Schweiz
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Kauf neuer Kampfjets könnte bis zu 14 Milliarden Franken kosten – ohne Volksentscheid



Nach dem Gripen-Debakel sollen neue Kampfjets über das Armeebudget beschafft werden. Damit wäre ein Referendum ausgeschlossen. Dies empfiehlt die Expertengruppe des Bundes. Je nach Variante würde der Kauf zwischen vier und 14 Milliarden Franken kosten.

Eigentlich hätten schon ab nächstem Jahr Kampfjets des schwedischen Herstellers Saab am Schweizer Himmel kreisen sollen. Insgesamt sollten 22 Flugzeuge für 3.1 Milliarden Franken beschafft werden. Am 18. Mai 2014 lehnten aber 53,4 Prozent der Stimmenden den Kauf an der Urne ab.

Im vergangenen Jahr nahm der Bundesrat einen neuen Anlauf zum Kauf von Kampfjets und zog Lehren aus dem Gripen-Debakel. Er setzte eine Expertengruppe mit Vertretern von Armee, armasuisse und dem Verteidigungsdepartement (VBS) ein, um grundlegende Fragen einer Beschaffung zu klären. Mit der Schaffung einer Begleitgruppe wollte er die Bundesratsparteien besser einbeziehen.

BODLUV wieder auf Tapet

Die Expertengruppe Neue Kampfflugzeuge und die Begleitgruppe haben nun am Dienstag ihre Empfehlungen den Medien präsentiert, die in den Grundzügen bereits in der Sonntagspresse durchgesickert waren. Grundsätzlich erachten sie den Kauf neuer Kampfjets als dringend, weil die Schweiz sonst alle Fähigkeiten verlieren würde, um ihren Luftraum eigenständig zu schützen.

Parallel zur Beschaffung neuer Flugzeuge müsste deshalb auch ein System für die bodengestützte Luftverteidigung evaluiert werden, heisst es im Bericht. Nach der Sistierung des BODLUV-Projekts empfiehlt die Expertengruppe aber zuerst eine Marktanalyse durchzuführen. Als Herausforderung sieht sie, dass nun beide Grossprojekte nicht wie ursprünglich gestaffelt sondern im selben Zeitraum im politischen Prozess sind.

Knacknuss Volksabstimmung

Konkret schlägt die Expertengruppe vier Varianten vor: Zur Diskussion steht die Beschaffung von 20 bis 70 Flugzeugen. Kostenpunkt: zwischen vier und 14 Milliarden Franken. Anders als beim Gripen, der über einen Fonds hätte beschafft werden sollen, empfiehlt die Expertengruppe die Finanzierung über das ordentliche Armeebudget. Alle anderen Finanzierungsmodellen hätten wirtschaftliche, finanzpolitische und nicht zuletzt sicherheitspolitische Nachteile, heisst es in ihrem Bericht.

Zwar teilt die Begleitgruppe die Auffassung, dass eine Sonderfinanzierung nicht empfehlenswert ist. Uneinig ist sie sich aber in der Frage, ob das Volk das letzte Wort haben soll. Eine Mehrheit befürwortet eine ordentliche Beschaffung, wie die Begleitgruppe in ihren Empfehlungen schreibt. Damit wäre ein Referendum ausgeschlossen. Für Gegner bliebe nur die Möglichkeit, eine Initiative zu lancieren.

F/A-18 im Notfall noch länger in Betrieb

Die teuerste Variante in der Höhe von 15 bis 18 Milliarden Franken sieht den Kauf von 55 bis 70 Kampfjets sowie Systeme der bodengestützten Luftverteidigung (BODLUV) grösserer und kleinerer Reichweite vor. Damit könnten aus Sicht der Expertengruppe die Durchhaltefähigkeit im Falle längeren Spannungen die Kampfkraft der Luftwaffe am umfassendsten erfüllt werden.

Für neun Milliarden Franken könnte die Schweiz 40 Flugzeuge und ein BODLUV-System grösserer Reichweite beschaffen. Mit letzterem liesse sich in etwa die Fläche des Mittellands abdecken. Objekte und eingesetzte Kampfverbände wären aber nur beschränkt geschützt.

Die dritte Variante sieht den Kauf von 30 Flugzeugen und ein umfangreicheres BODLUV-System als Variante 2 vor. Ein Nachteil wäre aus Sicht der Expertengruppe aber die begrenzte Durchhaltefähigkeit von einigen wenigen Wochen bei der Wahrung der Lufthoheit. Diese Variante erhielt in der Begleitgruppe die grösste Zustimmung. Drei von vier Bundesratsparteien befürworteten sie.

Als minimale Variante erachten die Experten den Kauf von 20 Flugzeugen und einem BODLUV-System analog zur Variante 2 für insgesamt fünf Milliarden Franken. Dabei müsste das Ende der Nutzungsdauer der F/A-18 zusätzlich hinausgezögert werden. Damit stünden zumindest bis Anfang 2030 rund 50 Kampfflugzeuge zur Verfügung, um die Lufthoheit zu wahren.

Drohnen keine Alternative

Die Expertengruppen hat auch Alternativen zum Kauf neuer Kampfjets geprüft. Keine Option in absehbarer Zukunft sind aus ihrer Sicht unbemannte Kampfflugzeuge wie Drohnen. Die Experten sprechen sich auch gegen eine kleine Flugzeugflotte aus, im Gegenzug für eine erhebliche Ausdehnung der internationalen Kooperation. Diese Vorstellung sei «illusorisch».

Nach gegenwärtiger Planung soll 2020 der Typenentscheid für ein neues Kampfflugzeug fallen und 2022 der Beschaffungskredit im Parlament beantragt werden. Ab 2025 sollen die neuen Flugzeuge geliefert werden. (whr/sda)

Das Reduit

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 01.06.2017 07:05
    Highlight Highlight Wenn ich von den grossen Zuschauermengen und der Begeisterung lese, welche die periodisch veranstalteten Flugschauen in der Schweiz erzeugen, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Bevölkerung diese Flugzeugbeschaffung ablehnt. Das emotionale Element siegt überlegen über die Vernunft, welche sagt: Nutzen/Kosten-Verhältnis zu tief; Lärm, Energieverbrauch und Umweltbelastung zu hoch; Absturzgefahr.
  • _dennko_ 31.05.2017 08:43
    Highlight Highlight Immer Mimimi, die Jets werden beschafft ohne uns zu fragen. Ja so funktioniert das halt, die Armee bekommt ein Budget und mit dem kann sie machen was sie will, anstatt zu motzen, dass die Armee Kampjets kauft, kann man ja einfach für die Abschaffung stimmen, dann gibts diese Diskussion nicht mehr.
    • _dennko_ 31.05.2017 15:04
      Highlight Highlight Was hat das bitteschön mit meiner Aussage zu tun?
  • Watcher 31.05.2017 00:51
    Highlight Highlight Wozu brauchen wir neue Jets?
    Wozu haben wir die alten die letzten 30 Jahre gebraucht?
    Was kosten diese jährlich?
  • Watcher 31.05.2017 00:49
    Highlight Highlight Warum das Volk fragen, schliesslich gibt das Militär für eine simple Schraube SFr. 32.- aus!
  • Kuunib 30.05.2017 23:01
    Highlight Highlight Warum setzen wir unsere 15 Mia CHF nicht dazu ein unser Land zu Modernisieren in dem man eine Abstimmungs-App macht?
    Natürlich würden Wahlbüros nicht komplett abgeschafft, denn einige Leute haben kein Telefon.
    Oder wir könnten uns allen ein Zentrales Glasfasernetzwerk machen.
    Oder endlich mal die Watson app Komentarbox reparieren sodass man noch sieht was man ende vom Feld schreibt!!!!!
    • Makatitom 31.05.2017 16:06
      Highlight Highlight Brauchst du das wirklich? Steht bei deinen Beiträgen nicht immer ein Rudel Satzzeichen am Ende vom Feld?
  • Chrigi-B 30.05.2017 22:10
    Highlight Highlight 5 Mia für die Polizei!!! Überall mehr Polizisten einstellen und alle Polizisten in der Schweiz mit top moderner Ausrüstung aufrüsten. 5 Mia für die Boden Luft Abwehr und 5 Mia für ein paar FA 18 neustes Modell und gut wäre. Dies würde allen helfen und die Sicherheit nachhaltig erhöhen!
    • Watcher 31.05.2017 00:47
      Highlight Highlight Die Bildung gleich abschaffen und nur noch für pseudo-sicherheit arbeiten gehen!
    • reaper54 31.05.2017 08:12
      Highlight Highlight Das F steht für Fighter das A für Attack, das neuste Modell der F Reihe wäre die F-35. Denke fast jeder Armeebefürworter würde diesem Jet zustimmen, jedoch wird es mit den 5 Mia. wohl ein wenig knapp. Vorallem wenn wie in allen beispielen im Bericht, auch noch ein Bodluv System kommen soll.
  • Toni K. 30.05.2017 21:27
    Highlight Highlight Keine Abstimmung zu neuen Jets für die eidgenössische Militärsoldatenarmee? Unglaublich, was sich gewisse Fans unseres grossen Trachtenvereins da erlauben wollen!
  • Walter F. Sobchak 30.05.2017 19:16
    Highlight Highlight Und wieso hat man dann nicht gleich beim ersten Mal am Volk vorbei entschieden? Diese Begründung ist ja wohl an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten!

    Mimimi die MEI wird nicht wortgetreu umgesetzt, aber wenns der eigenen Ideologie passt, dann kann man wieder alles machen!

    Ich sage nicht, dass es keine neuen Kampfjets braucht, aber wenn das Volk beim ersten Mal abstimmen darf, und beim zweiten Mal nicht, dann stimmt ja was nicht, oder?
    • Roterriese #DefendEurope 30.05.2017 21:29
      Highlight Highlight Weil es beim ersten Mal um den Finanzierungsfonds ging und jetzt werden sie über das ordentliche Armeebudget finanziert. Das Budget steht der Armee zu, da hat das Volk nichts zu sagen.
    • Gonzolino_2017 30.05.2017 21:32
      Highlight Highlight Ganz einfach: Weil es nicht über das ordentliche Budget finanziert worden wäre, die politischen Verhältnisse bezüglich Sitzverteilung im Parlament noch anders waren und es deshalb ein Referendum gegeben hat! Das nennt man übrigens Demokratie und hat mit Scheinheiligkeit rein gar nichts zu tun! Mimimi
    • Walter F. Sobchak 30.05.2017 22:59
      Highlight Highlight Dann hätte man es ja beim ersten Mal auch über das ordentliche Budget finanzieren können.

      Hat man nicht getan, das Volk hat abgestimmt, das Resultat passt den Kampfjetophilen nicht, also hat man halt ein Hintertürchen gefunden.

      Definition scheinheilig laut Duden: Aufrichtigkeit, Nichtwissen oder Freundlichkeit vortäuschend; heuchlerisch

      Fazit: Passt goldrichtig. Scheinheilig!
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheGreenOne 30.05.2017 18:41
    Highlight Highlight Nach der Gripen Abstimmung, finde ich eine Volksabstimmung sehr wichtig, unabhängig von dem Resultat.
    Die bürgerlichen Parteien reden immer von der Missachtung des Volkswillen, dann sollen sie sich doch bitte immer für diesen einsetzten und nicht nur dann, wenn es ihnen passt... Das ist äusserst undemokratisch!
    • Siebenstein 30.05.2017 20:04
      Highlight Highlight Super, militärische Belange werden von demokratischen Volkszirkus entschieden und die Schweiz macht sich ja international gar nicht zum Affen, gäll...
    • Gonzolino_2017 30.05.2017 21:36
      Highlight Highlight Dann ist der Vorgang völlig korrekt. Es hat nie eine Gripen-Abstimmung gegeben, sondern lediglich eine Abstimmung über eine mögliche Finanzierung ausserhalb des Armeebudget und auch nur, weil dagegen ein Referendum ergriffen worden ist.
    • piedone lo sbirro 31.05.2017 09:51
      Highlight Highlight @Gonzolino_2017

      "...Es hat nie eine Gripen-Abstimmung gegeben..."

      ihr kommentar ist ein schönes anschauungsbeispiel zum thema realitätsverlust.
      immerhin deklarieren sie ehrlich, dass sie keine kenntnis der sachlage haben.

  • Thinktank 30.05.2017 18:26
    Highlight Highlight Ich würde auch gerne über die Fahrzeugmarken der Bundesräte oder die Büromöbel der Verwaltungen abstimmen. Ikea reicht, es muss nicht immer USM sein.
    • Siebenstein 30.05.2017 20:07
      Highlight Highlight Und über die Mittagszeit wird ein Passant ins Bundeshaus gebeten um zu bestimmen wer da was zu essen bekommt...🤡
  • Charlie Runkle 30.05.2017 18:16
    Highlight Highlight Die schweizer Armee ist sowas von lächerlich klein, da kommts nicht drauf an ob man jetzt neue oder alte flugzeuge hat, ausserdem sehe ich weit und breit kein feind, die die gefährlich währen, sind ausser reichweite und werden von den grossen mächten vorgenommen..... wieso geld für die armee verschwenden, die 14 mia ins bildungssystem stecken das wäre mal eine gute idee. Ich hane nein zum gripen gesagt, da es erstens ein scheissflugzeug ist und zweitens reichen die fa 18 aus um vips zum wef zu escortieren....
  • dorfne 30.05.2017 18:09
    Highlight Highlight Milliarden für die Luftwaffe? Um das Volk zu beschützen? Während bei der Polizei gespart wird umd meine alte Mutter sich nach 20 Uhr nicht mehr auf die Strasse getraut?
    • Energize 30.05.2017 19:22
      Highlight Highlight Das ist aber das Problem deiner Mutter... Die Schweiz ist nach wie vor eines der sichersten Länder der Welt.
    • JacquelineM 30.05.2017 22:03
      Highlight Highlight @Energize ja stimmt, sagt eine Statistik... Aber Sie wissen bestimmt was man über Statistiken sagt oder? 😉
    • Energize 31.05.2017 09:14
      Highlight Highlight Die Statistik stammt aber nicht von der Schweiz selbst sondern von der OECD. Und dazu gibt es sicherlich von diversen ausländischen Stiftungen ebenfalls Berichte.
  • stadtzuercher 30.05.2017 17:49
    Highlight Highlight Mehr als für was die Milliarden in der Armee verlocht werden, interessiert mich eigentlich, dass Gleichstellung endlich mal auch in der Armee Einzug hält. Dass also Männer nicht mehr nur aufgrund ihres Geschlechts in den Dienst gezwungen werden.
  • -woe- 30.05.2017 17:24
    Highlight Highlight Ich wäre für ein Dutzend Fiseler Störche und drei bis vier JU-52. Da haben die Leute wenigstens Freude und legen den Kopf in den Nacken, wenn sie am Himmel erscheinen
    • Sapere Aude 30.05.2017 18:43
      Highlight Highlight Ich wäre für ne Staffel Spitfires
      Benutzer Bild
  • Roterriese #DefendEurope 30.05.2017 17:23
    Highlight Highlight Die Linken sind wieder mal am rotieren, aber über die unsäglichen Asylmilliarden darf das Volk ja auch nicht abstimmen.
    • Sapere Aude 30.05.2017 18:49
      Highlight Highlight Flugzeuge können wir uns leisten oder nicht, Syrer und Jemeniten fliehen so oder so vor dem Krieg, ob du das willst oder nicht.
    • Roterriese #DefendEurope 30.05.2017 19:51
      Highlight Highlight Der Grossteil sind Eriträer.
    • Watcher 31.05.2017 00:54
      Highlight Highlight Gäbe es kein Krieg gäbe es keie Asylgesuche...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ass 30.05.2017 17:21
    Highlight Highlight Soviel zum Thema Volkswillen.......
    • Roterriese #DefendEurope 30.05.2017 19:01
      Highlight Highlight Volkswille war die Finanzierung. Es ging nicht um Kampfjets oder nicht.
    • DerTaran 30.05.2017 20:35
      Highlight Highlight Sehe ich auch so, ich war gegen den Gripen aber nicht gegen neue Flugzeuge.
      Ich könnte mir z. B. auch gut russische MIGs als Alternative vorstellen.
  • DerTaran 30.05.2017 17:21
    Highlight Highlight Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum viele in den heutigen Zeiten, mit Despoten überall, so bereitwillig auf eine verteidigungsfähige Armee verzichten wollen. Es ist ja nicht so, dass die Rechtspopulisten an unseren Grenzen nicht auch territoriale Ansprüche stellen könnten, falls sie einmal an die Macht kommen.
    • ArtVandelay 30.05.2017 18:44
      Highlight Highlight Territoriale Ansprüche in der Schweiz? Hast du Angst, dass der König von Preussen den Kanton Neuenburg zurück will?
    • DerTaran 30.05.2017 20:32
      Highlight Highlight Nein, aber Le Pen könnte durchaus Interesse an der Westschweiz haben. Es geht auch ja nicht nur um Krieg sonder um Erpressbarkeit.
      Putin zeigt in der Ukraine wie sowas geht.
    • _kokolorix 30.05.2017 21:33
      Highlight Highlight Selbst wenn es nur Italien ist welches die Schweiz besetzten will, wären die Kampfjets nach 24h Nicht mehr in der Lage zu operieren. Die gigantische Infrastruktur für eine moderne Luftwaffe ist in der kleinen Schweiz im Krisenfall nicht aufrecht zu erhalten, es sei denn der Putin eilt uns zu Hilfe wie dem Assad.
      Wir sollten uns auf bodengestützte Abwehrsysteme und die Patrouille Suisse (Damit wir doch eine Ahnung von den Dingern haben) beschränken. Dafür würden ein paar abgeflogene F16 reichen, Kostenpunkt etwa 1Mia
  • Sapere Aude 30.05.2017 17:17
    Highlight Highlight Dass die bürgerlichen Parteien so offensichtlich ein Referendum zu umgehen versuchen hat schon einen faden Beigeschmack. Man kann durchaus argumentieren, dass Volk habe die Finanzierungsart abgelehnt, nicht aber den Flugzeugkauf an sich, gerade deshalb stellt sich die Frage; weshalb wir im zweiten Anlauf nicht mitbestimmen dürfen. Man stelle sich vor, das Parlament würde in Asylfragen oder Migration ähnlich verfahren, dann wäre wohl Feuer unter dem Dach, der Ruf nach Verfassungsbruch wäre riesig. Gerade bei einem Betrag zwischen 4 - 14 Mrd sollte das Volk das letzte Wort haben.
    • reaper54 30.05.2017 18:12
      Highlight Highlight Wann konnten wir über das Budget für Asylanten abstimmen?
      Oder welche Bevölkerungsgruppen aufgenommen werden?
      Ah nie?
      Aber beim Armeebudget soll es gehen? 🤔
    • Sapere Aude 30.05.2017 18:34
      Highlight Highlight Ich spreche von sehr grossen Einzelinvestitionen wie eben die Kampfjets oder den Gotthardtunnel und nicht über das Budget der einzelnen Departement.

      Über die Bedingungen zur Aufnahme und Verfahren bezüglich Asyl haben wir erst gerade abgestummen, nämlich in der Asylgesetzrevision.

      Über einzelne Bevölkerungsgruppen oder Ethnien abzustimmen wäre diskriminierend und rassistisch.
    • Sapere Aude 30.05.2017 18:39
      Highlight Highlight Ausserdem vergleichst du gerade Birnen mit Äpfeln. Für den Kauf von Kampfjets können wir uns entscheiden. Ob Flüchtende Schutz suchen oder nicht, lässt sich nicht mit einer Abstimmung bestimmen, eben sowenig nicht, wieviel dieser Mensch zum überleben braucht oder halt eben nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 30.05.2017 16:42
    Highlight Highlight Bei der Armee soll man es machen wie beim Deza. Sie erhalten jährliche Unsummen von Geld, die sie in eigener Verantwortung verbraten können.
    • Fabio74 30.05.2017 16:52
      Highlight Highlight Diejenigen die am lautesten nach Demokratie und Volksrechten schreien, weigern sich diesen nachzukommen
    • Tschüse Üse 30.05.2017 16:59
      Highlight Highlight Das Armeebudget ist eines der kleineren in unserem Staat....
    • -woe- 30.05.2017 17:21
      Highlight Highlight @AL:BM
      Lies den aktuellen Beobachter.
      Na? Immer noch der gleichen Ansicht?

      https://www.beobachter.ch/politik/schweizer-armee-wie-die-armee-diskret-milliarden-verpulvert
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 30.05.2017 16:41
    Highlight Highlight Tja, bei einer solchen Söihäfeli-Söideckeli-Taktik unserer Rechts-PolitikerInnen muss die GSoA halt wieder in die Hosen mit einer Armeeabschaffungsinitiative. Wer das zweifelhafte Vergnügen hatte, diesen Verein von innen kennen zu lernen, fragt sich wohl sowieso, weshalb wir uns diese organisierte Sinnlosigkeit so wahnsinnig viel kosten lassen. Das einzig Vernünftige: Ein Abwehrschirm gegen Raketen des irren Kim aus Norkorea und ein Schutzschild gegen Cyber-Angriffe. Damit können die Rechten das Volk aber nicht disziplinieren und demütigen, d.h. auf der Kampfbahn durch den Schlamm jagen...
    • Posersalami 30.05.2017 18:24
      Highlight Highlight Sprechen sie mal mit Ausländern, die gedient haben. Erzählrn alle das selbe wie sie..
  • piedone lo sbirro 30.05.2017 16:36
    Highlight Highlight wie die SVP diskret milliarden für die armee verpulvert:

    https://www.beobachter.ch/politik/schweizer-armee-wie-die-armee-diskret-milliarden-verpulvert

    ...doch 70.- mehr rente sind für die SVP unbezahlbar...
    • Herbert Anneler 30.05.2017 17:28
      Highlight Highlight Danke für den Link! Eine Riesenschweinerei, die da abgeht. Wir, das Volk, als Hase im miesen Spiel der Rüstungs-Igel... Die gewinnen immer (sind leider nicht so blöd und faul wie Ueli).
  • piedone lo sbirro 30.05.2017 16:23
    Highlight Highlight wie sagt der guru von herrliberg immer: "das volk hat immer recht".
    nun, wenn ich mich richtig erinnere, dass das Volk NEIN gesagt zum gripen, oder?

    diese alten säbelrassler der SVP scheinen wirklich noch nicht im digitalen zeitalter angekommen zu sein.
    als ob ein gegner die schweiz mit panzern und fusstruppen einnehmen würde. so ein krieg würde zuallererst im cybernet geführt werden - zuerst stört man die verbale und tech. kommunikation, dann kann man den rest mit dem fliegennetz einsammeln.

    ich empfehle die neue ausgabe des beobachters zu lesen: "wie die armee milliarden verpulvert"!
    • Telomerase 30.05.2017 16:48
      Highlight Highlight Richtig, das Volk hat nein gesagt zum Gripen, nicht zur Luftwaffe und nicht zu neuen Kampfjets generell.

      Bezüglich Cyberkrieg: kannst du mir einen modernen bewaffneten Konflikt nennen, der ohne Infanterie und Panzer geführt wird? Eine ausreichende Mannschaftsstärke und Bewaffnung ist unerlässlich für eine funktionierende Armee.
    • Roterriese #DefendEurope 30.05.2017 16:52
      Highlight Highlight Das Volk hat nein zur Finanzierungsart gesagt, es ging nie um Kampfjets ja oder nein
    • adi37 30.05.2017 17:11
      Highlight Highlight piedone lo sb: Deine Meinung in Ehren - es soll jeder seine verbreiten können. Aber leider hat Dein Post wenig mit der Wirklichkeit zu tun. Es ist sowieso alles schlecht, was von der SVP kommt, bzw was SVP-lastig ist: Die Armee, die Bauern, der Herrliberg und alle Regionen mit SVP-Volk. So verstehen die Linken die kleinräumige Schweizer Welt. Der Beobachter hat auch diesen Pfad nach links eingeschlagen. Ich bin seit Jahrzehnten Abonnent dieser Zeitschrift und mute mir zu, diese Tendenz beurteilen zu können. Am besten wäre, wenn es keine Armeen bräuchte! Leider eine ganz grosse Illusion!
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  • Neruda 30.05.2017 16:20
    Highlight Highlight Aber dann bitte nicht wieder kuschen wie vor Hitler und sich von den Amis bombardieren lassen, sondern das Zeugs vom Himmel holen! 😀
  • piedone lo sbirro 30.05.2017 16:09
    Highlight Highlight scheinbar hat man 3 milliarden für die zweite gotthard-röhre, und 14 milliarden für neue jets.
    und mit der USR III noch etliche milliarden um die reichen steuerzahler zu entlasten.

    aber bei der reform altersvorsorge laufen die gleichen sturm, weil CHF 70.- mehr rente unbezahlbar seien!

    welcome to FDP/SVP!
    • Tom Garret 30.05.2017 17:21
      Highlight Highlight Ich will die Aussage jetzt nich werten, aber wenn man das vergleichen will sollte man auch mit gleichen Zahlen (Hochrechnungen) rechnen. Das eine sind einmalige Gesammtsummen, das andere wiederkehrende Kosten pro Person und Monat.
      Wie gesagt, das ist weder Pro noch kontra AHV Ehöhung, es ist nur irgendwie irreführend so wie du es vergleichst...
    • adi37 30.05.2017 17:22
      Highlight Highlight piedone lo sbirro: Die Fr. 70.-- haben es Dir und mir angetan. Allerdings nicht auf die gleiche Weise. Für eine bessere AHV könnte ich mich durchaus erwärmen. Ich bin nämlich selber Rentner! Was allerding die Linken mit den Fr. 70.—erzeugen würden, wenn angenommen, ist asozial in reinster Kultur. Mit jedem Jahr erzeugt die arbeitende Bevölkerung immer mehr für das BVG, insofern sie bis zur Pension arbeiten können. Sollten doch Einige nach der Pensionierung EL nötig haben, erhalten genau diese, welche es am nötigsten hätten, genau um die 70 Fr. weniger EL. Besonders sozial, nicht?

    • piedone lo sbirro 31.05.2017 09:15
      Highlight Highlight @Tom Garret
      @adi37

      ihre partei-demagogen der SVP wollen bis zu 18 milliarden für neue jets ausgeben, und gleichzeitig die renten kürzen - erbärmlich!

      sie geniessen ihre rente auf kosten kommender generationen die keine gesicherte ahv mehr haben. hätten sie kinder würden sie nicht so kurzsichtig denken.
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  • piedone lo sbirro 30.05.2017 16:01
    Highlight Highlight die SVP ist sich einig, es braucht kein volk.
    volksabstimmungern sind unnötig, lästig, und man verliert nur zeit und das volk hat von der materie keine ahnung. es ist zutieffst undemokratisch, das volk über etwas abstimmen zu lassen wo es keinen blassen schimmer hat.

    es konnte mir bis jetzt noch keiner ein bedrohungs-szenario schildern, in dem wir eine luftwaffe wirklich brauchen.
    gegen terroristen und cyberattacken ist es das falsche mittel.

    jene, die ständig vom sparen reden und jene, die milliarden für kampfjets ausgeben wollen, sind dieselben, oder?
    • piedone lo sbirro 30.05.2017 16:48
      Highlight Highlight genau jene, die bei der MEI-umsetzung volksverräter schrieen, wollen keine volksabstimmung!
    • Tom Garret 30.05.2017 17:23
      Highlight Highlight Es wurden in jüngerer Zeit immer mal wieder Flugzeuge eskotiert oder abgefangen. Noch nicht all zu lange her mussten die Franzosen aushelfen bei einer Entführung...
      Das Volk hat übrigens nicht Nein gesagt zu neuen Flugzeugen sondern Nein zum Grippendeal
    • piedone lo sbirro 31.05.2017 09:22
      Highlight Highlight @Tom Garret

      meisterhaft sind sie und ihre SVP vor allem im schönreden von abstimmungs-schlappen.
  • atomschlaf 30.05.2017 15:24
    Highlight Highlight Richtig so.
    Es gibt sonst auch kein Finanzreferendum auf Bundesebene.
    Ich habe nie verstanden, weshalb man ausgerechnet über Kampfjets abstimmen soll.
    • Fabio74 30.05.2017 16:53
      Highlight Highlight Weil 14 Mrd eine extreme Summe ist und selbige Partei bei der AHV knausert
    • Gohts? 30.05.2017 17:53
      Highlight Highlight @Fabio: Naja. Diese 14 Mia könnten unsere reichsten Schweizer aus dem Portokässeli bezahlen.

      Gebt dem Verteidigungsapparat ein angemessenes Budget und überlasst es ihm, diesen Job möglichst gut zu erledigen.
  • Maranothar 30.05.2017 15:21
    Highlight Highlight Die ganze Armee ist Geldverschwendung.
    • Telomerase 30.05.2017 16:50
      Highlight Highlight Sehr qualifizierter Kommentar, danke. Hast du auch noch irgendeine Begrüdnung?
    • DerTaran 30.05.2017 17:24
      Highlight Highlight Ohne Armee, gäbe es uns nicht mehr. Unsere lieben Nachbarn hätten uns, sowohl im ersten als auch im zweiten Weltkrieg, aufgeteilt und einverleibt.
    • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 30.05.2017 18:13
      Highlight Highlight @Telomerase: Vielleicht unqualifiziert - aber leider richtig! Oder warst du nie im Militär???
  • alessandro 30.05.2017 15:16
    Highlight Highlight Das Gripen-Nein kam aufgrund der äusserst stümperhaften Arbeit der angeblichen Experten zustande. Man sollte meinen, dass bei einem Beschaffungsauftrag dieses Ausmasses einigermassen Transparenz und Unvoreingenommenheit der Verantwortlichen vorzufinden. Aber nein, geprägt von Eigeninteressen versuchte man mit Zurückhaltung von Information und gezielter Falschinformation das Projekt Gripen durchzubringen. Eigentlich wie ich die CH Armee von innen kennen gelernt habe: Unorganisiert, unkoordiniert und ohne jegliches Qualitätsmanagement. Ein Haufen Amateure. Traurig, aber wahr.
  • Lowend 30.05.2017 15:16
    Highlight Highlight Man merkt gut, dass jene, die die Demokratie lieben, wenn es darum geht, Ausländer zu entrechten, nun plötzlich lieber in einer Diktatur leben würden, wenn es um ihr heiss geliebtes Steckenpferd, das Militär geht.

    Vermutlich bewundern darum die gleichen auch autokratische Führer wie Putin oder Trump?

    Vermutlich würden die sogar befürworten, dass nur noch über Dinge abgestimmt werden darf, die sie selber nicht betreffen.
  • p4trick 30.05.2017 15:14
    Highlight Highlight Es war richtig keinen zusätzlichen Kredit zu sprechen. Es ist auch richtig, dass dies über das ordendliche Armee Budget erfolgt.
  • Lexy 30.05.2017 15:13
    Highlight Highlight Ich finde so viele Flugzeuge sind in der Schweiz überflüssig.
    Ok einpaar brauchen wir wahrscheinlich und die alten müssten wohl ersetzt werden. Da stimme ich zu. Aber 40 Flugzeuge sind doch viel zu viel! Besser wären doch moderne Luftabwehr Systeme... aber ja die sind hald nicht so cool wie Flugzeuge...
    Ausserdem hoffe ich, dass die Armee anständige Flieger statt dem Ikea-Flieger kauft
    • strudel 30.05.2017 16:10
      Highlight Highlight Was sind anständige flieger?
    • sailinj 30.05.2017 16:10
      Highlight Highlight Ich finde.... Wahrscheinlich... Recherchieren, was es bedeutet einen Teil des CH-Luftraums zu schützen, dann hier posten...
    • Makatitom 30.05.2017 16:47
      Highlight Highlight Und genau das ist das Problem, einen Teil des CH-Luftraums zu schützen. Entweder ganz oder gar nicht, alles Andere ist Pflästerlipolitik
  • Zarzis 30.05.2017 15:06
    Highlight Highlight Schon sehr witzige Kommentare!
    Die Fraktion, die sonst Amok läuft, wenn einer auf die Idee kommt, man könne doch die Zahl der Unterschriften für Initiativen oder Referenden um 10-20% Erhöhen. Gleich mit sprüche kommen: Die Politik hat Angst vorm Mündigen Bürger! Die wollen uns Entmachten und Entrechten! Wie noch viel schliemmeres. Genau diese sagen heute, für Militär, wollen Wir Entrechtet und Entmachtet werden!
    Da Pfeifen wir auf unsere Direkte Demokratie!
    Echt! Ich nicht, für mich ist das Betrug am Volk! Aber schon lustig wenn FDP-SVP-CVP das wollen, ist es gut!
    • opwulf 30.05.2017 16:14
      Highlight Highlight Stell dir vor du betreibst Forschung an der ETH und das gemeine Volk würde darüber abstimmen dürfen, wieviel und in welche Richtung und mit welchen Geräten und Apparaturen geforscht werden darf... wäre nicht gerade gut, oder? Potato potata - wenns einen selbst nicht betrifft und man keinen Bezug hat, passieren solche Äusserungen, wie die Deinige relativ rasch ;-) - Wenn das Militär die Flieger mit ihrem zugesprochenen Budget bezahlt, finde ich es ok dass wir nicht darüber abstimmen dürfen! Wenn es um einen Spezialkredit geht, wie beim Grippen, sieht die Sache anders aus!
    • Zarzis 30.05.2017 16:47
      Highlight Highlight Oder was für Autos der Bundersrat fährt. ja, stimmt das ist mir eigendlich egal. da diese Dinge nicht 14 000 000 000 Kosten!
      Zusätzlich hat der BR eine neue Pilatus maschine gekauft für 9-10Mio! In den Kommentaren wollten viele die heute damit kein Problem haben, sogar über diese Reise Maschine Abstimmen. Und wieviele haben sich Aufgeregt das DL jetzt einen Tesla fährt! All das war angeblich, Geldverschwendung! Aber 14 000 000 000 für Flugzeuge des Militärs. Das sollen wir einfach schlucken, vorallem wenn man weiss wie viel Korruption in diesen Deals steckt!
    • opwulf 30.05.2017 17:02
      Highlight Highlight Zarzis: Deine gerade genannten Bsp. dieser Leute die darüber abstimmen wollen, welchen Jet der Bundesrat haben darf und welchen nicht, aber bei Militärmaschinen wir alle gefälligst die Klappe zu halten haben, finde ich genau so falsch, oder eigentlich schlimmer - da es um zugegebenermassen viel kleinere Beträge geht, stimmt! Aber wie ich eben geschrieben habe - sie planen es mit dem ihnen schon zugesprochenen Budget zu realisieren und hier liegt der Unterschied! Korruption ist leider, wie in letzter Zeit häufiger zu lesen, bei Aufträgen des Bundes, leider ziemlich hoch! Schöne Abig!
  • kchiller 30.05.2017 14:53
    Highlight Highlight Ich finde es äusserst fragwürdig das Volk etwas entscheiden zu lassen, dass die Sicherheit aller 8 Millionen Einwohner gefährden kann.

    Die meisten haben 0 Ahnung was hinter dem neuen "Kampfjet" alles steckt. Informiert euch mal mit welchen Kampfjets unsere Piloten üben & Einsätze fliegen. Ausserdem kosten deren Revisionen auch einige Milliarden.

    Meint ihr wir kaufen die Jets um unsere Nachbarn anzugreiffen? Die schweizer Armee hat den Auftrag das Volk zu schützen! Der einzige Auslandeinsatz ist in Kosovo wo wir dafür geliebt werden!
  • Army Neilstrong 30.05.2017 14:52
    Highlight Highlight Kann mir jemand einen guten Grund nennen, wieso wir 14 Mia. Franken für die neuen Jets ausgeben sollten? Wie viele Zwischenfälle gab es in den letzten 20 Jahren, in denen unser Luftraum verletzt wurde?
    Das Geld kann wirklich sinnvoller Genutzt werden! Stockt die AHV auf, Unterstützt Studenten mit höheren Stipendien oder macht sonst etwas sinnvolles damit.
    Die Schweiz würde auch mit einem wesentlich kleineren Militär gut auskommen.
    • strudel 30.05.2017 16:16
      Highlight Highlight Ich stimme grundsätzlich mit dir überein, dass mehr geld in bildung gehen soll anstelle des miltärs.
      Das Argument, dass seit 20 jahren nichts passiert ist, finde ich aber dumm (sorry). Nur weil du 20 jahre keinen autounfall hattest, baust du ja auch nicht deine airbags aus oder? Wenn bei der armee gespart wird dann bei der mannstärke oder in den verwaltungskosten. Weniger dafür gut ausgerüstete profis, am himmel wie auf dem boden und nicht tausende von milizdeppen die nur kosten und nix bringen. Würde die armee effizienter (ökonomisch) lägen auch die paar neuen flugzeuge drin.
    • dorfne 30.05.2017 18:14
      Highlight Highlight Die Grippen Flugis hätten
      6 Milliarden gekostet, jetzt braucht es plötzlich 14 Milliarden für neue Jets! Wie das?
    • strudel 30.05.2017 19:42
      Highlight Highlight Früher hat ein laib brot mal 5 rappen gekostet, heute nicht mehr. Wie das?
  • Grundi72 30.05.2017 14:41
    Highlight Highlight Da haben sich die Linken einen Riesengefallen gemacht mit der ewigen Blockiererei..!

    Jetzt gibts hoffentlich auch nicht die Babyflieger aus Schweden sondern etwas anständiges!
    • Serjena 30.05.2017 16:40
      Highlight Highlight Und immer sind es die Linken, die sind einfach an allem schuld. Soviel ich weiß konnte der Stimmbürger über die Beschaffung abstimmen, nun denn haben sich alle von den Linken übertölpeln lassen, wie ärgerlich. (Ironie aus)
  • NinjaGaiden 30.05.2017 14:32
    Highlight Highlight Vorm WEM GENAU müssen wir unseren Luftraum schützen? Wann mussten wir unseren Luftraum überhaupt DAS LETZTE MAL schützen? Sorry, aber ich sehe bloss, dass 14 Milliarden für Paranoia und Kriegspielerei ausgegeben werden. Und sagt jetzt bloss nicht, dass die Terroristen jetzt ein 9/11 in der Schweiz veranstalten wollen, sprich: ein Angriff über die Luft? Echt jetzt?
    • sailinj 30.05.2017 16:17
      Highlight Highlight "Luftpolizeidienst" ... Mal bei Google eingeben.... und zusätzlich: Du kannst ja auch ohne Versicherung durchs Leben gehen... Willst du das? Machst du das?
    • kchiller 30.05.2017 17:46
      Highlight Highlight Meinst du die Einsätze der Flugpolizei werden öffentlich gemacht?!
  • Bulwark 30.05.2017 14:29
    Highlight Highlight Es hört sich an wie ein schlechter Scherz! Anstelle der vom Volk abgelehnten 3.1 Milliarden, sollen nun für bis zu 14 Milliarden neue Flugzeuge angeschafft werden?

    Meiner Meinung nach absolut unverhältnismässig.. aber ich bin ja auch kein Politiker...
  • Froggr 30.05.2017 14:27
    Highlight Highlight Warum sollte das Volk über die Art Kampfjet entscheiden dürfen?? Das versteht das doch nicht...
  • thompson 30.05.2017 14:13
    Highlight Highlight 14 Milliarden viel zu wenig...
    • Zarzis 30.05.2017 15:09
      Highlight Highlight Stiimmt, 100Mia im jahr und eine Luftwaffe mit 5000 - 10000 Flugzeugen sind Notwendig!
      Auch mindestes je ein Flugzeugträger auf den grossen Seen der Schweiz.
      Dann würde keiner auch nur daran Denken, in unsere Nähe zu kommen.
      Da wir ja noch viel Atommüll haben, wäre es nicht gleich auch noch gut die A-Bombe zu Bauen? Dann hätten wir gegenüber der EU eine echte position der Stärke!
  • ciaociao 30.05.2017 14:10
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass das Volk dieses Mal wirklich nichts zu melden hat.
    Ich bin kein Freund der Amee, aber diese hat nun mal einen wichtigen Auftrag: uns gegen Angriffe zu schützen.

    Die F/A18 wird nur teurer, sollte sie noch weiter benutzt werden müssen, und ohne Neuanschaffung sind wir hilflos wie ein Stück Brot.

    Lasst die Ameee Ihren Auftrah erfüllen!
    • Liselote Meier 30.05.2017 14:43
      Highlight Highlight Es braucht sicherlich Flieger für den Luftpolizeidienst aber keine für Militärische Zwecke.
      Dafür reicht ein Stein
    • Liselote Meier 30.05.2017 14:44
      Highlight Highlight
      Play Icon
    • Serjena 30.05.2017 15:19
      Highlight Highlight Was ist denn nun mit den Sparmaßnahmen, gelten diese nicht für alle Bereiche, oder wird dann bei Bildung, dem Sozialwesen noch mehr gespart dass es dafür reicht.
      Manchmal hat man das Gefühl das hier eine große Ungleichheit herrscht.
  • Neemoo 30.05.2017 14:07
    Highlight Highlight Wahnsinn! Soviel Geld!
    • Telomerase 30.05.2017 14:48
      Highlight Highlight Ist das wirklich viel Geld für den damit verbundenen Zweck? Im Vergleich mit unseren Nachbarn (mit einer offensichtlichen Ausnahme) haben wir eine sehr günstige Armee (auch dank des Milizsystems).
    • Blaset mir doch id Schueh... aka Pat the Rat 30.05.2017 15:16
      Highlight Highlight Ja, Neemoo, das ist viel Geld.
      Aber im Vergleich zu den 22.3 Milliarden die JEDES JAHR in die soziale Wohlfahrt fliessen (https://www.vimentis.ch/content/docs/text_Bundesbudget2015.pdf), finde ich 14 Milliarden auf mehrere Jahre verteilt nicht ganz so extrem.
    • Neemoo 30.05.2017 15:54
      Highlight Highlight Ist es den nicht viel Geld? Ihr blitzer?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chroneburger 30.05.2017 13:58
    Highlight Highlight So viel Geld zum Fenster rauswerfen für eine Luftwaffe, die nur zu Bürozeiten fliegt? Nein Danke. Milliarden, die man viel intelligenter investieren könnte in Bildung, Gesundheit, Umwelt und Verkehr. Hoffentlich kommt es zur Volksabstimmung.
    • reaper54 30.05.2017 14:31
      Highlight Highlight 7/24 Betrieb wird hochgefahren und soll auch mit den neuen Fliegern standart werden. Bürozeiten sind genau wegen Personen wie Ihnen welche der Luftwaffe die Ressourcen nicht geben wollen eingeführt worden.
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 30.05.2017 14:35
      Highlight Highlight Wir fliegen schon lange nicht mehr nur zu Bürozeiten
    • kchiller 30.05.2017 14:46
      Highlight Highlight Zum Fenster rauswerfen? Sprechen wir mal von den Kosten die nicht nur die FA18(militär und luftpolizei) sondern auch der TIGER F5 von ~ 1970(?!!!) jedes Jahr verschlingen nur das diese noch flugfähig sind.

      Bei der letzten Abstimmung war ich noch nicht in der RS und habe Nein abgestimmt, jedoch habe ich im Offizierslehrgang einiges dazugelernt.
      Der neue Kampfjet ist langfristig billiger als unsere old-timer aufzuwerten und er bietet unserem Land / Himmel Sicherheit die unverzichtbar ist.
      (Wieso lässt man das Volk über etwas abstimmen von dem ca 90-95% der SchweizerInen nichts verstehen?!)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Telomerase 30.05.2017 13:57
    Highlight Highlight Wir sollten über den Auftrag der Armee und die verbundenen Kosten abstimmen, nicht über Marken und Modelle von Flugzeugen und Panzern.
    Das wäre wie eine Volksabstimmung über welchen Computertyp das ETH-Informatikdepartement kaufen darf.
    • p4trick 30.05.2017 15:13
      Highlight Highlight Genau! Und dass das so gemacht wurde war ja schon bei der Abstimmung über den Grippen allen klar. Und wem das nicht klar war der versteht nicht was Budget ist.
    • kchiller 30.05.2017 17:40
      Highlight Highlight Patrick, niemand der Nein gestummen hat weiss wofür wir die Jets brauchen?

      Willst du keine selbstständige Schweiz?
    • ands 31.05.2017 10:42
      Highlight Highlight @ Wurst: Entweder unterschätzen Sie die Schweizer Armee oder Sie überschätzen die ausländischen Armeen. Oder vielleicht auch beides.
      In der Schweiz wissen einfach all die Milizsoldaten über die Schwächen der Armee Bescheid. Im Ausland wissen es nur die paar weniger Berufssoldaten und die behalten es für sich. Das bedeutet noch lange nicht, dass es im Ausland weniger Probleme gibt.
  • Fabio Jaun 30.05.2017 13:56
    Highlight Highlight Die Schweiz braucht neue Maschinen, die F-18 sind veraltet und können denn Luftraum nicht korrekt schützen.
    Geld gibt es in der Schweiz genug!
  • Posersalami 30.05.2017 13:54
    Highlight Highlight Es ist doch Unsinn, wenn das Volk über einen bestimmten Typ von Kampfjet (oder Panzer, etc) abstimmen muss. Das Volk sollte der Armee einen Auftrag übertragen und das passende Budget. Wie die Armee dann diesen Auftrag erfüllt sollte ihre Sache sein. Ob jetzt mit F-18, Raffale, Gripen oder Eurofighter der Luftraum gesichert wird ist mir egal. Wenn wir wollen, dass die Armee den Luftraum schützen kann sollte die Armee freie Hand haben, den Auftrag zu erfüllen. Wollen wir keine neuen Kampfjets können wir ja die Armee vom Auftrag der Luftraumüberwachung entbinden.
    • Sapere Aude 30.05.2017 14:50
      Highlight Highlight Hat das Volk bzw. das Parlament bereits mit dem Geschäft "Weiterentwicklung der Armee", wo die Aufträge der Armee klar formuliert wurden. Da dass Referendum gescheitert ist, hat das Volk der Reform indirekt zugestimmt. Die Luftraumsicherung ist als Auftrag drin enthalten.
    • kchiller 30.05.2017 14:58
      Highlight Highlight Ist leider nicht so einfach.. der Luftraum ist heutzutage wichtiger als alles andere bei der Armee(okay cyber-technologie noch ;).
      Wenn wir uns dafür entscheiden würden die Luftwaffe wegzulassen müssten wir den Auftrag einem anderen Land geben. Wie wir wissen gestaltet die Nachfrage aber den Preis & wenn ein Land keine LW hat MUSS sie diesen Auftrag abgeben. So wird der Preis dan 100% teurer als neue Kampfjets + man hat die Sache nicht mehr in eigenen Händen (siehe bsp. Österreich)

      Mfg
    • zialo 30.05.2017 15:57
      Highlight Highlight Nein.
      In den Beschaffungsdiskussion muss das Thema Lärm in Tourismusregionen besprochen werden. Der Grippen ist für ein Land wie die Schweiz anscheinend viel zu laut. Davon schienen Armeevertreter nichts wissen zu wollen. Das Volk kann bei der Delegation nicht mehr korrigierend eingreifen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hand-Solo 30.05.2017 13:52
    Highlight Highlight Finde ich richtig so. Ich konnte auch nicht über die Iveco Armelastwagen, die Duro's oder über einen Laptop Typ abstimmen.

    Das Nein in der Grippen Abstimmung bezog sich explizit auf die angedachte Beschaffung und Finanzierung: Nein wir wollen keine Grippen auf die Art beschaffen, wie sie vom Bund angedacht war, nicht mehr. Nicht weniger.

    Wenn ich mich gegen ein Leasing eines neuen Audi A6 entscheide, heisst das nicht, dass ich mich auch gegen den BARKAUF eines Audi A6, oder das Leasing eines anderen Autos als einen Audi A6 entscheide...
    • JacquelineM 30.05.2017 15:47
      Highlight Highlight Dem stimme ich zu. Zudem finde ich, sollten die erfahrenen Piloten und Techniker entscheiden können, welcher Jet es denn sein soll und nicht irgend jemand ausserhalb des Faches. Schliesslich sind sie es die damit die nächsten 30-40 oder mehr Jahre auskommen müssen
    • Liselote Meier 30.05.2017 18:36
      Highlight Highlight Der Vergleicht hinkt. Die Armee hat ein Budget und in dem Rahmen kann sie ihre Aufwändungen machen.

      Wenn sie die Flugzeuge mit dem Budget von 5 Mrd bewerkstelligen können. Kein Problem.

      Alles drüber sind Sonderwünsche und das gehört an die Urne.

    • Hand-Solo 31.05.2017 07:56
      Highlight Highlight @Liselote: Auch ich habe ein Budget, welches ich einhalten muss. Mit oder ohne Audi A6.

      Ausserdem: Wie hoch das Armee Budget ist, bestimmt nicht das Volk (Genausowenig wie z.B. Landwirtschaftsubventionen, Bildungs-, Sozial- und Entwicklungshilfeausgaben) und das ist auch gut so. Das Volk erteilt lediglich den Auftrag, die Ausführung und Finanzierung ist Sache der Politik.
      (Die SVP wollte das mal mit einem Vorstoss ändern, hatte damit aber kein Erfolg)

Durchdiener müssen nicht alle verpassten Ausbildungstage nachholen

Wer seinen Militärdienst am Stück absolviert, soll nicht mehr sämtliche verpassten Ausbildungstage nachholen müssen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die entsprechende Verordnung per 1. Dezember 2019 angepasst.

Heute müssen Durchdiener beispielsweise wegen einer Krankheit oder aus beruflichen Gründen verpasste Ausbildungstage im Rahmen eines Wiederholungskurses nachholen. Fehlten nur wenige Ausbildungstage, sei es organisatorisch kaum möglich, jemanden sinnvoll in einen WK zu integrieren, schrieb …

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