Leben
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bild: watson

Interview

Der umgefallene Reissack von China: «Sie kommen in dunklen Limousinen»

watson-User Maedhros Niemer und allen Reissack-Tätern gewidmet.



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Buingchang am frühen Morgen: Schwer schwebt der Smog über der südostchinesischen Metropole. Passanten hasten durch Gassen, die zu eng sind, um sich darin wohlzufühlen. Sie tragen weisse Schutzmasken über Mund und Nase. Wirken abweisend. Manche von ihnen gehen an einem Lagerhaus vorbei, das schon lange nichts mehr gelagert hat ausser einem einzigen Sack Reis. Seit Jahren ist er da, doch die Leute wissen nichts von seiner Existenz. Und selbst wenn sie es wüssten, wäre es ihnen wahrscheinlich egal. Besuch bekommt er nur von den Männern in den schwarzen Anzügen.

Sein Name ist Fallum Gong.

Er sitzt gekrümmt am Boden. Seine Haut ist zerknittert, die unteren Ecken ganz abgewetzt. Eine hat bereits ein Loch, ein paar Reiskörner liegen daneben auf dem Boden.

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Sie sehen sehr müde aus. Mögen Sie überhaupt mit uns reden?
Fallum Gong: Sie sind den weiten Weg aus der Schweiz hierher gekommen, um meine Geschichte zu hören. Also werde ich sie Ihnen auch erzählen. Reiskorn für Reiskorn. Wenn Sie mögen. Ich will mich Ihnen ja auch nicht aufbürden.

Womit wollen Sie beginnen?
Mein Leben hat keinen Anfang. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass je etwas anders war. Ich habe gehört, dass die Menschen gemeinhin mit Unschuld beginnen.

Meinen Sie damit, Sie hatten keine schöne Kindheit?
Das Konzept Kindheit, so wie Sie es verstehen, beinhaltet das Kindsein. Unbeschwertes Herumhüpfen und solche Sachen. Ich war nie ein Kind. Im Grunde bin ich immer schon der Sack Reis gewesen, der in China umgefallen ist. Abgesehen davon kann ich überhaupt nicht hüpfen.

Das Umfallen ist also nichts, was Sie gerne tun?
Ich zähle in dieser Geschichte nicht. Die Männer kommen in ihren dunklen Limousinen angefahren, meistens mehrmals täglich. Sie treten mich so lange, bis ich am Boden liege. Und manche hören auch dann nicht auf.

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bild: watson

Aber warum?
Damit die Menschen im Westen sagen können, dass in China ein Sack Reis umgefallen sei. Umgefallen, verstehen Sie? In welch zynischem Euphemismus bin ich bloss gefangen?

Wer steckt hinter diesem gewalttätigen Umtreten?
Niemand weiss das genau. Diese Männer arbeiten im Untergrund. Die sind global vernetzt. Eine ganze Schatten-Industrie. Das Geschäft mit mir muss sich lohnen.

Sie sind also ein Opfer kapitalistischer Ausbeuterei.
Nicht nur das. Es ist der sprachliche Missbrauch. Die Leute verstehen nicht, dass sie mich jedes Mal, wenn sie mich als Metapher benutzen, der Gewalt aussetzen. Und die körperlichen Schmerzen sind dabei nicht einmal das Schlimmste. Es ist das, wofür ich für sie stehe: für Bedeutungslosigkeit. Für ihr absolutes Desinteresse.

bild: unsplash

Das ist schlimm.
In der Tat. Was ich daran aber nicht ganz verstehe: Was genau treiben die Leute in einem Artikel, wenn sie ihn doch so dermassen uninteressant finden? Und warum verraten sie durch ihren Kommentar auch noch allen, dass sie sich an jenem offensichtlich so beschämenden Ort aufgehalten haben?

Der Mensch ist ein wandelnder Widerspruch.
Schön für ihn. Wie ist das so, als wandelnder Widerspruch?

Nun, man spaziert durchs Leben und sagt etwas, tut aber was anderes. Man klickt auf den Artikel «9 Dinge, die aussehen wie Justin Biebers Oberlippenflaum» – völlig willenlos gemacht von der verführerischen Headline – und schreibt dann darunter, dass in China ...
... Bitte nicht!

Tschuldigung, ich vergass.
Ich werde also auf dem Altar der menschlichen Zwiespältigkeit geopfert. Womöglich spielt auch noch ein Quäntchen Selbsthass hinein? Das könnte ich sehr gut nachempfinden. Auch ich hege ab und an solche Gefühle mir selbst gegenüber.

Ihre Offenheit berührt uns sehr.
Das Herz ist schliesslich auch kein Tischtuch, das man vor jedermann ausbreitet.

Gut gesprochen. Wir waren bei Ihrer Kindheit, die keine war ...
Eher bei meinem Leben, das keines ist.

Sicher gab es aber auch in Ihrem einmal ein schönes Erlebnis?
Es gab da einen Mann. Er stellte sich immer hinter mich, sodass die anderen nicht auf seine Füsse sehen konnten. Dann machte er ein böses Gesicht und setzte zum Schlag an. Aber sein Schuh berührte mich kein einziges Mal. Irgendwann kam er nicht mehr.

bild: unsplash

Oh nein, das ist ...
Ja. Aber diese wohltuende Prügelpause hat ausgereicht, meine Hinterseite ist nach wie vor ziemlich hübsch anzusehen. Wollen sie eventuell mal einen Blick drauf werfen?

Sehr gern.
Die Interviewer gehen an die Rückseite des Reissackes. Die Worte «Wow» und «Nicht schlecht, Herr Specht!» fallen.
Der Specht hat's gut. Er ist nicht gefangen in einer negativen Metapher, er wird gerufen, wenn es jemanden zu würdigen gilt. Er ist Gegenstand der Verehrung, während meine gesamte Existenz einem gemeinschaftlich gewollten Vergessen gleichkommt.

Dann gibt es in Ihrem Leben neben diesem lieben, aber leider verschwundenen Mann keinerlei Aufsteller?
Wollen Sie Ihre Wortwahl vielleicht noch einmal überdenken?

Ja.
Im Grunde spielt es keine Rolle. Ich bin mir den bedenkenlosen Sprachgebrauch der Menschen ja mehr als gewohnt.

Nicht einmal Kommas an verheerend falschen Stellen können die Schläge aufhalten.

Auch rhetorische Fragen in Kombination mit blöden Denk-Emojis führen zu nichts weiter als zur üblichen Gewalt.

Egal wie kryptisch der Satz geäussert wird, man versteht ihn drüben in China.

Man versteht ihn sogar, wenn die Ortsangaben falsch sind.

Selbst die Verwendung des Präteritums ändert rein gar nichts an der brutalen Realität.

Und Helvetismen schon gar nicht.

Sehr witzig.

Aber abgesehen von Ihren äusseren Blessuren und Ihrer traumatisierten Seele sind Sie gesund?
Mein Herz ist umwölkt von den schwarzen Motten der Melancholie. Hunde pissen unermüdlich an meine geschundenen Nähte. In mir drin ist ein Gewürm, ein Gewimmel, mal gleiche ich eher einem Ameisenbau, dann wieder einem Termitenhügel. Ich ekle mich so vor mir selbst, dass ich mich gern in den Pöang-River werfen würde, wenn ich es denn könnte.
Könnten Sie das nicht für mich tun?

Ungern. Sie sind für unseren Sprachgebrauch ein unverzichtbares Sinnbild.
Ich bin aber nicht nur ein Sinnbild. Ich bin auch ein Sack. Mit 729'272 Reiskörnern. Das sind meine Zellen. Meine Kinder. Und mit jedem Schlag werden es ein paar weniger.

729'271. Versteh' ich das richtig – Sie wollen mich auch wissentlich weiterhin der Folter aussetzen?

Niemand spricht hier von Wollen. Nur ist das vielleicht einfach das unabdingbare Los eines jeden Lebewesens, dem die zweifelhafte Ehre zukommt, zu einem Sprichwort, einer Redewendung oder einer Metapher zu werden. Man denke nur an die armen Spatzen, auf die mit Kanonen geschossen wird. Oder den bemitleidenswerten Frosch im Hals. Haben Sie je auch nur einen einzigen Gedanken an das Kamel verschwendet, das sich durchs Nadelöhr hindurchzwängen muss?
Mensch betreibt also Whataboutismus, um jegliche Eigenverantwortung von sich zu weisen.

...
In die Stille hineinsingend
: Ein toller Hecht möcht' ich sein, da wär' das Leben so fein ...

Haben Sie nicht gesagt, Sie hätten alle Hoffnung fahren lassen?
Gewiss. Ich wollte Ihnen bloss eine Kostprobe meiner mustergültigen Stimme geben.

bild: unsplash

Wir waren bei Ihrem Leben als unverzichtbare Metapher ...
Sie meinen bei meiner durch Abermillionen speichelbenetzter Menschenzungen glatt geschliffenen, um jeden Reiz gebrachten Existenz.

Das haben Sie jetzt gesagt.
Mein Leben ist nicht viel mehr als eine Geschichte, die geschrieben wurde, weil sie gelesen wird. Und sie wird gelesen, weil sie geschrieben wurde. Das ist der Kreislauf meines schleichenden Todes. Die Leute meinen den Esel, schlagen aber den Sack. So war es schon immer und so wird es immer sein. Wenigstens hab ich so Teil an der Ewigkeit.

Die Tür geht auf. Es sind die Männer in den schwarzen Anzügen. Sie treten Fallum Gong. Und einen Moment lang sieht es so aus, als huschte ein Lächeln über sein weises Reissack-Gesicht. Vielleicht war es aber auch bloss eine neue Falte, die sich durch die Schläge gebildet hat.

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gif: imgur

bild: unsplash

Dieser Artikel enstand dank des folgenden User-Inputs:

Und dank unseres strahlenden IT-Helden Yannik Tschan, den wir an dieser Stelle überschwänglich erwähnen wollen. Er hat für diesen Artikel in den Untiefen der Kommentare gewühlt, um uns diesen Fundus an den Ihr-Wisst-Schon-Kommentaren bereitzustellen, von dem wir freilich nur einen Bruchteil verwendet haben.

Bonus: Alternative Verwendung des Sacks

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
93Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 27.08.2019 00:20
    Highlight Highlight Also wenn Yannik Tschan solche Sack Wunder vollbringt, sollte es für ihn kein Problem sein folgendes rauszufinden:
    Meistgelesener Beitrag auf Watson
    Meist kommentierter Beitrag
    Meistgeherzter Kommentar
    Kommentar mit den meisten Blitzen
    (Anonymisierter) User mit den meisten Kommentaren
    Und sonst noch ein paar Fakten mit denen wir in der Bar angeben können 😏
  • Rene Goeckel 26.08.2019 22:15
    Highlight Highlight Ich bevorzuge: "In Polen ist ein Hund über die Strasse gelaufen".
    Reissäcke sind Arschlöcher!
  • Maedhros Niemer 26.08.2019 20:12
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel!
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 26.08.2019 10:02
    Highlight Highlight "Warum liegt hier Reis rum?"

    "Warum hast ne Maske auf?"
  • Statler 26.08.2019 09:31
    Highlight Highlight Hab' mich köstlich amüsiert!

    Merci! ;)))
  • Lörrlee 26.08.2019 02:25
    Highlight Highlight "Und warum verraten sie durch ihren Kommentar auch noch allen, dass sie sich an jenem offensichtlich so beschämenden Ort aufgehalten haben?"

    Simpel: Ohne Gegenstimmen wird ein falsches Bild erzeugt. Genau so wie Medien von einem "Shitstorm" sprechen, weil 100'000 Personen einen Twitter-Beitrag gelesen haben und davon 10'000 sich beschwert haben, obwohl das weniger als 0,008% aller aktiver Twitter-User sind.
    Wenn jeder alles Negative für sich behält, entstehen falsche Tatsachen. BTW: Influencer funktionieren nur, weil sich zu wenig die Mühe machen, sie anzugreifen, obwohl sie verhasst wären
  • Amateurschreiber 25.08.2019 19:09
    Highlight Highlight Früher sagten man oft aber auch: "In China isch es Velo umgheit".
    • dmark 25.08.2019 21:58
      Highlight Highlight Das kommt dann in einer weiteren Story ;)
  • Mangi 25.08.2019 18:35
    Highlight Highlight It means not relvant news
  • Phaf 25.08.2019 18:29
    Highlight Highlight Und in China ist ein Sack Reis umgefallen!
  • Platon 25.08.2019 18:20
    Highlight Highlight Witzig an der Geschichte sind einzig die Kommentatoren, welche bei Titeln mit „vaginal Bleaching“ und „Prügelei bei GNTM“ drin, diesen anklicken können und sich dann darüber beklagen, dass sie den Artikel wirklich gelesen haben. Selber Schuld. Und meist Kommentatoren vom selben Schlag...
    • Statler 26.08.2019 09:33
      Highlight Highlight Es sind Geschichten! Keine Artikel!

  • David Tschan 25.08.2019 17:26
    Highlight Highlight „In China ist ein Sack Reis umgefallen !“

    Eine köstliche Geschichte...😁
  • Aithria 25.08.2019 17:21
    Highlight Highlight Falun Gong? Ist das nicht etwas verbotenes in China? Wieso nennt Ihr den Reissack so? Was ist daran lustig?
    • lilie 25.08.2019 20:43
      Highlight Highlight @Aithria: Der Reissack heisst Fallum Gong, nicht Falun Gong. 😉
    • Statler 26.08.2019 09:34
      Highlight Highlight Ich höre jetzt schon die ganze Zeit jemanden rufen: «Fall um!» - dann sehe ich den Sack Reis der umfällt und hör dazu *Gonnnnng*…

      (Ok, das war jetzt sehr umständlich, vielleicht hätt' ich 'n Video draus machen sollen)
    • lilie 26.08.2019 21:22
      Highlight Highlight @Statler: Genauso hab ich mir das auch vorgestellt. 🤣😁
  • seepost 25.08.2019 17:09
    Highlight Highlight Ich empfehle den Autorinnen „The Big Over Easy“ von Jasper Fforde. Der Sack Reis würde sich in den Nursery Crimes Stories wunderbar einfügen!
  • Thomas Oetjen 25.08.2019 17:08
    Highlight Highlight Will den Sack noch einer? Ich nehm ihn sonst mit, damit das Problem gelöst ist.
  • DieFeuerlilie 25.08.2019 16:38
    Highlight Highlight Anna, Simone: Chapeau!

    Grossartiges Interview mit Tiefgang, einer Prise Zynismus und viel Humor.

    Bin begeistert!
    Und das bin ich wirklich selten..

    Merci villmal.
    Und gern mehr davon! 👍
    • Anna Rothenfluh 26.08.2019 08:32
      Highlight Highlight Feuerlilie, hab Dank für deine lieben Worte! <3
  • imposselbee 25.08.2019 16:19
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht ob die Parallelen beabsichtigt sind, aber wer auch noch etwas lernen möchte, sollte mal nach ‚Falun Gong‘ googeln und den Wikipedia Eintrag lesen, sehr spannend.
    • sowhat 25.08.2019 17:51
      Highlight Highlight Bei diesen beiden Autorinnen ist sowas ganz bestimmt nicht unberücksichtigt. 😉
  • Gummibär 25.08.2019 16:19
    Highlight Highlight Fallum Gong signiert morgen seine Autobiographie in diesem Lokal :
    Benutzer Bild
  • Satan Claws 25.08.2019 16:10
    Highlight Highlight Schlimm, vor Schreck habe ich meine lieblings Murmel umgestossen.
  • salamandre 25.08.2019 15:58
    Highlight Highlight Ausgesprochen gut recherchierter Artikel, witzig und fundiert bravo.
  • stadtner 25.08.2019 15:46
    Highlight Highlight Verstanden, ihr trinkt wieder Gin.
  • Der ehrenwerte John 25.08.2019 15:07
    Highlight Highlight Fake News!!! 👈 😌
  • Projektionsfläche 25.08.2019 14:59
    Highlight Highlight Meinen herzlichen Dank an die Damen Rothenfluh und Meier - ein nach meinem Dafürhalten Pulitzer-Reisverdächtiger Artikel ohne langkörnige Passagen. Wirklich sackstark.
    • Anna Rothenfluh 25.08.2019 19:44
      Highlight Highlight Oh vielen Dank, liebe Projektionsfläche! <3
  • sowhat 25.08.2019 14:46
    Highlight Highlight Oh was für eine starke Hintergrundstory!
    Können wir in der nächsten Folge bitte lesen und sehen, wie der Sack befüllt wird? (Ich mag die Bilder von den Reisfeldern)
    Und bitte auch wie der Reis bearbeitet wird, bis er sackreif ist. Huch, das gibt ja eine ganze Serie 😁🍱-- wenn wir dann auch noch die Antworten bekommen, was mit seinen Brüdern und Schwestern passiert, die nicht umfallen, sondern weiterbe-und verarbeitet werden.
    • Anna Rothenfluh 26.08.2019 08:39
      Highlight Highlight Haha, das wär famos! Aber geht dir dann sein selbsbemitleidendes Gejammere nicht vielleicht irgendwann auf den Sack?
    • sowhat 26.08.2019 12:32
      Highlight Highlight Ach , Anna je länger ihr ihn erzählen lasst, desto weniger wird er jammern. Du weisst doch, wer sich valorisiert fühlt gewinnt Selbstvertauen und Sicherheit. Könnte höchstens sein, dass er ins Bluffen abdriftet. Aber den Zahn zieht ihr ihm rasch 😉
  • Burdleferin 25.08.2019 14:39
    Highlight Highlight Nicht witzig...
    • sowhat 25.08.2019 16:18
      Highlight Highlight Doch, und wie 👍
    • DieFeuerlilie 25.08.2019 16:25
      Highlight Highlight Ich finde schon! 😁
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 25.08.2019 14:38
    Highlight Highlight Ich bezweifle, dass diese Revictimisierung dem Sack Reis gut tut.
  • CMNT 25.08.2019 14:31
    Highlight Highlight "Du übrigens, Frau Meier war beim Coiffure"

    sag ich amigs :)
    • sowhat 25.08.2019 17:52
      Highlight Highlight Oh, Simone zeig 😉
  • Pat the Rat (aka PHI/Capy/Bäruin/Anfix/nude Aare) 25.08.2019 14:24
    Highlight Highlight Und in China ist ein Sack Reis stehen geblieben...
    • Pat the Rat (aka PHI/Capy/Bäruin/Anfix/nude Aare) 25.08.2019 16:04
      Highlight Highlight Da will ich dem armen Fallum Gong etwas gutes tun, und werde geblitzt dafür...

      War wohl ein bisschen zu subtil 🤷‍♂️
    • DieFeuerlilie 25.08.2019 16:29
      Highlight Highlight Hmm.. du musst ja recht dünnhäutig sein, wenn du nach nur zwei Blitzen schon mimimist..


      Ach ja, und.. wusstest du schon, dass in China gerade..
    • Pat the Rat (aka PHI/Capy/Bäruin/Anfix/nude Aare) 25.08.2019 17:29
      Highlight Highlight @ Feuerlilie:

      Ja, das bin ich 🤪, danke dass Du mich daran erinnerst!
  • derEchteElch 25.08.2019 14:23
    Highlight Highlight Züge.
  • TheSomeOne 25.08.2019 14:17
    Highlight Highlight Genial! Bitte mehr davon.
  • T13 25.08.2019 13:47
    Highlight Highlight Investigativ: Der sack aufm ersten bild scheint aus Thailand zu sein.🤔
  • Quecksalber 25.08.2019 13:39
    Highlight Highlight Ja da hört doch endgültig der Gemüsehandel auf.
  • BlueRose 25.08.2019 13:22
    Highlight Highlight Absolut genial!
    Vielen Dank
    Wirklich unterhaltsames Interview 😀😂
  • leu84 25.08.2019 13:13
    Highlight Highlight Freiheit für Reissäcke!!
  • ulmo 25.08.2019 13:12
    Highlight Highlight Bin beeindruckt. Mit diesem vorzüglichen Shitpost lässt ihr sogar den trollenden Meister des Workpläiss Ewironement alt (bzw. noch älter) aussehen 😂

    Werde jederzeit wieder gerne solch ein Werk lesen...
  • Scrj1945 25.08.2019 13:02
    Highlight Highlight Aha
    Benutzer Bildabspielen
  • Scrj1945 25.08.2019 13:01
    Highlight Highlight Reis
  • Ürsu 25.08.2019 13:01
    Highlight Highlight Mehr solche Hintergrundstories. Merci
  • Hallwilerseecruiser 25.08.2019 12:59
    Highlight Highlight Der Sack Reis hat sich nach dem Interview von einem plastischen Chirurgen in Südkorea in einen Sack mit Sojabohnen umoperieren lassen.
  • Delisa06 25.08.2019 12:57
    Highlight Highlight Guter Denkanstoss. Unterhaltsames Interview
  • Dario4Play 25.08.2019 12:56
    Highlight Highlight Grunde wofür ich Watson Liebe:
  • POZ 25.08.2019 12:55
    Highlight Highlight Was habt ihr denn geraucht?
    • Miikee 25.08.2019 13:42
      Highlight Highlight Reis?
  • mrlila 25.08.2019 12:53
    Highlight Highlight So Interessant das bei mir zuhause ein Sack Reiss umgefallen ist.
    Benutzer Bild
  • Maya Eldorado 25.08.2019 12:52
    Highlight Highlight Oder noch besser:
    In China ist ein Sack Reis aufgestanden.
    Das reisst den Sack Reis von der Opfer- in die Täterrolle.
    • lilie 25.08.2019 13:54
      Highlight Highlight @Maya: Oder der Reissack ist umgefallen, hat dabei eine Kakerlake zerquetscht und wurde dadurch zum Helden! 😁
  • N. Y. P. 25.08.2019 12:48
    Highlight Highlight Der arme, arme, arme Sack.

    Bitte im nächsten Artikel bringen , wiann der arme Sack das erste Mal umgefallen ist, wieso er umgefallen ist und ob er sich mal geweigert hat, umzufallen.

    @watson

    Da müsst ihr jetzt unbedingt dranbleiben. Dieses Thema darf auf keinen Fall unter den Tisch gekehrt werden.
    • lilie 25.08.2019 13:47
      Highlight Highlight @N.Y.P., mein Herzkäferchen, dein Engagement für die armen Reissäcke in Ehren, aber findest es nicht ungerecht, im Gegenzug dafür einen unschuldigen Tisch zu missbrauchen? 😪
    • Krise 25.08.2019 15:01
      Highlight Highlight @lilie: wieso das schlafende Emoji?
    • lilie 25.08.2019 15:10
      Highlight Highlight @iisprinzässli: Weil das 😥 ein Schwitzemoji ist. 🤷‍♀️
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 25.08.2019 12:44
    Highlight Highlight Was interessieren uns die Reissäcke in China, deren Rechte mit Füssen getreten werden?

    WATSON HAT WIEDER NORMALE TITEL!!!

    Das ist das einzige, was für uns zählt. 🤗❤
    • N. Y. P. 25.08.2019 12:55
      Highlight Highlight @lilie herzblatt und schnügelkäfer, jetzt tust du den Reissäcken etwas gar viel Unrecht..

      😎
    • lilie 25.08.2019 13:30
      Highlight Highlight Schau mal, @N.Y.P., mein Honigbär, zuerst die wichtigen Sachen, und dann die Reissäcke.

      Man muss klare Prioritäten setzen.

      Nachdem jetzt aber die armen Clickbait-Titel wieder in der freien Wildbahn ausgesetzt wurden, können wir von mir aus eine Amnesty-International-Kampagne für die Befreiung der Reissäcke aus chinesischer Sklaverei starten. 😎
    • Ueli der Knecht 25.08.2019 14:03
      Highlight Highlight Da haben wir den ultimativen Beweis, dass Beten nützt, und Gott Wunder bewirken kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeptischer Optimist 25.08.2019 12:42
    Highlight Highlight ... und in China ist schon wieder ein Sack Reis umgefallen.

    Währenddessen kacken Bären immer noch in den Wald und der Papst bleibt katholisch.
  • konrad_klotz 25.08.2019 12:40
    Highlight Highlight ...
    Benutzer Bild
  • UrsK 25.08.2019 12:39
    Highlight Highlight Es scheint, als stamme Fallum Gong ursprünglich aus Thailand, zumindest lässt die Beschriftung darauf schliessen. Wird es also künftig heissen: Nach China wurde ein Sack Reis importiert?
    • iss mal ein snickers... 25.08.2019 12:57
      Highlight Highlight Reissack mit Migrationshintergrund...wenn schon 😉
    • lilie 25.08.2019 12:57
      Highlight Highlight @UrsK: Viel schlimmer: China muss bereits Reissäcke aus Thailand importieren, um die Nachfrage nach umgefallenen Reissäcken im Westen zu decken. 😥
    • UrsK 25.08.2019 13:09
      Highlight Highlight Sorry, "In China"...
  • Gooner1886 25.08.2019 12:33
    Highlight Highlight Wow, nicht gewusst das ein Sack Reis so interesssant sein kann. Ich glaube wir müssen die Metapher abändern. Ich bin für irgendwas mit Promitratsch wie zum Beispiel: "die Klum hat eine neue Handtasche."
    • Alnothur 25.08.2019 13:04
      Highlight Highlight Die Ärmste ertrinkt dann ja in Handtaschen!
      ...na gut, womöglich tut sie das jetzt schon.
  • Ritter Kunibert 25.08.2019 12:25
    Highlight Highlight Und in den USA wurde BBQ-Sauce verschüttet
  • goalfisch 25.08.2019 12:18
    Highlight Highlight hä?
  • PeteZahad 25.08.2019 12:07
    Highlight Highlight War dass jetzt dieses Fake News?

Frida Kahlo: Die Frau, die den Tod auslachte

Willkommen zu einem weiteren Teil Frauen in der Geschichte. Heute wollen wir uns mit der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo beschäftigen. Einer Frau, die es verstand, ihren Schmerz in Bildern auszudrücken.

Am 17. September 1925 rammt in Mexiko City eine Trambahn einen hölzernen Omnibus. Die 18-jährige Frida Kahlo sitzt drin, wird nach vorne geworfen – und von einer eisernen Griffleiste durchbohrt.

«Sie war fast nackt; bei dem Zusammenstoss waren ihr die Kleider vom Leibe gerissen worden. Jemand im Bus, wahrscheinlich ein Anstreicher, hatte ein Paket mit Goldpulver bei sich gehabt, das aufgegangen war; und nun war das Gold über Fridas blutenden Körper gestäubt.»

Sie habe wie eine Ballerina …

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