Leben
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50 alte Hollywood-Filme, die es sich zu sehen lohnt

Das Schöne an der Kunst ist, dass sie in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten verschiedene Bedeutungen transportieren kann. Deshalb lohnt es sich insbesondere beim Film, ab und an in die Vergangenheit zu blicken.



Zu Beginn nur eine kurze Anmerkung zur Auswahl der hier aufgelisteten Hollywood-Filme.

Die Auswahl der Filme ist keineswegs abschliessend, sondern lediglich ein Versuch, verschiedene Strömungen in der US-Filmgeschichte aufzugreifen. Zudem ist es Ziel der Filme-Liste, auch weniger bekannte Filme Hollywoods vorzustellen, was bedarf, dass unbestrittene Klassiker (wie etwa die Charlie-Chaplin-Filme, «Lawrence von Arabien», «Der Pate», «Der Pate II» oder «Star Wars») ausnahmsweise ausgelassen werden, um Platz für ein wenig filmische Diversität zu schaffen.

In den Kommentaren ist schliesslich noch genug Platz für weitere alte Film-Klassiker, die in der Liste «übergangen» wurden.

1930er-Filme

«Im Westen nichts Neues» (All Quiet on the Western Front, 1930)

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Bild: imdb

Regie: Lewis Milestone
Cast: Lew Ayres, Louis Wolheim, John Wray

Wieso? Ein sachliches Antikriegsdrama, das in Sachen Intensität als Urahne von «Ein Soldat namens James Ryan» daherkommt. Gerade im historischen Kontext eingebettet ein äusserst eindrückliches visuelles Mahnmal.

«Shanghai-Express» (Shanghai Express, 1932)

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Bild: imdb

Regie: Josef von Sternberg
Cast: Marlene Dietrich, Clive Brook, Anna May Wong

Wieso? Filmikone Marlene Dietrich als Edel-Prostituierte in einem Dilemma zwischen Selbst- und Nächstenliebe irgendwo in China. Dietrich füllt den gesamten filmischen Raum, füllt den Film mit latenter Laszivität, trägt ihn mit Grazie – so, wie nur sie (und allenfalls Greta Garbo) es im alten Hollywood konnte.

«Narbengesicht» (Scarface, 1932)

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Bild: imdb

Regie: Howard Hawks
Cast: Paul Muni, Ann Dvorak, Karen Morley

Wieso? Ein Drama zum Gang-Krieg im Chicago 1920er mit allem drum und dran, das sich lose an Al Capones Leben orientiert. Einer der absoluten Grundpfeiler des Gangsterfilmgenres, klug getaktet und raffiniert visualisiert.

«King Kong und die weisse Frau» (King Kong, 1933)

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Bild: imdb

Regie: Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack
Cast: Fay Wray, Robert Armstrong, Bruce Cabot

Wieso? Erster grosser Auftritt für das Fabelwesen King Kong, der technische Pionierarbeit in der Stop-Motion-Technik leistete. Auch wenn aus moderner Sicht teils ungewollt komisch, so ist der Film nicht nur ein alter Hollywoodfilm erster Güte von historischem Ausmass, sondern einfach auch grandiose Unterhaltung.

«Swing Time» (1936)

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Bild: imdb

Regie: George Stevens
Cast: Fred Astaire, Ginger Rogers, Victor Moore

Wieso? Das Tanz-Traumpaar auf der Leinwand in einer heute selten noch beobachtbaren Harmonie, das mit Charme und Charisma für Sequenzen sorgt, die einen in eine andere Welt verfrachten. Wer sagt, dass Stepptanz öde, bünzlig oder komisch ist, findet in diesem Film die Antithese dazu. «Step Up» wirkt daneben wie ein unbeholfener Anfänger.

«The Wizard of Oz» (1939)

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Bild: imdb

Regie: Victor Fleming
Cast: Judy Garland, Frank Morgan, Ray Bolger

Wieso? Alleine der Aufwand der Technicolor-Produktion ist es wert, diesem Film Beachtung zu schenken. Hinzu kommt eine traumhafte Inszenierung einer fantastischen Geschichte, die unsere Populärkultur mitgeprägt hat. Einer jener alten Filme, die auch in 50 Jahren noch bestens geniessbar sein dürfte.

«Vom Winde verweht» (Gone with the Wind, 1939)

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Bild: imdb

Regie: Victor Fleming
Cast: Clark Gable, Vivien Leigh, Thomas Mitchell

Wieso? Stand in dieser Auswahl ein wenig auf der Kippe, da einfach enorm langatmig. Letztlich aber eben auch die Drama-Schnulze schlechthin. Und auch wenn er aus heutiger Sicht klischeeüberladen daherkommen mag, so darf nicht vergessen werden, dass es unter anderem genau dieser Film ist, der am Ursprung dieser vermeintlichen Klischees steht. Das ist Leistungsausweis genug.

1940er-Filme

«Citizen Kane» (1941)

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Bild: imdb

Regie: Orson Welles
Cast: Orson Welles, Joseph Cotten, Dorothy Comingore

Wieso? Weil bislang wichtigster Film für die Entwicklung der Filmgeschichte. Geburtsstunde einer neuen Sprache des filmischen Erzählens. Epochal.

«Die Spur des Falken» (The Maltese Falcon, 1941)

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Bild: imdb

Regie: John Huston
Cast: Humphrey Bogart, Mary Astor, Gladys George

Wieso? Der Startschuss zur Ära des klassischen Film Noir, der in vielerlei Hinsicht stilbildend war. Erzählerische Lichtführung, Intrigen, markante Dialoge, steiler Spannungsbogen. Und Humphrey Bogart. Klassischer geht kaum.

«Sein oder Nichtsein» (To Be or Not to Be, 1942)

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Bild: imdb

Regie: Ernst Lubitsch
Cast: Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack

Wieso? Komödie mit tragischem Subtext, die durch Intelligenz und Geist besticht. Eine polnische Schauspieltruppe, die durch ihr Schauspiel die Nazis und Hitler an der Nase herumführen und sie vorführen, um ihr eigenes Leben zu retten? 1942 veröffentlicht? Zweifelsohne einer der mutigeren Hollywoodklassikern der alten Garde.

«Casablanca» (1942)

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Bild: imdb

Regie: Michael Curtiz
Cast: Humphrey Bogart, Ingrid Bergman, Paul Henreid

Wieso? Weniger kitschig und weit vielschichtiger, als von jenen behauptet, die den Film noch nie oder schon lange nicht mehr gesehen haben. Fotografisch unbestechlich umgesetzt und mit Bergman und Bogart mit zwei Hollywood-Grössen auf ihrem Zenit garniert.

«Frau ohne Gewissen» (Double Indemnity, 1944)

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bild: imdb

Regie: Billy Wilder
Cast: Fred MacMurray, Barbara Stanwyck, Edward G. Robinson

Wieso? Die erste waschechte femme fatale in Hollywood und ein Film Noir, der keine Wünsche offen lässt. Harmonierende Darsteller, die allesamt von einem lügengetränkten Strudel ins Verderben gesogen werden. Fatalismus mit feministischem Unterton. Ein cineastischer Genuss.

«Das verlorene Wochenende» (The Lost Weekend, 1945)

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Bild: imdb

Regie: Billy Wilder
Cast: Ray Milland, Jane Wyman, Phillip Terry

Wieso? Beklemmendes Alkoholikerdrama, das die sozialen Abgründe von Sucht ins Rampenlicht stellt. In wissenschaftlicher Manier wird eine audiovisuelle Studie gezeichnet, deren subtile erzählerische Spannung den Zuschauer zusehends fesselt. Keineswegs ein klassischer Hollywoodfilm dieser Zeit – und gerade deshalb ein Klassiker.

«Berüchtigt» (Notorious, 1946)

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Bild: imdb

Regie: Alfred Hitchcock
Cast: Cary Grant, Ingrid Bergman, Claude Rains

Wieso? Der Master of Suspense zeigt in diesem Thriller eindrücklich, wie Spannung gestalterisch subtil aufgebaut werden kann. Zudem die (meines Erachtens) schönste und verruchteste Kussszene der Filmgeschichte zwischen Grant und Bergman im Kontext des alten und prüden Hollywoods.

«Goldenes Gift» (Out of the Past, 1947)

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Bild: imdb

Regie: Jacques Tourneur
Cast: Robert Mitchum, Jane Greer, Kirk Douglas

Wieso? Weil man wissen muss, in welchem Film die Ära des Film Noir gegipfelt hat. Dieser dürfte mindestens Kronfavorit auf diesen Titel sein. Die Erwartungshaltung des Zuschauers wird zum Spielball des Films, während Jane Greer zum Inbegriff einer femme fatale mutiert. Menschliche Abgründe at their best.

Noch mehr zu guten alten Filmen:

1950er-Filme

«Boulevard der Dämmerung» (Sunset Blvd., 1950)

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bild: imdb

Regie: Billy Wilder
Cast: William Holden, Gloria Swanson, Erich von Stroheim

Wieso? In seiner Form der Inbegriff eines alten Hollywood-Klassikers, dessen narrativer Aufbau den Spannungsboden vorweg definiert. Der doppelte Boden in diesem Klassiker besteht jedoch darin, dass er die Traumfabrik in dieser Hollywood-esken Manier demaskiert. Diven, Alkohol, Gewalt und Missgunst. Die Stimmigkeit des Films birgt Suchtpotenzial.

«Alles über Eva» (All About Eve, 1950)

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Auch Marilyn Monroe (m.) hat eine kleine Rolle im Film. Bild: imdb

Regie: Joseph L. Mankiewicz
Cast: Bette Davis, Anne Baxter, George Sanders

Wieso? Filmische Abrechnung mit der suggerierten Hochnäsigkeit des Theaters, welche die Abgründe dieses Kunstzirkels schonungslos herausarbeitet. Man soll ja nur austeilen, wenn man weiss, dass der erste Schlag sitzt. Der hier tut es.

«Zwölf Uhr mittags» (High Noon, 1952)

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Bild: imdb

Regie: Fred Zinnemann
Cast: Gary Cooper, Grace Kelly, Thomas Mitchell

Wieso? Vielleicht der Hollywood-Western schlechthin, dessen Echtzeit-Erzählansatz jenes Stilmittel ist, das dem Film Authentizität verleiht, nach der andere Western verbohrt suchen. Unaufgeregt und abgeklärt erzählt Zinnemann eine augenscheinlich simple Westernstory, deren Spannung organisch zu sein scheint.

«Jenseits von Eden» (East of Eden, 1955)

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Bild: imdb

Regie: Elia Kazan
Cast: James Dean, Raymond Massey, Julie Harris

Wieso? Dichte filmische Erzählung, die früher Beweis dafür ist, dass Literaturverfilmungen durchaus funktionieren können. James Dean gibt dem Generationenkonflikt eine Integrationsfigur, indem er mit seiner Präsenz den Film dominiert, obwohl er aus dramaturgischer Sicht den Ohnmächtigen mimt. Der Mythos Dean kommt zweifelsohne nicht von ungefähr.

«... denn sie wissen nicht, was sie tun» (Rebel Without a Cause, 1955)

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bild: imdb

Regie: Nicholas Ray
Cast: James Dean, Natalie Wood, Sal Mineo

Wieso? Ein Film, der kaum je an Relevanz verlieren wird. Stürmend und drängend. Unbedingt schauen.

«Über den Dächern von Nizza» (To Catch a Thief, 1955)

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Bild: imdb

Regie: Alfred Hitchcock
Cast: Cary Grant, Grace Kelly, Jessie Royce Landis

Wieso? Ein luftiger Bruch mit der Film-Noir-Ära, in dem der smarte Cary Grant mit der verführerischen Grace Kelly an der Côte d'Azur herumtuckert. Die unverkennbare Hitchcock-Spannung in einem mediterranen Setting ist dabei eine nicht nur ästhetisch ansprechende Symbiose. Dazu hat Hitchcock gezielt sexuelle Anspielungen in die Dialoge eingewoben, um die Zensurbehörde rund um den Hays Code aus der Reserve zu locken.

«Im Zeichen des Bösen» (Touch of Evil, 1958)

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Bild: imdb

Regie: Orson Welles
Cast: Charlton Heston, Orson Welles, Janet Leigh

Wieso? Eine der besten Eröffungssequenzen der Filmgeschichte, die jenen Film einläutet, der gemeinhin als Schlusspunkt des klassischen Film Noir gilt. Die moralisch bewusst diffus gehaltene Geschichte wird von Welles ausdrucksstark inszeniert und bietet punkto Komplexität einiges mehr als so mancher Suspense Thriller des heutigen Kinos. Darf in einer Liste zu alten Filmen nicht fehlen.

«Vertigo – Aus dem Reich der Toten» (Vertigo, 1958)

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Bild: imdb

Regie: Alfred Hitchcock
Cast: James Stewart, Kim Novak, Barbara Bel Geddes

Wieso? Lichtkonzept, Vertigo-Effekt, Kim Novak. Dazu eine Thematik, die irgendwo zwischen Romantik, Obsession, Wahn und Nekrophilie einzustufen ist. Unnachahmlich.

«Manche mögen's heiss» (Some Like It Hot, 1959)

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Bild: imdb

Regie: Billy Wilder
Cast: Marilyn Monroe, Tony Curtis, Jack Lemmon

Wieso? Eine Komödie, die mitunter Genres wie Gangsterfilme oder Dramen auf die Schippe nimmt, dabei aber nie dümmlich wirkt und zusätzlich Marilyn Monroe in ihrer Glanzrolle zeigt. Eine sehr runde, unterhaltsame Sache, die vom American Film Institute gar als beste amerikanischen Komödie aller Zeiten geführt wird.

1960er-Filme

«Psycho» (1960)

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Bild: imdb

Regie: Alfred Hitchcock
Cast: Anthony Perkins, Janet Leigh, Vera Miles

Wieso? Nicht nur gipfelt Hitchcocks Gespür für die Visualisierung des psychologischen Thrillers in diesem Film, auch Anthony Perkins liefert schauspielerisch ein Porträt des Grauens ab, das in dieser Intensität seinesgleichen sucht. Ah, und dann wäre da noch die bislang ikonischste Duschszene der Filmgeschichte.

«Frühstück bei Tiffany» (Breakfast at Tiffany’s, 1961)

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Bild: imdb

Regie: Blake Edwards
Cast: Audrey Hepburn, George Peppard, Patricia Neal

Wieso? Melancholische Erzählung einer bittersüssen Liebesgeschichte, die Audrey Hepburn zur Stilikone machte. Die äusserst sorgfältige, liebevolle Umsetzung von Truman Capotes Romanvorlage schafft es, dem Nicht-Gesagten und Nicht-Gezeigten genügend Platz einzuräumen, was sie zu einem jener alten Hollywood-Filmen macht, die einen auch nach dem fünften Mal schauen noch faszinieren. Deshalb ist dieser Film einer der besten Dramen aus den Vereinigten Staaten.

«Wer hat Angst vor Virginia Woolf?» (Who's Afraid of Virginia Woolf?, 1966)

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bild: imdb

Regie: Mike Nichols
Cast: Elizabeth Taylor, Richard Burton, George Segal

Wieso? Die rohe Gewalt vermeintlich vertrauter Zwischenmenschlichkeit, die von Taylor und Burton mit einer solch leidenschaftlichen Intensität verkörpert wird, dass es als Zuschauer wehtut. Es ist ein minimalistisches Meisterwerk mit dem Flair eines gesellschaftlichen Hilferufs. Eine packende Studie der Eskalation.

«Bonnie und Clyde» (Bonnie and Clyde, 1967)

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Bild: imdb

Regie: Arthur Penn
Cast: Warren Beatty, Faye Dunaway, Michael J. Pollard

Wieso? Die amerikanische Interpretation der amour fou und gleichzeitig ein Wendepunkt der Kinogeschichte. Es wird mit filmischen Konventionen gebrochen, was den Film lustvoll enthemmt wirken lässt. Retrospektiv läutete dieser Film die Ära des New Hollywood Cinema mit ein, das auf ebendieser Enthemmtheit fusst.

«Die Reifeprüfung» (The Graduate, 1967)

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Bild: imdb

Regie: Mike Nichols
Cast: Dustin Hoffman, Anne Bancroft, Katharine Ross

Wieso? Gewissermassen das filmische Pendant zu «Catcher in the Rye» – nicht inhaltlich, aber thematisch. Wie es Nichols gelingt, die adoleszente Trägheit, diese Verwirrung, die Lethargie filmisch einzufangen und wie es Hoffman gleichzeitig vermag, dieses Lebensgefühl zu verkörpern, ist wuchtig. Eine Lebensphase auf Zelluloid, von Simon & Garfunkel musikalisch untermalt.

«2001: Odyssee im Weltraum» (2001: A Space Odyssey, 1968)

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Bild: imdb

Regie: Stanley Kubrick
Cast: Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester

Wieso? Das Lexikon des Internationalen Films bringt das Ausmass und die Aura dieses Klassikers mit einem Begriff auf den Punkt: «Weltraumoper». Wow.

«Rosemaries Baby» (Rosemary’s Baby, 1968)

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Bild: imdb

Regie: Roman Polanski
Cast: Mia Farrow, John Cassavetes, Ruth Gordon

Wieso? Ein Horrorfilm, der es nicht nötig hat, auf überrissene Stilmittel zurückzugreifen, um einem das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Stattdessen seziert Polanski den Horror mit chirurgischer Präzision und spielt ein listiges Spiel zwischen Wahn und Realität. Ein alter Klassiker Hollywoods, der auch weniger Horror-affine locker zu begeistern vermag.

«Easy Rider» (1969)

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Bild: imdb

Regie: Dennis Hopper
Cast: Peter Fonda, Dennis Hopper, Jack Nicholson

Wieso? Das tiefe Produktionsbudget für den Film schlägt sich in der eingefangenen Authentizität der Bilder nieder. Ein äusserst direkter Film, der die Hippie-Kultur nur in homöopathischen Dosen romantisiert und unmittelbare Bildkompositionen zelebriert. Ein Roadmovie aus Hollywood, bevor sie cool waren.

1970er-Filme

«Five Easy Pieces – Ein Mann sucht sich selbst »(Five Easy Pieces, 1970)

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Bild: imdb

Regie: Bob Rafelson
Cast: Jack Nicholson, Karen Black, Billy Green Bush

Wieso? Weil New Hollywood Cinema nicht nur immer stringent unkonventionell oder explizit gealtdarstellend sein muss. Ohne zu schreien markiert diese Charakterstudie kleiner Leute eine unheimliche Präsenz und kommt dabei ohne unnötigen Rührseligkeiten aus. Sicherlich nicht ein grosser Klassiker des alten Hollywoods und dennoch ein Film, der kaum ignoriert werden kann.

«Zabriskie Point» (1970)

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Bild: imdb

Regie: Michelangelo Antonioni
Cast: Mark Frechette, Daria Halprin, Paul Fix

Wieso? Filmische Hippie-Hymne mit unterschwelliger Gesellschaftskritik, die zu bissig ist, als dass man sie ignorieren könnte. Der Erzählstil experimentiert mit verschiedenen Stilelementen und schafft so eine beinahe mythische Aura um den Film. Ganz grosses New Hollywood Kino.

«The Last House on the Left» (1972)

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Bild: imdb

Regie: Wes Craven
Cast: Sandra Peabody, Lucy Grantham, David Hess

Wieso? Der Inbegriff eines brutalen Revenge-Movies, der den Zuschauer an eigenem Leibe erfahren lässt, dass Rachegelüste eine nicht negierbare Facette der menschlichen Natur ist. Dramaturgisch so konstruiert, dass man sich mit den eigenen Moralvorstellungen konfrontiert sieht und filmisch so erzählt, dass die Entspannung erst Stunden nach dem Filmschauen wieder einigermassen einkehren kann.

«Paper Moon» (1973)

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Bild: imdb

Regie: Peter Bogdanovich
Cast: Ryan O'Neal, Tatum O'Neal, Madeline Kahn

Wieso? Nostalgisches, tragikomisches Roadmovie, das nach ähnlicher Prämisse wie «Léon – der Profi» funktioniert, jedoch wesentlich nuancierter und zugleich tiefer angelegt ist. Dafür ohne Tote. Die damals zehnjährige Tatum O'Neal ist dabei nicht nur herzig, sondern überzeugt auf ganzer Linie. Auch das kein unbestrittener Klassiker, aber halt einer jener Filme, die einem im Kopf bleiben.

«American Graffiti» (1973)

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Bild: imdb

Regie: George Lucas
Cast: Richard Dreyfuss, Ron Howard, Paul Le Mat

Wieso? George Lucas' zweiter Kinofilm, der derart erfolgreich wurde, dass er das Geld für die Gründung von Lucasfilm Ltd. hatte, was wiederum die Produktion von «Star Wars» ermöglichte. Der Erfolg ist denn auch nachvollziehbar, fängt der Film genau jene liminale Phase mit einem Charme und Humor ein, der sich kaum artikulieren lässt. Dazu ein Soundtrack zum niederknien.

«Chinatown» (1974)

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Bild: imdb

Regie: Roman Polanski
Cast: Jack Nicholson, Faye Dunaway, John Huston

Wieso? Einer der Filme, welche die Ära des Neo-Noir-Films einläuteten. Dabei orientieren sich die narrativen Grundpfeiler am Film Noir der Dreissigerjahre, wobei die Charakterisierung und Psychologisierung der Figuren zentraler ist. Polanskis akribische Herangehensweise ist in jeder Faser des Films erfahrbar und schafft eine Bühne, auf der Nicholson sein eigenes Hollywood-Vermächtnis zementieren kann.

«Taxi Driver» (1976)

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Bild: imdb

Regie: Martin Scorsese
Cast: Robert De Niro, Jodie Foster, Cybill Shepherd

Wieso? Ein Denkmal für den Weltschmerz, der die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen lässt. De Niros Intensität lässt keine Verschnaufpause zu und trägt den Film mit mechanischer Unnachgiebigkeit hin zum Kulminationspunkt. Scorsese gelingt es derweil, die Geschichte mit einer organischen Rohheit zu inszenieren, ohne die audiovisuelle Kohärenz des Films je zu gefährden.

«The Driver» (1978)

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Bild: imdb

Regie: Walter Hill
Cast: Ryan O'Neal, Bruce Dern, Isabelle Adjani

Wieso? Ein Katz-und-Maus-Spiel, das sorgfältig und mit Tiefe aufgebaut wird und in der dystopisch anmutenden Nachtatmosphäre Los Angeles' umherlungert. Ein Neo Noir, der nicht viel Dialog bedarf, um zu wirken. Leider viel zu oft übergangen, wenn es um alte Hollywood-Filme geht.

«Apocalypse Now» (1979)

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Bild: imdb

Regie: Francis Ford Coppola
Cast: Martin Sheen, Marlon Brando, Robert Duvall

Wieso? Der Vietnamkrieg durch die subjektivierte Sicht amerikanischer Soldaten auf einer Mission, die so dämlich ist, wie der Vietnamkrieg an sich. Nicht nur Kriegs-, sondern gleichwohl auch Kulturkritik und Gesellschaftspsychogramm. Plus eine Entstehungsgeschichte, die so verquer ist, dass sie ihren eigenen Film hat. Grauenhaft genial.

1980er-Filme

«Shining» (The Shining, 1980)

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Bild: imdb

Regie: Stanley Kubrick
Cast: Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd

Wieso? Bei Filmen von Perfektion zu sprechen ist ein Unding. Wenn es um das Genre des psychologischen Horrordramas geht, ist es jedoch schwer, dieser Hollywood-Klassiker nicht perfekt zu nennen. Kubrick schafft mit einzigartigen Kameraperspektiven und Szenenbildern eine Atmosphäre, die jeder Horrorfilm gerne hätte, jedoch kaum je einer seit «The Shining» in dieser Dichte hingekriegt hat. Der Film hat damals im Kino überzeugt und ist auch heute auf dem Fernseher ein Must-See.

«Wie ein wilder Stier» (Raging Bull, 1980)

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Bild: imdb

Regie: Martin Scorsese
Cast: Robert De Niro, Cathy Moriarty, Joe Pesci

Wieso? Beklemmende Filmbiografie, die von Scorsese mit aller Gründlichkeit abgehandelt wird (und nebenbei das Geräusch von Boxschlägen, das wir heute kennen, etablierte). De Niro brilliert als Macho mit selbstzerstörerischen Maskulinitätsvorstellungen. Ein Film wie ein Kommentar.

«Der Blade Runner» (Blade Runner, 1982)

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bild: imdb

Regie: Ridley Scott
Cast: Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young

Wieso? Ein Setdesign, das bis heute unverkennbar ist und sogleich das Cyberpunk-Genre gründete. Zudem lässt der Film verschiedene Deutungen und Interpretationen zu, ohne dass dies gesucht wirkt. Und wer mag Harrison Ford schon nicht als abgehalfterten Detective in einer verfallenen Zukunft, während die Filmmusik von Vangelis die Nostalgie mittels Sythesizer heraufbeschwört?

«The King of Comedy» (1982)

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Bild: imdb

Regie: Martin Scorsese
Cast: Robert De Niro, Jerry Lewis, Diahnne Abbott

Wieso? Abgesang auf die Oberflächlichkeit und den Narzissmus des Showgeschäfts – eine ernsthafte Satire, wenn man so will. Ein fein getakteter Film, dem es gelingt, jene menschliche Facette zu porträtieren, die am liebsten missachtet wird. Spannung, Komik und Tragik, allesamt von einer gewissen Ironie durchzogen, werden hier zu einem grossen Ganzen. Eine Perle Hollywoods, die nicht altern wird.

«In Zeiten der Zärtlichkeit» (Terms of Endearment, 1983)

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Bild: imdb

Regie: James L. Brooks
Cast: Shirley MacLaine, Debra Winger, Jack Nicholson

Wieso? Ein Lehrstück in Sachen Schauspiel, das mit einem enorm fein und smart konzipierten Plot zu einer gefühlsmässigen Tour de Force avanciert. Humor und Herzschmerz sind je länger je weniger voneinander zu unterscheiden, was diesen Film zu einem der abgerundetsten Hollywood-Dramen der Filmgeschichte macht.

«Die Zeit nach Mitternacht» (After Hours, 1985)

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Bild: imdb

Regie: Martin Scorsese
Cast: Griffin Dunne, Rosanna Arquette, Verna Bloom

Wieso? Gut gehütetes Meisterwerk des schwarzen Humors, das sich hartnäckig in Scorseses eindrücklichem Palmares versteckt. Kein Hollywood-Blockbuster, nicht einmal ein anerkannter Kritikerliebling. Und dennoch einer jener alten Filme, die es zu sehen gilt. Vertraut mir.

«Ferris macht blau» (Ferris Bueller’s Day Off, 1986)

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Bild: imdb

Regie: John Hughes
Cast: Matthew Broderick, Alan Ruck, Mia Sara

Wieso? Eine Highschool-Komödie, die sich nicht mit einfachen Klischees und billigen narrativen Punkten zufrieden gibt und das Jungsein mit beeindruckender Leichtigkeit wiedergibt. Zudem weist der Film durch das Durchbrechen der vierten Wand selbstreflektive Züge auf. Wenn ein Jugendfilm, dann dieser.

«Full Metal Jacket» (1987)

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Bild: imdb

Regie: Stanley Kubrick
Cast: Matthew Modine, R. Lee Ermey, Vincent D'Onofrio

Wieso? Weil dieser Film unglaublich unterhaltsam auf den Punkt bringt, wieso Krieg ein widersprüchliches Konzept ist, ohne je die Ernsthaftigkeit der Thematik zu verleugnen. Ein weiterer Film, der sowohl cineastisch als thematisch kaum je «alt» wirken wird.

«Do the Right Thing» (1989)

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Bild: imdb

Regie: Spike Lee
Cast: Danny Aiello, Ossie Davis, Ruby Dee

Wieso? Eine furiose Gesellschaftsreplik, die von einer unnachahmlichen Dynamik vorangetrieben wird. Wie das Thema Rassismus hier mit Humor, Style und Bildgewalt abgehandelt wird, ist eine filmische Seltenheit. Ein Stück Kunst, das gesellschaftlich relevant ist, quasi. Nicht zuletzt deswegen eine Galionsfigur des New Black Cinema.

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112Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bildung & Aufklärung 14.09.2020 01:39
    Highlight Highlight Auch an der Grenze und ein absolutes Meisterstück und Schmankerl, aber halt noch nicht "alt", da doch auch schon aus den 70ern. Gibt soviele gute Filme aus der Zeit...

    "Deliverance"

    Auch eine ganz weltberühmte Szene, mit weltberühmten Zitaten und weltberühmtem Musikstück.

    Äusserst beklemmend. Äusserst spannend. Äusserste "wie-würde-ich-das-alles-handeln" Dramatik.

    Wunderbare Natur, echte Natur, welche dem Profit geopfert wird. Ein Tal, Ein Fluss welches geflutet wird. Auf dieser Prämisse der Gier und Selbstsucht baut die Storyline und Handlungsweise prinzipiell auf.
    Anschauen!
  • Bildung & Aufklärung 14.09.2020 01:34
    Highlight Highlight Als gutes Beispiel für die Grenze zum "älteren/alten Film" würde ich "Straw Dogs" mit Dustin Hofmann beiziehen.

    Der Film ist sehenswert und empfohlen, wenn auch nicht der ganz grosse Wurf im Endeffekt.

    Die Bildsprache/Kameraführung und Atmosphäre ist z.B. teilweise echt grosses Kino.

    Der Film hat einige sehr beklemmende, atmosphärische Szenen, in die man sich hineinversetzen und die "wie-würde-ich-handeln-und-was-tun" Fragen stellen kann.

    Behinhaltet wohl die unangenehmste (nicht grafisch, aber halt mental, darum gehts ja) Vergewaltigungsszene der ganzen Filmgeschichte.
  • Bildung & Aufklärung 14.09.2020 01:20
    Highlight Highlight Um mal als Tipp einen wirklich älteren Film rauszuhauen:

    "Rope" (1948) vom guten alten Hitchcock. Simples Kammerspiel, simpler Klassiker und must-see, wie so viele Filme von Hitchcock und der Filmgeschichte allgemein.
    Auch gut um Nachzudenken über Abgründe und Weltansichten, welche die Figuren vertreten. Also etwas, was fast jeder gute Film eigentlich tun soll, zum sinnieren, lernen, verstehen anregen.

    Noch ein feiner Geheimtipp "El Angel Exterminador" (1968). Echt freakiger, tiefer Film, da beginnt man erst den Term "Filmkunst" zu erlicken. Geht gut in Hirn/Seele rein.
  • Bildung & Aufklärung 14.09.2020 01:08
    Highlight Highlight Früher habe ich ältere (echte ältere!) Filme immer verspottet, weil ich dachte, dass das doch lächerlich sei, mit dieser alten Technik , schwarz-weiss und man sehe doch, dass die Skyline gar nicht echt sei und blabla.

    Dass ein guter Film, eine gute ausgeklügelte Geschichte und Message, die Atmosphäre, die Schauspielkunst, das Ganze viel mehr sind, habe ich erst mit den Jahren verstanden.

    Beschäftige mich gerne und viel mit allerlei Künsten und so natürlich auch der Filmkunst. So schaue ich auch viele alte Klassiker und kann bestätigen, dass man viele (echte) alte Filme sehr gut schauen kann
  • Hohl mich der Teufel 14.09.2020 00:00
    Highlight Highlight Merci für die tolle Liste. Und nun vielleicht noch eine mit den "besten" Trash-Movies a la Flesh Gordon, Supervixens 😉, Polyester etc. etc. Bitte, bitte!
  • Statler 13.09.2020 23:10
    Highlight Highlight Die Kommentare werden zu einer Geheimtipp-Liste alter Schinken...
    Hätte da noch einen aus Frankreich: «I wie Ikarus» mit Yves Montand.
    • Garp 14.09.2020 00:06
      Highlight Highlight Ich hoffe Europäische Filme nimmt sich Jodok nächstes mal vor, da gibt es viele grandiose Filme. Truffaut, Antoniori, Fellini, Visconti, Rohmer usw.
  • Banana-Miez 13.09.2020 22:41
    Highlight Highlight Yeah, groooooosses Kino, vielen Dank für die Liste!

    »Arsen und Spitzenhäubchen«
    (zwei härzige Tanten und ihr tödlich köstlicher Holunderbeerwein. Mit Cary Grant😍😍)

    »Leoparden küsst man nicht«
    (die stalkende Leopardenbesitzerin Catherine Hepburn stalkt Cary Grant. Wen sonst😍)

    »Ein Herz und eine Krone«
    (Die Prinzessin Audrey Hepburn hat genug vom Hof und flüchtet. In Rom freundet sie sich mit Gregory Peck – ausgerechnet Journalist – an, der weiss, wer sie ist. Aber sie weiss nicht, dass er es weiss.)

    «The Marx Brothers – eine Nacht in Casablanca»
    (Klamauk aus 1946)


  • danger mouse 13.09.2020 18:33
    Highlight Highlight ...Probier es doch mal auf popcorntimes.tv

    Schönen Abend
  • JefftheBeff 13.09.2020 18:26
    Highlight Highlight Ich stehe auf italienische Vintage-Filme aus den 60er,70er und 80 Jahren. Die mit Alberto Sordi, Vittorio Gassmann, Nino Manfredi, Sophia Loren usw.
  • Prometheuspur 13.09.2020 17:03
    Highlight Highlight «Die Nadel» 1981 - Donald Sutherland.
    «Der Schakal» 1973 - Edward Fox.
    «Der Dialog / The Conversation» 1975 - Gene Hackman.
    «Das Letzte Kommando» 1973 - Jack Nicholson. Ist glaub nicht so bekannt, doch (trotz Drama) witzig und ein typischer Jack.
    • Statler 13.09.2020 23:09
      Highlight Highlight Darf ich «die 3 Tage des Condor» noch in diese Liste einfügen?
    • Bildung & Aufklärung 14.09.2020 01:25
      Highlight Highlight Statler, an den habe ich gerade heute gedacht! Auch legendärer Film. Ist mir tief reingegangen und damals wie heute sehr aktuelle und wichtige Thematik!

      Auch wenn das noch alles keine alten Filme sind, wenn wir schon dabei sind, eines meiner Liebligsstücke und das vieler Filmgourmets. Masslos unterrated:

      THE CONVERSATION

      Pures Meisterwerk. "Wake up, wake up you sleepyhead..." Gänsehaut gleich wieder.
  • Andre Buchheim 13.09.2020 16:48
    Highlight Highlight Ich persönlich bin großer Fan der frühen Filmkunst, vom Stummfilm bis in die 50er hinein.
    Hab da mal eine Frage, die mich schon länger interessiert, schaut die Jugend solche Filme überhaupt noch?
    Und eine Frage an die warson-Redaktion: Macht Ihr auch mal so eine Liste zu Stummfilmen? Muss ja nicht so umfangreich sein...
    Ansonsten kann ich noch empfehlen: Der dünne Mann (Reihe), Arsen und Spitzenhäubchen, Leoparden küsst man nicht, Hellz'a'poppin - In der Hölle ist der Teufel los, Der große Diktator, Ninotschka, Zeugin der Anklage, Gaslicht.
    Danke für den informativen Artikel.
    • DerRabe 13.09.2020 20:23
      Highlight Highlight „Die Jugend“ schaut schon seit 70 Jahren keine Stummfilme mehr.
      Aber klar, es gibt immer wieder jugendliche oder junge Cineasten, die sich für die Filmkunst aus der Vergangenheit interessieren und auch ältere Filme schaut.
    • Andre Buchheim 14.09.2020 00:03
      Highlight Highlight DerRabe Danke für die Antwort. Ich denke, dass es nicht allzu viele junge Menschen gibt, die solche Filme kennen. Und da verpasst man zum Teil echt was.
      Auf der anderen Seite bringt die Film-Industrie so viele Filme hervor, dass ich durchaus auch verstehen kann, wenn man sagt, das reicht mir, ich bin gesättigt.
      Ach, und was mir noch einfällt, die frühen abendfüllenden Trickfilme, besonders Schneewittchen, Fantasia oder Alice im Wunderland. Zauberhaft....
  • Mooncat 13.09.2020 16:17
    Highlight Highlight Ach, ich könnte hier noch so viele Filme mehr nennen. Aber ‘In der Hitze der Nacht’ fehlt definitiv.
    Und My fair Lady, als das Musical von damals schlechthin.

    Persönlich gehören auch alle Howard Hawks Western mit John Wayne definitiv auch dazu, mit El Dorado oder Rio Bravo on top of the list, sowie eine Komödie wie Hausboot oder ‘Ein Hauch von Nerz’. Oder Ehekrieg. Und hach, ‘Die Nacht vor der Hochzeit’.
    Und Die Fliege und Formicula aus dem Horrorsektor.
    • Garp 13.09.2020 16:52
      Highlight Highlight Bei Western empfehle ich auch die Filme von Anthony Mann.
  • Garp 13.09.2020 15:15
    Highlight Highlight Ich finde die meisten dieser Filme hervorragend.

    Hervorragende Komödien kommen etwas zu kurz auch im heutigen Filmgeschäft, leider.
    • Statler 13.09.2020 23:12
      Highlight Highlight Vielleicht, weil es nicht so viele hervorragende Komödien gibt? 😉
    • Garp 13.09.2020 23:31
      Highlight Highlight Es gibt schon einige Statler, hab auch ein paar erwähnt. Das Genre wird immer mehr vernachlässigt, weil ja, es ist sehr schwer.
    • Bildung & Aufklärung 14.09.2020 01:29
      Highlight Highlight Kann Mitforist Statler - den ich auch sonst schätze - nur wieder beipflichten, tatsächlich gibt es nicht viele gute Komödien, hervorragende schon gar nicht. Wer sich detaillierter durch die Filmkataloge der Jahrzehnte arbeitet, merkt das irgendwann eindrücklich.

      Es gibt viele (sehr) gute Filme mit komödiantischen, komischen Elementen, Filme die auch durchaus an sich überhaupt nicht lustig, eher tragisch, düster etc. sind, das schon, aber wirklich rein komödiantische gute Filme gibt es tatsächlich nur sehr wenige.
  • wurzeli 13.09.2020 14:47
    Highlight Highlight Vielleicht noch ein paar französische oder italienische Klassiker ?
    • Statler 13.09.2020 23:12
      Highlight Highlight «Das grosse Fressen» z.B.
  • Prometheuspur 13.09.2020 14:24
    Highlight Highlight Ja, Top Liste!
    Lege noch  «Blow-Up»  von Michelangelo Antonioni aus dem Jahre 1966 dazu.
    • Prometheuspur 13.09.2020 14:42
      Highlight Highlight Ist natürlich britisch nich hollywoodisch  ;)
      Sorry.
  • Exilglarner 13.09.2020 13:29
    Highlight Highlight Für mich ist ''Casablanca'' der beste Film ever...

    Schade wurden grösstenteils nur US Produktionen aufgelistet...

    ''Es geschah am hellichten Tag'' wäre auch nennenswert gewesen...
    • Swen Goldpreis 13.09.2020 14:11
      Highlight Highlight Das ist bei einer Liste von "50 Hollywoodfilmen, die du gesehen haben musst" aber nicht wirklich überraschend, oder?

      Eine Liste mit Nicht-Hollywoodfilmen fände ich aber auch eine gute Sache. Fritz Langs Metropolis kann sich locker mit Citzen Cane messen.
    • Garp 13.09.2020 16:00
      Highlight Highlight Nein es ist nicht überraschend, man kann sich aber fragen warum man den Fokus nur auf Hollywood setzt.
  • P4nd4k1n9 13.09.2020 13:27
    Highlight Highlight Tolle Liste! Alte Filme schauen ist für mich wie eine Schüssel Salat essen. Ich hätte lieber ein saftiges Steak, aber sobald ich mal angefangen habe, kann ich nicht mehr aufhören!
    • Garp 14.09.2020 00:11
      Highlight Highlight So mancher alte Film hatte aber mehr Fleisch am Knochen, als neue Produktionen 😂 .
  • GrobianGans 13.09.2020 13:19
    Highlight Highlight Super Liste, herzlichen Dank! Ich sah gestern mit meinen Töchtern (10 und 12) Der Clou (The Sting - 1973) - wir hatten alle einen Riesenspass. Und Die Sieben Samurai, sowie The Good, the Bad and the Ugly sowie Spiel mir das Lied vom Tod sollten noch drauf.
    • Statler 13.09.2020 23:13
      Highlight Highlight Dann aber auch «Once upon a time in America», wenn wir schon bei Sergio Leone sind. IMHO sein Meisterstück.
  • Lioness 13.09.2020 12:32
    Highlight Highlight Für alte Filme brauche ich zuerst immer ein wenig Überwindung. Danach bin ich aber immer geplätet und froh, sie gesehen zu haben. Denn sie wissen nicht was sie tun.... kann man eigentlich so gut wie für jede Jugend heranziehen. Ben Hur (59) sah ich letzthin sogar zusammen mit meiner Tochter, der er auch gefiel. Musicals werden gerne als leichte Kost abgespiesen, West Side Story (57), hat aber eine tragische "Romeo & Julia" Story und bietet mit den getanzten Schlägereien eine Einzigartigkeit. Der kleine Horrorladen (86) ist ziemlich lustig und gefiel sogar meiner damals 9 jährigen Tochter.
    • Paddiesli 13.09.2020 13:00
      Highlight Highlight Da fehlt noch Hairspray, aber das Original von 1988 von John Waters. Mit Devine und Debbie Harry. Heute aktueller denn je.
    • Garp 14.09.2020 00:13
      Highlight Highlight Hairspray grossartig und verkannt.
  • gesi 13.09.2020 12:16
    Highlight Highlight Schön, dass « Who’s afraid of Virginia Woolf » drauf ist. Zu ergänzen sind:

    « The last picture show »
    « They shoot horses, don’t they? »
    « Rear window »
  • Kyle C. 13.09.2020 11:55
    Highlight Highlight Der dritte Mann
    Papillon
    Wege zum Ruhm
    Wer Gewalt sät...
    Wenn die Gondeln Trauer tragen
    Harold und Maude
    Gesprengte Ketten
    Die drei Tage des Condor
    Angel Heart
    French Connection
    Midnight Express
    Killing Fields
    Club der toten Dichter
    • Paddiesli 13.09.2020 12:31
      Highlight Highlight Harold and Maude gehört zu meinen Toplieblingsfilmen. Schwarzer Humor gepaart mit Tiefgründigkeit. Ruth Gordon ist grossartig schrullig und hat mich schon in Rosemarys Baby überzeugt.
      Nicht zu vergessen der unvergessliche Soundtrack von Cat Stevens.
      "If you want to be free, be free..."
    • Statler 13.09.2020 23:17
      Highlight Highlight Gesprengte Ketten! Da hat wirklich ALLES mitgemacht, was damals Rang und Namen hatte.
      «Hilts! Bunker!» - Ausserdem ist «Chicken Run» die grandiose Adaption des Streifens als Stop Motion Film. Der Film ist an sich schon urkomisch, aber wenn man die Vorlage dazu kennt, ist er zum Schreien.

      Und:

      100 Punkte für Midnight Express und die 3 Tage des Condor!
  • Relic of the fifties 13.09.2020 11:39
    Highlight Highlight Tolle Liste, danke! Ich persönlich hätte noch meinen absoluten Lieblingsfilm „Once upon a time in America“ angefügt, mit dessen Bildern im Kopf ich schon oft durch New York wandelte.
    • Statler 13.09.2020 23:18
      Highlight Highlight Sergio Leones Meisterwerk.
  • rundumeli 13.09.2020 11:12
    Highlight Highlight tolle liste ... aber fehlt der wilde humor aus der anarchischen kriegssatire der 30er ... "Duck Soup" von den marxbrothers !
    Play Icon
    • Garp 13.09.2020 16:03
      Highlight Highlight Oh ja Marxbrothers, als Kind verstand ich sie noch nicht, später hab ich Tränen gelacht.
    • Garp 13.09.2020 23:54
      Highlight Highlight Ja für die Marxbrothers braucht es einen speziellen Humor. Oder sind die Blitzer durch das Wort Marx bereits getriggert. 😂
  • Paddiesli 13.09.2020 11:07
    Highlight Highlight What Ever Happened to Baby Jane (1962). Hat mich sehr aufgewühlt.
    Eine der schonsten Romanzen ganz klar
    Roman Holidays (1953) mit Audrey Hepburn und Gregory Peck.
    Da ein Film mit Catherine Hepburn gefehlt hat:
    African Queen (1951) mit Humphrey Bogart.
    • Garp 13.09.2020 18:20
      Highlight Highlight Baby Jane ist wirklich grossartig, steht bei mir auch ganz oben.
  • Kupetzky 13.09.2020 11:03
    Highlight Highlight Tolle Liste. Alle gesehen - alle sind sie grossartig. Noch ein tipp: "12 angry men". Gleich mehrere schauspieler wachsen hier über sich hinaus.
  • Joe Smith 13.09.2020 10:52
    Highlight Highlight Bei «Im Westen nichts Neues» muss man unbedingt darauf achten, dass man die unzensierte Originalversion erwischt. Es gibt auch mehrere verstümmelte Versionen. Und als Ergänzung dann unbedingt die Doku «Geschundenes Zelluloid» reinziehen, die die Zensur-Geschichte dieses Films aufrollt. Sie ist meines Erachtens genau so wertvoll wie der Film selbst, und glücklicherweise auf YouTube zugänglich:
    Play Icon
    • Statler 13.09.2020 23:20
      Highlight Highlight Als ich 8 oder 9 Jahre war, hat mich mein Vater in diesen Film geschleppt.
      Für ihn war das ein Heldenepos (er hat den Film wirklich nicht verstanden). Für mich war danach klar, Krieg ist scheisse und ich will nie-nie-nie in's Militär (musste ich dann auch nicht).
  • Peter Miese 13.09.2020 10:51
    Highlight Highlight Jim Jarmuschs „Down by law“ – jede einzelne Kameraeinstellung ein kompositorisches Meisterwerk. Und Benigni grossartig wie immer.
  • Garp 13.09.2020 10:45
    Highlight Highlight Da gibt es noch ganz viele Filme, die sich lohnen. Schade habt ihr Euch auf Hollywood beschränkt. 98% hab ich gesehen.

    M*A*S*H
    Harald and Maude
    Arsen und Spitzenhäubchen
    Leoparden küsst man nicht
    Was geschah wirklich mit Baby Jane
    Endstation Sehnsucht
    Die Faust im Nacken
    Hair
    Wir sind keine Engel
    Ninotchka
    Tote schlafen fest

    Es gibt noch viel mehr, die kamen mit auf die Schnelle in den Sinn.
    • Garp 13.09.2020 13:38
      Highlight Highlight Oh welchen Film finden die Blitzer denn scheisse?
    • DieFeuerlilie 13.09.2020 16:32
      Highlight Highlight @Garp

      Die Blitze stammen von Menschen, die die Filme nie gesehen haben.. 😁

      “Wir sind keine Engel“ zum Beispiel ist einfach fantastisch!
      Schon nur wegen Adolf.. 😁
      Und Humphrey Bogart und Peter Ustinov sind schlicht grossartige Schauspieler mit hier wunderbar trockenem Humor.

      Wir ziehen uns den Film jeweils Weihnachten rein, praktisch jedes Jahr.. 😁
    • Garp 13.09.2020 16:49
      Highlight Highlight Keine Ahnung Feuerlillie, vielleicht auch Leute, die nicht gern lachen und keine Komödien mögen. Die kamen mir halt etwas zu kurz in der Liste. 😁

      Da könnt ich noch mit "Was sie schon immer über Sex wissen wollten und nicht zu fragen trauten." , ergänzen.

      Ich wäre ja neugierig auf Antworten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BRUSSELL 13.09.2020 10:43
    Highlight Highlight Unbedingt noch zu ergänzen wäre "Wege zum Ruhm" / "Paths of Glory", ein Antiktiegsfilm aus den 1950ern. Absolut grossartig, was Stanley Kubrick damit abgeliefert hat. Zeigt auch das Format des Jahrhundertschauspielers Kirk Douglas. Ein Film, der dermassen klar und eindringlich Militär und Krieg kritisiert, dass er in vielen Ländern, darunter auch Frankreich, erst Jahrzehnte später Premiere feiern konnte. In der Schweiz war er bis in die 70er gar verboten. Und das bei einem Film aus den 50ern aus den USA!
  • Herman Munster 13.09.2020 10:43
    Highlight Highlight Ist "Zeugin der Anklage"
    mit Charles Laughton und Marlene Dietrich, ein Klassiker das er nicht erwähnt wird?
    • Garp 13.09.2020 18:14
      Highlight Highlight Dazu sind wir Kommentatoren ja da, um die Liste zu ergänzen mit hervorragenden Filmen. 🤗
  • rönsger 13.09.2020 10:36
    Highlight Highlight Wenn "High Noon" (zu Recht) der Hollywood-Western schlechthin ist, so muss unbedingt auch "Once Upon A Time In The West" genannt werden, quasi der Abgesang an ein grenzenlos mit Mythen aufgeladenes Genre, das danach nie mehr das war, was es einmal war. Sehenswert übrigens nicht nur wegen der epischen Eröffnungsszene am Bahnhof - am wirkungsvollsten vor einer riesigen Leinwand und in der vordersten Reihe.
    • Statler 13.09.2020 23:25
      Highlight Highlight «Wir haben leider ein Pferd zu wenig» - «Nein, zwei zuviel».

      Ich hab' den Film tatsächlich im Kino in der vordersten Reihe gesehen. Die Grossaufnahme von Bronsons Augen haben mich tagelang verfolgt. Und bei der letzten Duell-Szene hab' ich mir vor laut hin- und hersehen fast den Hals ausgerenkt.

      Interessanterweise wollte ich den Film unbedingt sehen, weil ich mit 12 eine Kassette der Filmmusik geschenkt bekommen hab. Ich war fasziniert! Musste dann aber noch zwei Jahre warten, bis ich den Film sehen durfte, weil der erst ab 14 war.
  • Grund—er 13.09.2020 10:31
    Highlight Highlight The Day after kann ich auch sehr empfehlen 😉
  • Kunibert der Fiese 13.09.2020 10:29
    Highlight Highlight "Frankly, my dear, i don't give a damn"
  • ueilaa 13.09.2020 10:27
    Highlight Highlight Gute Liste! Vermisse "The wild bunch" als Beispiel für den Zeitgeist und Todesstoss für den klassischen Western...

    ...und hab alle bis auf einen gesehen - brauch wohl mal ein Hobby
    • Garp 13.09.2020 11:12
      Highlight Highlight Kino ist doch ein Hobby :)
  • Alnothur 13.09.2020 10:23
    Highlight Highlight Na, das waren jetzt aber entgegen dem in der Einleitung genannten Anspruch doch zu einem Grossteil unbestrittene Klassiker 🙂 Aber wirklich eine sehr sehr gute Liste!
    • Statler 13.09.2020 23:26
      Highlight Highlight Tja, @Alnothur, das weiss die Jugend halt (noch) nicht 😂
  • Mimimimi^2 13.09.2020 10:19
    Highlight Highlight Einer der besten Filme mit einem der besten Schauspieler:

    Die 25. Stunde (1967)

    mit Anthony Quinn, Virna Lisi.

    Der rumänische Bauer Johann Moritz wird von dem Dorfpolizisten Dobresco, der heimlich Johanns Frau Susanna begehrt, hintergangen. Der Polizist liefert Johann den Nazis aus, die den jungen Mann als Juden denunzieren. Damit beginnt eine Odyssee, in deren Verlauf Johann nach Deutschland verschleppt wird, um in einem Arbeitslager Zwangsarbeit zu leisten. Später wird er als vermeintlicher SS-Kriegsverbrecher angeklagt.
    • Garp 13.09.2020 18:22
      Highlight Highlight Das ist aber kein Hollywood Film und Jodok hat sich auf Hollywood konzentriert, warum auch immer.

      Hoffen wir er liefert nach mit europäischen Filmen, da gibt es auch jede Menge Klassiker und Filmperlen :-) .
  • Ctulhu 13.09.2020 10:17
    Highlight Highlight Ah, hab die Einleitung nicht gelesen, wegen Chaplin etc., sorry :)

    "Geheim"tipps bzw. persönliche Favoriten aus den USA:
    - Down by Law, 198
    - Salvador, 1986
    - Videodrome, 1983
    - Harvey, 1950

    Viele wegweisende Filme aus dieser Zeit kommen natürlich auch aus anderen Ländern. Aber das ist eine andere Geschichte... :)
    • Statler 13.09.2020 23:27
      Highlight Highlight Mein Freund Harvey! ❤️
  • Ctulhu 13.09.2020 10:08
    Highlight Highlight Die Liste ist ok, vielen Dank, ABER:
    - In den 30ern fehlt definitiv ein Frank Capra Film, der vielleicht beste Regisseur der Zeit: Mr. Smith Goes To Washington (1939) oder Mr. Deeds Goes To Town (1936)
    - Wie kann eine solche Liste einen der wohl besten - und heute wieder sehr aktueller - Filme aller Zeiten nicht erwähnen: The Great Dictator (1940) von Charlie Chaplin! (+ natürlich Modern Times, 1936)
    - Geheimtipp aus den 50ern: Die Mediensatire (!) Ace in the Hole (1951) von Billy Wilder
    - In den 70er und 80er hat es so viele gute "New Hollywood" Filme, da fällt die Auswahl schwer :)
    • Garp 13.09.2020 18:23
      Highlight Highlight So eine Liste kann nie vollständig sein.
  • poltergeist 13.09.2020 10:06
    Highlight Highlight The Great Escape von 1963 hätte es auch auf die Liste schaffen können.
  • Raffaele Merminod 13.09.2020 10:02
    Highlight Highlight Coole Liste. Mir fehlt aber ... Nein nicht irgend ein bestimmter Film, mir fehlt ein Onlinedienst der solche Filme auch anbietet!
    • Kant 13.09.2020 10:24
      Highlight Highlight HBO und Netflix haben manchmal auch Klassiker. HBO deutlich mehr.
    • Raffaele Merminod 13.09.2020 11:26
      Highlight Highlight Ja klar vereinzelt. Aber ein Streamingdienst mit einer echten Klassiker Kategorie gibt es nicht. Und das Problem der Lizenzen bleibt hier auch bestehen bzw. das ist das grosse Übel überhaupt.
    • saugoof 13.09.2020 11:50
      Highlight Highlight Versuchs mal bei Vole (https://vole.wtf/voleflix/), ein legaler gratis Streamingdienst der rein auf Klassiker spezialisiert ist.

      Die Auswahl ist zwar nicht sonderlich gross und Bildqualität lässt manchmal zu wünschen übrig (viele Filme sind direkt von YouTube) aber es hat auch einige absolute Meisterstücke im Program.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mr.mot 13.09.2020 09:58
    Highlight Highlight Sehr schöne Liste, die zeigt, dass es neben all den bekannten Klassikern noch viele andere Filme aus der Vergangenheit zu entdecken gibt. Eigentlich hätte jedes Jahrzehnt einen eigenen Artikel verdient!
    Als Fan des Film Noir bin ich mit den Genannten absolut einverstanden, ergänze aber noch um «Pickup on South Street» von Samuel Fuller, «Laura» von Otto Preminger und «Gilda» von Charles Vidor. Kein typischer Noir, aber äusserst sehenswert und bitterböse ist zudem «Les Diaboliques» von Henri-Georges Clouzot.
    • Garp 13.09.2020 12:29
      Highlight Highlight In der Liste waren sehr viele alte Klassiker 😂
  • derEchteElch 13.09.2020 09:57
    Highlight Highlight Es fehlen mir noch ein paar weitere Hitchcock Filme... z.B. North by Northwest (Der unsichtbare Dritte)
    • Statler 13.09.2020 23:29
      Highlight Highlight Naja, eigentlich könnte man einfach «Hitchcock» schreiben - da gibt's wirklich wenige Filme, die nicht gut sind (mir fällt nicht mal einer ein, den ich nicht gut fand)
  • rumpelpilzli 13.09.2020 09:55
    Highlight Highlight Super liste mit vielen klassikern.
    Mir fehlt noch Duel und z.b. Ein seltsames paar oder das Apartment.
    • Statler 13.09.2020 23:32
      Highlight Highlight «The Odd Couple» mit dem unvergesslichen Walter Matthau und Jack Lemon - schlicht GROSSARTIG! (Ich behaupte übrigens, dass Two And A Half Men von diesem Film - und der späteren Serie inspiriert war).

      Und «The Apartment» ist ebenfalls einer meiner Lieblinge. Shirley McLaine und (wieder) Jack Lemon...
      Ein grosses extra-❤️ für die beiden 😉
  • Aglaya 13.09.2020 09:41
    Highlight Highlight Gestern Abend Vertigo geschaut, heute diese Liste. Passt :-)
  • Nashira 13.09.2020 09:28
    Highlight Highlight Tolle Liste! Mir fehlt einzig (na ja, vielleicht nicht) Clockwork Orange.
  • pamayer 13.09.2020 09:21
    Highlight Highlight Eine ganz tolle Auswahl. Danke, Jodok.
    Nun habe ich genug vor, um kalte Winter Abende zu überstehen.
    Deine sehr komprimierten Beschriebe sind schon etwas vom besseren, das ich gelesen habe. Anhand der Filme, die ich kenne - alles nur Top Favoriten - habe ich gemerkt, wie du die Essenz hervorholen kannst.
  • Statler 13.09.2020 09:01
    Highlight Highlight Gute Liste - hab' die meisten gesehen.
    Mir fehlt «Duell» von Steven Spielberg (1973).
    Ein Film, der fast ohne Dialoge auskommt und dabei an Spannung nichts zu wünschen übrig lässt.
    • rumpelpilzli 13.09.2020 09:56
      Highlight Highlight Umbedingt. Hab ich grad geschrieben. Ein absolutes Highlight.
    • Gibus 13.09.2020 15:39
      Highlight Highlight Danke Statler, ich liebe den Film

      Play Icon
  • FrancesB 13.09.2020 08:33
    Highlight Highlight Danke für die Liste. Von den Bogart Filmen finde ich African Queen auch super.
  • mr.mot 13.09.2020 08:31
    Highlight Highlight Sehr schöne Liste, die zeigt, dass es neben all den bekannten Klassikern noch viele andere Filme aus der Vergangenheit zu entdecken gibt. Eigentlich hätte jedes Jahrzehnt einen eigenen Artikel verdient!
    Als Fan des Film Noir bin ich mit den Genannten absolut einverstanden, ergänze aber noch um «Out of the Past» von Jacques Tourneur, «Laura» von Otto Preminger und «Gilda» von Charles Vidor. Kein typischer Noir, aber äusserst sehenswert und bitterböse ist zudem «Les Diaboliques» von Henri-Georges Clouzot.
    • mr.mot 13.09.2020 10:42
      Highlight Highlight Ich habe wohl noch geschlafen: Out of the Past wird ja im Artikel erwähnt...🙈
  • Mantrax 13.09.2020 08:31
    Highlight Highlight Casablanca ist gar nicht so langweilig- wenn man zuvor die Reifeprüfung gesehen hat! Die meisten Liste auf der Filme gesehen und ich finde die Zusammenstellung super. Was man an der Reifeprüfung (abgesehen von der Musik) mögen soll werde ich aber nie verstehen :-(
    • Statler 13.09.2020 23:35
      Highlight Highlight Casablanca ist schlicht grossartig.
      Hab' ich in einem Retro-Kino in den USA gesehen.
      Bei der Szene, bei der das Deutsche Ehepaar Englisch übt («What watch is it?» - «It's ten watch»), war ich allerdings der Einzige, der gelacht hat 😂
  • Herman Munster 13.09.2020 08:17
    Highlight Highlight Der Mann der Liberty Valance erschoss
    wäre auch noch zum Erwähnen.
    All about Eve, was für ein grossartiger Film! Und Anne Baxter ist die Perfekte Unschuld vom Lande!
    Wenn man schon die Meisterwerke nicht erwähnen will, Warum dann Citizen Kane? Das ist DAS Meisterwerk!
    Orson Wells Erstling ist einfach Unglaublich und das es Randolph Hurst Lebensgeschichte sehr nahe ist, noch viel mehr!
    Mein liebstes Wells Zitat: Ich habe ganz Oben angefangen und mich stetig nach Unten Gearbeitet!

    Ein Top Film: 1, 2, 3 von Billy Wilder mit James Cagney
    oder Der Glückspilz, mit J. Lemon und W. Matthau
    • Statler 13.09.2020 23:36
      Highlight Highlight So ziemlich alle Billy Wilder Komödien sind grossartig!
  • Chesche 13.09.2020 07:59
    Highlight Highlight Einer flog über das Kuckucksnest 1975 nicht in der liste aber sehr zu empfehlen
  • N. Y. P. 13.09.2020 07:53
    Highlight Highlight Eine sehr gute Auswahl.

    Alfred Hitchcock war ein Meister der Suspence und Stanley Kubrick war seiner Zeit weit voraus. 2001 ist ein Meisterwerk.

    Die Vögel von Alfred Hitchcock hätte ich noch reingenommen. Den habe ich gefühlt schon 76x gesehen.

    Es gibt Filme, die schaue man halt immer wieder.

    Zur Schweiz: Naja, nicht so mein Ding. Zwei Filme sind aber sehenswert:

    Die Schweizermacher

    Sternenberg
    • Lioness 13.09.2020 12:22
      Highlight Highlight CH Filme: die Reise der Hoffnung, hat nicht umsonst einen Oscar bekommen. Flüchtlingsdrama, das zu jeder Zeit aktuell ist.
  • CaptainLonestarr 13.09.2020 07:02
    Highlight Highlight Danke für die Liste.
  • saugoof 13.09.2020 06:51
    Highlight Highlight Eine wirklich gute Auswahl. Double Indemnity ist sagenhaft gut!

    Ich hätte noch zusätzlich "Night of the Hunter" von 1955 aufgeführt.
  • the_hoff 13.09.2020 06:41
    Highlight Highlight Sehr ansehnliche Liste. Hat noch den eint oder anderen Film darunter den ich mir anschauen werde.
    Für mich persönlich fehlen auf der Liste: The deer hunter und French Connection.
  • csharp 13.09.2020 06:41
    Highlight Highlight Ich gebe noch einen in die 40er-Jahre-Gruppe dazu.

    Gilda (1946) - mit der unvergleichlichen Rita Hayworth, toller Ästhetik, einem Ohrwurm (Amado mio), und in erster Linie ein Film Noir mit komplexer Femme Fatale. Macht auch heute noch richtig Spass.

24 gute Gründe, warum du die nächste Party auslassen solltest

Du kennst diese Situation bestimmt: Samstagabend. Du hast es dir gerade auf der Couch gemütlich gemacht, als dein Handy vibriert: «Jemand Bock auf Party?»

Wehmütig schaust du zu deinem TV. Jetzt nochmals aufraffen und sich zum Club schleppen? Andererseits: Vielleicht verpasst du genau dann den Abend deines Lebens?

Solltest du das nächste Mal in diesem Dilemma stecken, schau dir einfach die folgenden 24 Bilder an – und die Entscheidung wird dir sehr leicht fallen.

Wichtiger Hinweis: Wir machen uns …

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