Schweiz
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Bundesrat Alain Berset, Mitte, diskutiert mit Carlo Conti, Vorsteher des Gesundheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt und Praesident der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK), links, und Daniel Koch, Leiter Abteilung uebertragbare Krankheiten BAG, rechts, am Ende einer Medienkonferenz zum Thema

Bundesrat Alain Berset (Mitte) und BAG-Mann Daniel Koch (rechts) bei ihrer Abstimmungs-Pressekonferenz zum Epidemiengesetz im August 2013. Bild: KEYSTONE

Analyse

Diese 5 Fehler machte die Schweiz bei ihrer Corona-Politik

Zu wenig Beatmungsgeräte, langsame Zahlen, Bundesrat pfeift Kantone zurück: Viele Probleme der Schweizer Coronavirus-Politik sind hausgemacht. Eine Analyse über eine Epidemien-Politik, die zu wenig zuhört.



Eigentlich sahen es viele kommen. Seit Jahren erstellen die Bundesbehörden Berichte, in denen die «Top-Risiken» der Schweiz untersucht werden. Die Pandemie stand jeweils immer wieder in den oberen Rängen. Die Gefährdungsanalyse des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz aus dem Jahr 2015 liest sich heute wie eine übertriebene Zukunftsvision, die das beschreibt, was die Schweiz derzeit erlebt.

Ungenügende Vorbereitung

Die Gefahr des überlasteten Gesundheitswesens ist ein Punkt auf der Liste. Vor fünf Jahren hiess es in der Gefährdungsanalyse: «Die entstandenen Engpässe können auch durch den Einsatz pensionierter Ärzte und Medizinstudenten nicht vollständig kompensiert werden.»

Der Engpass wird durch drei Faktoren beeinflusst: Personal, Medizinalprodukte wie Geräte oder Medikamente und die Anzahl Betten. Thomas Zeltner, der ehemalige Direktor des Bundesamtes für Gesundheit, untersuchte in einem Gutachten aus dem Jahr 2018, wie gut die Schweiz auf diesen Engpass vorbereitet ist. SRF berichtete erstmals über seine warnende Analyse.

Der ehemalige BAG-Chef schätzte damals, dass der Schweiz rund 4250 Spitalbetten fehlen würden. Die Kantone haben es laut seinem Bericht versäumt, die Reservekapazitäten für Notlagen miteinzuplanen. Zum gleichen Schluss kommt Zeltner bei Medikamenten, Medizinprodukten und Labormaterialien: Die Kantone haben die Forderung nach Minimalreserven bislang «nicht oder nur unvollständig umgesetzt».

Schlechter Informationssfluss

Daniel Koch, Leiter Abteilung uebertragbare Krankheiten im Bundesamt fuer Gesundheit BAG, Mitte, studiert seine Unterlagen bevor er ueber die neusten Entwicklungen in der Krise um die Pandemie des Coronavirus zu informieren, am Donnerstag, 19. Maerz 2020 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Die Abteilung unter Daniel Koch hat Mühe, alle Coronavirus-Zahlen zu sammeln. Bild: KEYSTONE

Fehlen Spitalbetten oder die dringend benötigten Beatmungsgeräte, dann kommt es auf jedes einzelne darauf an, das noch verfügbar ist. Wie ernst die Lage ist, erzählte vergangene Woche ein kantonaler Gesundheitsdirektor im Hintergrundgespräch mit watson: Das Personal sei am Wochenende mit Strichli-Listen in Spitälern unterwegs gewesen, um Betten und Beatmungsgeräte zu zählen.

Wie viele Beatmungsgeräte tatsächlich verfügbar sind, wusste in der Schweiz zumindest bis vor einigen Tagen niemand. In den Spitälern wurde die Anzahl auf bis zu 850 geschätzt. Wie viele die Armee hat, ist unklar. Raynald Droz, Stabschef Kommando Operationen der Armee, sagte jedoch: «Nicht genug.»

Die Informationslage änderte sich erst letzte Woche. Die Kantone müssen seither ihr Inventar dem Bund melden.

Der schlechte Informationsfluss herrschte auch bei der wichtigsten Zahl, um als Staat strategisch eine Epidemie bewältigen zu können: Die Anzahl der Infizierten. Die Meldungen von Ärztinnen und Ärzten kamen teilweise per Fax an. Die grosse Menge an Daten überforderte die Bundesbehörden, dass sie erst nach längerer Verzögerung «à jour» waren, wie der Infektionsstand in den Kantonen ist. Schnellere, digitalere Lösungen wurden dabei vor Jahren gefordert.

Kantönligeist

Bundesrat Alain Berset informiert ueber die neuen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus am Freitag, 28. Februar 2020 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Der Bundesrat rief am 28. Februar 2020 die besondere Lage aus. Bild: KEYSTONE

Defizite in der Schweizer Epidemienbewältigung zeigten sich auch, nachdem der Bundesrat die besondere Lage ausgerufen hatte. Die Kantone mussten das Verbot von Versammlungen von über 1000 Personen konkretisieren und vollziehen. Was aber vor Ort passierte, glich einem Flickenteppich.

Föderalistisch wie die Schweiz ist, gingen manche Kantone weiter und führten neue Verbote ein. Andere wiederum blieben bei der Zahl von 1000 – selbst dann, als der Bundesrat ausloten wollte, ob man diese Zahl senken soll. Als die Landesregierung das Versammlungsverbot verschärfen wollte, sprach sich nur der «allergrösste Teil der Kantone» dafür aus, teilt die Gesundheitsdirektorenkonferenz auf Anfrage mit. Sprich: Einzelne Kantone waren dagegen oder enthielten sich.

Machtdemonstration

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Video: watson/nico franzoni

Die Korrektur des Kantönligeistes kam mit der ausserordentliche Lage. Der Bundesrat übernahm die Führung und beschloss am 16. März in Eigenregie die nächste epidemiologische Stufe, womit neue, klare, schweizweite Lockdown-Massnahmen kamen. Die Kantone wurden auch hier angehalten, Folge zu leisten und die neuen Verbote und Erlasse zu vollziehen.

Auch das ging nicht ohne Kantönligeist. Die Gründe waren alle im Einzelfall verständlich: Der Kanton Uri beschloss für Seniorinnen und Senioren eine «Ausgangsbeschränkung», weil diese sich nicht an das Social Distancing hielten. Genf, Waadt und das Tessin schlossen aus demselben Grund alle Baustellen. Der Bundesrat pfiff die Kantone zurück und sagte, dass das Bundesrecht auch in Altdorf, Genf, Lausanne und Bellinzona zu befolgen sei.

Dass solche Konflikte drohen würden, war den Behörden schon im August 2018 bekannt. Ein juristisches Gutachten zur «besonderen Lage» stellte damals fest, dass eine «enge Zusammenarbeit zwischen Kantonen und Bund beim Vollzug der vom Bund angeordneten Massnahmen nötig, wenn nicht unabdingbar» sei.

Fehlende Zusammenarbeit

Diese «enge Zusammenarbeit» gibt es aber bis heute nicht. Die Anhörung der Kantone, die es in der «besonderen Lage» formell gab, wurde mit der Ausrufung der ausserordentlichen Lage abgeschafft. Gesprochen wird nur noch informell miteinander, wenn der Bundesrat zum runden Tisch einlädt. Oder untereinander, wie watson etwa von Zentralschweizer Kantonen erfuhr.

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Video: srf/10vor10

In einer solchen Situation passiert jedoch das, was epidemiologisch in den vergangenen Jahren schief lief: Expertinnen vom Fach und Mahner vor Ort müssen dafür kämpfen, Gehör zu finden. Das erlebt derzeit auch das Tessin. «Wir sind immer zwei Schritte voraus im Kampf gegen Covid», sagte der Tessiner Staatsrat Norman Gobbi.

«Nutzt diese Zeit!»

Tessiner Kantonsarzt Giorgio Merlani

Ähnlich klingt es von seinem Kantonsarzt Giorgio Merlani: «Wir sind euch etwa eine Woche voraus, lernt aus unserem Beispiel.» Er appellierte deshalb an die restliche Schweiz, diese Zeit zu nutzen. Diese Worte sollen sich der Bund und die Kantone zu Herzen nehmen.

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261Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • nevergiveup 27.03.2020 08:41
    Highlight Highlight Im Grossen und Ganzen schätze ich Eure Berichterstattung - sie hebt sich bisweilen ab von den übrigen News-Feedern.
    Aber was jetzt hier geschrieben wird, ist simple Polemik und unfair gegenüber unserem Bundesrat und Herrn Koch. Völlig unangebracht, in dieser Situation sich so zu äussern als Profi in diesem Business! Besserwissertum mit Hüftschuss hat noch nie Probleme gelöst!
  • heureka 26.03.2020 05:27
    Highlight Highlight Nicht die Massnahmen des BR zählen, Sondern Die Massnahmen, welche Jeder Bürger ergreifft. Es brauchte eine 3 Wöchige Kampanie, bis auch Die Idioten begriffen haben das es für manche Menschen Ernst gilt. Und Idioten sind Sehr Viele unterwegs.
  • i schwörs 25.03.2020 20:43
    Highlight Highlight Im Nachhinein ist jeder klüger. Ich bin mit BAG und BR zufrieden. Ja, wir haben viele Fälle und es werden noch mehr, aber wir haben auch immer noch genügend Intensivpflegestationen. Die Gratwanderung zwischen "Durchseuchungsgrad" und Intensivpflegebedürftigen scheint zu klappen. Ja, der Grad der Vorbereitung hätte besser sein können. Allerdings ist es auch verständlich, wenn bei dem ständigen Spardruck halt ein paar Reserven (zu) tief gehalten werden: Sparen hat einen Preis, nicht wahr? Jetzt schon eine Liste von "Verfehlungen" aufzustellen, ist sinnlos. Die Aufarbeitung wird folgen.
  • Schnurri 25.03.2020 18:29
    Highlight Highlight Als wäre es jetzt angebracht Fehler zu suchen, welche in einer Situation gemacht werden, in dee wir alle noch nie waren. viel wichtiger wird es sein welche man aus den Fehlern zieht. Und Artikel mit Lösungsansätzen wären evtl. auch schlauer!
    • usermanu 25.03.2020 23:34
      Highlight Highlight Es ist leider schon angebracht. Die vorhandenen Engpässe sind durch die Einsparung- und Kostenstellenoptimierung von Personen entstanden. Diese Personen haben leider ihre Arbeit nicht gut gemacht. Sorry für was gibt es Szenarien zu diesen Themen? Damit man lächelnd das Budget zusammenstreichen und sich toll finden kann. Es geht nicht (nur ein wenig) darum, dass hier Einzelpersonen verurteilt werden. Aber wir sollten als Kollektiv daraus lernen und dies zukünftig besser machen.
  • techiesg 25.03.2020 17:03
    Highlight Highlight Manöverkritik gibts erst nach dem Manöver... sollte sich watson auch dran halten. Vor allem wart ihr bis jetzt so gut und eigentlich meine Lieblings-Infoplattform zu Corona. Macht das nicht kaputt!
    -5 Punkte für Watson.
  • K1aerer 25.03.2020 17:01
    Highlight Highlight Sollten wir jetzt eine neue Kammer einführen, die immer mit dem BR in Kontakt ist und den Kantonsräten mitteilt, was sie so besprochen haben?! Schlussendlich bestimmt der BR in der Notlage und die Kantone haben da Folge zu leisten. Solange Mindestvorgaben erfüllt werden und das Recht aufrecht gehalten wird, sollte man Disparitäten nicht kritisieren.
  • InfinityLoop 25.03.2020 15:53
    Highlight Highlight Das einzige was ich ein wenig kritisch sehe in solchen Situationen ist das der Bundesrat anfänglich eher reagiert statt aktiv agiert.Klar ist man nacher immer der Schlaue.Aber genügend Lernbeispiele die letzten 20 Jahre hat es gehabt.In der Tagespolitik ist das der Trumpf der Schweizer Politik ohne Frage.Jedoch in solchen Situationen muss der Bundesrat entschiedener agieren.
  • Nymeria 25.03.2020 15:18
    Highlight Highlight Die 'Analyse' konnte man heute schon mehr oder weniger in dieser Form in der NZZ nachlesen. Neu hier ist, dass noch etwas Polemik rein gemixt wird. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Wenn ich zurückdenke, wie gross der Aufschrei war als man bei uns Veranstaltungen >1000 Personen verboten hat und im benachbarten Ausland noch munter Fussball gespielt wurde. Bergamo vs. Valencia mit 44'000 Zuschauern in Mailand. Heute heisst es, man hätte die Grenze damals schon dicht machen sollen. Schaut mal was in Bergamo und Valencia gerade los ist, vergleicht es mit unseren Zahlen, dann urteilt nochmals.
  • Linertas 25.03.2020 14:32
    Highlight Highlight Die Kritik ist berechtigt und eigentlich noch zu milde. Wir sind nund offiziell Weltspitze was bestätigte Covid-19-Erkrankungen auf 100 000 Einwohner entspricht (Quelle NZZ heute). Das kommt nicht von ungefähr. Was ich noch hinzufügen möchte ist, dass bisher auch davon ausgegangen wird, dass das Virus nicht über die Luft übertragen wird. Das ist wahrscheinlich falsch (Quelle: Blick basierend auf CNBC und WHO). Wieso hat im BAG niemand daran gedacht genügend Mundschütze auf Vorrat zu haben - oder im Notfall in der Schweiz produzieren zu können?
    Benutzer Bild
    • HugoBalls 25.03.2020 16:53
      Highlight Highlight Nochmals, wie viele andere vor mir bereits erwähnt haben, mit all den Zahlen kann man nichts anfangen...
    • DuSaliDu 25.03.2020 18:31
      Highlight Highlight Diese Vergleichsgrafiken sind für nix. Es sind diverse Faktoren nicht berücksichtigt, wie z.B. Anzahl getesteter Personen, vermutliche Dunkelziffer usw. Nach der obigen Grafik würden die USA alles richtig machen...
  • Ralphtherambler 25.03.2020 14:25
    Highlight Highlight Ja. Ganz salopp gesagt. Ich möchte mir nicht vorstellen in unserem Land in einem Rat das Land zu führen. Verschiedene Meinungen, verschiedene Lösungen.
    Ich denke da wäre jeder ein bizeli überfordert bei diesem Virus.

    Des weiteren.
    Die Romandie und das Tessin sei ein wenig unzufriedener als die deutsch Schweiz.
    Sie waren ja auch die ersten in der Reihe, dies erwischt hat. In dieser Situation erwartet man sofort eine Reaktion und das erweist sich in unserer Demokratie als schwierig.
    Im nach hinein hätte man immer alles besser machen können.
    Trotz allem vertraue ich unserer Regierung.
  • MrKuzu 25.03.2020 14:10
    Highlight Highlight Ein anderer Fehler den man aktuell ausbügeln könnte aber laufen lässt ist der Verzicht auf die Schliessung der Baustellen und Werkstätten doch die Politiker sind von Geldgier geblendet!
    • Saraina 25.03.2020 18:38
      Highlight Highlight Ob du verstanden hast, wer am Ende die Zeche bezahlt...?
  • Schildlaus 25.03.2020 14:09
    Highlight Highlight Und morgen kommt sicher der 5 Experte mit der 5 Meinung um das ganze wieder durcheinander zu wirbeln. Liegt das an Eurem Home Office das die News, Artikel und Analysen immer wie tiefer sinken? Die Medien tragen im moment allgemein eher zur verwirrung bei als zur Aufklärung.
  • Balikc 25.03.2020 13:49
    Highlight Highlight Etwas Selbstkritik wäre im Moment passender!

    ... auch Watson vor knapp einem Monat:
    https://www.watson.ch/!966158007
  • banda69 25.03.2020 13:49
    Highlight Highlight Wie schwierig es ist, erlebe ich tagtäglich in der eigenen Firma. Viel Ungewissheit, fehlende Informationen, Schwierigkeiten in der Kommunikation (für die einen zuviel, für die anderen zuwenig), manche nehmens erst, andere überhaupt nicht, jeder ist Corona-Experte und und und. Und zudem: Danach ist man immer schlauer.

    Und ja. Der Bundesrat machts gut.
  • Mister Pucker 25.03.2020 13:34
    Highlight Highlight Wer hier sagt, es sei zu früh zum kritisieren, vergisst, dass Personen in Führungspositionen auf kompetente und wohlüberlegte Kritik angewiesen sind, denn nur so haben sie Feedback über ihr Handeln. Und speziell die Kritik an der Vorbereitung der Schweiz auf eine solche Pandemie kann man sehr wohl bereits ausspechen. Dass die Armee 10 Millionen Masken ablaufen lässt, anstatt das Lager periodisch zu rotieren, und dass die Spitäler kein Material mehr haben, dass der Bund die Zahlen nicht im Griff hat, das ist bekannt und Beweis genug.
  • De-Saint-Ex 25.03.2020 13:28
    Highlight Highlight An all jene, die hier der Meinung sind, kritische Worte seien jetzt völlig unangebracht, sei gesagt, dass es sehr wohl Sinn macht, sich immer wieder mit dem eingeschlagenen Weg kritisch auseinanderzusetzen, anstatt weder nach links noch rechts zu schauen und stur den eingeschlagenen Kurs beizubehalten.
    • Amboss 25.03.2020 14:04
      Highlight Highlight Dein Kommentar stammt von 13:28 Uhr. Heute Morgen hiess es da, die Schweizer Politik in der Corona-Krise sei "gescheitert", dies haben sie mittlerweile (mindestens den Titel, ich glaube auch den ersten Absatz, geändert).
      Deshalb wohl auch die vielen negativen Kommentare zu diesem Artikel. Mit dem neuen Titel ist der Artikel durchaus in Ordnung.

      Fehler wurden gemacht, ja. Dies kann, soll, muss man auch kritisch hinterfragen.

      Aber dass die schweizer Politik "gescheitert" ist, finde ich nicht (oder man kann es zumindest noch nicht wirklich beurteilen).
    • HugoBalls 25.03.2020 14:32
      Highlight Highlight Man kann jetzt überhaupt noch nicht sagen, was "schief" gelaufen ist und was nicht. Die Bilanz, wenn alles vorbei ist, wird es zeigen
    • Akzent 25.03.2020 14:44
      Highlight Highlight Hey De-Saint-Ex, wir beide wissen das, aber kritische Worte sind hier nicht so beliebt. Da wird gleich wieder geblitzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • H. L. 25.03.2020 13:20
    Highlight Highlight Was eine Demokratie auszeichnet, ist unter anderem, dass das Handeln der Regierung kritisch betrachtet werden darf und soll. Herr Marjanovic macht das auf eine sachliche und konstruktive Art und Weise, das muss zu jedem Zeitpunkt erlaubt sein.
  • Randalf 25.03.2020 13:15
    Highlight Highlight
    Herr Marjanovic
    Ich hoffe Sie lesen diese Kommentare. Ich bin der Ansicht, dass eine grosse Zahl der Bevölkerung genau so denkt.
    Ich bin auch der Meinung dass der BR seine Sache gut macht, aber es war schon immer einfacher im Nachhinein alles besser zu wissen.
    Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.
    • ursus3000 25.03.2020 15:33
      Highlight Highlight Aha jetzt ist Kritik und mitdenken verboten weil Du im Namen anderer sprichst ? Bist Du wie Blocher und sprichst für das Volk ?
    • FrancoL 25.03.2020 19:20
      Highlight Highlight Er spricht nicht im Namen anderer, er kann lesen und fasst richtigerweise die Aussagen zusammen und diese Zusammenfassung mag Dir nicht passen sie entspricht aber den Tatsachen hier auf Watson. Für viele ist es ein vorschneller Verriss, den man nicht einfach so stehen lassen kann.
    • ursus3000 25.03.2020 22:33
      Highlight Highlight @ FrancoL " Ich bin der Ansicht, dass eine grosse Zahl der Bevölkerung genau so denkt. "
      Kannst auch lesen ? Für mich tönt das * im Namen anderer *
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 25.03.2020 13:10
    Highlight Highlight Als Alternative zu diesem vorschnellen Verriss der Arbeit des Bundesrats hier noch eine positivere Einschätzung des erfahrenen Journalisten Heiner Hug.

    https://www.journal21.ch/eine-lanze-fuer-den-bundesrat
    • batschki 25.03.2020 19:10
      Highlight Highlight Ganz herzlichen Dank für diesen link!
  • ZimmiZug 25.03.2020 13:08
    Highlight Highlight Jetzt ist nicht die Zeit Schlüsse über die ganze Krise zu ziehen. Sie kommt noch - aber nicht jetzt.
    Mehr muss man zu einem solchen Beitrag nicht sagen.
  • manhunt 25.03.2020 12:44
    Highlight Highlight die heutigen umstände sind hauptsächlich unserer legislative geschuldet, welche während der letzten legislaturen stets die reditemaximierung der privatwirtschaft fokussierte. die stossrichtung war jeweils klar: gewinne privatisieren, verluste sozialisieren.
    die exekutive darf nun ausbaden, was unser bürgerlich dominiertes parlament in den letzten jahren verbockt hat. zum glück war der mitte-rechts-block nicht stärker. die probleme wären nun um einiges gravierender.
    • K1aerer 25.03.2020 17:05
      Highlight Highlight Was hat die Legislative mit diesen Fehlern zu tun?! Die Legislative hat ja die Möglichkeiten des BRs nicht beschränkt.
  • blinker 25.03.2020 12:41
    Highlight Highlight .......hier mein Wunsch an watson:
    Löscht den Artikel umgehend!
    Zum jetzigen Zeitpunkt solche Kritik zu veröffentlichen ist absolut daneben.
  • homo sapiens melior 25.03.2020 12:39
    Highlight Highlight Gibt's ein einziges Land, dass fehlerfrei perfekt reagiert hat? Wenn ja, dann welches und warum?
    • K1aerer 25.03.2020 17:09
      Highlight Highlight Einzig Taiwan und Singapur kommen mir in den Sinn. Dort hat es auch nur funktioniert, weil allgemein die asiatische Bevölkerungen eher kollektiv gesinnt sind und eher den Führern gehörig sind. Zudem als Inselstaaten ist es einfacher die Grenzen abzuriegeln.
  • IrgendEinBesserwisser 25.03.2020 12:31
    Highlight Highlight Ganz im ernst.... könnt ihr nicht noch warten mit den Schuldzuweisungen, bis die Kriese durch ist? Ich bin mir sicher ihr habt da unendlich viel Zeit dafür.

    In der zwischen Zeit macht euren wertvollen Job und informiert weiter das Volk.
  • Odo 25.03.2020 12:30
    Highlight Highlight Die Medien sollten langsam aber sicher leiser treten. Eure Arbeit besteht zu viel zu grossen Teilen aus Kritik. Geht und helft aktiv mit und tut etwas nützliches.
  • Bravo 25.03.2020 12:24
    Highlight Highlight Die Krise schweisst zusammen und deshalb überwiegt wohl die Haltung, der Bundesrat habe das gut gemeistert. Ich meine, er war betr. der Grenzschliessung zu Italien viel zu langsam.
    • C 25.03.2020 14:10
      Highlight Highlight Das würde ich auch mal gerne hören vom Hr. Koch oder sonst wem, wenn die Krise vorüber ist.

      Ansteckender, nachweislich tödlicher Virus im Nachbarland? Sofort Grenzen zu. Das ist ein No Brainer. DIE Massnahme, die vergleichsweise wenig kostet und die Ausbreitung stark verzögert.

      Es ist der Wahnsinn, das noch jetzt täglich Träger des Virus zwischen Italien und der Schweiz pendeln und neue Ansteckungen verursachen.
    • Akzent 25.03.2020 14:46
      Highlight Highlight Die Leute sollten mal auf http://www.corona-data.ch/ die Realität kennenlernen.
    • Vecchia 25.03.2020 14:47
      Highlight Highlight Was hätte eine schnelle Grenzschliessung zu Italien gebracht, wenn andere Grenzen offen blieben?
      Basel z.B. keine Fasnacht, dafür ennet der Grenze volle Narrenfreiheit.
      Aber abgesehen von der Fasnacht; so schnell lassen sich Grenzen nicht schliessen, wenn man sich aus Gewinnoptimierungsgründen von Grenzgängern abhängig gemacht hat
    Weitere Antworten anzeigen
  • feuseltier 25.03.2020 12:15
    Highlight Highlight Hehe
    Benutzer Bild
  • herrkern (1) 25.03.2020 12:15
    Highlight Highlight Das Buch von hinten zu lesen macht im Moment einfach keinen Sinn. Der Bundesrat hat es wohl ziemlich gut gemacht. Nach der Krise wird es sicher Diskussionsbedarf geben, aber jetzt gerade passt das überhaupt nicht.
  • feuseltier 25.03.2020 12:14
    Highlight Highlight Hat was
    Benutzer Bild
  • FoxSinBan 25.03.2020 12:08
    Highlight Highlight Etwas zu früh eine Bilaz zu ziehen. Am besten nach der Kriese. Den nach der Kriese ist vor der Kriese.

    Evtl können dann die Fehler die jetzt gemacht werden für das nächste mal korrigiert werden und man ist besser vorberitet.
    • Smörebröd 25.03.2020 22:03
      Highlight Highlight Herrgottstärnesack: Wann lernt die Schweiz das Wort "Krise" richtig zu schreiben. Diese Schreibweise gibt Augenkrebs. Das wohl am meisten falsch geschriebene Wort der heutigen Zeit. Sorry häng ich's bei Dir an, aber gleich zweimal in einem Satz ist definitiv zu viel. Auch wenn's in diversen anderen Kommentaren so geschrieben ist.
  • Filipposchubser 25.03.2020 12:02
    Highlight Highlight Wer jetzt solche Vorwürfe erhebt, ahnt wohl selbst bereits, dass seine Meinung nicht wirklich wichtig ist. Denn was bringen uns Laien tagesaktuelle Zahlen? Letztlich nur eine Befriedigung der Neugierde. Wir können effizienterweise nichts anderes beitragen als: Abstand halten, Hände waschen, Zuhause bleiben, Firma am laufen halten, etc. Oder mit anderen Worten: Durchhalten, Aushalten, Maulhalten.
    • Lebenundlebenlassen 25.03.2020 12:23
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht, danke👍
    • chr_bopp 25.03.2020 12:40
      Highlight Highlight Es geht sicher nicht um die aktuellen Zahlen f ü r u n s . Aber um den Verlauf der Epidemie einigermassen einschätzen zu können und dann auch sachgerechte Entscheide treffen zu können, braucht es belastbare Zahlen. Je akkurater und je mehr, desto besser. Und Zeltner hat wohl recht, auch wenn es nichts bringt, jetzt jemanden für die Versäumnisse anzumotzen.
    • De-Saint-Ex 25.03.2020 13:24
      Highlight Highlight Schade. Du hättest mit „aushalten“ Deinen Kommentar beenden sollen. So gibt es von mir statt einem 💛 einen ⚡️.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Optimist 25.03.2020 11:56
    Highlight Highlight Die Medien voreilig auf Fehlersuche - wie immer in solchen Situationen! Der schlaue Leser kann zwischen seriöser Berichterstattung und Mutmassungen sowie Panikmache der Medien sehr wohl unterscheiden. Über die z.T. extra komischen Fragen der Journis in den Point de Press des BAG ärgert sich so mancher Zuhörer auch!
  • regen 25.03.2020 11:52
    Highlight Highlight oje, schon wieder eine "analyse" mit würde, sollte und hätte der hund nicht g*********en, würde es nicht stinken.
    könnt ihr damit nicht warten bis nachher? das gegenseitig sich die schuld zuweisen und politisch instrumentalisieren wird dann früh genug beginnen. einige sind da schon in den startpflöcken. einfach nur widerlich. ich zitiere bag-koch: nicht die massnahmen verhindern die ausbreitung des virus, sondern nur, wie wir diese umsetzen, bzw. unser verhalten.
  • Peter R. 25.03.2020 11:51
    Highlight Highlight Wo ist eigentlich BR Cassis - der Einzige, der sich während der Krise noch nicht blicken lässt.
    Ist er im Tessin und koordiniert er die Unterstützung von der übrigen Schweiz. Nein er war ja unlängst in Paris - hat sicher dafür gesorgt, dass Frankreich unsere Warensendung (Schutzmasken) nicht zurückhält.
    Cassis ist mehr und mehr eine schwache Figur in unserer Regierung.
    • herrkern (1) 25.03.2020 12:15
      Highlight Highlight Vielleicht ist das eher ein Segen .... lasst den Cassis, wo er gerade ist
  • THEOne 25.03.2020 11:50
    Highlight Highlight ich dachte immer, der bund sei verpflichtet ein epidemieplan in petto zu haben. scheint wohl nicht so.
    versagt haben letztenendes beide seiten.
    der bund verkackt die notwendigkeit eines solchen planes und das volk pariert erst tage nach solch einem plan.
    wäre die lage wirklich ernst, wir wären sowas von am arsch.
  • Nonqi 25.03.2020 11:49
    Highlight Highlight Irgendwie weiss jeder alles besser und über Nacht wurden viele Virologe, Arzt oder haben sich in Krisenmanagement weitergebildet...
    Die Regierung macht, den Umständen entsprechend, einen guten Job!
  • Carl Gustav 25.03.2020 11:45
    Highlight Highlight Ich für meinen Teil (kein Experte) vermute, dass wir im Rückblick festellen werden, dass es extrem wichtig war früh Grossanlässe ( Fasnacht usw.) zu verbieten.
    Das war zu diesem Zeitpunkt ziemlich mutig und es wäre dem Bundesrat kräftig um die Ohren gehauen worden, hätte sich die Situation anders entwickelt.
    Wer sich heute an die Empfehlungen hält, hat praktisch keine Ansteckung mehr zu befürchten.

  • DaniMano 25.03.2020 11:44
    Highlight Highlight Vergessen wurde: Korruption und das Verwenden von falschen Zahlen.
    So behaupten heute doch einige die Zahlen hätten sich abgeschwächt. Komisch, ich habe die Zahlen die letzten 3 Wochen mitgeschrieben. Auf ein Diagramm übertragen zeigt die Kurve nach oben. Nix von Abflachung.
    • Juliet Bravo 25.03.2020 15:17
      Highlight Highlight Du weisst aber, was abflachen heisst, oder?
  • PaLve! 25.03.2020 11:44
    Highlight Highlight Das Hauptproblem ist das ewige Sparen im Gesundheitsbereich.
    Bei allen anderen Punkten, sehe ich gar nichts negatives, keine Ahnung was ich bei den restlichen Punkten anfangen soll, die aufgelistet sind.
    Machtdemonstration? Ernsthaft?
  • So en Ueli 25.03.2020 11:38
    Highlight Highlight Liebe Watson Redaktion, eure Kritik ist schon richtig. Nur zum völlig falschen Zeitpunkt. Nach dieser Krise dürft ihr gerne ein Debriefing machen und aufzeigen, wer und wo alles Fehler machte. Jetzt ist nicht die Zeit um zu kritisieren. Jetzt ist die Zeit um zusammenzustehen und miteinander durch diese Zeit durchgehen. Nun ist Zeit für Lob, Support und Aufmunterung. Alles andere kann hinten anstehen. Der Mahnfinger ist derzeit definitiv fehl am Platz.
  • Azrat 25.03.2020 11:34
    Highlight Highlight Die moderne Welt sah sich noch nie mit solch einem Problem konfrontiert. Können wir das nörgeln und kritisieren bitte aufschieben bis die Keise überwunden ist? Es gibt immer etwas was man besser hätte machen können. Aber in dieser Chaotischen Zeit bin ich froh ein fähige Regierung zu haben mit kompetenten Leuten in den wichtigen Positionen und keinen Möchtegernführer wie in den USA oder UK.
  • -einfach- ICH 25.03.2020 11:30
    Highlight Highlight Ich kann es ja verstehen das es verlässliche Daten braucht um seriöse Berichte zu schreiben und die fehlen. Allerdings fehlen die wohl Weltweit.

    Vor einem Monat war noch Datenschutz und die Senkung der Gesundheitskosten ein weit verbreitetes Thema.

    Am 19. März habt ihr eine Grafik gezeigt wie lange es dauert bis der Lockdown wirkt. Das hängt sicher auch von den Anzahlt Test ab. Auch hier sind die Zahlen von unseren Nachbarländern mit Vorsicht zu betrachten.

    Auch ich warte jeden Tag auf positive Nachrichten und hoffe immer noch, dass die Kurve vorher abflacht als in der Grafik.
    Benutzer Bild
  • Tüllhuffe99 25.03.2020 11:30
    Highlight Highlight Nachtrag: wenn ich die restlichen Kommentare so lese, frage ich mich ob euch irgendwann auch noch auffällt, dass auch eure Leser lieber von erprobten Seuchenkrisenmanagern mit echter Erfahrung statt Journalisten und Biologen mit Programmierkenntnissen (dem sagt man offenbar neu Epidemiologen) durch die Krise geleitet werden?
  • oh snap 25.03.2020 11:28
    Highlight Highlight Ich bin sowas von froh, in so einer Krise in der Schweiz leben zu dürfen und finde unsere Regierung macht - in diesem Fall - einen Super Job! Danke ❤

    Alle die einen totalen Shutdown für einige Wochen fordern, überlegen einfach nicht genug weit, da kämen dann noch ganz andere Probleme auf uns zu als Covid19.
  • Rudolf VII 25.03.2020 11:26
    Highlight Highlight Hey Leute
    wir sind ein Bundesstaat mit 26 (teil) autonomen Kantonen. Die Kantone brauchen auch ihre Zeit um den Schalter umzulegen, wie wir alle auch als wir das erste Mal das Wort social distancing hörten.
    Zur Zeit haben wir 8.5M Virologen, später wieder 8.5M Fussball Coaches und anderntags wieder 8.5M Spezialisten für den Strafmassnahmenvollzug.
    Das liegt einfach in unserer DNA und dauert halt seine Zeit.
  • Ortega Peru 25.03.2020 11:25
    Highlight Highlight Dieser Artikel erinnert mich an den Superhelden Captain Einsicht aus South Park, dessen Superkraft es war, der Bevölkerung jeweils im Nachhinein zu erklären, was alles schief gelaufen ist und was man besser anders gemacht hätte.
  • Demetria 25.03.2020 11:25
    Highlight Highlight Tja, der Vorteil ein paar Jahre Sozialhilfe hinter sich zu haben. Ich mache mir keine Illusionen mehr dass mir der Staat in der Not helfen würde. Behördern denken primär ans sparen, an ihre "Partner" aus der Wirtschaft und an ihren eigenen Sessel. Tja, jetzt lernen auch die die bei der Geburt mehr Glück hatten wie es hier wirklich läuft. Gut dass mir immer klar war. Ich habe schon beim ersten Zeichen von Krise vorgesorgt. Aber der Rest wird es nun schwer haben. Dass es doch immer im Super-GAU enden muss. Immer Gier und Geld aber am Ende kostet das Sparen mehr als wenn man eingegriffen hätte.
    • Kyle C. 25.03.2020 11:56
      Highlight Highlight Bedauere, dass du schlechte Erfahrungen gemacht hast. Da ich auch mal bei der Sozialhilfe gearbeitet habe, würden mich die Gründe deiner Enttäuschung noch interessieren. Wo/welche Hilfe hast du vermisst?
    • hüttechäs 25.03.2020 12:25
      Highlight Highlight @Demetria: „der Vorteil ein paar Jahre Sozialhilfe hinter sich zu haben. Ich mache mir keine Illusionen mehr dass mir der Staat in der Not helfen würde“

      Du bemerkst die Ironie, oder?
    • Toerpe Zwerg 25.03.2020 12:58
      Highlight Highlight "der Vorteil ein paar Jahre Sozialhilfe hinter sich zu haben. Ich mache mir keine Illusionen mehr dass mir der Staat in der Not helfen würde."

      Ist das nicht ein Widerspruch in sich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kapitän Haddock 25.03.2020 11:24
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist schäbiger, nicht fundierter und reisserischer Sensations-Journalismus. Das habt ihr nicht nötig, Watson, hört bitte auf damit, solche "Analysen" zu publizieren.
    • ursus3000 25.03.2020 15:42
      Highlight Highlight Fragen stellen ist nur in einer Diktatur verboten und so wie ich das sehe wünschen viele Menschen eine
    • Imfall 25.03.2020 18:09
      Highlight Highlight Ursus würde heute noch auf der Titanic mit dem Kapitän diskutieren, wieso man den Eisberg gerammt hat, statt dem auszuweichen... und wieso zu wenige Rettungsboote auf dem Schiff sind!

      jetzt ist noch viel zu früh, für Manöverkritik, da das Schiff immer noch am sinken ist. jetzt geht es primär darum leben zu retten!

      und hoffentlich stellst du an dich selbst, die gleiche hohen Ansprüche, wie an alle anderen!
    • ursus3000 25.03.2020 22:01
      Highlight Highlight Imfall Du hast recht imAugenblick geht es um Leben retten . Aber solange wir ausgesperrt sind und niemandem im Weg (Kapitän) steht darf man sich auch Gedanken machen . Und ja ich stelle auch an mein Denken hohe Ansprüche .
  • Alpöhy 25.03.2020 11:24
    Highlight Highlight Noch am 5.März habt ihr folgenden Artikel veröffentlicht:
    https://www.watson.ch/!564108284
    Darin gebt ihr Tips wo die Fussballfans im Ausland Live Spiele angucken können.
    Ihr habt das Virus zu diesem Zeitpunkt offensichtlich noch nicht ernst genommen und zum Viren verbreiten aufgerufen.
    Zu diesem Zeitpunkt sass ich wegen Veranstaltungsverbot vom Bundesrat aber schon arbeitslos zu Hause...
    Ihr solltet mal selber reflektieren anstatt die Arbeit des Bundesrates zu untergraben. Seriöse und kritische Artikel ja gerne, aber polemisches Geschreibsel überlässt ihr besser anderen. Danke.
    • Kyle C. 25.03.2020 15:04
      Highlight Highlight In der Tat ein äusserst deplatzierter Artikel damals. Ganz deiner Meinung. Fairerweise muss man aber sagen, dass hier nun nicht explizit die schleppende Reaktionszeit kritisiert wird (zu meinem Erstaunen nur ganz am Schluss angedeutet), sondern länger bestehende Defizite in Sachen Informationsaustausch und Zusammenarbeit. Dinge, die eigentlich auch ohne Corona ein Thema sein könnten.
  • SBP 25.03.2020 11:24
    Highlight Highlight Liebe Watson-Redaktion, lieber Herr Thiriet: Aus dem Elfenbeinturm lässt es sich wunderbar kritisieren. Bravo! Man könnte sich aber auch mal fragen, was man zur Verbesserung der allgemeinen Lage beitragen könnte?! Ich war früher mal Fan von watson, unkonventionelle News und alternative Sichtweisen, mittlerweile konvergiert das Niveau aber immer mehr in Richtung Blick und 20 Minuten. Watson hat für Clicks seine Seele verkauft und zeigt mit dem Finger ständig auf die anderen. Genau dieser Zeitgeist hat uns dieheutigen Probleme eingebrockt, Gier und Egoismus, also nur weiter so.
    • DaniMano 25.03.2020 11:48
      Highlight Highlight Ähm auf 20min sind die Kommentare verseucht von Leuten die zum Aufstand aufrufen, erzählen, dass sie schon Waffen gehortet haben, dass es Viren überhaupt reingarnicht gibt, Greta ist Schuld.
      Ja, ich habe Screenshots davon.

      Gier und Egoismus hats uns eingebrockt? Ähm nun erlaubst du dir doch auch eine Beurteilung aus dem Elfenbeinturm. Wieso darfst du aber die von Watson nicht?
    • TheBase 25.03.2020 11:53
      Highlight Highlight *grunz* Vorschläge zur Behebung zahlreicher Mängel unseres Politsystems sowie zur Korrektur so mancher hirnrissigster Auswüchse eines längst nicht mehr zeitgemässen Föderalismus’ gibt‘s eigentlich reichlich, nur scheitert in diesem Land so ziemlich jede tiefgreifende politische Reform bereits am Unwillen Herr und Frau Schweizers, Selbstreflexion zu betreiben 🤷🏿‍♂️
    • Stromer5 25.03.2020 12:15
      Highlight Highlight Danke 👍
      Ich bin noch auf der Suche nach einer Alternative, aber bin noch nicht fündig geworden.
      Mir reichts nämlich langsam...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 25.03.2020 11:22
    Highlight Highlight Kritik ist berechtigt. Die Leute sind zu Hause eingesperrt und fragen sich, wie konnte das passieren. Wenn dann noch vage Versprechen abgegeben werden, die dann ev. nicht eintreffen, wird der Schaden immens sein. Im Frühsommer soll alles vorbei sein. Ende Jahr gibt's einen Impfstoff. Wenn das nicht eintrifft, dann werden die Menschen zu Preppern. Das wichtigste ist das Vertrauen in die Institutionen. Die Postauto betrügen das Volk, Masken sind nicht vorhanden, Unia profitiert von Betriebsschliessungen, alles kleine Puzzlesteine.
    • DaniMano 25.03.2020 11:52
      Highlight Highlight Muahahah die "Postauto betrügt das Volk". Es sind die welche dahinter stecken und die gehören exakt 3 Parteien an.
      Es wära ja so schön, wenn wir nur bei den Postautos beschissen worden wären. Nachdem ich ein paar Monate geforscht habe kann ich ohne Zögern sagen, dass die Schweiz faktisch eine Mafia-Familie ist.

      Für den Anfang kannst du dir ja mal das Buch von Jürgen Roth kaufen "Mafiland Deutschland". Mit ein wenig Aufmerksamkeit wirst du erkennen, dass in der Schweiz das doch auch....
  • Tüllhuffe99 25.03.2020 11:21
    Highlight Highlight Jetzt schon Bilanz ziehen zu wollen ist doch absolut verfrüht. Abgerechnet wird am Schluss. Man könnte z.B. auch lobend erwähnen, dass wir mit dem rechtzeitigen Veranstaltungsverbot wichtige Massnahmen frühzeitig einleiteten, während in Norditalien noch Fussball gespielt, Mulhouse Gottesdienst gefeiert und in NRW Karneval gefeiert wurde. Ich könnte genauso gut die These vertreten, dass wir verglichen mit Frankreich oder Spanien vieles richtig gemacht haben und v.a. auch unter dem Versagen unserer Nachbarn leiden (siehe Prävalenz Grenzkantone).
  • manolo 25.03.2020 11:20
    Highlight Highlight viel wichtiger ist eine politische Diskussion über das EDA zu führen. Es ist eine Schande wie die Botschaften im Ausland mit der Not der Landsleute umgeht! Ich habe es am eigenen Leib erfahren. Dank ausländischer Botschaft wurde mir geholfen! Unseren Diplomaten im Ausland gehen lieber an jedes Cüplifest und lassen sich feiern anstatt ihren Pflichten nachzukommen!
    • Peter R. 25.03.2020 11:55
      Highlight Highlight Das EDA hat eben ein Chef der noch nichts zur Verbesserung der Situation beigetragen hat.
      In der Krise zeigt sich wer fähig ist zu regieren - Cassis ist es sicher nicht.
  • äti 25.03.2020 11:20
    Highlight Highlight Warum muss man immer die eventuell negativen Aspekte präsentieren und die Positiven ignorieren? Liegt es daran, dass hier die Anzahl der negativen wesentlich kleiner ist und demzufolge überschaubarer? Oder verkauft sich 'negatives' immer noch besser? Ich bin überzeugt, Bund und BAG haben das Beste getan und werden es weiterhin tun. Natürlich sind auch alle Profi-Meckerer aktiv.
    • ursus3000 25.03.2020 16:28
      Highlight Highlight Es gibt Fragen , aber wenn das nicht erlaubt ist ( Ich hätte auch welche möchte aber keine sinnlosen Diskussionen führen ) sind wir dann eine Meinungsdiktatur ?
    • äti 25.03.2020 19:13
      Highlight Highlight Nein, eine Fragenkultur. Sowieso ist zwischen Fragen, Anschuldigungen und Behauptungen ein ziemlicher Unterschied. Zudem sagt meine Erfahrung, dass wenn jemand etwas macht, mindestens 100 das nicht finden. Ohne Wissen und Kenntnisse, weil es so am ringsten geht. Besteht ein komplexes Problem aus 1'000 Teilen, so stürzen sich die Besserwisser jeweils auf ein einziges Teil, ganz ohne den Rest zu beachten. Würde doch nur stören.
    • ursus3000 25.03.2020 21:50
      Highlight Highlight Ich denke sogar dass die meisten Massnahmen klug und effizient waren . Und ich hätte den Artikel nicht so geschrieben , aber die Gehässigkeit mit der darauf reagiert wurde ist erstaunlich . Auch hier in den Kommentaren werden selten Fragen gestellt und dafür mit Weisheiten um sich geschmissen
  • hippo 25.03.2020 11:20
    Highlight Highlight Die Kantone publizieren Zahlen, alle ausser dem BAG können sie zusammenzählen. Wenn man nachschaut, sind die Neuinfentionen seit Tagen effektiv konstant, was epidemiologisch unmöglich ist. D.h. die Anzahl Tests bestimmt die Anzahl neue Fälle. Wir sind schon jetzt im Blindflug, und viele meinen, von Scheitern zu sprechen wäre Unfug. Sie haben auch nicht Unrecht: wir haben keine Ahnung!
    • Filipposchubser 25.03.2020 11:56
      Highlight Highlight Sind tagesaktuelle Zahlen für Sie wirklich wichtig? Und selbst wenn Sie es dann wissen, was bringt das Ihnen? Ausser eine Zahl zu wissen ja nichts, denn sie können nichts beitragen zur Situation ausser die bekannten Regeln einzuhalten wie Händewaschen, zu Hause bleiben, Abstand halten, etc.
    • Juliet Bravo 25.03.2020 15:21
      Highlight Highlight Hier gibts z.B. Zahlen und Grafiken, die auf die aktuellen kantonalen Zahlen zurückgreifen:

      https://www.corona-data.ch/

      (Methodik ist beschrieben)
  • genauleser 25.03.2020 11:17
    Highlight Highlight Die Geschlossenheit in Zeiten der Krise ist sicher positiv - mein Widerspruchsgeist wird aber jetzt schon geweckt *sorry*
    Jedem rudimentär epidemiologisch Gebildeten war schon am Bsp. China klar, wie ansteckend der Käfer ist. Und das die Meldung "80% harmlos bis unbemerkt" alles andere als eine gut Nachricht war.
    Ich finde schon, dass alle europäischen Länder abgesehen von der mangelnden langfristigen Vorbereitung erst mal gepennt haben (z.B. Kontrolle von Einreisenden/Rückkehrern aus Krisengebieten). Wer jetzt grad wie gut oder schlecht dasteht, hat auch mit Glück zu tun und kann sich ändern.
  • Judge Dredd 25.03.2020 11:17
    Highlight Highlight Hauptsache ein reisserischer Titel, der wohl selbst Blickstandards kaum genügen würde, und eine Auflistung mit sehr wenig informativem Mehrwert. Die Lage spitzt sich weltweit zu, einige Menschen erleben die schlimmsten Tage ihres Lebens und hier wird mit einer Arroganz die ihresgleichen sucht und mit Polemik auf die Auflage (Clicks) gedrückt.

    Ich bin wirklich enttäuscht von euch Watson...
  • Butschina 25.03.2020 11:17
    Highlight Highlight Es ist wichtig die Situation zu analysieren und zukünftig daraus zu lernen. Allerdings finde ich, dass man die Schuld nicht auf den Bundesrat (BR) wälzen sollte. In diversen Kommentaren und Artikel verschiedener Medien lese ich dies oft. Die Gefahr einer Pandemie wurde wohl weltweit unterschätzt obwohl verschiedene Wissenschaftler davor warnten. Manche Vorkehrungen die hätten verbessert werden sollen wurden politisch blockiert. Im Moment sollte der Fokus der Medien darin liegen den BR zu unterstützen damit das Volk die Verordnungen umsetzt. Am Ende kann dann richtig analysiert werden.
    • Fairness 25.03.2020 11:46
      Highlight Highlight Sir waren ja nicht die ersten ... Augen auf und reagieren hätte viel geholfen.
    • äti 25.03.2020 12:55
      Highlight Highlight Reagieren heisst wohl meckern und mehr nicht.
      Warum haben all die Besserwisser nicht schon 2015 gewarnt und Vorschauend reagiert? War ja alles klar.
  • Tu1zla 25.03.2020 11:17
    Highlight Highlight Seit dieser Krise habe ich den Eindruck, Watson kann es kaum erwarten den BR zu kritisieren und alle Entscheidungen zu kritisieren. Wartet doch mal ab, bevor man jetzt einfach einen rundumschlag macht. Die Situation ist für alle neu, keep calm liebes Watson.
  • c_meier 25.03.2020 11:15
    Highlight Highlight Liebes Watson, langsam übertreibt ihr es mit Analyse Analyse Analyse...
    Das kann man machen wenn etwas vorbei ist, aber aktuell läuft es in der Schweiz nicht so schlecht mit der Bekämpfung des Virus.
    Klar muss man nachher schauen was besser gemacht werden kann/muss, wie digitale Übermittlung der Resultate (hat das Parlament kein Geld gesprochen?), mehr Masken an Lager (kostet halt, muss auch das Parlament Kredite geben)usw.
    und: bei Spitalbetten fordern etliche "Fachleute" massive Kürzungen, was jetzt nicht gut wäre ( Italien hat Spitalbetten gekürzt aus Spargründen, mit bekannten Folgen)
  • Priska Zanoni 25.03.2020 11:12
    Highlight Highlight ich finde der BR macht das super. und wenn wenige Kantone ausscheren, heisst das nicht, dass das "Kantönligeist" ist wie ihr so despektierlich schreibt, sondern dass sie andere Bedürfnisse haben und besorgt sind. dass der BR sie dann zur Ruhe und Ordnung ruft, ist korrekt und dient der Bevölkerung. alles andere verwirrt und ich denke es ist wichtig, dass im moment jeder merjt, aha, auch wo anders lebt man mit einschränkungen.
  • leu84 25.03.2020 11:11
    Highlight Highlight Niemand von uns hat in seinem Leben eine Pandemie erlebt. Ausser wenn jemand bei SARS in Asien war oder bei Ebola-Ausbruch in Afrika. Man kann auch immer üben, aber üben ist nie die Realität und da fehlt der menschliche Faktor wie Angst, Panik usw.
    Bei der Feuerwehr übt man, um auch von Fehlern der letzten Einsätze zu lernen. Da hat man eine gewisse Erfahrung. Da ist die Gefahr auch sichtbar
    Man muss am Ende vom Covid19 lernen. Ein Problem gibt es, wenn in den nächsten 50 Jahren keine Pandemie eintrifft, dann beginnt man wieder Kapazitäten abzubauen, was auch menschlich ist.
  • Projektionsfläche 25.03.2020 11:10
    Highlight Highlight Man kann ja durchaus argumentieren, es sei jetzt noch zu früh für Manöverkritik. Aber dann soll man bitte auch zurückhaltend sein mit Lobhudeleien vis-à-vis Bundesrat und Behörden, ansonsten ist man in seiner Argumentation ziemlich inkonsequent. Es wird sich erst noch weisen müssen, ob und inwieweit unsere Politiker und Beamten adäquat gehandelt haben.

    Befremdlich finde ich, dass kritische Artikel hier in den Kommentaren teils pauschal als Panikmache oder gar Fahnenflucht abgekanzelt werden. Es ist Aufgabe der Medien, auch Kritik zu üben. Freie Meinungsäusserung und so, hm?
    • Coffeetime 25.03.2020 11:31
      Highlight Highlight Der ursprüngliche Titel sprach vom Scheitern des Bundesrates. Das war absolut reisserisch und unangebracht. Deshalb kam auch seitens Leser so viel Kritik. Natürlich sollen auch kritische Artikel erlaubt sein. Aber manchmal sollte man auch abwarten können.
    • olimo 25.03.2020 11:41
      Highlight Highlight Manöverkritik ist in der Tat zu früh. Diese bezieht sich ja auf ein Grosses Ganzes und ist in einem halben oder ganzen Jahr angebracht. Aber Lobhudeleien dürfen jetzt schon sein. Denn das, was der BR und das BAG JETZT entscheiden, führt direkt zu meinem aktuellen Wohlbefinden. Und ich fühle mich in der Tat sicher und be-/unterstützt!
      Vielleicht, mit etwas Abstand, sehe ich dies oder jenes anders, aber im Moment geht es ums JETZT.
    • Projektionsfläche 25.03.2020 12:37
      Highlight Highlight Einverstanden. Aber mein Punkt ist ja bloss der (und deshalb habe ich auch eher wenig Verständnis für die Blitzer): Wenn man es derzeit für unangebracht hält, von Fehlern oder gar Scheitern zu sprechen, was ja absolut legitim ist, dann ist es doch genauso unangebracht, jetzt schon davon zu reden, dass alles richtig gemacht worden sei. Oder bin ich da jetzt völlig auf dem Holzweg?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 25.03.2020 11:06
    Highlight Highlight Sonst ist immer das Volk (zu dem auch Journis zählen) der Souverän. Bei der aktuellen ausserordentlichen Lage durch einen fremden Virus, ist aber selbstverständlich und präventiv der BR und der Förderalismus schuld...

    Ich verstehe die aktuelle Mutmassungs- und Effekthascherei-Berichterstattung einiger Medien überhaupt nicht und bin momentan sehr froh um Journis wie Markus Gilli und die Existenz von Staatssendern.
    Für Schuldzuweisungen ist allenfalls Zeit wenn Fakten auf dem Tisch liegen.


    (Wer den Föderalismus in Frage stellt, versteht meiner Meinung nach die Schweiz nicht)
    • Kyle C. 25.03.2020 11:19
      Highlight Highlight Welche Fakten brauchst du noch? Ich denke diese liegen deutlich in unseren Spitalbetten. Reicht das nicht?
    • äti 25.03.2020 13:02
      Highlight Highlight @kyle. Vermisse deine griffigen, besseren, erprobten Lösungsvorschläge!
  • einmalquer 25.03.2020 11:05
    Highlight Highlight Die SchweizerInnen möchten in der Regel dass möglichst viel dezentralisiert bleibt. Sie lieben den "Kantönligeist".

    Deshalb scheitern auch zentralisierte Weisungen bei Vorbereitungshandlungen auf Krisensituationen.

    In Zeiten wie diesen wollen sie aber eine starke Hand, die die Führung für die Schweiz übernimmt und die Kantone ausbremst.

    Dafür hat "die Schweiz" dann aber nur wenige Instrumente.

    Dieser Widerspruch ist nicht auflösbar.
  • Kari Metzger 25.03.2020 11:04
    Highlight Highlight Die wahren Schuldigen sitzen im Parlament. Seit Jahrzehnten wird alles der finanziellen Rendite unterworfen. Kranken- und Altenpflege wird bis auf den letzten Rappen zusammengespart und berechnet. In anderen Ländern darf Altenpflege noch etwas kosten, unsere Politik soll sich schämen. Alles, was nichts einbringt, wird abgeschafft, oder wie in der Natur, vergiftet! Simple Atemschutzmasken zum Beispiel werden im fernen China herstellt, man will doch nicht etwas selber fabrizieren, das nur 30 Rappen Gewinn einbringt.
    • Chrigi-B 25.03.2020 11:29
      Highlight Highlight "Kranken- und Altenpflege wird bis auf den letzten Rappen zusammengespart und berechnet. "

      Ja, weil jede Person bereits jetzt monatlich einen Einzahlungsschein von über 300.- erhält. Wollen sie 500.- / pro Monat bezahlen Herr Metzger?
    • Kyle C. 25.03.2020 12:36
      Highlight Highlight Die wahren Schuldigen sitzen in der Wirtschaft und treiben dieses kapitalistische System ins Absurde. Schlimmer, wir tragen Wirtschafts-Lobbyisten ins Parlament, damit diese unseren Wohlstand sichern und vor bösen Ausländern schützen, während ihre Konten immer voller und ihre Positionen immer mächtiger werden.

      Ja, du hast Recht, aber das Problem darf man nicht auf die Politik reduzieren. Wir sind alle ein Teil davon. Erst wenn wir keinen populistischen Parolen mehr hinterher eilen wie die Lemminge, wird sich was ändern. Wer weiss, ob diese Krise zum Umdenken beitragen wird.
    • Toerpe Zwerg 25.03.2020 13:00
      Highlight Highlight Selbst wenn alles den Bach runtergehen sollte, die Populisten schreien weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kyle C. 25.03.2020 11:04
    Highlight Highlight Viele Kritiker dieses Artikels scheinen zu vergessen, dass es im bösesten Fall noch dieses Jahr zu einem Nachbeben kommen könnte. Also in wenigen Monaten. Die Arbeit des BR und des BAG muss man wirklich loben. Das Aufzeigen gewisser Probleme und Fehler soll diese Leistung ja nicht schmälern, sondern uns besser auf eine weitere, mögliche Pandemie vorbereiten.
  • Andi Weibel 25.03.2020 11:03
    Highlight Highlight Es ist jetzt vielleicht nicht grad der Moment für diese Diskussion.

    Aber ein Problem ist, dass die Schweizer Sicherheitspolitik immer noch im Denken des Kalten Krieges gefangen ist. Da sollen 24 Milliarden für neue Kampfjets ausgegeben werden, die sich in dieser Höhe nur rechtfertigen lassen, wenn man davon ausgeht, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft einen Luftkrieg gegen Österreich führen werden.

    Gleichzeitig versäumt man, sich für die realen Gefahren des 21. Jahrhunderts vorzubereiten.
    • KOHL 25.03.2020 11:21
      Highlight Highlight True
    • stef1885 25.03.2020 11:55
      Highlight Highlight @Andi Weibel
      "[...] wenn man davon ausgeht, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft einen Luftkrieg gegen Österreich führen werden."

      Für solche Polemik ist tatsächlich "nicht grad der Moment". Befassen Sie sich doch mit der Sicherheitspolitik, dann gibt es hoffentlich auch eine sachliche Diskussion.

      Zum Thema "reale Gefahren des 21. Jh.". Kein Land hat eine Kristallkugel, mit welcher genaue Vorhersagen über bevorstehende Gefahren gemacht werden könne. Im Nachhinein zu kritisieren ist daher schon ziemlich einfach.

      Meines Erachtens reagiert der Bund/Kt. angemessen und gut auf die Krise.
    • Hans R. Hubeli 25.03.2020 13:23
      Highlight Highlight Der mit den 24 Milliarden ist hoffentlich ein Tippfehler!
  • Raffaele Merminod 25.03.2020 11:03
    Highlight Highlight So schlimm ist es wohl auch nicht, aber das Hauptproblem in so einer Situation ist der Föderalisum!
    • Toerpe Zwerg 25.03.2020 13:01
      Highlight Highlight Ganz im Gegenteil. In dieser Krise haben die Kantone schneller und konsequenter gehandelt als die Zentralregierung und damit viel zur Eindämmung beigetragen.
    • Raffaele Merminod 25.03.2020 17:06
      Highlight Highlight Jaein. Die Kantone haben vor allem unterschiedlich gehandelt. Da ist kein einheitliches Vorgehen zu erkennen und man weiss dann nicht wer nun recht hat. Es stiftet vor allem grosse Verwirrung in der Bevölkerung.
  • humbi 25.03.2020 11:02
    Highlight Highlight Hoi watson Team
    You had one job!
    In Zeiten der Krise, die bestimmt noch lange nicht ausgestanden ist, ist es die Aufgabe der vierten Gewalt, darüber zu informieren, was dir Bevölkerung wissen muss.
    Es ist total fehl am Platz, dass Ihr (auch der Chefredaktor) immer wieder gegen den Bundesrat schiesst und so Unverständnis gegenüber den getroffenen Massnahmen schürt. Auch wenn es nicht Eure primäre Absicht ist, so führ es trotzdem zu diesem Ergebnis.
    Wenn das ganze überstanden ist, könnt Ihr wieder zur „Blick-artigen“ Polemik übergehen, um Eure Leser zu belustigen.
    Liebe Grüsse, ein watson-fan
  • sternsucher 25.03.2020 11:02
    Highlight Highlight Was für ein negativer Artikel in Zeiten, wo wir eigentlich recht dankbar sein müssten, dass der Bund überlegt handelt und Vieles richtig macht! Hellsehen konnten sie ja auh nicht. Herr Marjanovic, Sie sind ein Miesepeter, sorry. Sollten Sie (was ich Ihnen nicht wünsche) arbeitslos werden, können sie an meine Worte denken wenn Sie Ueli Maurers Geld abholen gehen.
    Ich würde positive Artikel in solch einer negativen Zeit sehr begrüssen. Aber gewisse Journalisten können halt nicht aus ihrer Haut.
    OK, das wird wohl jetzt nicht veröffentlicht.......
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 25.03.2020 10:59
    Highlight Highlight Warten wir doch einfach ab und schreiben dann in 3 Monaten kluge und vor allem fundierte Analysen
    • Kyle C. 25.03.2020 12:28
      Highlight Highlight Nein, wir sollten diese Analysen eben jetzt schon durchführen. Das Warten hat schon genug Schaden angerichtet. Alles in allem wurde ein solider Job gemacht. Aber die Fehler jetzt aufzudecken kann nun wirklich nicht schaden.

      Ein Ausbruchsherd in der CH irgendwann im Herbst reicht aus um lombardische Verhältnisse zu schaffen. Ich will dann einfach nicht lesen, dass wir keine Zeit hatten zu analysieren.
  • genauleser 25.03.2020 10:56
    Highlight Highlight Abgesehen vom depperten Titel zeigt der Artikel Mängel auf, was die langfristige Vorbereitung angeht (Material, Reserven, Kommunikationskanäle).
    Informationen und Voraussagen lagen vor, teils war Absicht vorhanden, es haperte am Umsetzen.
    Und da ist nicht ein einzelnes Gremium wie der BR zu beschuldigen (oder von Scheitern zu reden).

    Vorbereitung kostet und ist in Zeiten verschärfter Kostendiskussion politisch unattraktiv. Es wird uns (diesmal) hoffentlich allen eine Lehre sein.
  • Faktenchecker 25.03.2020 10:56
    Highlight Highlight Dieser Artikel kommt 10-14 Tage zu früh.
    In ca zwei Wochen wenn wir wahrscheinlich katastrophale Zustände haben werden, dann werden wir zu Recht von einem Scheitern reden können.
    Im Moment aber können wir noch naiv hoffen dass sich die Krise irgendwie in Wohlgefallen auflösen wird.
    • Lowend 25.03.2020 11:28
      Highlight Highlight Defätismus in Reinkultur.
    • Kyle C. 25.03.2020 12:25
      Highlight Highlight Ich glaube und hoffe, dass du dich irrst. Rein logisch betrachtet, sollte dieses Worst Case Szenario bei uns nicht eintreten. Aber man weiss ja nie.
  • 7immi 25.03.2020 10:55
    Highlight Highlight Ich finde es äusserst arrogant, ohne eigenen Beitrag bereits während der Krise einen solchen Artikel zu verfassen. Der Bund hat stufenweise gehandelt und nicht alles hat auf Anhieb funktioniert. Dennoch haben viele Massnahmen funktioniert dank richtiger Vorbereitung. Was alles richtig war und was nicht, wird man ende Jahr sehen. Was aber ganz klar versagt hat sind unsere Medien. Statt dem Bund zu vertrauen und die Leute zu informieren wurde Angst geschürt und ständig alles infrage gestellt. Erst mit der Zeit kamen sinnvollere Artikel. Also lasst diese Pseudoobjektive "Analyse".
    • Kyle C. 25.03.2020 11:07
      Highlight Highlight Was, wenn wir nicht bis Ende Jahr Zeit haben? Was, wenn im Herbst ein weiteres Corona-Szenario eintritt? Was ist falsch daran, besser darauf vorbereitet zu sein? Aber ich denke BR/BAG wissen schon, wo man ansetzen muss.
  • Ohniznachtisbett 25.03.2020 10:53
    Highlight Highlight Und schon kommt der Ruf nach Zentralstaat. Dass unser Föderalismus sich mit so einer Ausnahmesituation schwieriger tut als zentralistische Diktaturen wie China ist doch klar. Jetzt von Scheitern zu sprechen, ist arg verfrüht. Unsere Behörden machen einen sehr guten Job. Was soll man denn jetzt, 1Mio. Beatmungsgeräte horten und dann kommt bei der nächsten Pandemie in 40 Jahren ein Käfer der die Nieren befällt und alle sagen, hätten wir doch bloss keine Beatmungsgeräte sondern Dialysen gekauft. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Solche Artikel bringen nichts ausser billige Polemik.
    • Fairness 25.03.2020 11:51
      Highlight Highlight Der jetzige geht nach der Lunge auch auf die Nieren, Leber usw.
    • Kyle C. 25.03.2020 12:23
      Highlight Highlight Solange wir auf milliardenschwerem militärischem Equipment sitzen das kein Mensch braucht, solange wir über Milliardenausgaben für unnötige Kampfjets diskutieren, solange kann ich auch die Knappheit im medizinischen Sektor kritisieren. Solange irgendwelche Manager, die keinen wirklichen Beitrag zur Gesellschaft leisten, Millionen verdienen, solange kann ich auch die schlechten Löhne in der Pflegebranche - mit oder ohne Corona - kritisieren. Am Ende ist es einfach eine Frage, welche Prioritäten wir setzen. Ich hoffe, diese Krise wird einiges ins Rollen bringen.
    • Toerpe Zwerg 25.03.2020 13:02
      Highlight Highlight Es gibt keine Knappheit im medizinischen Sektor. Es gibt höchstens fragwürdige Allokation der üppigen Mittel.
  • Akzent 25.03.2020 10:52
    Highlight Highlight Ich möchte die zu späten Massnahmen des Bundesrates im Kampf gegen das Virus nicht kritisieren. Sicher spielt der Faktor der nahen italienischen Grenze eine Rolle bei der massiven Infektion in der Schweiz. Die viel zu hohe Sterblichkeitsrate im Verhältnis zu Erkrankungen im Vergleich mit Deutschland, lässt aber Zweifel an den Massnahmen und am Gesundheitswesen der Schweiz zu.

    Entsprechende Zahlen kann man googeln.
  • M.Ensch 25.03.2020 10:52
    Highlight Highlight Es ist vollkommen richtig, dass darüber berichtet wird, dass vor der aktuellen Krise auf gravierende Mängel beim Auftreten einer allfälligen Pandemie bereits mehrfach hingewiesen und leider nichts in Gang gesetzt wurde. Denn sonst vergisst die Politik nach Corona allzu schnell, was verbessert werden muss. Mit dieser Erfahrung kann das Volk darauf zurückgreifen und verhindern, dass gewisse Politiker unter vielen Deckmäntelchen lobbyistische Eigeninteressen in den Vordergund schieben und alles erneut versandet.
  • Connor McJesus 25.03.2020 10:51
    Highlight Highlight Im Titel wird reisserisch ein "Scheitern" suggeriert. Da könnte man aber zumindest erwarten, dass dieses "Scheitern" danach im Artikel etwas konkretisiert bzw. definiert wird.
    Natürlich ist es jetzt einfach, den Föderalismus zu kritisieren. Ich kann mich allerdings nicht entsinnen, dass ich schon viel Kritik gegenüber dem Föderalismus gelesen habe, als keine Krise herrschte.
    Des Weiteren scheint mir, dass sich die Punkte 3 und 4 widersprechen: erst ist der "Kantönligeist" nicht gut (3), aber wenn der Bundesrat ein Verbot für alle Kantone erlässt, ist es dann auch nicht recht (4).
  • fandustic 25.03.2020 10:48
    Highlight Highlight In letzter Zeit wagt ihr euch sehr weit zum Fenster hinaus mit eurer Kritik/Besserwisserei. Ich bin zufrieden mit dem Bundesrat. Sie handeln mit Weitsicht, Ruhig und gerade die letzte Medienkonferenz vom vergangen Freitag war etwas vom besten was ich auf politischer Ebene bislang gesehen habe. Ich bin froh sitzen die "Schaumschläger" vornehmlich in Redaktionen und nicht im Bundesrat. Wie ein paar Vorschreiber bereits sagten: Ein Fazit wird am Ende gezogen, aber sicher nicht mittendrin. Gescheitert ist somit einzig und alleine dieser Artikel....und zwar grandios.
  • Tomtom64 25.03.2020 10:47
    Highlight Highlight Kritik darf und soll sein, aber von Scheitern zu sprechen ist dreist. So weit ich sehe, sind wir hier verhältnismässig gut versorgt.
    Es wäre schön, würden sich Journalisten derzeit etwas zurücknehmen und das Positive sehen.
  • G. Mächlicher 25.03.2020 10:47
    Highlight Highlight Alle erleben sowas zum ersten Mal. Entscheidungsträger und Bevölkerung. Natürlich sind die Schicksale eine Katastrophe. Die Art und Weise aber wie sich unsere Regierung - inkl. Exberten und Berater - ans Optimum herantasten, pragmatisch entscheiden, und m.M. nach einen Top Job machen verdient nun mal Lob. Ich bin überzeugt, dass im Nachhinein die Beurteilung stattfinden wird, und allfällig gemachte Fehler für die Zukunft korrigiert werden
  • Stinkmorchel 25.03.2020 10:46
    Highlight Highlight bei allem respekt herr marjanović, aber dieser artikel ist jetzt mehr als kontraproduktiv. die mehrheit der bevölkerung reisst sich im moment den allerwertesten auf (und da zähle ich jetzt ausnahmsweise den bundesrat mit dazu), und sie machen einen auf besserwisser und verbreiten eine negative stimmung. sorry, aber dass finde ich geht jetzt gar nicht!
  • Ilovepies 25.03.2020 10:46
    Highlight Highlight Ich wäre vorsichtig mit Kritik üben wenn man überhaupt nicht hinter die Vorhänge sieht und man selbst kein Expertenwissen hat. Ich finde die beteiligten Personen machen das überwiegend gut bis sehr gut.
  • Noblesse 25.03.2020 10:46
    Highlight Highlight Was mich irritiert, ist die Frage von Schnelltests. Jetzt haben wir in der CH Pharmagiganten und politisch Notrecht. Und man hört nichts über solche Zusammenhänge. Schnelltest helfen, mehr Leute in Quarantäne zu bringen. Auch die Spitäler könnten ihr Personal rascher testen. Warum recherchiert dazu niemand. Bzw. handelt der Bund nicht. Diese Firmen wurden gross durch unser System hier! Das versteh ich einfach nicht.
    • c_meier 25.03.2020 11:03
      Highlight Highlight die Pharma Firmen produzieren nicht alles in der Schweiz sondern weltweit an etlichen Standorten, somit kann auch nicht per Notrecht vom Bundesrat über alles verfügt werden
    • Noblesse 25.03.2020 11:15
      Highlight Highlight Ja sorry, aber das Grundknowhow ist wohl schon auch in Basel. Da muss ich wirklich lachen! Bzw. bald weinen!
  • Tepesch 25.03.2020 10:45
    Highlight Highlight Der BR leistes super arbeit. Von scheitern kann aktuell nicht die Rede sein oder wir hätten schon lange Zustände wie in Italien.
    Im Nachhinein kann man immer alles besser machen, aber mal ehrlich, die viele hätten ähnlich oder gar erst viel später als der BR gehandelt.
  • Fairness 25.03.2020 10:42
    Highlight Highlight Grenzen dicht und zwei, drei Wochen allgemeine „Betriebsferien“ und Ausgehsperre gleich zu Beginn (muss möglich sein, das jedem Idioten beizubringen, wenn oberdringlich und es nicht anders geht) und das Virus wäre so gut wie verhungert! Dies noch bei kühlem, schlechteren Wetter wäre nochmals einfacher gewesen. Es hätte die Volkswirtschaft zig und zig Milliarden weniger gekostet. Wenn dann noch genügend Schutzmasken gemäss Epidemiegesetz vorhanden gewesen wären hätten wir glimpflich davon kommen können. dazu muss man handeln, nicht tagelang das Gleiche diskutieren und echte Führung übernehmen.
    • Tagedieb 25.03.2020 10:56
      Highlight Highlight Bist du Journalist?
    • Lukas Aurelius 25.03.2020 11:17
      Highlight Highlight Nee er ist Profi-20Minuten-Kommentarschreiber
    • Hans R. Hubeli 25.03.2020 13:30
      Highlight Highlight Hätte, hätte, Fahrradkette. Schönen Gruss an den Herrn Konjunktiv !
  • Mitteklklassebürger 25.03.2020 10:42
    Highlight Highlight So ein Quatsch! Die Schweiz und vor allem der Bundesrat kommt gut mit der Krise zurecht. Schaut mal, was in anderen Ländern passiert. Die ständigen Motzer begreifen nicht, dass man für eine solche Krise nicht einfach einen fertigen Plan aus der Schublade ziehen kann. Aber Motzen ist natürlich viel einfacher als etwas Sinnvolles zu tun.
    • Kyle C. 25.03.2020 11:14
      Highlight Highlight Aber was soll der Vergleich mit anderen Ländern? Dass der Ausbruchsherd in Italien lag verschont auch eine Schweiz nicht davor, das nächste Italien zu sein.

      Und doch, ich finde nach den vergangenen Epidemien in den letzten 10-20 Jahren, darf man schon einen halbwegs garen Plan erwarten. Nichtsdestotrotz will auch ich den BR für die Arbeit loben. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass man eher gehandelt hätte. Der Virus war vor unserer Nase, eine ganze Region unter Quarantäne, kollabierende Spitäler etc. Ich denke die Warnzeichen waren schon vor dem 13.03. vorhanden.
  • Eugen1999 25.03.2020 10:41
    Highlight Highlight Hmm, die Kritik geht soweit in Ordnung. Leider wird man nur durch Schaden (vielleicht) klug. Was mir momentan mehr fehlt sind genauere Statistiken. Die Dunkleziffer der Ansteckungen ist unbekannt bzw. nur geschätzt. Der Vergleich zu "normalen " Grippetoten fehlt, wird vermutllich zu wenig genau erfasst, da auch da meistens weitere Erkrankungen mitspielen. Ich bin kein Trump Fan, aber was ist wenn Corona sich wirklich nur als eine spezielle Grippeform erweist, die vor allem alte und kranke Personen tötet? Für mich sind die Massnahmen des Bundes OK, aber eine Aufarbeitung wird nötig sein.
  • db13 25.03.2020 10:40
    Highlight Highlight Besser wissen tun viele... Besser machen ist dann etwas ganz anderes.

    Und vermutlich sind die, die jetzt über die fehlenden Spitalbetten klagen, zu einem nicht unerheblichenTeil die selben, die unlängst noch die zu hohen Krankenkassenprämien bemängelten...
  • Mischi75 25.03.2020 10:39
    Highlight Highlight Ich finde die Massnahmen und die Info vom BR völlig ok. Ich fühl mich momentan gut aufgehoben mit den Massnahmen. Mich verunsichern in dieser Zeit eher die Medien.
  • Matti_St 25.03.2020 10:39
    Highlight Highlight Das ist jetzt der 2. Artikel, den Watson seit Beginn der Krise unötigerweise online stellt.

    Der erste war eine Bevölkerungsgruppe an den Pranger zu stellen und dieser hier die Regierung und unser Staatssystem.

    Es ist so, wir haben zum Glück kein totalitäres System. Da wollen sich einige einbringen, die nichts zu melden haben, während andere zwei Wochen schlafen und dann ungenügende Arbeit abliefern.

    Für unsere erste Pandemie seit hundert Jahren bin ich mit der Leistung allgemein zufrieden. Aus der kann man lernen und bei der nächsten sind wir hoffentlich besser aufgestellt.
  • GreendayBoy88 25.03.2020 10:39
    Highlight Highlight Kritisieren ist einfach, ich gehe jedoch davon aus, dass es der Autor natürlich viel besser gemacht hätte..
  • mnih 25.03.2020 10:37
    Highlight Highlight Bis jetzt fand ich eure Berichterstattung eigentlich ganz gut. Aber dieser Artikel finde ich sehr fragwürdig. Jetzt ist doch überhaupt nicht der Zeitpunkt von Scheitern zu sprechen. Am Ende muss man die Massnahmen genau analysieren und daraus Konsequenzen ziehen. Das hier gehört schon fast ein bisschen zum Thema Panikmache. Lasst die Leute ihre Arbeit machen. Ihr müsst es ja nicht tun, zum Glück!
  • Else 25.03.2020 10:37
    Highlight Highlight auch ich finde den Artikel zum jetzigen Zeitpunkt deplatziert. Eine derartige Krise war in diesem Ausmass langfristig nicht vorherzusehen.
    Und betreffend des Geplänkels um Spitalbetten und Beatmungsgeräte: Es sollte mittlerweile bei jedem angekommen sein, dass all diese Infrastruktur nichts nützt, wenn dafür das spezialisierte Personal fehlt. So können Sie lange Strichlilisten und Erhebungen über die Anzahl der Geräte machen, das Personal ist der Engpass!
  • Heini Hemmi 25.03.2020 10:37
    Highlight Highlight Als ob es nicht genug anders zu schreiben gäbe, wird jetzt ganz zu Beginn der Krise ein angebliches Scheitern analysiert. Herr Marjanovic, das können Sie besser!
  • Markus97 25.03.2020 10:32
    Highlight Highlight Entscheidet selber wer besser dasteht, und wieviel Fallzahlen überhaupt aussagen.
    Benutzer Bild
    • Markus97 25.03.2020 11:09
      Highlight Highlight .
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    • Petar Marjanović 25.03.2020 12:24
      Highlight Highlight Stand 1200 Uhr. Mit neuen Zahlen von BE, ZG, ZH, SH, BS, TI.
      Benutzer Bild
    • Markus97 25.03.2020 13:11
      Highlight Highlight Ich denke wir sollten bis am Abend abwarten. Allerdings möchte ich darauf hinweisen das die Kurve der GESAMTtodesfälle natürlich nur nach oben zeigen kann. Somit wirkt diese immer sehr beängstigend in Medienberichten. Deshalb sollte man in meinen Augen eher den Trend der täglichen Todesfälle zeigen, wie ich es tue. Das ist auch für weniger Mathe-Versierte wesentlich einfacher zu interpretieren. Nicht jeder kann sich einen Reim aus verschiedenen Steigungswinkeln machen. Selbst bei einem abnehmenden Trend zeigt die Gesamtkurve noch nach oben, was Leute oft nur verwirrt und verängstigt.
  • Sanchez 25.03.2020 10:32
    Highlight Highlight 1. Handelt es sich hierbei um eine Pandemie und nicht um eine Epidemie.
    2. Ist diese, bzw. deren Bekämpfung durch den Bundesrat nach wie vor am laufen. Und von wegen Informationsfluss; Es wird jeden Tag informiert. Diejenigen Leute, die Bescheid wissen müssen, werden dies wohl auch. Also, Ball flach halten!
  • luca.affolter 25.03.2020 10:32
    Highlight Highlight Liebes Watson Team

    Sorry aber dies ist wirklich der schlechteste Artikel den ich hier je gelesen habe. Ich liebe Watson für fundierte gut recherchierte Artikel verschiedener Meinungen und Einstellungen.

    Hier wird einfach mal gebasht ohne einer wirklichen Analyse. Zudem sind wir immer noch mitten in der Krise und jetzt zu schreiben die Politik hätte versagt ist gelinde gesagt Überheblich.
  • Ruedi2 25.03.2020 10:32
    Highlight Highlight Daumen runter! (vermisse diese Funktion)

    Die Spitäler sind anders als im nahen Ausland noch nicht maßlos überlastet und knapp zwei Wochen nach Beginn der Maßnahmen verwandelt sich die bedrohliche Exponentialfunktion gerade in eine vorbildliche Glockenkurve...
    Zu dem Zeitpunkt von einem Scheitern zu sprechen ist voreilig und unterste Schublade. Kritik ist sicher berechtigt. Noch nie wurde in einer Ausnahmesituation perfekt gehandelt und daraus sollen Lehren gezogen werden. Aber bitte erst wenn wir den Einfluss der getroffenen Maßnahmen auch realistisch beurteilen können!
  • Scaros_2 25.03.2020 10:30
    Highlight Highlight Ach komm. Der Titel ist extrem reisserisch und wir suchen die Mücke in der Suppe.

    Ich bin mit dem Bundesrat zufrieden. Ja es ist auch nicht alles Perfekt und ich glaube der perfektionismus den wir suchen gibt es auch nicht weil dies Kosten sind die man so nicht so einfach rechtfertigen kann.

    Wir stehen bei vielen Dinge immer noch viel besser da als so manch anderes Land.

    Die Arbeit des BR oder generell der Politik passt. Sie ist parteiübergreifend. Kaum jemand profiliert sich damit. Anderse ist im Hintergrund weil derzeit DAS wichtiger ist.
  • falkst 25.03.2020 10:29
    Highlight Highlight Ich finde die Schweiz steht im internationalen Vergleich momentan gut da. (Medizinisch und finanziell) Erst mal abwarten Petar und dann urteilen.
    Aber dann wird watson über die finanzielle Krise urteilen, weil der Virus Geschichte ist, die Pandemie interessiert dann die Minderheit der Bevölkerung.


    Übrigens fehlt in dem Bericht, dass die Schweiz das erste Land war, welches Versammlungen über 1000 Personen, was uns in diesen Tagen zu gute kommen wird.
  • MarkusPaul 25.03.2020 10:29
    Highlight Highlight Was heisst denn hier hergottnochmal gescheitert??? Was erwartet man nach einer Woche erst? ,das alles so wird wie es war? Jeder gibt seinen Senf dazu ab und anstatt die Mitbürger zu unterstützen werden sie mit solchen Artikel nur noch weiter verunsichert!

    Wenn Mann schon zu Hause Homeoffice als Watson Kolumnist macht, scheint es Mangelware an Themen zu geben.

    Schreib doch mal was anderes,was nicht mit Corona,Virus,Politik zu tun hat!!!

    Ich weiss - eine unglaubliche Aufgabe hier
  • *Nobody* 25.03.2020 10:29
    Highlight Highlight Anhand welcher objektiver Zahlen ist dieses Scheitern denn festgestellt worden? Die Spitäler sind im Moment noch nicht voll ausgelastet und schon gar nicht überlastet, die Testkapazität befindet sich international auf allerhöchstem Niveau, die Anzahl der Toten ist bisher eher gering und die sinkende Anzahl Neuansteckungen der letzten Tage lässt auch bereits Hoffnung aufkeimen... Nach der Devise dieses Artikels wäre alles gescheitert, das nicht perfekt abläuft. Und einen perfekten Ablauf während einer Krise dieses Ausmasses zu fordern...nun ja...erscheint zumindest nicht allzu realistisch ;-)
  • Borki 25.03.2020 10:29
    Highlight Highlight 6. Mangelnde Eigenverantwortung und zu viel Mimimi bei einem grossen Teil der Bevölkerung.

    Man sollte nicht immer nur mit dem Finger auf die Politik zeigen.
  • nukular 25.03.2020 10:28
    Highlight Highlight also ich bin mit dem BR zur Zeit mehr als zufrieden.. hört doch mal auf immer auf denen rumhacken zu wollen... jezt warten wir das ganze doch zuerst mal ab...mich graust es nur schon von den kommentaren welche beim österreichischen standard geschrieben werden.. da wird die schweiz als "parasit" in europa dargestellt, obwohl man ja nicht mit dem finger auf andere zeigen sollte... wir sitzen gopfedami alle im gleichen boot...
  • Posersalami 25.03.2020 10:28
    Highlight Highlight Ich würde jetzt einfach mal die Backen stillhalten und 2 Monate warten.

    Dann erst kann man beurteilen, wie gut oder schlecht die Regierung gehandelt hat. Was soll das also? Langeweile im Homeoffice?
  • neutrino 25.03.2020 10:28
    Highlight Highlight Was soll der Artikel??! Stand heute wurde vom BR fast alles richtig gemacht auf diesem äusserst schmalen Grat zwischen Wirtschaft komplett und dauerhaft abtöten und Gesundheit schützen. Bei Zuständen wie in Bergamo oder Wuhan sind wir definitiv nicht. Klar, kann noch so werden - aber erst dann könnte man dann von Scheitern sprechen.
  • Chili5000 25.03.2020 10:27
    Highlight Highlight Hach... es lässt sich so schön besserwissen, vorallem wenn man die Entscheidugen nicht selbst fällen muss. Ich finde das niemand auf dieser Welt wirklich vorbeitet war. Es gilt jetzt daraus zu lernen für die Zukunft. Es wird nicht das letzte mal sein das ein neuartiges Coronavirus oder sonst ein Virus auf den Menschen übertragen wird...
  • marcoflury 25.03.2020 10:27
    Highlight Highlight kritisieren ist einfach. aber seien wir doch mal ehrlich, wer hat denn die eigentlich empfohlenen 'notvorrat' dinge tatsächlich zuhause (gehabt) - wer hat denn die masken, desinfektionsmittel, büchsen und klopapier vorrätig zuhause? wir haben als gesamte gesellschaft das thema nicht ernst genug genommen. nun mit dem finger auf die regierung zu zeigen finde ich nicht anständig.

    ich denke kritik kann man nach der krise viel sachgemässer üben. die medien sollten da auch etwas gemässigter bleiben.
  • wel_hued_morn_scho_wieder_gester_isch 25.03.2020 10:26
    Highlight Highlight C'mon Watson! Abwarten und auf den BR vertrauen und nicht jetzt schon von scheitern reden! Macht den Leuten Hoffnung und versetzt sie doch nicht unnötig in Panik! Gibt genug Leute die sich zu schnell von Angst anstecken lassen!
  • Walter Sahli 25.03.2020 10:26
    Highlight Highlight Die Welle der Kranken mit den schweren Verläufen ist in den Spitälern ausserhalb des Tessins zwar noch nicht angekommen, aber schon kommt der erste Captain Hindsight und schreibt einen Artikel darüber, was man alles hätte besser machen sollen. Die Aufarbeitung der Krise und die getroffenen Entscheide werden wenn's vorbei ist mit Sicherheit ausgiebig analysiert und es wird genügend Gelegenheiten für Marjanovics & Co. geben, zu sagen, "Ich hab's ja schon immer gesagt!".
    Ihr könnt also noch zuwarten, auch wenn es Euch schwerfällt... Einen Preis für den ersten Besserwisser gibt's eh nicht.
  • Varanasi 25.03.2020 10:25
    Highlight Highlight Ui, so ein negativer Artikel.
    Ich finde das im Moment überhaupt nicht förderlich, solche Texte zu schreiben. Man weiss doch gar nicht, wo wir in 4 Monaten stehen...
    Nur wenige Länder hatten in den letzten Jahren Erfahrung mit so einer Pandemie.
    Das mag ich gar nicht, dass man hier jetzt schon von scheitern spricht, wo wir gerade mal 2 Wochen diese Notlage erleben.
    Ich finde der Bundesrat tut sein Bestes und aus dem was nicht so gut lief folgten Erfahrungswerte. So hat man dann recht schnell und gut reagiert.

    • Kyle C. 25.03.2020 10:55
      Highlight Highlight Aber wir wissen, wo wir bei einer nächsten Pandemie stehen würden, insbesondere wenn diese die CH schlimmer treffen würde als es Corona ohnehin schon getan hat. Diese Erfahrungswerte die du nennst, sollen solche Artikel ja sammeln und die Defizite damit aufgeholt werden. Wichtig ist dabei, dass man sachlich bleibt und das Geschehene kritisch analysiert und aufarbeitet.
    • Varanasi 25.03.2020 11:12
      Highlight Highlight @Kylie
      Das ist ja auch ok. Bei der nächsten Pandemie werden die meisten Staaten besser vorbereitet sein, weil man aus der jetzigen gelernt hat.
      Aber nach 2 Wochen schon dermassen den Bundesrat zu bashen, sorry, das finde ich sehr anmassend und unförderlich.
  • Lukas Aurelius 25.03.2020 10:25
    Highlight Highlight Ich arbeite beim Kanton und kann versichern: Es wird einiges unternommen. Zurzeit werden Laien und auch Fachpersonen vom Schweizerischen Roten Kreuz geschult für den Basic-Umgang mit Corona-Patienten. Eine Taskforce wurde eingerichtet für die digitale Erstbetreuung von Verdachtsfällen. Der Zivilschutz ist aktiv und wird zurzeit instruiert, wie sie Verdachtsfälle zu Hause testen können. Glaubt mir, es lauft Einiges. Die Politiker der Schweiz haben nicht den Drang, sich durch diese Krise zu profilieren und wollen wirklich dem Volk dienen. Dieser Artikel untergräbt das. Kritisiert in 1-2 Jahren.
    • Eisenhorn 25.03.2020 11:08
      Highlight Highlight Auch in Krankenhäusern wurde schon vor Wochen Platz gemacht, nicht dringende Operationen gecancled, Spezial-Ärzte für Notfalldienste verfügbar gemacht etc. . So zu tun als würde nichts passieren ist einfach falsch. Und hört auf mit den dummen Beatmungsgeräten, die sind absolut nutzlos ohne das Personal dafür, man kann einen Patienten auf der Intensiv nicht einfach da dran stecken und dann weglaufen. Einen Patienten künstlich am Leben zu erhalten ist eine Kunst (SKILL), wie soll man da Personal "auf Lager halten"?
    • Kyle C. 25.03.2020 11:24
      Highlight Highlight Eisenhorn, dass NICHTS passiert sagt aber auch niemand. Du nennst das Problem ja selbst: Vor Wochen wurde Platz gemacht. D.h. man hat da schon erkannt, was auf uns zukommen könnte. Experten rund um den Globus haben davor gewarnt, während der Virus schon vor der Südgrenze stand. Und hier hat man dann nochmals eine Woche darüber diskutiert, was man mit den Grenzgängern machen soll, ob man Fussballspiele verbieten soll oder nicht. Der Fehler lag m.E. in der eher halbpatzigen ersten Massnahme. Und das hat nichts damit zu tun, es im Nachhinein besser wissen zu wollen. Man wusste es schon damals!
  • Tagedieb 25.03.2020 10:24
    Highlight Highlight ...ihr lieben Journalisten solltet wohl auch etwas über die Bücher: erst dauerd Zahlen von Länder in Statistiken vergelichen die auf komplett anderen Grundlagen beruhen und jetzt mitten drin von scheitern sprechen...manchmal wär weniger mehr.
    Fakten schätz ich im moment sehr (Merci!) , Cartoon & Humor zum Thema sind auch schwer ok - aber eure Analysen pendeln zwischen fragwürdig und daneben.
  • landre 25.03.2020 10:24
    Highlight Highlight Obwohl der Artikel bzw der Autor kritisch punktuell durchaus ins Schwarze trifft, entspricht es trotzdem nicht der Realität dass unsere Schweiz bzw die beauftragte Politik betreff "Epidemie-Politik" gescheitert ist.

    SARS-CoV-2/ Virus bzw Covid-19/ Krankheit ist ein dynamischer Lernprozess für alle und alles und kann daher sachlich, trotz all möglichen Fehler und Fehlverhalten, nicht als gescheitert abgestempelt werden...
  • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 25.03.2020 10:24
    Highlight Highlight Petar Marjanović for Bundesrat!

    Im Ernst: Die Schweiz ist ja gar nicht gescheitert. Aber wer es besser weiss, soll ruhig mehr Verantwortung übernehmen.
  • Sackhegelbutzer 25.03.2020 10:23
    Highlight Highlight Wunderbar! Wieder ein Kommentator der anscheinend die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Was hilft jetzt diese Kritik den Infizierten? Genau, rein gar nichts.

    Kleine Frage: Was war Ihr Beitrag *vor* dem Ausbruch der Pandemie, um diese Missstände zu beheben? Erklären Sie doch das bitte mal!
  • uhl 25.03.2020 10:22
    Highlight Highlight Bitte? Scheitern?
    Man kann es immer besser machen und im Nachhinein weiss man eh alles besser. Aber ich glaube jeder verhinderte Todesfall ist ein grosser Gewinn. Es hätte uns wahrlich auch schlimmer treffen können...
  • MartinZH 25.03.2020 10:22
    Highlight Highlight Man kann klar erkennen, dass die föderalen Strukturen äusserst hinderlich sind, um eine Epidemie effizient zu bekämpfen: Die Kantone haben sich beim Betten-Abbau in den Spitälern gegenseitig überboten. Sparpolitik statt Gesundheitspolitik. Und der Bund setzt sich bei den Kantonen zu wenig durch: Im Epidemiengesetz ist klar vorgesehen, dass es genügend Schutzmasken für die Bevölkerung gibt. Die Kantone haben nichts gemacht. Die ganze Welt läuft mit Schutzmasken herum, nur nicht in der Schweiz. Statt dessen werden wir angelogen und es wird behauptet, die Masken bieten keinen genügenden Schutz..!
    • The Destiny // Team Telegram 25.03.2020 10:35
      Highlight Highlight Die Südkoreaner empfehlen es uns bereits...


      Wie viele Staaten müssen es uns noch "empfehlen" bis es umgesetzt wird?
    • Magnum 25.03.2020 11:04
      Highlight Highlight In der Schweiz bekommt die Bevölkerung eben noch Iod-Tabletten statt Gesichtsmasken. Helfen die auch gegen Sars-nCov-2?
    • c_meier 25.03.2020 11:19
      Highlight Highlight klar, Masken wären hilfreich wenn es sie wie vor der Krise ohne Probleme gibt. Aber aktuell braucht es die Masken in den Spitälern und Zahnarztpraxen.
      Bei der Empfehlung des Bundes: "Tragen Sie Masken" würde jede Privatperson versuchen irgendwoher Masken aufzutreiben und die Preise gehen nochmals höher als sie jetzt schon sind...
    Weitere Antworten anzeigen
  • DieFeuerlilie 25.03.2020 10:22
    Highlight Highlight Ja, Petar, kritisieren ist im Nachhinein immer einfach.
    Mich hätten _deine_ Vorschläge zum Vorgehen interessiert, wenn man dich am 16. März danach gefragt hätte.
  • JaAber 25.03.2020 10:21
    Highlight Highlight Mir schwant Böses für das Ende der Pandemie, wenn bereits nach 9 Tagen seit der Notlage Fehler aufgezählt werden, welche teilweise zumindest diskutabel sind („Kantönligeist“ vs. Föderalismus; fehlende Infrastruktur vs. hohe KK-Prämien; etc.).
    Lasst uns lieber diese Krise erst einmal überstehen und weiterhin pragmatische Lösungen finden, statt jetzt bereits alles besser zu wissen!
  • Petitsuisse 25.03.2020 10:21
    Highlight Highlight Mag ja sein, dass es nicht rund läuft, aber eben diese Probleme sind Folge des Föderalismus. Um dies zu verhindern müsste man die Schweiz komplett umkrempeln bis hin zu einer neuen Verfassung, und will das wirklich jemand? Zudem wechseln die Verantwortlichen alle paar Jahre und keiner hat ernstzunehmende Erfahrung mit einer solchen Situation. Und jetzt auf dem BR rumzutrampeln halte ich für verfehlt und zu verfrüht.
  • PC Principal 25.03.2020 10:19
    Highlight Highlight Schade dass Petar Marjanović kein Bundesrat ist, dann gäbe es heute keine Epidemie, denn er hat alles im Voraus gewusst.
  • Toerpe Zwerg 25.03.2020 10:18
    Highlight Highlight Mir scheint, dass trotz vieler Unzulänglichkeiten in der generellen Bereitschaft bislang sehr gut gehandelt wurde. Man kann schon auf Missstände und Unterlassungen hinweisen, aber die Lage ist derzeit im Griff und alle Zeichen deuten darauf hin, dass Bundesrat und Kantone so ziemlich das Optimum in der Abwägung von Massnahmen erwischt haben.

    Die generelle Kritik am Föderalismus ist sowieso deplaziert.
    • MarkusPaul 25.03.2020 10:29
      Highlight Highlight Bingo
    • Ruedi2 25.03.2020 10:35
      Highlight Highlight Ganz deiner Meinung, von einem Scheitern zu sprechen ist derzeit sicher deplatziert. Ich bin eher positiv überrascht wie unseren sieben Zwergen der Spagat zwischen Führungsstärke und Augenmaß gelingt.
    • Weiss 25.03.2020 10:36
      Highlight Highlight Absolut einig. Klar kann man überall optimieren. Aber hätte man Spitalbetten „auf Vorrat“ bereitgestellt, wäre Kritik am überteuerten Gesundheitssystem laut geworden.
      Der BR hat sein Führungsrolle wahrgenommen, und das als Team.
      Kompliment.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Coffeetime 25.03.2020 10:18
    Highlight Highlight Hört doch einfach auf, auf dem BR rumzuhacken. Die Krise ist noch nicht vorbei und es ist viel zu früh, um eine Bilanz zu ziehen. Auch macht der BR es gut. Klar möchten die Virologen alles schliessen, aber was nützt es, wenn nach der Epidemie zwar die Leute gesund sind, aber es keine Arbeit mehr gibt, weil alle Pleite sind? Es muss ein gesunder Mittelweg gefunden werden, an die sich alle halten sollen. Klickjournalismus ist da fehl am Platz.
    • MarkusPaul 25.03.2020 10:30
      Highlight Highlight Genau
  • Markus97 25.03.2020 10:17
    Highlight Highlight Was soll der Artikel? Bisher ist noch überhaupt nichts gescheitert. Von den Todeszahlen her stehen wir sogar recht gut da. Wartet doch bitte mal ab mit eurem Urteil.
    • 3599bb39-26f6-4967-9cc6-f5f72d5a2c56 25.03.2020 10:25
      Highlight Highlight Es gibt eben immer Leute, die alles (vermeintlich) besser wissen.
    • KeWin 25.03.2020 10:35
      Highlight Highlight Vergleicht man die Todeszahlen im Verhältniss zu den Infizierten steht die Schweiz höchstens im Mittelfeld. Wir haben zum Beispiel eine fast 4 mal höhere Todesrate als unser Nachbar Deutschland.
    • The_Doctor 25.03.2020 10:51
      Highlight Highlight So ein Unsinn. Pro Kopf haben nur ganz wenige Länder mehr Tote als wir. Und bei den Infizierten pro Kopf haben wir inzwischen Italien „überholt“.
      https://is.gd/1w41Up
      Mir ist bewusst, dass nicht alle Länder gleich häufig testen und dass die Schweiz nun häufiger testet als vorher (mir selbst wurde trotz Symptomen und Risikogruppe vor 2 Wo ein Test verwehrt, da meine Verfassung „zu gut“ war). Alle Indizien weisen jedoch auf die Probleme der CH hin. Und das ist für unser überteuertes Gesundheitssystem & unsere Regierung ein Armutszeugnis, das man kritisieren MUSS, damit es besser wird.
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  • schlorziflade 25.03.2020 10:17
    Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit watsons Berichterstattung zu Covid19. Artikel wie dieser sind m.E. aber unnötig und kommen einige Monate zu früh - insbesondere wenn man in der Vergangenheit schreibt, wie im Titel...
  • Triumvir 25.03.2020 10:15
    Highlight Highlight Leider haben wir aus der effizienten Bekämpfung des Virus in Asien nichts gelernt. Die Behörden hätten von Anfang an Handydaten rigoros analysieren und auswerten müssen. Auch wenn dies ein extrem unangenehmer und starker Eingriff in die persönliche Freiheit bedeutet hätte. So hätte man die Ausbreitung des Virus jedenfalls viel schneller und effizienter bekämpfen können. In diesem Bereich ist uns Asien um Längen voraus...
    • Eisenhorn 25.03.2020 11:15
      Highlight Highlight Ich will nicht in Asien leben. Sorry aber Länder wie Süd Korea haben eine völlig andere Gesellschaftsstruktur und funktionieren anders. Zu welchem Preis wollen Sie Corona bekämpfen? Sollen wir wegen einer Pandemie zu einer Diktatur wie China werden nur damit wir Pandemien besser bekämpfen?
  • J.B 25.03.2020 10:14
    Highlight Highlight ... machen Sie es doch einfach besser Herr Marjanović!!!

    Ein völlig deplatzierter Kommentar!!!
  • Turicum04 25.03.2020 10:13
    Highlight Highlight Im Krisenfall wird die Schweiz immer verlieren! Unser Regierungssystem kann keine klare Richtung geben: Jeder hat eine andere Meinung, es wird beraten, verworfen und neu beraten. Die Zeit läuft ab ohne ein Ziel beschlossen zu haben. Und alles beginnt von neuem!
  • Der Buchstabe I 25.03.2020 10:12
    Highlight Highlight Ich kanns auch in einem Punkt zusammenfassen:

    Aus Angst vor Backlash wird zu wenig drastisch durchgegriffen.
  • Wiedergabe 25.03.2020 10:11
    Highlight Highlight Die Ungeduld oder Artikelnot in Ehren, aber will man ein allfälliges Scheitern nicht abwarten, bevor man von Scheitern spricht?
    • Toerpe Zwerg 25.03.2020 10:20
      Highlight Highlight Es schaut aktuell absolut nicht nach Scheitern aus.
    • Beobachter 25.03.2020 10:23
      Highlight Highlight Es ist immer einfach, als Aussen Stehender vom Rand Richtung Spielfeld zu schreien. Wie wäre wohl die Analyse des selben Schreiberlings vor 4 Wochen ausgefallen...? Im Moment ist wichtig, dass wir alle die Entscheide der Regierung mittragen und umsetzen. Manöverkritik wird es zweifellos geben, aber jetzt ist nicht der Zeitpunkt dafür.
    • MarkusPaul 25.03.2020 10:30
      Highlight Highlight Genau, schreibst mir aus der Seele
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Offen gesagt

«Liebe Frau Sommaruga, rechnen Sie nicht mit Nachsicht ...»

Am Freitag hat der Bundesrat halbkonsequente «Social Distancing»-Massnahmen verfügt. Um die sich ein Grossteil der Bevölkerung foutiert hat. Ein Fest für das Coronavirus.

Liebe Frau Sommaruga

Gemäss Ihrer am Freitag in vornehmeren Worten ausgegebenen Losung «#staythefuckhome» habe ich mich am Wochenende nicht in die Öffentlichkeit begeben. Ich habe allerdings einen kleinen Ausflug unternommen mit dem Auto. Ich hoffe, Sie sehen mir das nach.

Ich wollte einfach mit eigenen Augen sehen, wie gespenstisch sich die bevölkerungsreiche Region Zürich präsentiert, wenn der Bundesrat die Leute dazu aufruft, zu Hause zu bleiben.

Es war überhaupt nicht gespenstisch. Ganz und …

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