Leben
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Handy mit Objektiv

Immerhin ein bisschen Spass hatte ich mit dem Teil. Bild: watson

Wie ich eine Woche lang ein altes Handy aufgezwungen bekam – und fast verrückt wurde

Nein, ich wurde nicht wahnsinnig. Muahahaha!



Was hat sich meine Chefin kaputt gelacht, als sie auf die grandiose Idee kam, mir mein Smartphone wegzunehmen. Fairerweise muss man sagen, dass ich natürlich vorher einwilligen musste. Sie würde mich nie zwingen. Gelacht hat sie trotzdem.

Für mich ist mein Smartphone in erster Linie ein Arbeitsgerät. Irgendwann vor ein, zwei Jahren hat es meinen Laptop als primäre Schnittstelle zur digitalen Welt klammheimlich abgelöst. Ich habe sogar angefangen, den Google Kalender zu benutzen, was für mich bis vor einiger Zeit noch der Inbegriff der digitalen Spiessigkeit war. Naja.

Ich muss also mein schlaues Telefon gegen ein altes eintauschen.

«Und wehe, da ist ‹Snake› drauf», ermahnt mich meine Chefin.

Damit ich für meine smartphonefreie Woche keine Vorbereitungen treffen kann, werde ich freundlichst dazu genötigt, mir noch am selben Tag ein Old-School-Handy zu besorgen. Erwartungsgemäss verläuft die Suche bei den Arbeitskollegen fruchtlos. Also marschiere ich in einen Elektrofachhandel und sage zum Verkäufer:

«Ich brauche das älteste und schrecklichste Handy, das Sie auftreiben können.»

«Smartphone kaputt?», hakt der junge Verkäufer verständnisvoll nach. 

«Nein», sage ich.

«Äh, okay», meint er irritiert und schaut mich an, als hätte ich gerade eine Pizza Hawaii bei ihm bestellt.

Fünf Minuten später bin ich stolzer Besitzer eines Alcatel-Mobiltelefons. ALCATEL! Hatte nicht mein Grossvater so eins? Ich erinnere mich noch vage daran, wie stolz er auf dieses Teil war.

«Weisst du, Pascal, das ist ein Handy, extra für Senioren, ohne diesen ganzen modernen Schnickschnack.»

Na grossartig.

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: Warner Bros. via Giphy

Tag 1

Ich sitze im Zug nach Hause. In 45 Minuten muss ich umsteigen. Ich schaue auf mein neues Handy. Zeit, das Ding in Betrieb zu nehmen.

Alcatel-Handy, mega alt, Tasten-Handy

Okay, so hässlich ist es gar nicht. Bild: watson

Deckel ab, Akku raus, SIM-Karte rein. Zwei Minuten später gucke ich auf den pixeligen Bildschirm in doppelter Briefmarkengrösse. Immerhin ist er farbig. Ich wechsle ins Menü, schau mir an, was das Ding alles so kann.

Daneben hat es noch diverse weitere Anwendungen darauf, von denen mein Grossvater bestimmt begeistert gewesen wäre. Zum Beispiel einen Umrechner von Pfund zu Kilogramm. Warum auch immer.

Dr Evil Meme Apps

Bild: imgflip

Ich sitze immer noch im Zug. Noch 30 Minuten, bis ich umsteigen muss. Ich blicke auf meinen Kopfhörer, der wie ein abgetrenntes Gliedmass nutzlos neben mir liegt.

Eine ganze Woche ohne Musik. 90 Minuten pro Weg, 180 Minuten pro Tag, 900 Minuten pro Arbeitswoche. In meinen Gedanken höre ich meine Chefin lachen.

Tag 2

Seit etwa einer halben Stunde versuche ich, eine SMS zu schreiben. Ich krieg's nicht hin! Irgendwie ist da so ein Wortvorhersage-Dings installiert. Ständig fügt es mir irgendwelche Wörter ein, die da nicht hingehören!

Ich versuche das Wortvorhersage-Dings auszuschalten. Das Handy lässt mich nicht.

Ich google nach einer Lösung. Fehlanzeige. Natürlich nicht auf meinem Handy. Ich muss jetzt jedes Mal, wenn ich irgendetwas wissen will, meinen Laptop hochfahren. Echt mega!

Die Suche ergibt null brauchbare Treffer. Keine Person, die das Internet benutzt, verwendet dieses Handy.

Ich konsultiere die Anleitung. DIE ANLEITUNG! Da steht: 

Eine Textnachricht verfassen

1. Öffnen Sie den Texteditor.
2. Geben Sie Ihre Nachricht ein.

«AH NEIN, WIRKLICH?!», keife ich das Dokument vor mir an. Grossartig. Es ist erst der zweite Tag und ich fange schon an, Gegenstände anzuschnauzen.

Nach weiteren fünf Minuten gebe ich auf.

Nun ist es offiziell: Ich bin zu dumm, um auf einem Tasten-Handy Nachrichten zu schreiben.

Damit ihr es nicht tun müsst:

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: Giphy

Plötzlich ein Piepen. Eine eingehende Nachricht. Ich bin aufgeregt. Meine erste empfangene SMS! Wer könnte das sein?

Meine Freundin? (Sie weiss von meinem Experiment.)

Meine Mutter? (Sie schreibt mir nur SMS.)

Mein bester Kumpel, der sich fragt, warum ich auf Whatsapp seit zwei Tagen nicht zurückschreibe und sichergehen will, dass ich noch lebe, bevor er das Leichenschauhaus anruft?

«40.95 CHF wurden Ihrer Kreditkarte belastet», steht auf dem matten Display.

Haha.

Tag 3

Ich kann SMS schreiben!!! Ich fühle mich gerade wie Tom Hanks in «Cast Away», als er es nach gefühlt 1000 Tagen endlich geschafft hatte, Feuer zu machen.

Ich meine diese Szene:

Cast Away 
Tom Hanks
Ich habe Feuer gemacht
https://www.youtube.com/watch?v=7EWDxhBTjw4

Bild: 20th century fox via imgflip

Okay, kleine Korrektur: Ich kann sehr, sehr langsam SMS schreiben.

Meine erste Nachricht geht an meine Freundin:

«Ich will eine SMS schreiben.»

Rückblickend wünsche ich mir, ich hätte mir etwas Bedeutsameres als ersten Satz überlegt. Mit mehr Tiefgang. So wie Neil Armstrong. Oder der Typ, der das Telefon erfunden hat.

«Das Pferd frisst keinen Gurkensalat.»

Philip Reis aka. der Typ, der das Telefon erfunden hat.

Meine zweite Nachricht geht an meinen Kumpel. In atemberaubendem Schneckentempo tippe ich die Nachricht ein, die da besagt, dass ich ihn krankheitshalber leider nicht treffen kann.

Seine Antwort folgt prompt:

Können wir machen – aber die viel dringendere Frage ist: Wieso schreibst du mir SMS? :D

Fünf Minuten später habe ich ihn über mein kleines Experiment aufgeklärt und erwarte freudig seine Beileidsbekundungen. Seine Antwort folgt auch sogleich:

«Spinnst du?»

Nach und nach etablieren sich erste Konversationen via SMS. Schon kurze Zeit später klicke ich mich in meinem Posteingang durch unzählige einzelne Nachrichten, die ich zu einem Text zusammensetzen muss.

SMS Verlauf

Was bei meinem Kumpel schön in einem Verlauf angezeigt wird, darf ich dann in sieben einzelnen Nachrichten zusammenbasteln. Bild: watson

Dann ist plötzlich Schluss.

«Ihr Posteingang ist voll», meckert mein Handy.

Ich habe 53 SMS empfangen.

Tag 4

Ich bin immer noch krank. Mein Handy ist immer noch alt.

Tag 5

Heute ist richtig viel los. Unter anderem motze ich mein Handy ordentlich mit Stickern aus dem neusten «Bravo»-Heftchen auf. Ich hab mir die nicht gekauft! Die lag in unserem Pausenraum. Wirklich!

Warum? Keine Ahnung. Aber sie ist allemal spannender als mein Handy. Schlagartig werde ich wieder zu einem 10-jährigen Jungen (der natürlich nie eine Bravo gelesen hat, nein, nein!) und beklebe mein Handy mit bunten Stickern. Juhu!!!

Ausserdem benutze ich heute erstmals die Kamera in meinem alten Knochen. Die hat eine Auflösung von gefühlt vier Pixeln. Ich schlendere also an diesem erstaunlich warmen Abend an der Reuss in Luzern entlang und mache Fotos.

Bilder von Luzern, aufgenommen mit einem alten Handy

Fazit: Die Kamera hat bei schlechtem Licht definitiv noch Luft nach oben. Aber wenigstens kann man so im Ausgang keine peinlichen Selfies schiessen.

Tag 6

Auf dem Heimweg im Zug.

Die Pendlerzeitung hab ich durch. Meine Heftchen auch. Genauso wie alle Plakate, Prospekte, Sicherheitshinweise und das äusserst faszinierende Sitzmuster der SBB.

Smalltalk kann ich vergessen. Ohne Smartphone bin ich nur der Depp, der nie weiss, wie das Wetter morgen wird.

Mein Handy liegt vor mir auf dem Seitentischchen. Ich starre es an. Mein Handy starrt zurück.

«Du dummes Ding! Du kannst gar nichts! Nicht einmal Musik hören kann ich mit dir!», möchte ich ihm entgegenschreien. Ich sage nichts. Es kommt bei den Mitmenschen nicht gut an, wenn man anfängt, sein Handy anzuschreien.

Ich gucke aus dem Fenster.

Baum.

Wiese.

Baum.

Baum.

Haus.

Haus.

Haus.

Strasse.

Baum.

Eine Woche ohne Smartphone

Bild: watson

Die Geräuschkulisse ist dafür atemberaubend. Das tiefe, voluminöse Husten meines Sitznachbarn wird von den sanften Klängen eines schreienden Babys begleitet. Währenddessen weigert sich ein anderer Fahrgast kontinuierlich, sich seine Nase zu putzen. Andauernd hochziehen ist auch viel cooler.

«Nur noch einen Tag», sage ich mir immer wieder.

Tag 7

Mein Zug fällt aus. Schnell in der App gucken, wann der nächste fährt. Mist.

Mich bei einer Website mit Zwei-Faktor-Authentifizierung einloggen. Mist.

Heute ins Kino? Klar! Ich guck grad schnell, welche Filme laufen. Mist.

Die aktuellsten News lesen. Mist.

Kannst du mir dieses mega wichtige Dokument noch schnell per Whatsapp schicken? Mist.

Schnell jemandem ein lustiges Foto schicken. 50 Rappen pro MMS.

Am Schluss meiner Woche fragt mich meine Freundin, ob es sehr schlimm war. Ich verneine.

«Ahja? Also behältst du das alte Teil noch etwas länger?»

«Ja klar», antworte ich. «Und morgen kauf ich mir dann gleich einen Walkman und danach schauen wir einen Film auf VHS.»

Nachwort

So, jetzt lachst du mich sicher schön aus. Eine Woche ohne Smartphone und schon so am Rumjammern. Du darfst es gerne selber probieren. Sogar mit meinem schön dekorierten Handy! Dafür musst du mir aber eine kleine Geschichte erzählen und zwar:

«Wann und warum wurdest du das letzte Mal auf Entzug gesetzt? Und vor allem: Wie ging es aus? Ich will jedes üble Detail hören!»

Am Montagabend, den 26. März 2018, werde ich die beste Geschichte auswählen und die Verfasserin/der Verfasser kriegt dann dieses wundervolle Handy zugeschickt.

Und falls du jetzt nicht mehr wissen solltest, wie das Teil aussieht:

Selbst ein Smartphone ohne WhatsApp ist eine heikle Sache:

Anna Rothenfluh hat sich übrigens mal selbst auf Entzug gesetzt:

Wie das Smartphone unseren Alltag verändert hat

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Ein Fotograf hält den Tod der Konversation durch Smartphones in Bildern fest

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jascha29 24.03.2018 21:18
    Highlight Highlight Mach nicht so ein Theater! Ich hab auch kein Smartphone und es lebt sich also ganz gut ohne. Wieso du so lange brauchst, um SMS zu schreiben verstehe ich nicht, bei mir geht das ganz schnell. Wenn man nicht den ganzen Tag nur an dem Ding hängt, ist das sowieso nicht schlecht, (oh mein Gott, jetzt musst du dich tatsächlich noch anderweitig als mit diesem dummen Ding beschäftigen, was hab ich nicht für Mitleid mit dir...) ausserdem sind diese alen Handys viel robuster, praktisch unkaputtbar und der Akku hält ewig.
  • DonCamillo 24.03.2018 16:23
    Highlight Highlight Habe ich jetzt schon zweimal gemacht. Vor zwei Jahren zwei Wochen komplett ohne Handy in Finnland eine Kanutour gemacht. Das Zeitgefühl völlig verloren, dafür die Natur umso mehr wahrgenommen. Kein Druck, irgendwelche Nachrichten zu schreiben. Vor einem Jahr dann drei Wochen mit einem alten Nokia. Habs schlussendlich meistens irgendwo verstaut und so einmal pro Tag angeschaut, dann vor allem Snake exzessiv gespielt 😁
  • Turi 23.03.2018 13:30
    Highlight Highlight Ich hab so ein älteres Nokia C2-01 aus dem Jahr 2011.
    Und auch keinen Facebook-Account.
    Völlig easy.
  • Tiefseetaucher 23.03.2018 09:09
    Highlight Highlight Vor einigen Jahren fiel mir mein in den Ferien ins Wasser. Eine Freundin hatte nur ein uralt-Blackberry (nur Telefon und SMS) dabei, welches ich benutzen konnte. Nach den Ferien habe ich es behalten und habe es richtig genossen, nicht ständig mit Whatsapp und Emails zugespammt zu werden...
    Natürlich habe ich mich dann nach einigen Monaten wieder für das neue iPhone entschieden...
  • peter.achten@usa.net 23.03.2018 03:14
    Highlight Highlight Höchste Zeit für eine Woche ganz ohne Handy. Wieder leben und denken lernen.
  • TJ Müller 23.03.2018 00:21
    Highlight Highlight Also sooo schlimm ists jetzt ech auch nicht. Hab immer noch kein Smartphone und das einzige was nerft ist die SBB, die einen immer mehr dazu drängt. An den neuen Bahnhöfen sind immer weniger Netzpläne, wo man zumindest schauen kann, welche Linie man nehmen muss. Und dann logischerweise die Abfahrtzeiten genau nicht daneben. Und der Automat ist dann grad auch nicht am gleichen Ort. Aber sonst? Will man was wissen, kann man jemanden fragen, ist ganz leicht und seit ein paar Tausend Jahren eine bewähte Strategie... PS: Es gibt so n Ding namens MP3-Player...
    • Turi 23.03.2018 13:33
      Highlight Highlight nebst der sbb sind auch flugreisen langsam nervig ohne mobiles gerät
  • Nominator 22.03.2018 23:18
    Highlight Highlight Ich habe seit 5 Jahren ein Sonim XP5300Force3G. Am Anfang hielt der Akku einen ganzen Monat, jetzt nur noch gut 1 Woche. Und 2020 stelle ich dann um auf 3G. Hab eine 32GB Speicherkarte drin. Ich hoffe der Akku lebt noch ein Weilchen.
  • Goudfisch 22.03.2018 22:56
    Highlight Highlight Ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen. Wenn sie mein 8jähriges Nokia sehen, oder wenn sie es zum ersten mal in den Finger haben, sind das unbezahlbare Augenblicke.
    *tatschtasch* “du, dein Screen ist eingefroren, er reagiert nicht“ hmm ja muss so sein (hast du die Tasten darunter gesehen?), dafür ist der Bildschirm auch unkabuttbar :)
    Warum wegschmeissen so lange es noch funktioniert...

  • Florian Grimm 22.03.2018 22:17
    Highlight Highlight Vor 1,5 Jahren nach dem Lager heim gekommen und „seriös“ wirken möchten, also das Handy in den Rucksack und nicht in die Hosentasche. Dann nur mit dem Koffer gleich weiter in die Ferien nach seefeld (Wellness in Österreich, mit 15 und nur 40+Leute). Der Rucksack ging mit Kollegen nachhause. Nach ca. 1 Stunde gemerkt dass das Handy weg ist. Hab der Grossmutter angerufen und sie hat’s gleich auf die Post getan. Ist nach 8 Tagen nochnicht angekommen. Als wir wieder zuhause waren, kam das couvert zürück… die Frau am Postschalter hat den „international“-Zettel vergessen auf das couvert zu kleben…:(
  • Luchs 22.03.2018 20:07
    Highlight Highlight Krieg ich den Knochen.
    Benutzer Bild
  • Mooncat 22.03.2018 19:47
    Highlight Highlight Am Dienstag Abend ist mir das iPhone zu Boden gefallen. So richtig blöd. Display ein Spinnennetz, Homebutton rief teilweise nur Siri auf ... also kein Vollentzug. Nur Teilentzug. Mittwoch Mittag zu iKlinik. Alles wieder gut. Puh ...

    Habe übrigens eine Freundin, die noch ein Nokia benutzt. Mühsam! Sie mag damit ja glücklich sein, aber die ‚anderen‘ müssen immer die Extrawurst für sie machen. SMS statt Chat. ‚Schnell‘ was nachschauen. Ausdrucken statt schnell den Link senden ...

    Aber war sehr lustig, danke. Nur - kein MP3 mehr? Und da gibt es noch so was, was war das nochmals? Ah ja ... Buch?
  • ReziprokparasitischerSymbiont 22.03.2018 19:47
    Highlight Highlight Das wichtigste an einem Handy sind ein guter Akku und Unkaputtbarkeit. Dementsprechent schwer habe ich mich mit dem Umstieg aufs Smartphone getan... inzwischen hab ich eins und finde mich mit seinen Nachteilen ab.
    Mein Bruder hat immer noch ein uraltes Nokia ohne Internet und Farbdisplay welches die oben genannten Kriterien voll und ganz erfüllt. Nur leider muss er Ende Jahr ein neues besorgen, weil bis dann sämtliche Netze abgestellt werden, die dieses Handy nutzen kann :(
  • Nominator 22.03.2018 19:02
    Highlight Highlight Ich hatte noch nie ein Smartphone. Wie soll ich es vermissen? Ab und zu nehme ich eins von Bekannten in die Hand um etwas anzuschauen. Da hat mich noch nie dazu bringen können selber eins zu haben. Im Gegenteil. Ich bin stolz, alle Lebenssituationen ohne bewältigen zu können. Manchmal bin ich sogar schneller mit meinem Smarthirni als einer der erst etwas online checken muss, weil ich es gewohnt bin viel auswendig zu wissen und Zusammenhänge zu erkennen. Smartphoner ohne Netz sind recht hilfslos im entscheidenden Moment und fast nicht mehr überlebensfähig.
    • Lord_ICO 22.03.2018 20:00
      Highlight Highlight Ja weil natürlich jeder, der regelmässig ein Smartphone verwendet zu dumm ist um sich die Schuhe zu binden. Bei uns im Parterre stapeln sich die Leute, weil sie den Zusammenhang der Türfalle und des öffnens der Türe nicht mehr verstehen. Ist ne ziemlich lustige Instagram-Story.


      Du hältst dich für was Besseres, weil du dich moderner Technologie verwehrst, die richtig genutzt auch dir Vorteile bringen würde. Nicht jeder Smartphone-Nutzer gibt sein Hirn ab, jedoch bleibt jeder Technologie-Verweigerer stehen.
    • Alle Aufmerksamkeit dem doofen Prozent 22.03.2018 20:44
    • Nominator 22.03.2018 22:56
      Highlight Highlight @Lord_ICO. Manchmal hat es auch Vorteile wenn man stehen bleibt. Wenn die Massen auf einen Abgrund zu steuern.

      Ganz verweigern tu ich mich ja der Technologie nicht. Nur unterwegs bin ich offline, das finde ich cool. Zu Hause habe ich doppeltes Internet. Draht und Mobilnetz. Falls eines gerade mal nicht funktioniert. Wenn das 5G läuft werde ich wohl den Draht abschaffen. TV hab ich schon lange nicht mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carry62 22.03.2018 18:34
    Highlight Highlight Pascal ist zwar kein Teenie mehr... Aber er gehört noch zu den Jungen. Darum erstaunt es mich, dass er sich so schwer tat mit SMS schreiben 😳
    Es heisst doch immer, die Jungen seien so „begabt“ im Umgang mit elektronischen Geräten. In diese Kategorie gehört auch so ein alter Mobile Knochen.
    Schnell tippen können in fb, Snapchat etc. macht noch keinen digitalen Nerd aus 😂

    OT: Warum zählt man eigentlich nur die U-30 Jährigen zur digitalen Generation? Haben nicht die ü-30 Jährigen meistens mehr GRUNDAHNUNG der ganzen Materie? Die sind damit aufgewachsen... mit 286er PCs und 68000er Macs...
    • Genti 22.03.2018 19:27
      Highlight Highlight Word! Sehe ich im Alltag im Betrieb einer grossen IT Umgebung 🤯
    • äti 22.03.2018 19:51
      Highlight Highlight Vergesst auch die Ü70er nicht. Die haben noch Arith-Routinen u File-,Tape-,Telexhandler etc geschrieben mit Basis-Instruktionssatz. ;)
    • Nominator 22.03.2018 23:02
      Highlight Highlight @äti. Assembler! Bis es den Käfer lupft. Kann das überhaupt noch jemand?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mode!? 22.03.2018 18:05
    Highlight Highlight Sicherlich sehr ergreifend. Leide ist der Artikel für mich derart belanglos und uninteressant dass ich ihn nicht lesen konnte. Ich hab’s aber versucht. Aber der eigentliche Kommentar lautet: mi mi mi mi
    • Pascal Scherrer 22.03.2018 18:28
      Highlight Highlight Immerhin für 'nen Kommentar hat's gereicht. Das ist doch was! 😋
    • Mode!? 22.03.2018 18:56
      Highlight Highlight Gleichfalls. Der Dank gilt Ihnen. Ist das kommentieren von Kommentaren Bestandteil der stellenbeschreibung oder Ehrgeiz?
    • Pascal Scherrer 22.03.2018 19:06
      Highlight Highlight @Mode!?: Nein, ist es nicht. Ich bin einfach einer dieser ganz mühsamen Menschen, die immer das letzte Wort haben müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • road¦runner 22.03.2018 18:03
    Highlight Highlight Die gute alte T9 Worterkennung *hach* *schwelg*
    • Mia_san_mia 23.03.2018 05:54
      Highlight Highlight Ich habe die immer gleich deaktiviert.
  • Madison Pierce 22.03.2018 18:01
    Highlight Highlight Ein Kollege hatte vor ca. zwei Jahren das Gefühl, zu viel Zeit mit WhatsApp und Games zu verschwenden. Also hat er sein Smartphone verkauft. Ganz ohne Handy war es ihm dann aber auch nicht recht. Man kann ja nicht mal jemanden anrufen, wenn man Verspätung hat.

    Deshalb hat er sich ein einfaches Gerät gekauft, zwei-Zeilen-Display, nur Anrufe und SMS.

    Zu unser aller Erstaunen hat er das immer noch und ist laut eigener Aussage zufriedener als mit Smartphone. Die dummen Sprüche sind Bewunderung gewichen.
  • Monsieur Cringeadism 22.03.2018 17:30
    Highlight Highlight Teil 2: Ich war auf Entzug bis mein neues Handy kam und um ehrlich zu sein, es war nicht so schlimm. Klar vermisste ich meine Musik, aber ich habe es überlebt
  • Monsieur Cringeadism 22.03.2018 17:28
    Highlight Highlight Ich habe es mal unglaublich lustig gefunden während einer Garagenparty mein Smartphone auseinander zu schrauben, Ergebnis: Kaputt.
    Wetten den Knochen könnte man wieder zusammensetzen und er funktioniert wieder?
  • Quecksalber 22.03.2018 17:16
    Highlight Highlight Das Handy hat doch sicher Radio eingebaut. Das haben Smartphones nicht mehr.
    • maljian 22.03.2018 17:44
      Highlight Highlight Mein Smartphone (Huawei P10 Lite) hat Radio. Mich nervt nur das ich dafür die Kopfhörer benutzen muss.

      Unterwegs kein Problem, aber zu Hause brauche ich die Kopfhörer ja eigentlich nicht.
    • maljian 22.03.2018 19:20
      Highlight Highlight Das weiss ich schon, dass die Kopfhörer die Antenne sind, trotzdem finde ich es nervig 😂
    • Picker 22.03.2018 19:20
      Highlight Highlight Den Kopfhörer brauchts als Antenne, Du würdest ohne nur "verrauschten" Abfall hören.

      Und Radio(-Sender) gibts zuhauf via Smartphone, mit ein paar Tricks (VPN, etc.) kannst Du sogar Sender hören, die auf der anderen Seite der Kugel senden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 22.03.2018 17:04
    Highlight Highlight Was für eine nette Chefin der Pascal doch hat. 😂
    Ich kann ganz gut ohne Smartphone leben. Ich hab eigentlich nur eines, weil ich als alternative mit einem fetten Pager rumlaufen müsste und mit im allerschlimmsten Notfall eine Telefonzelle suchen müsste (letzteres war noch möglich als ich mein 1. Handy hatte). Als mein 1. Billighandy den Geist aufgegeben hat, hab ich mir ein günstiges Smartphone besorgt. So richtig glücklich bin ich mit dem Teil auch nicht, aber ich brauche auch das nicht wirklich. Ergo: Pascals "schickes" Handy wäre zwar ein Abstieg aber das schaffe ich problemlos.
    • Pascal Scherrer 22.03.2018 17:11
      Highlight Highlight Wie jetzt? Dann hängst du die ganze Zeit mit deinem Laptop auf watson rum?! 😜
    • TanookiStormtrooper 22.03.2018 18:21
      Highlight Highlight Ich tippe meine ellenlangen Kommentare doch nicht auf einem Handy. Gut, ich habe auch nicht diese winzigen Mädchenhände, die dafür nötig sind. Surfen und spielen ist auf diesen Dingern sowieso eher unangenehm, höchstens Musik hören ist zwischendurch ganz nett.
    • Pascal Scherrer 22.03.2018 18:31
      Highlight Highlight Benutz diese Tastatur. Die ist grösser und schneller bist du damit gleich auch noch:

      https://www.watson.ch/!910847788

      Allerdings musst du dich erst daran gewöhnen. 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Midnight 22.03.2018 16:58
    Highlight Highlight Hättest was sagen können wegen der Musik. Hätte noch einen iPod Classic im Sortiment, den hätte ich schon für eine Woche entbehren können 😉.
    • Pascal Scherrer 22.03.2018 17:13
      Highlight Highlight Haha, merci.

      Mir wurde ein Disc-Man angeboten. Allerdings besitze ich keine CDs mehr. 😑
    • maljian 22.03.2018 17:41
      Highlight Highlight 😂😂😂
      Ich habe tatsächlich noch CDs (aus meiner Jugend) und ich würde sie auch noch hören. Problem ist eher das Gewicht und der Platz den die CDs benötigen 😁
    • stony1185 22.03.2018 17:42
      Highlight Highlight Ich hätte sonst noch globi und chasperli im cd angebot;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • smarties 22.03.2018 16:38
    Highlight Highlight Diesen Winter (Altjahrswoche) das Natel zuhause vergessen, bevor ich einen wöchigen Kurs besuchte.
    1 Woche ohne Wecker, Musik und Zeit. Dafür viele Diskussionen, Spiele und Leute anquatschen. Funktionkert erstaunlich gut! Habe nur einmal beinahe verschlafen^^
  • SSarahH 22.03.2018 16:30
    Highlight Highlight Also ich möchte das Teil nicht. Hab selber noch so eins, welches ich tatsöchlich noch ab und zu benutze.
    Vor zwei Jahren ergab ich mich jedoch dem gesellschaftlichen Druck und kaufte mir ein Smartphone. Selbstschuld denke ich oft, jetzt bin ich auch so ein "Suchti"...
    Und wer jetzt denkt ich sei uralt, ich bin 25 😅
  • webstübler 22.03.2018 16:30
    Highlight Highlight Zuletzt wurde ich von meinen Eltern auf Entzug gesetzt, das war Ende Sekunudarstufe. Grund dafür: Ich schrieb am Tag ca. 50 SMS mit meiner damaligen Freundin, was für diese Zeit unmenschlich viel war.

    Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, dämmert mir langsam, dass der Grund für den Entzug wahrscheinlich eher die Rechnung war und nicht mein "exzessiver" Gebrauch.
    • Hercules Rockefeller 24.03.2018 17:54
      Highlight Highlight 30(50 x 0.20) = CHF 300.-

      ...und da hattest du noch nicht einmal telefoniert. Glaube auch, dass es wegen der Rechnung war😂
  • ARoq 22.03.2018 16:26
    Highlight Highlight Ha!

    Benutzer Bild
    • ARoq 22.03.2018 16:32
      Highlight Highlight (Nein, ich habe immer noch kein Smartphone)
    • Pascal Scherrer 22.03.2018 16:33
      Highlight Highlight Haha. Sehr schön. 😄

      Meines konnte das leider nicht. Hätte ich mir mal ein Nokia geholt.
    • ARoq 22.03.2018 18:39
      Highlight Highlight Ja, der Browser macht es schon fast zum Smartphone. Habe ihn für obiges Foto schon zum zweiten mal benutzt. In etwas über 7 Jahren.
  • chilibee 22.03.2018 16:19
    Highlight Highlight Wir werden im Sommer für drei Monate auf Reisen gehen und haben uns dazu entschieden, das Smartphone zu Hause zu lassen. Das schön dekorierte Teil könnten wir daher gut als Notfalltelefon brauchen! ;-)
    • Pascal Scherrer 22.03.2018 16:24
      Highlight Highlight Du weisst, was ich von dir hören will. ;)
    • chilibee 22.03.2018 16:53
      Highlight Highlight Na gut.
      Ich wurde vor ca. einem Jahr auf Koffeinentzug gesetzt. Aus Gründen. Dazu muss ich sagen, dass ich zu jener Gattung Mensch gehöre, die morgens absolut unbrauchbar ist. Wenn der Wecker klingelt und ich meine wie das Amen in der Kirche folgende Hasstirade auf die rüde Unterbrechung meines wertvollen Schlafes beendet habe, krieche ich in der Regel auf allen vieren in einem mindestens zehn Minuten dauernden Kraftakt aus dem Bett.
    • chilibee 22.03.2018 16:54
      Highlight Highlight Der erste (sehr schleppende) Gang führt mich stets zur Kaffeemaschine – erst nach meiner morgendlichen Koffeindosis gleiche ich allmählich einem menschlichen Wesen. Das sieht übrigens auch mein Smartphone so: Ich entsperre es normalerweise über Gesichtserkennung, was aber vor dem ersten Kaffee oft nicht funktioniert. Jedenfalls war diese Woche Koffeinentzug etwas vom Härtesten, was ich je durchmachen musste. Abgesehen davon, dass meine Beziehung fast in die Brüche gegangen wäre, habe ich die Nachmittage im Büro zumeist schlafend, die Abende hingegen mit Kopfschmerzen auf dem Sofa zugebracht.

Wenn du RTL II in echt erleben willst, geh' in eine Zürcher Badi

Sie tragen Strings, schminken sich auf dem Badi-WC und nippen an Drinks. Alles, um in ihren Instastories eine gute Falle zu machen. Darüber geilt sich vor allem der Typ auf, der mit seiner Freundin hier ist. Und ich? Hab Spass wie Sau!

Mir fallen die Chicks schon beim Betreten der Badi auf. Sie tragen Schlärpli mit dünnen Absätzen. Auf dem Holzsteg. Und sie sind wahnsinnig parfümiert. In der Badi. Auch sind sie sehr geschminkt und ihr Haar ist frisch gewaschen und mit Babyliss bearbeitet. Beachwaves. Soll so ganz zufällig cool aussehen. Aber hey, mir machen die Girls hier nichts vor. Stehe schliesslich selber sehr auf Beachwaves.

Die eine hat ein sehr kurzes Kleidli an. Rückenfrei. Rosa-weiss kariert. Beim Bücken sieht man …

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