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Rost an den Brennstäben: AKW Leibstadt bis Februar 2017 vom Netz



ZUR BEHANDLUNG DER ATOMAUSSTIEGSINITIATIVE DURCH DEN NATIONALRAT STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, DEM 12. SEPTEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Nightly production of energy at the nuclear power plant Leibstadt in the canton of Aargau, Switzerland, pictured on May 28, 2011. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Oxidationen an den Brennelementen: AKW Leibstadt. Bild: KEYSTONE

Nach Block 1 des AKW Beznau fällt nun auch das AKW Leibstadt für längere Zeit aus. Wegen Rost an Brennelementen und einer damit notwendigen Neubeladung des Reaktorkerns bleibt das Kraftwerk voraussichtlich bis Februar nächsten Jahres vom Netz.

Während der Jahreshauptrevision seien lokale Verfärbungen an mehreren Hüllrohren der Brennelemente bzw. der Brennstäbe entdeckt worden, schreibt die Kernkraftwerk Leibstadt AG (KKL) in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die notwendigen Untersuchungen hätten zu einer Verlängerung der Jahreshauptrevision geführt.

Seit August wurden mehrere visuelle Inspektionen und Oxidschichtmessungen durchgeführt. Nun hat sich laut der KKL-Mitteilung gezeigt, dass mehr Brennelemente Anzeichen für eine Oxidation aufweisen und die Wiederinbetriebnahme der Anlage nur mit einer neuen Kernauslegung möglich ist.

In den nächsten Wochen werden die betroffenen Brennelemente in Stand gestellt oder ausgetauscht. Parallel dazu werden die Berechnungen der neuen Reaktorkernbeladung dem Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) zur Prüfung eingereicht. Die Beladung soll im Januar 2017 erfolgen. (sda)

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quelle: tass / tass
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