Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Warum wir alle ein bisschen mehr wie Dennis sein sollten

Auf einer Raststätte irgendwo im Nirgendwo treffe ich Dennis. alle bilder: gregor stäheli



Ich möchte diese Woche ausnahmsweise von meinem hohen satirischen Steckenpferd absteigen, den Blödelhut absetzen und von einer kurzen Begegnung erzählen, die mir in Erinnerung bleiben wird.

Wir befinden uns an einer unbelebten Raststätte, wenige Stunden vor dem Karinjini-Nationalpark. Abgenutzte Picknickbänke und ein WC, bei dessen Anblick man sich denkt: also die sechs Stunden bis zum nächsten Stopp halte ich noch durch.

Und dann ist da noch ein weisser Truck, der mittels «Do-It-Yourself»-Handwerk zum Wohnmobil umgebaut wurde. Aus dem Fahrzeug steigt ein Australier, wie er in meinem mentalen Stereotypen-Buche steht: braun gebrannt, unrasiert, mit Lederhut und abgenutzten Kleidern. Der Mann ist bloss ein Buschmesser und eine Krokodilzahn-Kette von Crocodile Dundee entfernt. Vor ihm springt ein Bär von einem Hund aus dem Wagen. Ein riesengrosser weisser Vierbeiner, von einem Pyrenäenberghund abstammend, wie ich später erfahre. Der Hund wird innert Sekunden zum Superstar und explodiert fast vor Freude, während er von zahlreichen Austauschstudenten gestreichelt wird.

Den Mann erfreut dieser Ansturm mindestens genauso. Da alle Fellzonen dieses liebenswerten Monsterhundes schon von euphorischen Händen besetzt sind, fange ich mit dem Herrchen ein Gespräch an. Anfangs ehrlich gesagt bloss, um die unangenehme Stille zu überbrücken, bald schon aber aus grosser Neugier.

Er stellt sich mir als Dennis vor. Ich schätze ihn auf Ende 50, vielleicht anfangs 60. Schwer zu sagen – in der australischen Sonne altern die Leute scheinbar verschieden schnell. Er sei schon seit etwa zwei Monaten nicht mehr so vielen Leuten begegnet. Ich starte mit standardmässigem Smalltalk:

«Seit wann bist du unterwegs? Wo warst du schon? Wo gehst du noch hin?»

Dennis erzählt: «Seit etwa sechs Monaten. Gestartet bin ich in Victoria, wo ich normalerweise zuhause bin. Seitdem bin ich mehrmals zwischen Ost und West hin und her gereist. Über Weihnachten war ich in Brisbane bei meinem Neffen». «Sechs Monate sind sehr lange», sage ich. Dennis erklärt ganz unaufgeregt: «Weisst du, ich habe unheilbaren Krebs. Noch ein paar Monate, vielleicht ein Jahr zu leben. In Australien rumreisen wollte ich schon immer. Darum mach ich das jetzt.»

Darauf bin ich überhaupt nicht gefasst. Ich möchte keine gekünstelte Empathie heucheln, da ich es nicht nachempfinden kann. Etwas baff entgegne ich ein knappes: «I’m sorry to hear.»

In meinem Kopf sind derweil so viele Fragen, von denen ich nicht weiss, ob ich sie stellen darf.

Wie geht es dir damit?

Wirst du überhaupt noch nach Hause zurückkehren oder reist du bis zum Ende?

Hinterlässt du Familie oder bist du unterwegs, weil dich nichts mehr zurückhielt?

Er ist relativ klein, nicht weit über 1,60. Ich, über einen Kopf grösser, muss deutlich runterschauen. Es fühlt sich irgendwie seltsam an. In dem Moment möchte ich ihm so viel Respekt wie möglich entgegenbringen, und muss dabei aber die ganze Zeit daran denken, wie giraffenmässig ich mir grad vorkomme.

Dennis lächelt und holt mich aus meiner Unbeholfenheit raus. Unbefangen beantwortet er meine Fragen, ohne dass ich sie stellen muss.

Dennis mit seinem Riesenhund, der in Echt noch viel grösser ist.

Es brauche mir nicht Leid zu tun. Er habe mit seinem Zustand Frieden geschlossen und möchte die Reise geniessen. Er sei auch nicht einsam, er habe drei Kinder und drei Enkelkinder. «Mein ältester Sohn ist Polizist», sagt er stolz. Dennis zeigt auf den Ball mit dem einige meiner Kollegen spielen. «Er hat lange auch Fussball gespielt, bevor er zur Polizeischule ging». «Meine Frau züchtet Hunde», fährt er weiter fort. Er zeigt mir ein Foto, auf dem sie einen weiteren solchen Yeti-Hund hält. Das ist sein Vater, sagt er stolz und deutet auf seinen Begleiter, der sich nun seinem Fressen zugewendet hat.

Auch meine Gruppe ist schon lange fürs Mittagessen zu den Tourbussen zurückgekehrt. Ich bleibe bei Dennis. Das Interesse an ihm ist grad viel grösser als der Hunger.

Wie denn die Familie seine Reise aufnimmt, frage ich. Dennis erzählt:

«Sie haben mir ihren Segen gegeben, ohne zu wissen, ob und wann sie mich das nächste Mal wiedersehen werden. Es ist für alle nicht einfach, aber es fühlt sich einfach richtig an. Ich wollte nicht zuhause rumsitzen und warten. Als ich die Diagnose ‹unheilbar› erhalten habe, bin ich sofort aufgebrochen.»

Rumreisen wollte er schon immer, er hat es einfach nie gemacht – «aber jetzt ist es höchste Zeit». Er fährt fort: «Meine Mutter will, dass ich sie in Indien besuche und Alternativmedizin versuche.»

Er ist aus Agra und mit 12 Jahren nach Australien gekommen.

Die indische Herkunft hätte ich ihm nicht gegeben. «Wirst du nach Indien gehen?», frage ich. «Ich glaube nicht daran. Aber vielleicht werde ich es meiner Mutter zuliebe versuchen – viel lieber würde ich aber einfach mit dem Hund weiterfahren.»

Agra. Wie es der Zufall so will, war ich vor einem knappen Jahr da.

Nach einer Weile zwingt mich Dennis, zum Mittagessen zu gehen. Er will nicht dafür verantwortlich sein, dass ich leer ausgehe. Ich gehe zu meiner Gruppe zurück.

Bevor ich später für die Weiterreise in den Bus einsteige, winkt mich Dennis nochmals zu sich rüber. Er verschwindet kurz im Wohnmobil und kommt mit einem gekühlten Bier zurück. Er drückt es mir in die Hand und wünscht mir alles Gute. Wir verabschieden uns mit einem Handschlag – über der Ellbogenhöhe, so wie Freunde und Fussballer das tun. Nicht darunter wie Geschäftsmänner.

Nun, ich erzähle diese Geschichte nicht, um auf die Tränendrüse zu drücken. Das ist auch kein Facebook-Artikel, bei dem Menschenleben mittels ein paar Likes und Shares gerettet werden sollen. Und auch wenn dies wie das Skript eines traurigen Indie-Films klingt, hat er mir alles so erzählt.

Dennis hat mich beeindruckt.

Ich jammere oft wegen vergleichsweise so wenig und er scheint der friedlichste, entspannteste Mensch der Welt zu sein. Und das mit einem viel tragischeren Schicksal, als dass es meine kleinen Problemchen je rechtfertigen könnten. Dennis hat mich daran erinnert, das Glas als halbvoll zu betrachten. Insbesondere in Bezug auf die Zeit, die man hat.

Zurück im Bus fragen mich die anderen, warum ich so lange mit «dem seltsamen fremden Mann» geredet habe. Nachdem ich es ihnen zu Ende erzählt habe, sagt eine Kollegin:

«Let’s be more like Dennis.»

Und sie hat recht.

Bild

Am Abend habe ich mit seinem Bier auf Dennis angestossen. Let’s be more like Dennis.

Mehr von Gregor Stäheli liest du hier:

11 Schweizer Dinge, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie vermissen werde

Link zum Artikel

Es hat auch seine Vorteile, der einzige Schweizer auf dem Campus zu sein

Link zum Artikel

Ich und mein betrunkenes Ich – eine Hassliebe

Link zum Artikel

Über den Wolken... Muss die Blödheit der Menschen wohl grenzenlos sein

Link zum Artikel

Wie würde die Welt ohne Internet aussehen? Eine Horrorvision in 10 Teilen

Link zum Artikel

Willkommen im Jammertal: Gedanken eines chronischen Singles

Link zum Artikel

Eine Woche im Leben eines Studenten – während der Prüfungsphase. Ahhh

Link zum Artikel

Warum wir alle ein bisschen mehr wie Dennis sein sollten

Link zum Artikel

Ich habe Zürich und Singapur verglichen – rate mal, wer gewinnt ...

Link zum Artikel

Auf Umwegen zum Traumberuf – wie wird man eigentlich Reiseleiter?

Link zum Artikel

Eine Nacht mit Fremden – darum liebe ich es, alleine zu reisen

Link zum Artikel

Diese 6 Typen triffst du garantiert in jedem Hostel (und ich bin einer davon)

Link zum Artikel

«Ich gehe nach Australien!» – mit diesem Satz erntet in der Schweiz niemand mehr Beifall

Link zum Artikel

Ein Trip mit Luxuskindern: Vom Campieren und Resignieren

Link zum Artikel

Herzliche Grüsse aus der Zukunft! Die Zeitverschiebung und ihre Tücken ...

Link zum Artikel

Party mit 19-Jährigen? Ich bin zu alt für diesen Scheiss

Link zum Artikel

WG-Typen from Hell – bis auf den Einen, aber den gibt's vermutlich eh nicht

Link zum Artikel

Aus den Memoiren eines dummen Jungen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
gregor stäheli australien mint perth gregorstaeheli staeheli

Seine Lehrer sagten früher: «Wenn du ständig überall deinen Senf dazugeben musst, wird nie etwas aus dir.» Diese Herausforderung nahm er dankend an. Heute ist Gregor Stäheli als Slam Poet vor allem auf Bühnen anzutreffen. Ein Austauschsemester in Perth zwingt ihn, diese für ein halbes Jahr zurückzulassen. Da er es dennoch nicht bleiben lassen kann, sich ständig mitteilen zu müssen, nutzt er diese Reise, um für mint zu schreiben. Seien dies Erlebnisse, Begegnungen mit Schweizern, Gespräche mit Freunden oder grundsätzliche Themen, die ihm unterwegs in den Sinn kommen. Das ist KEIN Reiseblog. Deshalb solltest du ihn nicht zu ernst nehmen – das tut er nämlich selbst schon nicht.

Stalke Gregor auf Facebook oder auf seiner Homepage.

Mehr mint gibt's hier:

US-Komiker Noah spricht über seine (Schweizer-)Deutsch-Erfahrungen – und es ist grossartig

Link zum Artikel

Nach «Avengers: Endgame» – diese 7 kommenden Filme könnten auch die Milliarde knacken

Link zum Artikel

Ich + Ich + Tattoo-Dirk à Paris

Link zum Artikel

Coca Cola Life und 17 weitere Getränke, die (beinahe) aus der Schweiz verschwunden sind

Link zum Artikel

Tantra-Tina, ihre Latexhandschuhe und mein Orgasmus

Link zum Artikel

10 lustige Antworten auf die dumme Frage: «Wann hast du entschieden, homosexuell zu sein?»

Link zum Artikel

So heiss, stolz und glücklich feierten die «Game of Thrones»-Stars Premiere

Link zum Artikel

«Mimimi» – Wie schnell bist du empört?

Link zum Artikel

14 Comics, die das Leben als Mann perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Böööses Büsi! Stephen Kings «Pet Sematary» ist wieder da

Link zum Artikel

Die Jackson-Doku «Leaving Neverland» erhitzt die Gemüter – 6 Gründe, warum das so ist

Link zum Artikel

Ihre Produkte haben die Welt erobert – trotzdem wurden diese 5 Erfinder nicht reich

Link zum Artikel

Mick Jagger braucht eine neue Herzklappe – und will bald wieder auf der Bühne stehen

Link zum Artikel

Sterben am Schluss alle? Das verraten uns die 3 neuen Teaser zu «Game of Thrones»

Link zum Artikel

Ja, in der Schweiz gibt es Obdachlose – und so leben sie

Link zum Artikel

Auf den Spuren meiner Urgrossmutter

Link zum Artikel

Regie-Legende Francis Ford Coppola: Neues Alter, neuer Film, neues «Apocalypse Now»

Link zum Artikel

Die vegane Armee

Link zum Artikel

Ich machte bei GNTM mit – und so war's (empörend!)

Link zum Artikel

Sag nicht, wir hätten dich nicht gewarnt: 7 Dokus zum 🐝-Sterben

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

«Ich liebe meine Freundin, aber ich liebe auch schöne Frauen…»

Link zum Artikel

«Leaving Neverland»: Brisante Jackson-Doku kommt am Samstag im SRF

Link zum Artikel

«Avengers: Endgame» pulverisiert Kinorekord – und sorgt für Schlägerei

Link zum Artikel

«Krebs macht einsam» – wie Ronja mit 27 Brustkrebs überlebte

Link zum Artikel

Disney wird immer mächtiger – warum darunter vor allem Kinos und Zuschauer leiden

Link zum Artikel

15 Styles, die Ende 90er und Anfang 2000er der Shit waren

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Der neue Schweizer Streaming-Dienst «Filmingo» will das Anti-Netflix sein

Link zum Artikel

RTS zeigt GoT zeitgleich am TV. Und wir fragen: Wann wollt ihr dazu was von uns lesen?

Link zum Artikel

Schwangerschafts-Abbruch wegen Trisomie: «Die Entscheidung war furchtbar, aber klar»

Link zum Artikel

Dieses Model trägt als Erste einen Burkini auf der Titelseite der «Sports Illustrated»

Link zum Artikel

«Game of Thrones»: Das war sie also, die grösste Schlacht der TV-Geschichte?!?!

Link zum Artikel

Nacktbild von Sohn löst Shitstorm aus – Sängerin Pink rastet aus

Link zum Artikel

Die Boeing 737 ist derzeit nicht sehr beliebt – wie dieser Litauer jetzt auch weiss

Link zum Artikel

«Meine Ehefrau hat mich jahrelang mit ihrer Jugendliebe betrogen»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fischolg 05.05.2017 21:35
    Highlight Highlight Wunderschön. Ich wünsche Dennis alles Gute und eine wundervolle Reise.
  • lily.mcbean 05.05.2017 20:51
    Highlight Highlight Mitten ins Herz 👏!
  • Maett 05.05.2017 19:14
    Highlight Highlight Schöner Bericht. Und Menschen wie Dennis mag ich. Sie machen das Beste aus ihrem Schicksal, ohne gross darüber zu lamentieren.

    Andere würden sich hinlegen und monatelang rumjammern, bevor sich ihr Leben dem Ende zuneigt.

    Allerdings vergleiche ich nie das Schicksal anderer mit meinem. Alle Menschen haben Probleme, manche grosse, manche kleine - aber Probleme sind unabhängig ihrer Grösse Probleme, sie definieren das eigene Schicksal mit, weshalb man sich auch primär mit der eigenen Lebensrealität auseinandersetzen sollte.

    Let's be more like Gregor, in diesem Fall.
  • MisterM 05.05.2017 17:35
    Highlight Highlight Kannst du bitte auf ewig weiterreisen? Ich lese deine Artikel so gerne! ;-)

    Ein weiterer spannender Bericht. Danke für die schönen Worte!
  • Lexiliciousx3 05.05.2017 17:31
    Highlight Highlight ahh so schön!
    Danke für den tollen artikel! ❤️

Wenn du RTL II in echt erleben willst, geh' in eine Zürcher Badi

Sie tragen Strings, schminken sich auf dem Badi-WC und nippen an Drinks. Alles, um in ihren Instastories eine gute Falle zu machen. Darüber geilt sich vor allem der Typ auf, der mit seiner Freundin hier ist. Und ich? Hab Spass wie Sau!

Mir fallen die Chicks schon beim Betreten der Badi auf. Sie tragen Schlärpli mit dünnen Absätzen. Auf dem Holzsteg. Und sie sind wahnsinnig parfümiert. In der Badi. Auch sind sie sehr geschminkt und ihr Haar ist frisch gewaschen und mit Babyliss bearbeitet. Beachwaves. Soll so ganz zufällig cool aussehen. Aber hey, mir machen die Girls hier nichts vor. Stehe schliesslich selber sehr auf Beachwaves.

Die eine hat ein sehr kurzes Kleidli an. Rückenfrei. Rosa-weiss kariert. Beim Bücken sieht man …

Artikel lesen
Link zum Artikel