, den Rest zum Garnieren)
- 2 kleine Köpfe Mini-Kopfsalat oder 3-4 Mini-Lattiche, Blätter vorsichtig abgelöst
- Chiliflocken und/oder Sriracha, bei Bedarf
Zubereitung:
- Hoisin-Sauce, Sojasauce, Reisessig, Sesamöl und Maisstärke in einer kleinen Schüssel mit dem Schneebesen verrühren.
- 1 TL Rapsöl in einer grossen Pfanne (oder einem Wok) auf mittlere Hitze erwärmen. Poulethack dazugeben und unter Rühren 7 bis 8 Minuten scharf braten. Fleisch in eine Schüssel umfüllen und beiseitestellen.
- Den restlichen TL Öl in dieselbe Pfanne geben. Die gehackten Pilze zusammen mit 1 Messerspitze Salz dazugeben. Unter gelegentlichem Rühren 4 bis 5 Minuten andünsten.
- Wasserkastanien, Knoblauch, Chilis und Ingwer unterrühren und alles etwa 30 Sekunden lang dünsten. Fleisch wieder zurück in die Pfanne geben und die Hälfte der Frühlingszwiebeln untermischen. Die vorbereitete Sauce dazugiessen und unter gelegentlichem Rühren 30 bis 60 Sekunden köcheln lassen. Abschmecken.
- Salatblätter vorsichtig vom Strunk ablösen und auf einem grossen Teller in der Tischmitte anrichten. Dazu kleine Schälchen mit Sriracha-Chilisauce, Chiliflocken und den restlichen Frühlingszwiebeln bereitstellen. Die heisse Hähnchenmischung in eine Servierschüssel füllen oder direkt in der Pfanne auf den Tisch stellen. Einen grosszügigen Löffel der Hähnchenmischung in die Mitte eines Salatblatts (oder Lattich-Schiffchens) geben, mit Frühlingszwiebeln und nach Wunsch mit Sriracha oder Chiliflocken toppen, leicht zusammenrollen und sofort geniessen.
Linguine con salsa cruda
Jawohl, übersetzt bedeutet das «rohe Sauce». Ausser der Pasta wird hier nichts gekocht. Schau einfach, dass du qualitativ hochwertige Zutaten verwendest: gute Eier, gutes Olivenöl, echter Parmigiano Reggiano, etc.
Zutaten:
- Linguine oder Bavette – 80-100g pro Person
- Eigelb – 1 pro Person (aber mindestens 2 – ergo für 1 Portion nimmst du 2 Eigelbe; für 2 Portionen nimmst du ebenfalls 2 Eigelbe, für 3 Portionen 3 usw.)
- Olivenöl extra vergine – 4-5 EL, nach eigenem Ermessen
- Prezzemolo, fein gehackt – 1 EL pro Person
- Basilikum, fein gehackt – 1 EL pro Person
- Parmesan, gerieben – 2-3 EL pro Person
- etwas Muskatnuss, gerieben
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
- Eier, Kräuter und Käse aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur kommen lassen. Pasta-Teller im Ofen bei 80-90 Grad vorwärmen.
- Pasta nach Packungsanleitung al dente kochen. Derweil die Eier trennen (Eiweisse unbedingt aufbewahren – damit kannst du Meringues machen oder Whiskey Sour!). In einer Schale Eigelbe, Prezzemolo und Basilikum mischen. Parmesan und Öl beifügen und gut untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
- Etwas Pastawasser abschöpfen und beiseitestellen (das kann man bei Bedarf verwenden, um die Sauce etwas aufzulockern). Wenn die Pasta al dente ist, Wasser ableeren und die Sauce vorsichtig unterrühren. Sofort geniessen.
Bánh mì gà
Ach, du hast gerade keine authentisch vietnamesischen Bánh-mì-Schweinefleisch-Meatballs zur Hand? Macht nichts! Hier eine Version mit Pulled Chicken!
Zutaten:
- 2 mittlere Rüebli, geschält und in 2–3-mm-streichholzdünne Stifte geschnitten
- ½ grosser weisser Rettich (Daikon), geschält und genau wie die Rüebli geschnitten
- 350 ml kochendes Wasser
- 100 g weisser Zucker
- 4 TL grobes Kochsalz
- 180 ml Reisessig
- knusprige weisse Baguette-Brötchen, ca. 20 cm lang
- gesalzene Butter
- Geflügelpâté (Hühnerleberpastete)
- Kewpie-Mayonnaise
- gegartes Pouletfleisch, in Streifen gezupft (z. B. von einem fertig gekauften Grillpoulet oder Reste vom Sonntagspoulet o.Ä.)
- Frühlingszwiebeln, der Länge nach in Streifen geschnitten
- 1 Gurke, der Länge nach in dünne Scheiben geschnitten
- einige Handvoll frische Korianderstängel und -blätter
- Maggi-Würze
- Thai- oder Bird's-Eye-Chilis, fein aufgeschnitten
Zubereitung:
- Pickles zubereiten: In einer grossen Schüssel das Salz und den Zucker im heissen Wasser auflösen. Anschliessend den Essig unterrühren. Die Rüebli- und Rettichstifte dazugeben – sie sollten gerade so mit der Flüssigkeit bedeckt sein. 2 Stunden ziehen lassen. Vor der Verwendung gut abtropfen lassen.
- Baguette-Brötchen längs aufschneiden, aber nicht ganz durchschneiden, sodass sie an einer Seite noch zusammenhalten.
- Die obere Innenseite des Brötchens grosszügig mit der gesalzenen Butter bestreichen.
- Die untere Innenseite zuerst mit 1 bis 2 EL Pâté bestreichen (ruhig grosszügig sein!), danach die 1,5 EL Mayonnaise darauf verteilen.
- Das gezupfte Pouletfleisch hineinschichten und mit 1-2 Spritzer Maggi-Würze beträufeln. Nun das Sandwich prall mit dem abgetropften Essiggemüse, 2 Gurkenscheiben, 3 Frühlingszwiebel-Streifen und 1-2 Handvoll Koriander füllen. Zum Schluss so viel frische Chili darüberstreuen, wie du dir zutraust. Das Brötchen kräftig zusammendrücken und sofort hineinbeissen.
Yam neua – thailändischer Rindfleischsalat
Und falls sich jemand fragt, ob dies überhaupt als Salat durchgeht, der sei daran erinnert, dass die Schweizer Kompositionen wie Wurst-Käse-Salat oder Siedfleischsalat im Arsenal führen. Imfall.
Zutaten:
Für 2-4 Personen, je nach Hunger
- 400g Hohrückensteak
- 5 EL Fischsauce
- 1 EL Apfelwein (oder Apfelsaft)
- 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 EL Erdnussöl
- 2 TL Chiliflocken (oder mehr)
- 2 EL frisch gepresster Limettensaft
- 2 EL Schalotten, fein gehackt
- 1 Handvoll Minzblätter, zerpflückt
- 2 EL frischer Koriander, gehackt
- 2 EL Frühlingszwiebel, grob gehackt
- 1 EL geröstete Cashewnüsse, im Mörser grob zerstampft
Zubereitung:
- 2 EL Fischsauce, den Apfelwein und schwarzen Pfeffer in einen Gefrierbeutel oder eine flache Schüssel geben. Das Steak dazugeben und 20 Minuten bei Raumtemperatur oder mehrere Stunden im Kühlschrank marinieren.
- Cashews in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren rösten bis goldbraun. In einem Steinmörser mit einem Stössel grob mahlen. (Küchenmaschine ginge hier auch.)
- In derselben Pfanne das Öl auf starke Hitze vorheizen. Das Steak dazugeben und kurz auf jeder Seite 2 Minuten braten – es sollte medium rare sein. Steak vom Herd nehmen, mindestens 10 Minuten ruhen lassen.
- Währenddessen in einer Schüssel 3 EL Fischsauce, die Chiliflocken und den Limettensaft fürs Dressing gut vermischen. Abschmecken und je nach Geschmack mehr Chili oder Limettensaft beigeben.
- Steak dünn gegen das Korn schneiden und mit den Schalotten, Minzblättern, Koriander und Frühlingszwiebeln in die Schüssel geben und sanft mischen, bis alles mit dem Dressing überzogen ist. Mit dem Cashewpulver bestreuen. Mit Gurkenschnitzen oder Eisbergsalatblättern servieren.
Panzanella
Brot vom Vortag übrig? Dieser Salat aus der Toskana und Umbria ist die Lösung.
Zutaten:
- hartes Brot vom Vortag – Ciabatta o. Ä.
- Tomaten, grob geschnitten
- 1 kleine Handvoll Kapern
- 1 kleine rote Zwiebel, in sehr feine Scheiben geschnitten
- rote Peperoni (bei Bedarf), nach Belieben geschnitten
- Sardellenfilets (bei Bedarf), abgetropft
- 1 Handvoll frischer Basilikum, grob zerrupft
- Olivenöl
- Rotweinessig
- Frisch gemahlenes Salz und schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
- Brot grob zerreissen, mit etwas Öl beträufeln. Bei Bedarf in einer trockenen beschichteten Pfanne bei hoher Hitze kurz anbraten, bis an Stellen eine Kruste auftritt. Danach beiseitestellen, um abkühlen zu lassen.
- Sämtliche Zutaten kombinieren und untermischen (beim Öl und Essig empfiehlt sich ein Verhältnis von etwa 3-2).
Eiernudelsalat mit Sesam-Erdnuss-Dressing
Hier wieder: kann heiss oder kalt gegessen werden (womit sich dies bestens als Mitnehm-Büro-Lunch eignet). Passt auch wunderbar als Beilage, etwa zu Thai-Fishcakes. Oder Sommerrollen. Oder zu den oben erwähnten Poulet-Salat-Wraps.
Zutaten:
Für 3 Personen
- 2 gehäufte EL Erdnussbutter
- 1 EL Sesamöl
- 1 EL Rapsöl
- 2 EL leichte Sojasauce
- 2 EL Sweet-Chili-Sauce
- 1-2 EL Sriracha
- 2 EL Limettensaft (alternativ geht auch Reisessig oder Apfelessig)
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt oder gepresst
- etwas Wasser (bei Bedarf, um das Dressing flüssiger zu machen)
- 350 g frische asiatische Eiernudeln (aus dem Kühlregal)
- 150 g Karotten (ca. 1 grosse oder 2 kleinere Rüebli), in feine Stifte (Julienne) geschnitten
- 100 g Mungbohnensprossen
- 150 g grüne Bohnen, halbiert
- 1 rote Peperoni, in feine Streifen geschnitten
- 3 Frühlingszwiebeln, schräg in feine Ringe geschnitten
- 1 EL weisse Sesamsamen (am besten in der Pfanne ohne Fett kurz angeröstet)
Zubereitung:
- Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten, kalt abspülen und zum Abkühlen beiseitelegen.
- Erdnussbutter, Sesamöl, Rapsöl, Sojasauce, Sweet-Chili-Sauce, Sriracha, Limettensaft und Knoblauch gut verrühren. Das Wasser nur dann esslöffelweise dazugeben, wenn das Dressing zu dickflüssig ist, damit es sich später gut mit dem Salat vermengen lässt.
- Die grünen Bohnen dämpfen oder in kochendem Wasser blanchieren, bis sie gar, aber noch schön knackig sind. Danach sofort unter fliessendem, kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen.
- Alle Salatzutaten (Nudeln, Rüebli, Sprossen, Bohnen, Peperoni und Bundzwiebeln) in eine grosse Schüssel geben und mit dem Erdnuss-Dressing gründlich vermengen. Den Salat mit dem gerösteten Sesam bestreuen und bei Raumtemperatur servieren.
