Schweiz
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Kommen jetzt die Poller? Das Bundehaus braucht ein Sicherheitsupdate



Das Bundeshaus in Bern soll besser geschützt werden. So wird im kommenden Sommer der seitliche Besuchereingang erneuert. Auch über Massnahmen auf der Frontseite des markanten Gebäudes denkt der Bund nach – zum Beispiel über versenkbare Poller.

Verstärkte Sicherheitsmassnahmen hat das Bundesamt für Polizei (Fedpol) angeregt. Das Fedpol analysiere die Lage laufend und gebe Empfehlungen ab an die Verwaltungsdelegation oder an den Hausherrn selber, das eidgenössische Parlament, wie Fedpol-Sprecherin Cathy Maret eine Meldung in der Sendung «Heute Morgen» von Radio SRF bestätigte.

Luftaufnahme vom Bundeshaus in Bern, Schweiz, am Mittwoch, 8. August 2018. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

Mehr Sicherheit für das Bundeshaus. Bild: KEYSTONE

«Einerseits wissen wir, dass die Terrorgefahr in ganz Europa erhöht ist, das sagt uns der Nachrichtendienst. Andererseits bekommen wir immer mehr Besuche von Staatsmännern und -frauen aus dem Ausland. Und da ist Sicherheit wichtig», betonte Maret in der Radiosendung. Gerade ausländische Staatsgäste zeigten sich oftmals erstaunt, wie stark man sich dem Bundeshaus annähern könne.

Volksnähe vs. Sicherheit

Ausländische Staatsgäste und Touristen sind aber auch immer wieder positiv überrascht von der Volksnähe, die das Haus ausstrahlt - gerade im Sommer, wenn auf dem Bundesplatz viele Familien mit Kindern in den Fontänen des Wasserspiel plantschen. Das zeugt für viele Staatsgäste von der Sicherheit der Schweiz und ihrer Bundesstadt.

Den ganzen Beitrag hören:

Zudem wollen auch immer mehr Besucher und Touristen das Bundeshaus von innen sehen. Das Umbauprojekt bewegt sich also auf einer Gratwanderung zwischen Sicherheit und Offenheit.

5 Millionen für den Eingang

Sofern die Verwaltungsdelegation des Parlaments grünes Licht gibt, wird im kommenden Sommer der Besuchereingang für rund fünf Millionen Franken umgestaltet. Nach dem Umbau sollen die Besucherkontrollen unmittelbar nach dem Eingang stattfinden oder bei Bedarf sogar schon davor. Der offene Bereich für Besucher soll grösser und geschützter werden.

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Auch über die Sicherheit auf der Frontseite zum Bundesplatz hin macht sich der Bund Gedanken. «Ich denke da beispielsweise an bewegliche Poller, die dann aufgestellt werden können, wenn es die Sicherheitslage erfordert», sagte der Sicherheitsbeauftragte der Bundesversammlung, Andreas Wortmann gegenüber Radio SRF.

Welche Massnahmen das Fedpol konkret vorgeschlagen hat, gab Maret auf Anfrage nicht bekannt. (sda)

So ist es als Frau im Bundeshaus #metoo

Video: Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • no-Name 23.08.2018 15:56
    Highlight Highlight Ich finde es schön als ‚gesellschaftlicher Randgrüppeler‘ an der Front neben den Parlamentariern ein Bier zu trinken und von einem Bundesrat den Sitz im Bus angeboten zu bekommen weil man mit Stöcken unterwegs ist.

    Als Kind konnte ich mit Papa noch relativ eifach ins Bundeshaus, zu Zeiten als Jurasische Extremisten in Bern Bomben legten.

    Mir gefällt diese Sicherheitsaufstockung nicht. Ich fühl mich wohl mit Volksnahen Staatscheffen...
    • ChlyklassSFI 23.08.2018 20:51
      Highlight Highlight Schön beschrieben. Ich kann dir nur zustimmen.

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