Schweiz
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Mit einer Aktion mit 18 Frachtcontainern eroeffnet Economie Suisse den Kampf gegen die Selbstbestimmungsinitiative der SVP am Donnerstag, 11. Oktober 2018, auf dem Bundesplatz Bern. Die Volksabstimmung ueber die Selbstbestimmungsinitiative (SBI) findet am 25. November 2018 statt. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Mit einer Aktion mit 18 Frachtcontainern eröffnet Economie Suisse den Kampf gegen die Selbstbestimmungsinitiative der SVP auf dem Bundesplatz Bern. Bild: KEYSTONE

Bei der SVP-Initiative wird's knapp: Erste Umfrage zeigt Trends auf



Bei der Eidgenössischen Abstimmung vom 25. November könnte es laut einer ersten Tamedia-Umfrage bei der Selbstbestimmungsinitiative zu einem knappen Ergebnis kommen. Die Hornkuh-Initiative könnte dagegen im Volk Zuspruch finden.

Das Gesetz zur Überwachung von Sozialversicherten findet zum heutigen Zeitpunkt viele Befürworter. Der Ja-Anteil liegt hier bei 54 Prozent. Eher Ja sagen 13 Prozent. Das Hauptargument der Befürworter ist, dass effektive Missbrauchsbekämpfung im Sinne der ehrlichen Versicherten ist (43 Prozent), wie es in der am Freitag veröffentlichten Tamedia-Umfrage heisst.

Nein-Stimmen machen lediglich 22 Prozent aus, eher Nein acht Prozent. Die Gegner des Gesetzes finden, dass dieses die Privatsphäre verletze und eine Gefahr für den Rechtsstaat sei (48 Prozent). Noch nicht entschieden haben sich drei Prozent.

Am meisten Zuspruch findet das Gesetz in der italienischsprachigen Schweiz (61 Prozent), gefolgt von der Deutschschweiz (55 Prozent) und der Westschweiz (52 Prozent). Besonders viel Zustimmung findet die Vorlage bei den Anhängern von SVP (79 Prozent), FDP (67 Prozent) und BDP (58 Prozent). Ausserdem würden mehr Männer (58 Prozent) dafür stimmen als Frauen (48 Prozent).

SVP-Initiative: Ausgang offen

Die Gegner der Selbstbestimmungsinitiative der SVP haben in der ersten Tamedia-Umfragewelle noch knapp die Nase vorn: 50 Prozent würden Nein stimmen, drei Prozent eher Nein. Das Ja-Lager kommt auf 41 Prozent und eher Ja würden vier Prozent stimmen. Keine Angabe machten zwei Prozent der Befragten.

Der Männeranteil der Befürworter kommt auf 43 Prozent, nur 37 Prozent der befragten Frauen sind für die SVP-Initiative. Dagegen würden momentan 49 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen stimmen.

Nach Sprachregionen aufgeschlüsselt würden rund sechs Wochen vor der Abstimmung 52 Prozent der italienischsprachigen Schweiz für die SVP-Initiative stimmen, in der welschen Schweiz lediglich 37 Prozent. Bei den Deutschschweizern sind 41 Prozent dafür.

Das grösste Gegenargument (46 Prozent) war, dass die Schweiz schon heute selbst entscheide, welche internationalen Verträge sie abschliesse. Zudem müssten unter Umständen Verträge gekündigt werden, die weiterhin im Interesse der Schweiz sind.

Ältere Menschen für Hornkuh-Initiative

Die Hornkuh-Initiative könnte zum jetzigen Zeitpunkt angenommen werden. 36 Prozent sagen Ja und eher dafür sind 17 Prozent. Das Hauptargument im Lager der Befürworter (52 Prozent) ist, dass Enthornen Tierquälerei sei. Nein sagen momentan 29 Prozent und eher Nein 10 Prozent. Keine Angabe machten zum Umfragezeitpunkt acht Prozent der Befragten.

Der Ja-Anteil steigt mit dem Alter der befragten Personen. Nur 21 Prozent der 18 bis 34-Jährigen sagen Ja, bei den über 65-Jährigen sind es mehr als das Doppelte; 46 Prozent.

Der Ja/Nein Anteil ist in den drei Sprachregionen fast gleich: 35 in der französisch- und deutschsprachigen Schweiz, 36 Prozent im italienischsprachigen Landesteil. Nein sagen 30 Prozent der Deutschschweizer und 28 Prozent der Westschweizer und Tessiner. Den grössten Anteil im Ja-Lager machen die Grünen aus, gefolgt von SP und SVP.

Für die erste Tamedia-Umfragewelle wurden am 8. und 9. Oktober 14'513 Personen aus der Deutschschweiz (12'082), der Romandie (1804) und dem Tessin (627) online befragt und die Antworten nach demographischen, geographischen und politischen Variablen gewichtet. (viw/sda)

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Walser 12.10.2018 19:52
    Highlight Highlight Mich erstaunt dass die Meldung der CSS Krankenkassendiretorin Colatrella im Dez. 2017 über ihre eigenen Versicherungsdetektive keine höheren Wellen geschlagen hat. Diese entdeckten nämlich sage und schreibe in einem einzigen Jahr 700 Mio. zuviel verrechnete Leistungen der Leistungserbringer. Und dies bei einer einzigen Versicherung. Hier ist das Potential offenbar grösser als bei den Leistungbezüger.
  • einmalquer 12.10.2018 15:58
    Highlight Highlight Die SVP macht eine initiative gegen fremde Richter und ist gleichzeitig für das Überwachungsgesetz das es ermöglicht, dass sich Versicherungen etc als Richter aufspielen, denen das Rechtssystem fremd ist, denen die Lebenswirklichkeit von Invaliden etc. fremd ist und die sich ausserhalb eines etablierten, bzw. des bisherigen Rechtssystems bewegen, denen also der Rechtsstaat fremd ist.
    • Richu 12.10.2018 17:10
      Highlight Highlight Dass den Versicherungen das Rechtssystem fremd ist entspricht absolut nicht der Wahrheit. Zum Glück sind die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in der Lage, dieses Überwachungsgesetz gut zu analysieren. Darum stimmen gemäss dieser Umfrage auch nur gerade 22% Nein und 8% eher Nein, also eine "grosse Schlappe" für das Referendumskomitee des Überwachungsgesetzes. Zu vermerken ist noch, dass der Bundesrat beschlossen hat, dass jeder Versicherungsdetektiv für die Observation im Bereich Sozialversicherungen eine Bewilligung benötigt. Dazu muss u.a. nachgewiesen werden, dass keine Vorstrafe vorliegt.
    • Fabio74 12.10.2018 18:38
      Highlight Highlight @richu: Tolles Pflästerchen und plumper Versuch die Missachtung des Rechtsstaates zu kaschieren.
      WEnigstens gibt es Menschen in diesem Land mit Anstand und Verstand, die Unrecht bekämpfen, auch wenn sie eine Schlappe kassieren.
    • einmalquer 12.10.2018 20:02
      Highlight Highlight Dieses Gesetz wurde auf Druck u.a. der Versicherungen geschrieben.

      Damit haben sie Vollmachten, die die normalen Rechts-Instanzen nicht haben.

      Man erinnere sich an die SVP/Blick-Kampagne gegen Scheininvalide, die für die Invaliden in einem Desaster endete.

      Geld und Gier gehen auch hier Menschen vor.
  • Rim 12.10.2018 11:46
    Highlight Highlight Das Argument der SVP (direkte Demokratie) ist Augenwischerei. 1. Die SVP hat in den letzten 20 Jahren die direkt demokratischen Instrumente ausgehöhlt und missbraucht um populistischen Wahlkampf zu machen. 2. Solange die SVP gegen Transparenz der Parteienfinanzierung ist - wer, welche Kräfte, Interessen etc finanziert die Partei ? - und damit auch die Inititativen, ist das Argument, einmal mehr, ein populistische Schaumschlägerei. Ergo Missbrauch. Punkt 3. - 50. später.
    • Herr J. 12.10.2018 13:30
      Highlight Highlight 1. Ein Instrument zu benutzen heisst nicht, es auszuhöhlen oder zu missbrauchen. Jede Partei (abgesehen von ein paar mittigen) macht Wahlkampf mit Initiativen, so what?
      2. Was hat Transparenz bei der Finanzierung mit der SBI zu tun? Trauen Sie dem Volk nicht zu, unabhängig von teuren und teuersten Kampagnen zu entscheiden? Die diversen Niederlagen von economiesuisse zeigen doch, dass Anliegen auch gegen riesige Budgets durchkommen können.
      Ihre "Argumente" sind doch reichlich konstruiert - keine besseren auf Lager?
    • Rim 12.10.2018 14:03
      Highlight Highlight vor aller Augen werden z.Z. weltweit Demokratien mit "demokratischen Mitteln" von Populisten (ideologisch) und finanziert durch das internationale Oligarchentum geschwächt, unterminiert, korrumpiert. Also missbraucht. Die CH , dank der Konkordanz Demokratie widerständiger, (Blocherabwahl vor 10 Jahren) kann am effizientesten durch direkt demokratische Instrumente "angegriffen" werden. Die Stärken der CH werden zu ihrer Schwäche weil die Finanzströme geheim fliessen können. Keine Partei verteidigt dies vehementer als die SVP. Warum? Cui bono?
    • Rim 14.10.2018 11:29
      Highlight Highlight Wem würde die Annahme der "Selbstbestimmungsini" dienen? Also das Ausscheiden aus den völkerrechtlichen Verträgen? Welche Lobby findet im Parlament keine Mehrheit und versucht mit nationalistischen, populistischen Parolen und Scheinargumenten ihre Interessen "durch zu setzen"? Ein Referendum gegen die Ratifizierung des "Waffenhandelsvertrages" wäre in der CH nicht zu gewinnen. Soll die difuse "Selbstbestimmungsini" es richten?

      https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-schweiz/aussenpolitik/aussenwirtschaftspolitik/kriegsmaterialausfuhr/waffenhandel-att-ratifizierung
  • Clife 12.10.2018 11:34
    Highlight Highlight Statt SBI direkt auf einzelne internationale Verträge gehen, wenn man mit irgendwas nicht zufrieden ist und statt Sozialdetektiven endlich der Pharma-Lobby eine Kuhbinde anhängen. Aber nein, dem Berset ist es einfacher, auf den Konsumenten zu gehen, statt auf den Produzenten. Man siehe und staune, wie günsig viele Medis im Ausland sind und frage sich, wieso wir hier das Doppelte blechen. Und dann heisst es, dass unsere KK knapp bei Kasse sei...
    • Zarzis 12.10.2018 12:56
      Highlight Highlight Und jetzt will man noch eine KK Lobbyistin und Privatisierungs Vergötterin zur Bundesrätin machen. Nur zu unserem Wohl!
      Schaut mal wie viele der SVP - CVP und FDP Parlamentarier KK Lobbyisten sind, dann weiss man warum die KK Prämien immer Steigen und kein Med. Parallel import möglich ist. Tipp, hat mit Berset nicht zu tun.
    • Herr J. 12.10.2018 13:32
      Highlight Highlight @ Zarzis
      Nur weil die hohe Rechnung von der KK kommt, heisst das noch lange nicht, dass sie für die Prämienhöhe verantwortlich ist...
    • Richu 12.10.2018 17:14
      Highlight Highlight @Zarzis: Bin überrascht, dass über die Funktionen und Aufgaben vom Departement des Bundesrates Berset keine Ahnung hast!
  • Tikvaw 12.10.2018 11:32
    Highlight Highlight Die Versicherungen sind also künftig:
    - Ankläger: Hier besteht ein "Anfangsverdacht"
    - Untersuchungsbehörde: Wir schicken unsere Detektive
    - Richter: Anfangsverdacht ist begründet / Die Daten der Detektive sind korrekt und beweisen den Verdacht
    - Henker: Wir kürzen/streichen Leistungen

    Alles in Einem. Wenn da keine Alarmglocken läuten...
    • Watson - die Weltwoche der SP 12.10.2018 12:17
      Highlight Highlight Das ist so nicht korrekt.

      Überdies ist dein Schema, wie du es hier darstellst, auf das Strafrecht zugeschnitten, hier geht es aber nicht um Strafrecht. Da ist übrigens Ankläger und Untersuchungsbehörde auch die Staatsanwaltschaft.

      Übrigens sind sie nicht Richter, jede Verfügung einer Versicherung kann an das kantonale Verwaltungsgericht weiter gezogen werden.
    • Tikvaw 12.10.2018 13:31
      Highlight Highlight Es läuft ja auch nach demselben Schema ab, mit denselben gültigen Konsequenzen.
      Aber, ob der Anfangsverdacht überhaupt legitim genug ist, um einen massiven Eingriff in die Privatsphäre zu rechtfertigen, entscheidet nicht wie bei einer Strafermittlung (durchgeführt von der Polizei, nicht Staatsanwaltschaft) ein Richter, sondern die Versicherung selbst. Ob die Detektive korrekt gearbeitet haben, die Beweise korrekt und ausreichend sind entscheidet ebenfalls nicht ein Richter, sondern wiederum die Versicherung (beim Strafrecht entscheidet dies nicht die Staatsanwaltschaft selbst).
    • Tikvaw 12.10.2018 13:32
      Highlight Highlight Die Versicherung legitimiert ihre Untersuchung also selbst und entscheidet auch selbst ob ihre eigenen Untersuchungen korrekt waren. Das man danach das «Urteil» an einer anderen Stelle anfechten kann, ändert nichts daran. Und wie will man beweisen können, das die Versicherung hier Fehler gemacht hat, wenn die Versicherung die einzige ist die überhaupt diese Beweise erbringen und diese auch selbst kreieren kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 12.10.2018 10:24
    Highlight Highlight Im strassenverkehr finden die linken die überwachung mit kamera, blitzer, fahrzeugdurchsuchungen dann wieder toll. Stört einem halt auch nicht wenn man kein auto hat sondern nur ga und velo selbstverständlich ohne nummernschild. Aber so lernt man jetzt vielleicht etwas empathie für die autofahrer. So nach dem motto:" würde ich das jetzt cool finden wenn es mich betreffen würde". Empathie eben.
    • Asmodeus 12.10.2018 10:52
      Highlight Highlight Ich bin Autofahrer, Links und habe schon verdammt viele Bussen bezahlen müssen weil ich 1-2 Stundenkilometer zu schnell unterwegs war.

      Trotzdem finde ich Blitzer eine gute Institution, weil es so die Raser im Zaum hält.


      Ich bin aber gegen diese Überwachungsmöglichkeit der Versicherungen, da diese keiner Kontrollinstanz unterliegen.

      Kein Gericht entscheidet ob der Einsatz eines Detektivs gerechtfertigt wäre sondern nur die Versicherung, welche durch die Überwachung auch noch Geld verschwendet, was die Versicherungsprämien noch mehr in die Höhe treibt.
    • andrew1 12.10.2018 11:45
      Highlight Highlight Da gebe ich ihnen recht es ist alles eine frage der verhältnissmässigkeit. Ich finde es beispielsweise unverhältnissmässig wenn man wegen den von ihnen erwähnten 1-2 kmh zu viel auf der autobahn fotographiert wird und eine busse nach hause geschickt bekommt, da die gefährdung einer so geringen verfehlung nicht wirklich da ist um ein solcher eingriff in die Privatsphäre zu rechtfertigen. Bei der versicherungsproblematik ist es ähnlich. Ab welcher summe ist welches vorgehen der versicherung legitim? Da muss sich halt auch jeder selbst ein bild machen wie er selbst die situation einschätzt.
    • Fabio74 12.10.2018 11:51
      Highlight Highlight Wenn du geblitzt wirst, bist du zu schnell gefahren. Delikt begangen!!
      Wenn du verdächtig bist zu betrügen, bist du in einem Rechtsstaat solange UNSCHULDIG, bis ein Gericht dir das Gegenteil bewiesen hat.
      Und in einem Rechtsstaat bewilligt ein Gericht Überwachungsmassnahmen, nachdem die Versicherung dem Gericht Indizien vorgelegt haben, die das Gericht überzeugt. Und nicht die Vericherung schickt nach Gutdünken ihre Stasi los.
      Ist eigentlich simpel, nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 12.10.2018 10:19
    Highlight Highlight Seit über 100 jahren lebt die schweiz gemäss schweizer verfassung und das nicht wirklich schlecht. Da brauchen wir keine aussländische weltpolizei welche sich die arroganz rausnimmt uns vorzuschreiben wie wir zu urteilen haben. Die schweizer verfassung hat uns auch in der vergangenheit vor diktatorischen regimen bewahrt und auf die rechte und pflichten der bürger geachtet.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 12.10.2018 10:44
      Highlight Highlight Kleine Frage, Andrew.
      Was hat sie regierende rechts-bürgerliche Mehrheit in den letzten 20 Jahren zum Schutz der Arbeitnehmer getan?
      Wieso sind sie so gegen Lohnschutz?
      Wieso fordern sie Transparenz von allen andren und wollen auf keinen Fall die eigene Parteifinanzierung offen legen?
    • Asmodeus 12.10.2018 10:54
      Highlight Highlight Rechte und Pflichten der Bürger....

      Wenn es nach der SVP ginge, hätten wir wieder Zustände wie 1918.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Landesstreik
    • andrew1 12.10.2018 11:17
      Highlight Highlight Vergleichen sie die arbeitsbedingungen von heute und von 1930.Ihnen werden frappante verbesserungen auffallen auch ganz ohne einflussnahme vom ausland.Die schweizer verfassung bildet sich ja durch initiativen von verschiedensten Parteien.Da jede interessensgruppe einen gewissen wähleranteil hat(links,rechts,grün..) sind extreme richtungen quasi unmöglich. Sprich die gesammte politik ist irgendwo politisch gemässigt in der mitte.es gibt alle 4 jahre geringfügige verschiebungen von 2-3% welche aber meist 4 jahre später+- ausgeglichen werden. Nicht wie die usa wo nur die wahl zwischen zwei extrem
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baby Whale 12.10.2018 09:36
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Tikvaw 12.10.2018 11:19
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Troxi 12.10.2018 09:12
    Highlight Highlight Ich hoffe die Nein-Tendenz Regel wird auch diesmal wieder zuschlagen. Hornkuh, wie die SBI kann ich nicht unterstützen. Beide haben winzige Details die mir nicht gefallen. Es darf durch die Hornkuh nicht zu einem Subventionswettbewerb verkommen. Meines erachtens soll eher der Bauer Subventionen bekommen der Laufställe und Weidehaltung hat, egal ob mit oder ohne Horn, als ein Bauer der die Hörner dran lässt und das Vieh anbindet im Stall. Bei der SBI ist es ganz klar der Art 190, welcher der EMRK die Rechtsgrundlage entzieht, da 1974 die EMRK noch nicht einem Referendum unterstanden hatte.
    • who cares? 12.10.2018 09:21
      Highlight Highlight Die Hornkuh-Initiative ist nur ein weiteres Mittel der Bauern um an mehr Geld zu kommen.
      Wenn die Bauern ihre Tiere ja sooo gerne haben, wieso müssen wir sie dann zusätzlich dafür bezahlen, dass sie ihre Tiere angemessen halten?
      Wäre die Initiative anders herum (Kürzung von jetzigen Subventionen bei Hornentfernung), würde ich ja stimmen. Und die Bauern wären auf den Barrikaden.
    • Alnothur 12.10.2018 11:17
      Highlight Highlight "Meines erachtens soll eher der Bauer Subventionen bekommen der Laufställe und Weidehaltung hat"

      Laufställe sind längst Pflicht in der Schweiz.
    • Troxi 12.10.2018 11:40
      Highlight Highlight Alnothur erzähle mir bitte keine Märchen.

      In der Schweiz leben rund 1,5 Millionen Rinder in unterschiedlichen Haltungsformen. Mastrinder werden meist in Laufställen mit Ein- oder Mehrflächensystemen gehalten, Milchvieh in Anbindeställen, zunehmend auch in Laufställen.

      https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierschutz/nutztierhaltung/rinder/haltung-rind.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 12.10.2018 08:49
    Highlight Highlight Bemerkenswert: "Zu kompliziert das Alles" ist eines der Argumente der SVP gegen die Steuervorlage 17. Wie kompliziert im Grunde die Selbstbestimmungsinitiative (SBI) ist, verschweigt sie. Sie bestreitet was Experten sagen - dass hunderte von Vereinbarungen zw. der EU und der CH bei einem Volksja durcheinander gewirbelt würden. Deshalb kann die SVP auch nichts über die Konsequenzen der SBI sagen. Diese Initiative ist ein schwarzes Loch. Die Umfrage lässt hoffen, dass sie abgelehnt wird.
    • Herr J. 12.10.2018 13:42
      Highlight Highlight Gleich mehrfach falsch:
      Erstens ist das Argument gegen SV17/AHV nicht "zu kompliziert", sondern gegen die Einheit der Materie
      Zweitens wird solange nichts durcheinandergewirbelt, als internationale Vereinbarungen unserer Verfassung entsprechen. Und davon gehe ich doch aus, oder wurden in den letzten Jahren etwa hunderte verfassungswidrige Abkommen geschlossen? Das wäre aber mal ein handfester Skandal.
    • Fabio74 12.10.2018 18:42
      Highlight Highlight @herr J es geht um was ganz anderes. Nämlich um ein allfälliges danach. Wenn danach das Volk die Verfassung ändert und ein Abkommen damit nicht mehr der Verfassung entspricht muss der BR dies neu verhandeln oder kündigen.
      Und dort hat dann keiner mehr mitzureden
  • who cares? 12.10.2018 08:49
    Highlight Highlight Nein | Nein | Nein

    Der Stimmzettel wird wieder mal schnell ausgefüllt sein.
    • Troxi 12.10.2018 10:37
      Highlight Highlight Geht mir gleich und ich freute mich so auf die erste Abstimmung um Mal Ja zu stimmen -.- Meine Eltern kennen nämlich nur das Wort Nein bei Abstimmungen...
  • Watson - die Weltwoche der SP 12.10.2018 08:48
    Highlight Highlight Drei Mal Ja, ist doch klar?
    • piedone lo sbirro 12.10.2018 10:41
      Highlight Highlight Roterriese

      "Ich versteh immer noch nicht, wieso man IV-Betrüger schützen will."

      die pauschale hetze der SVP gegen angebliche IV-betrüger hat blochersche tradition. besonders wenn ausländer im spiel sind. sozialdetektive überwachen sozial schwache IV-bezüger, während bei vermögenden steuerhinterziehern dank FDP/SVP weggeschaut wird.

      DIE SCHWEIZ VERLIERT DURCH STEUERHINTERZIEHUNG GESCHÄTZTE 20 MILLIARDEN FRANKEN PRO JAHR!

      der schaden durch steuerbetrüger ist ungleich grösser als durch versicherungsbetrüger.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 12.10.2018 10:45
      Highlight Highlight Klar, wie bei NoBillag, der DSI und Ecopop-Initiative. Solche "ja" wird es geben.
    • Watson - die Weltwoche der SP 12.10.2018 11:01
      Highlight Highlight @piedone lo sbirro

      Dann starte doch eine Initiative gegen Steuerhinterziehung, wenn dir das so ein grosses Anliegen ist. Dieses Recht steht jedem Bürger offen.

      angebliche IV-betrüger? Die Hälfte der Verdachtsfälle hat sich erhärtet, ist also nix von "angeblich"
      https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Versicherungs-Detektiv-11931762

    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 12.10.2018 08:31
    Highlight Highlight Die Initiative zur Ueberwachung "verdächtigter" Sozialgeldempfänger verletze die Privatsphäre und gefährde den Rechtsstaat, sagen die Gegner. Klingt beim ersten Hinhören gut, wird aber nach kurzer Ueberlegung zur Lächerlichkeit. Dass das Internet die Privatsphäre 100Mal stärker verletzt wird klaglos hingenommen. Und die Gefahr für den Rechtsstaat lauert andersowo viel massiver: Bei der Steuerhinterziehung, beim Abbau der Rechte von Mietern und Arbeitnehmern, z.B. beim Abbau von Poststellen und der willkürlichen Einführung von Gebühren des Profites willen usw..
    • piedone lo sbirro 12.10.2018 09:41
      Highlight Highlight mogad

      versicherungen haben kein interesse, geld auszugeben. sie sind nämlich nicht ermittelnde neutrale, sondern haben ein großes interesse an einem schuldnachweis.

      bei der IV wirkt sich das so aus, dass ärzte, die sich öfters gegen renten ausprechen, mehr fälle zur beurteilung bekommen.

      die lobbyisten möchten mit diesem gesetz eine eigene versicherungs-polizei mit übertriebenen kompetenzen.

      die hauptakteure des spitzelgesetzes HABEN ALLE MANDATE BEI VERSICHERERN, DIE DIREKT VOM GESETZ PROFITIEREN!

      SIE WOLLEN NICHT BETRÜGER FINDEN, SONDERN SUCHEN GRÜNDE, UM LEISTUNGEN ABZULEHNEN!
    • Rennie 12.10.2018 09:42
      Highlight Highlight Sozialgeldempfänger? Was für ein schwammiges Wort. Was meinen Sie damit?
      Bei der Abstimmung geht es um Empfänger von Leistungen einer Sozialversicherungen.
      Nicht etwa um Sozialhilfeempfänger!
    • Fabio74 12.10.2018 09:47
      Highlight Highlight Falsch Was ich im Internet treibe ist meine Eigenverantwortung.
      Die Stasi spioniert hinter dem Rücken des Rechtsstaates rum!
      Wenn eime Versicherung Indizien hat die auf Betrug schliessen lässt, hat die Versicherung eine Überwachung von einem Richter genehmigen zu lassen und nicht eigenmächtig zu entscheiden.
      So geht Rechtsstaat. Alles andere ist Bananenrepublik!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zarzis 12.10.2018 08:12
    Highlight Highlight Das ja der SVP Fans zur SBI ist für mich der Lacher des Jahrhunderts!
    Genau die, die immer so gern von der Berner und Linken Diktatur in der Schweiz Fantasieren, genau DIE wollen eine Regelung, damis sie sich Vollständig der Willkür dieser "Linken Diktatur" ausliefert. Also mit Logik kann ich das gar nicht mehr Nachvollziehen! Des es schwächt ihren Persönlichen Schutz vor dem Staat, den sie ja selber so Ablehnen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 12.10.2018 08:33
      Highlight Highlight Es ist wie in Amerika.
      Die simplen Geister fühlen sich von grossem Theater sehr angezogen.
      Ganz besonders, wenn dann an Fehlschlägen alle anderen schuld sein sollen und sich die großen Idole grinsend die Hände in Unschuld waschen.
    • Magnum44 12.10.2018 08:39
      Highlight Highlight Ich denke der Grossteil der Fans kann sich nicht einmal grob vorstellen, um was es hier den genau geht. Aber wenn der Führer ruft, dann folgen offenbar 87 % der Jünger...
    • P. Silie 12.10.2018 08:53
      Highlight Highlight @ Zarzis: Ich denke eher es geht hier um das kleinere Übel.. wer sich einige Entscheidungen des EGMR oder des EUGH ansieht, kann plötzlich über gewisse Bundesgerichtsentscheide lächeln und beinahe froh sein. Meine Frage: Die 'moderne' Schweiz existiert seit 1848. Wir haben unzählige Kriege durchgemacht; unsere Vorfahren haben gekämpft, dass wir heute in einem der wohlhabendsten Ländern leben dürfen, wir unsere eigene Gesetzgebung haben wo Meinungs- Presse- Religionsfreiheit herrschen etc. etc. Und Sie wollen diese Errungenschaften in die Hände von Technokraten legen, die nicht mal hier leben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 12.10.2018 08:09
    Highlight Highlight Ach, hört mir bloss auf mit Euren Umfragen!
    Wie war's bei Fairtrade und bei Ernährungs-Souveränität-Souveränität?
    Da habe ich mich so auf einen Abstimmungserfolg gefreut, und dann muss ich mich damit trösten, dass wenigstens die sozialkämpferischen Romands zugestimmt haben!
    Wer nimmt denn überhaupt an solchen Umfragen teil?!
    RentnerInnen, Hochstapler und Vereinsamte?
    Ich selber würde jedenfalls sofort abwinken:
    "Keine Zeit! Lasst Euch iiberraschen! Mein wirklicher Name wäre eigentlich Rudi Carell!"
  • piedone lo sbirro 12.10.2018 07:59
    Highlight Highlight wenn die SVP 30% zustimmung kriegt, kann man von einem achtungserfolg sprechen.

    die abstimmung ist eigentlich schon entschieden.
    es werden noch 2-3 umfragen kommen, die eine 70%-annahme suggerieren, so wie bei DSI und no-billag. am abstimmungssonntag fragen sich dann alle diese schlachtenbummler, wieso eigentlich nur die 27% hardcore-wähler dafür waren?

    diese leute bewegen sich in parallelgesellschaften, und haben die realität schon lange hinter sich gelassen. ihr leben besteht aus weltwoche, puurezmorge, stammtisch und schützenverein-anlässe.
    • rodolofo 13.10.2018 07:33
      Highlight Highlight Trotzdem dürfen wir den neuen SVP-Wolf im CVP-Schafspelz nicht unterschätzen!
      Was ihm in Sachen Argumente und Inhalt fehlt, macht er mit Raffinesse, Hinterhältigkeit und Formaljuristischer Pedanterie wieder wett!
      Diese Leute haben einen enorm starken Willen und eine Hartnäckigkeit, die Jede und Jeden zermürbt, der nicht seine ganze Zeit damit vergeuden will, mit ihnen einen nie endenden Kleinkrieg zu führen!
      Am Ende haben sie mit ihrer Zermürbungstaktik Erfolg:
      "Gib dem König, was des Königs ist!" rät die Bibel, und sie meint damit nicht den ultimativen Fusstritt in den Arsch des Arschs.
  • Magnum44 12.10.2018 07:34
    Highlight Highlight Passt zu der kürzlich veröffentlichten Umfrage, die ergab, dass 50(!) Prozent keine Ahnung haben, was Völkerrecht überhaupt ist.
  • Michael Stampfli 12.10.2018 07:29
    Highlight Highlight Die Umfrageresultate zur SBI sind vielversprechend, aber bis am 25. November kann noch viel passieren. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Gegnerinnen und Gegner weiterhin ins Zeug legen, damit diese gefährliche Initiative am Abstimmungssonntag deutlich scheitert.

Schluss mit Förderkursen: Kinder müssen das Spielen wieder lernen

Kinder lernen spielend. Aber wir lassen sie nicht. Schon gar nicht, wenn das Wetter draussen garstig ist. Eine Erklärung, wieso es nötig ist, Kinder wieder häufiger frei spielen zu lassen.

Die Kieselsteine liegen hart und glatt in der Hand. Jeder anders geformt. Im Schulhaus Weiach hat ein Drittklässler in einem Wurfspiel so viele Steine abgeräumt, dass sie ihm jetzt durch die Finger purzeln und die Hosensäcke wölben. «Zu Hause», sagt der Vater, «spielt er nur Fussball oder hängt am Computer.» Er zuckt mit den Schultern, selber sei er kein Fussballfan und habe als Kind draussen Versteckis gespielt oder Fangis.

In der Schule Weiach ZH unten am Rhein war am Dienstag …

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