Schweiz
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Wandernde afghanische Flüchtlinge

Die zwei Freunde sind es gewohnt, weit zu laufen. Auch ihren langen Weg von Afghanistan in die Schweiz haben sie fast ausschliesslich zu Fuss bewältigt. bild: camille kündig

Unsere «Wander-Afghanen» Hamid und Mohammad dürfen vorläufig in der Schweiz bleiben

Die afghanischen Asylsuchenden Hamid und Mohammad sind im Frühling durch die ganze Schweiz gewandert. watson publizierte einen Monat lang den täglichen Video-Blog über ihre Reise. Nun haben sie einen negativen Asylbescheid erhalten. Trotzdem müssen sie das Land nicht sofort verlassen.



Hamid und Mohammad haben am Freitag einen negativen Asylbescheid erhalten. In der Begründung, die watson vorliegt, heisst es:

«Die Prüfung Ihrer Akten hat ergeben, dass Sie nicht als Flüchtling anerkannt werden können. Ihr Asylgesuch wird deshalb abgelehnt. Sie sind verpflichtet, die Schweiz zu verlassen.»

Allerdings werden Hamid und Mohammad vorläufig aufgenommen. Im Asylentscheid steht weiter:

«Da Ihre Rückkehr in Ihren Herkunftsstaat im gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht zumutbar ist, werden Sie in der Schweiz vorläufig aufgenommen. Die vorläufige Aufnahme ist ab sofort gültig. Falls die vorläufige Aufnahme aufgehoben wird, müssen Sie die Schweiz wieder verlassen.»

Mohammad ist verzweifelt und traurig, er versteht den Entscheid nicht. Er hatte viel vor, wollte zum Beispiel mit dem Velo durch die Schweiz und alle Nachbarländer fahren. Hamid hingegen ist froh, dass er, Mohammad und seine Familie wenigstens vorläufig hierbleiben können.

Bild

Hamid und seine Familie auf ihrer Flucht. Hier legten sie irgendwo zwischen dem Iran und der Türkei eine kurze Pause ein. bild: hamid  jafari

Nach watson haben zahlreiche andere nationale Zeitungen und Fernsehsendungen über Hamid und Mohammad berichtet. Die beiden sind nun nicht nur in der Deutschschweiz, sondern auch im Tessin und in der Westschweiz bekannt.

Hamid und Mohammad am Videobloggen für die watson-Leser auf ihrer Tour de Suisse

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Video: watson/Lya Saxer

Hamid und Mohammad im Bundeshaus

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Video: watson

Unsere zwei Lieblings-Afghanen verabschieden sich

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Video: watson

Im Video spricht Rebi Plüss, eine gute Freundin von Hamid und Mohammad.

(oli)

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rumbel the Sumbel 02.07.2017 11:50
    Highlight Highlight Braunerwinzling. Alles was ich erreicht habe, habe ich durch Arbeit und beiseite legen erschaffen. Aber ich fühle mich dazu ermächtigt, auch meine Meinung zu sagen, wenn es mir gut geht und nicht eingeschränkt bin. Und nicht erst, wenn es in die andere Richtung geht. Was mir auffällt ist, dass, wenn die Meinung zu stark nach rechts zu drohen "scheint", kommt immer wieder etwas in den Medien, welche wieder alles schön reden sollen. Auch wenn ich die genannte Aktion an sich nicht schlecht finde. Es ist eine davon. Wenn also meine Meinung als Egoismus betrachtet wird, jä nu.
  • Spooky 02.07.2017 02:47
    Highlight Highlight Schade. Hamid und Mohammad hätten es wahrscheinlich - unter wenigen anderen Asylsuchenden - am meisten verdient, in der Schweiz Asyl zu bekommen. Die Asylindustrie ist eine Lotterie - nur massiv
    lotteriehafter als Eurolotto.

    Bei den Asylsuchenden aus Eritrea schaut man nicht so genau hin. Die kommen und bleiben, ohne verfolgt worden zu sein. Ich würde gerne die Gründe dafür wissen, dass sie Asyl bekommen haben. Diese Gründe wird mir aber niemand erklären.

    Die Schweiz ist eine Bananenrepublik.

    Das ist aber okay. Wieso nicht? Jeder Staat auf dieser Welt ist krumm.
  • Barracuda 01.07.2017 23:53
    Highlight Highlight Lächerlich. Entweder gibt's Asyl weil jemand ein echter Flüchtling ist und auch mit Leib und Leben bedroht ist in seiner Heimat oder dann hat er das Land zu verlassen. "Ein bisschen Asyl" oder alles andere dazwischen gibt es nicht. Die Reaktion der beiden zeigt ja exemplarisch die Beweggründe für ihren Aufenthalt in der Schweiz: "Sie wollten doch noch etwas die Schweiz und die umliegenden Länder erkunden mit dem Velo...". Klar, das ist natürlich die erste Sorge, die ein echter Flüchtling hätte;-) Genau deshalb schiebt Deutschland immer mehr Afghanen zurück, weil es keinen Asylgrund gibt.
  • grünergutmensch 01.07.2017 19:38
    Highlight Highlight 👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽😁
  • pachnota 01.07.2017 19:25
    Highlight Highlight Also die beiden sind nicht anerkannte Flüchtlinge und haben daher kein Anrecht auf Asyl.
    Aber eine Rückkehr, ist trotzdem nicht "zumutbar"....
    Sie können also trozdem bleiben???

    Soviel zu unserem "Asylrecht"
    • Charlie Brown 01.07.2017 19:53
      Highlight Highlight Ich wollte - als hier noch keine Kommentare standen - folgenden Kommentar schreiben:

      ---

      Kommentar von pachnota in 3... 2... 1....

      ---

      Du bist so durchschaubar.


    • bokl 01.07.2017 19:57
      Highlight Highlight Absolut nachvollziehbarer Entscheid. Wie sähe den deine Lösung aus? Es gibt eigentlich nur zwei mögliche Varianten.

      "Nicht anerkannte Flüchtlinge auch in unsichere Regionen zurückschicken"

      oder

      "Unsichere Heimatregion führt zu positivem Asylentscheid"

      Welche Variante du wählen würdest, kann ich mir vorstellen...
    • Chrigi-B 01.07.2017 20:36
      Highlight Highlight Naja, Afgahnistan ist nicht zumutbar - im Vergleich zu all den Maghreb Staaten.
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