Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Lernfahrer greifen häufig auf Mobility zurück. Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100010161 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe:

Bild: obs

17 ist das neue 18: Bundesrat will Altersgrenze für Lernfahrer senken



Jugendliche dürfen möglicherweise schon bald mit 17 Jahren ans Steuer sitzen. Der Bundesrat plant, die Altersgrenze für das begleitete Autofahren zu senken.

Konkrete Vorschläge sollen demnächst vorliegen, wie Verkehrsministerin Doris Leuthard am Montag in der Fragestunde des Nationalrats erklärte. Damit würde sich die Zeitspanne des begleiteten Fahrens verlängern. Fahrschüler könnten mehr Praxis sammeln, was der Sicherheit zu Gute komme, sagte Leuthard.

Fahren sei eine Routinefrage, erklärte Thomas Rohrbach vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) auf Anfrage. «Wer vor der Prüfung mehr fährt, fährt sicherer.» Das Mindestalter von 18 Jahren für die Fahrprüfung soll nach seinen Angaben jedoch nicht gesenkt werden. Rohrbach geht davon aus, dass der Bundesrat die Vernehmlassungsvorlage noch vor dem Sommer verabschiedet.

Sind 17-Jährige schon reif für den Führerausweis?

Nur noch ein Wiederholungskurs

Das Revisionspaket enthält weitere Elemente. Die Anforderungen an die theoretische und die praktische Prüfung sollen eher steigen. Hingegen soll künftig nur noch ein Wiederholungskurs absolviert werden müssen statt wie bisher zwei. Laut Rohrbach ist geplant, dass dieser innerhalb eines halben Jahres nach der praktischen Prüfung stattfindet. Damit könne auf Fehler aufmerksam gemacht werden, die sich einschlichen. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

BAG meldet 437 neue Fälle

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Capslock 08.03.2017 08:54
    Highlight Highlight Wenn der Bundesrat eine Senkung des Alters für die Erlangung des FA in Betracht zieht, muss er aber auch die Senkung der oberen Altersgrenze für Senioren auf 70 Jahre in Betracht ziehen. Denn diese Lenker und Lenkerinnen stellen, wie auch die Jungen, für die Sicherheit im Straßenverkehr eine erhebliche Gefahr dar. Die Zahlen der BFU und der kant. Polizeidirektionen zeigen diesbezüglich ein nicht gerade positives Bild für diese beiden Altersgruppen. Dies sollte auch dem BR bekannt sein und so ist das Ansinnen, welches hier kolportiert wird schon sehr merkwürig.
  • Tschiger 06.03.2017 20:15
    Highlight Highlight In anderen Ländern mag das ja sinnvoll sein, weil privat nicht gefahren werden darf.
    Bei uns macht es mehr Sinn beim Profi die Anweisungen zu erhalten und dann mit Mami oder Papi das Erlernte zu festigen und Routine zu erarbeiten.
    Wie soll das mit 17 und den privaten Begleitern funktionieren, wenn diese nicht einmal die Theorieprüfung bestehen würden. Das gibt dann ganz viel Arbeit für die Fahrlehrer wenn falsche Automatismen umtrainiert werden müssen um die höheren Anforderungen an der praktischen Prüfung zu erfüllen.
    Ich denke es wird am Ende für die Jungen teurer. Wer profitiert davon?
  • Zeit_Genosse 06.03.2017 19:35
    Highlight Highlight Begleitet mit 16Jahren, Prüfung mit 17. Dann 3-Jahre eine Auto mit definiert niedriger Leistung fahren (keine Papi-Superkarre). Bereits mit 16 unbegleitet mit kleinen E-Mobil ohne Autobahn. In 10 Jahren gibt erste selbststeuernde Autos für bestimmte Strecken und Gebiete. Dann spielt das Alter keine Rolle mehr. Da werden viele Chauffeure-Eltern und ältere Menschen aufschnaufen und neue Möglichkeiten für ökologisch-kombinierbaren (PV/ÖV) Verkehr entstehen. Seid mal nicht so engstirnig und traut den Jungen etwas mehr zu. In den USA fahren 16-jährige durch NY und LA.
  • atomschlaf 06.03.2017 18:01
    Highlight Highlight Eine sehr vernünftige Änderung. Oft geht es heute doch darum, nach dem 18. Geburtstag möglichst rasch den Fahrausweis zu machen. Dadurch bleibt (zu) wenig Zeit um Erfahrungen im Verkehr zu sammeln, bevor die Leute alleine auf die Strasse dürfen. Da ist es viel sinnvoller, wenn die Junglenkerinnen und -lenker zuerst ein ganzes Jahr begleitet fahren.
  • Caturix⸮ 06.03.2017 17:54
    Highlight Highlight 20 würde bei einigen noch zu früh sein. Kommt immer auf die Person an.
    • Oberon 06.03.2017 20:48
      Highlight Highlight Naja, bei einigen auch mit 50.
  • Flint 06.03.2017 17:41
    Highlight Highlight Kann man denn die Fahrprüfung nicht auch erst mit 19 ablegen wenn es an Fahrpraxis fehlt? 😉
  • Linus Luchs 06.03.2017 17:05
    Highlight Highlight Ich verstehe es nicht. Was ist eigentlich die Intention hinter diesen Bestrebungen? Ich sehe im Alltag überhaupt nicht, dass sich heute 17- oder 18-Jährige im Durchschnitt reifer und verantwortungsbewusster verhalten als vor 20 oder 40 Jahren. Viele wollen das Hotel Mama möglichst lange nicht verlassen, aber angesagte Klamotten und das neuste Smartphone sind existentiell wichtig. (Sorry, ich weiss, es gibt löbliche Ausnahmen.) Also, wer will die Jungen früher hinter dem Steuer sehen? Steckt die Autohändler-Lobby dahinter?
    • Madison Pierce 06.03.2017 17:50
      Highlight Highlight Vielleicht hat man sich andere Länder als Vorbild genommen.

      Theoretisch kann die neue Regelung schon zur Sicherheit beitragen: wenn man schon ein Jahr mit Mami gefahren ist, ist das Auto nicht mehr so speziell, wenn man dann alleine fahren darf. Es ist schon etwas Normalität und nicht mehr so aufregend. Vielleicht ist dann die Verlockung geringer, den Kollegen zu zeigen, wie schnell man fahren kann.

Kommentar

Liebe Velofahrer, ihr seid leider die schlimmsten Verkehrsteilnehmer

Das Coronavirus hat dazu geführt, dass in der ganzen Schweiz mehr Leute mit dem Velo unterwegs sind. Das Geschäft boomt, auch mit den E-Bikes. Zusätzlich stimmt die Stadt Zürich am 27. September darüber ab, ob man sich verpflichten will, 50 Kilometer Veloschnellrouten einzurichten.

Das Velo – und besonders die Velofahrer – stehen damit wieder einmal im Zentrum der Aufmerksamkeit. Ein guter Zeitpunkt, euch die Leviten zu lesen. Oder sollte ich sagen: uns? Denn bevor ihr mich in der …

Artikel lesen
Link zum Artikel