Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vierfachmord Rupperswil: Jetzt wird auch in den USA ermittelt

Um den Vierfachmörder Thomas N. besser begreifen zu können, nehmen die Ermittler dessen ganzes Leben auseinander. Weil der Rupperswiler öfters Ferien in den USA machte, werden die Ermittlungen nach Übersee ausgedehnt.

Jürg Krebs / Tele M1



Bild

Der Täter von Rupperswil ist nun auch in den USA ein Thema.
bild: az

War der Rupperswiler Vierfachmörder Thomas N. schon vor seiner grausamen Tat einmal straffällig geworden? Für den Psychologen Thomas Spielmann ist klar: Einer solchen Straftat gehen andere voraus.

Vermögens- oder Gewaltdelikte sind für ihn wahrscheinlich. Auch der ehemalige Kriminalkommissar Markus Melzl glaubt, dass Thomas N. bereits anderes zu verantworten hat. Seine grausamen Morde müssten das Endprodukt einer Steigerung gewesen sein.

Wie Tele M1 am Freitag berichtet, soll Thomas N. öfters seine Ferien in den USA verbracht haben. Deshalb werde nun auch dort ermittelt. Hat er dort seine Tat geplant? Oder ist er auch dort straffällig geworden?

Bild

Thomas N. sitzt in einer Einzelzelle in Lenzburg ein.
bild via google maps

Markus Melzl findet die Ausweitung der Ermittlungen in die USA richtig. Wenn er dort längere Zeit verbracht habe, dann müssten die Umstände geklärt werden. Die Schweiz müsste dafür ein Rechtshilfegesuch an die USA stellen.

Vierfachmord von Rupperswil AG

Die zuständige Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau will weder die Ermittlungen in den USA kommentieren, noch sich zu allfälligen weiteren Straftaten von Thomas N. äussern.

Am 13. Mai war bekannt geworden, dass der Vierfachmörder Thomas N. gefasst und geständig ist. Er hatte am 21. Dezember 2015 Carla Schauer (48†) und ihre Söhne Davin (†13) und Dion (†19) sowie dessen Freundin Simona F. (†21) ermordet und anschliessend angezündet. Der jüngste Sohn war von ihm zuvor sexuell missbraucht worden.

Was Thomas N. im Gefängnis erwartet (25. Mai 2016)

Thomas N. sitzt im sichersten Gefängnis der Schweiz in Lenzburg. Sicher kann er sich trotzdem nicht fühlen. Video: © TeleM1

(aargauerzeitung.ch)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Republikaner greifen Bidens Sohn erneut an

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

8
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Homes8 02.07.2016 08:28
    Highlight Highlight Hat man seine Luger schon mit den Kugeln vom 4 fach Mord von Annecy verglichen?
  • Spooky 01.07.2016 20:26
    Highlight Highlight Tragisch, aber so ist es: Für die Opfer und deren Angehörige interessiert sich niemand mehr, während der Täter sein Leben lang die volle Aufmerksamkeit haben wird.
    • Spooky 02.07.2016 17:01
      Highlight Highlight Mein Kommentar war kein Vorwurf an irgendwen, auch nicht an die Behörden. Ich finde es einfach interessant, oder seltsam, dass sich - ganz allgemein - nach einem Verbrechen die Gesellschaft viel mehr für den Täter interessiert als für die Opfer. Schon bald wird die erste Biographie über Thomas N. auf den Markt geworfen werden. Der Täter bekommt dadurch eine Aura des Gewinners, während die Opfer als Verlierer wahrgenommen werden.
  • Olf 01.07.2016 20:24
    Highlight Highlight Auch wäre eine Haftstrafe in den USA eher des Deliktes adäquat als im Wellnesshotel Pöschwies.
    • Ismiregal 01.07.2016 22:17
      Highlight Highlight Echt jetzt, Ist das ein Wellnesshotel? Da würde ich auch gerne hin. Du nicht auch?
    • Bruno Wüthrich 02.07.2016 11:39
      Highlight Highlight Es gibt genau zwei Möglichkeiten: Entweder ist Olf in Pöschwies angestellt (z.B. als Wärter oder als Gefängnisdirektor) und verfügt deshalb über Insiderwissen, ...

      ...oder er war dort bereits Insasse. Wo sonst sollte er seine Kenntnisse her haben?
    • Olf 02.07.2016 13:27
      Highlight Highlight Ein mir nahestehendes Familienmitglied den ich regelmäßig besuchte war 14 Jahre da inhaftiert.
    Weitere Antworten anzeigen

Massiver Betrug mit gefälschten iPhones in der Schweiz aufgeflogen – so gingen Täter vor

Weil sie sich an einem ausgeklügelten Betrugssystem mit gefälschten iPhones beteiligten, wurden ein Chinese und seine Mutter vom Bezirksgericht Baden verurteilt. Apple trat als Privatklägerin auf.

Rund 1300 gefälschte iPhones aus Hong Kong – über 80 Prozent davon hatten einen Wasserschaden oder Batterieprobleme – sollen der 34-jährige Chinese Tian (Name geändert) und seine 56-jährige Mutter in Apple-Läden in der ganzen Schweiz in den Jahren 2015 bis 2019 gegen neue Geräte eingetauscht haben. Der laut dem Regionaljournal SRF Aargau-Solothurn schweizweit bisher einzig bekannte Fall wurde an zwei Tagen vor dem Bezirksgericht Baden behandelt.

Auch wenn Tian nicht der eigentliche Drahtzieher …

Artikel lesen
Link zum Artikel