Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Horrorunfall mit 5 Toten in Rheinfelden geklärt: Lenker raste und war alkoholisiert

Ein Jahr nach dem schweren Verkehrsunfall mit fünf Toten und zwei Schwerverletzten in Rheinfelden AG ist die Ursache geklärt. Der Lenker des Unfallautos fuhr viel zu schnell und hatte mindestens 1,25 Promille Alkohol sowie Cannabis und Medikamente im Blut.



Unfall alte Salinenstrasse, Rheinfelden, 26.9.2015

Die Polizei weiss nun, warum es zum Unfall in Rheinfelden kam. Bild: Newspictures

Weil der 38-jährige Lenker beim Unfall ebenfalls ums Leben gekommen war, wurde das Strafverfahren gegen ihn eingestellt, wie die Staatsanwaltschaft Aargau am Donnerstag mitteilte. Damit ist der Fall strafrechtlich abgeschlossen.

Zu dem tragischen Selbstunfall war es am frühen Morgen des 26. September 2015 gekommen. Fünf Männer im Alter zwischen 23 und 39 Jahren starben. Zwei Frauen im Alter von 24 und 34 Jahren wurden schwer verletzt.

Unfall alte Salinenstrasse, Rheinfelden, 26.9.2015

Fünf Menschen starben. Bild: Newspictures

Vor dem Unfall an jenem Samstag kurz nach 3 Uhr hatten sich die Personen in einer Bar in Rheinfelden aufgehalten. Sie wollten zur Wohnung eines Mannes fahren, der beim Unfall tödlich verletzt wurde.

Fünf Tote bei Autounfall (26.9.2015)

Am Samstagmorgen früh kam es auf einer Strasse in Rheinfelden zum Horrorunfall. Das Auto kam von der Strasse ab und ging in Flammen auf. Dabei starben fünf Männer, zwei Frauen wurden schwer verletzt. Alle sieben Personen sassen im gleichen Kleinwagen. Video: © TeleM1

Sieben Personen in einem Auto

Der VW Golf, in dem die sieben Personen sassen, kollidierte auf der Waldstrasse, die zu einem Wohnquartier führt, in einer leichten Kurve mit einer Laterne und prallte schliesslich in einen Baum. Das Fahrzeug fing Feuer.

Gemäss Staatsanwaltschaft zeigt das verkehrstechnische Gutachten, dass der Lenker auf der geraden Strecke der Alten Saline mit stark übersetzter Geschwindigkeit in die leichte Linkskurve fuhr. Die Geschwindigkeit betrug zwischen 92 km/h und 102 km/h. Erlaubt sind auf dieser Strecke höchstens 40 km/h.

Den Aufprall an die Strassenleuchte erfolgte laut Gutachten mit 87 km/h bis 96 km/h, bevor das Auto mit mindestens 80 km/h gegen den Baum prallte. Aufgrund der gleichmässig verlaufenden Reifenspuren aus der Kurve schliesst die Staatsanwaltschaft ein Ausweichmanöver aus. Keiner der Mitfahrenden habe ins Lenkrad gegriffen. (aargauerzeitung.ch)

Aktuelle Polizeibilder: So schnell ist eine halbe Million Franken futsch ...

Das könnte dich auch interessieren:

Die Geschichte zu diesem Foto mit Pogba ist wirklich unglaublich lustig

Link zum Artikel

Dieser Bündner Lokführer hat wohl gerade den besten Job der Welt

Link zum Artikel

«Der grösste Fehlentscheid der NFL-Geschichte» – und natürlich wieder Brady

Link zum Artikel

9 simple WhatsApp-Kniffe, die nicht jeder kennt

Link zum Artikel

Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Link zum Artikel

Von frierenden Möpsen und fliegenden Vibratoren: Eine kleine Abrechnung mit Hollywood

Link zum Artikel

«Ken ist nur ihr schmuckes Anhängsel»: Soziologin über Geburtstagskind Barbie

Link zum Artikel

«Steigende Mieten!» – «Nur noch Beton!»: Das Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

Link zum Artikel

Ist die #10YearChallenge gefährlich? Die Fakten zum Internet-Phänomen

Link zum Artikel

Hunderte Millionen geklaute Zugangsdaten im Netz – so prüfst du, ob du gehackt wurdest

Link zum Artikel

3 Punkte: Wie Kritiker über den Reichen-Report motzen – und was davon zu halten ist

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fischra 27.10.2016 12:28
    Highlight Highlight Ein schlimmer Unfall mit verheerenden folgen. Die Menschen haben fehler gemacht und schrecklich dafür gebüsst. Alle sind im Auto gestorben dennsie hattenRauch in der Lunge. Hätte das Auto beim touchieren des Kandalabers nicht feuer gefängen wären heute sicher 4 Pers noch am Leben. Aber wie ist es. Wenn das Wörtchenwenn nicht wär. Das positive daraus ist, dass andere achtsamer sind weil sie aus diesemFall gelernt haben.
  • Fumo 27.10.2016 11:13
    Highlight Highlight Und seine Familie so: "Niemals, er war ein verantwortungsvoller Mensch und wäre nie unter Alkoholeinfluss oder dergleichen gefahren..."
    Manchmal redet man sich halt alles schön.

Die älteste Schweizerin feiert ihren 111. Geburtstag (ihren Mann verlor sie vor 45 Jahren)

Seit 45 Jahren kämpft sich die Aargauerin Alice Schaufelberger allein durchs Leben. Den goldenen Ehering trägt sie noch heute. Gebrechen hat sie kaum, ausser dass sie beim Spazieren im Gang zuweilen «chli gwaggle».

Alice Schaufelberger legt die Zeitung beiseite, zupft den grauen Rock zurecht und schaut hinaus in den Schneesturm vor ihrem Fenster im Winterthurer Altersheim Grünhalde. «Wie früher in Reitnau», sagt sie und streicht sich mit den Händen übers Gesicht.

«Als Primarschüler mussten wir jeweils anderthalb Stunden durch Wind und Wetter zum Zahnarzt laufen und dann brav hinhalten, wenn der uns im Mund herumgemacht hat.» Alice Schaufelberger lächelt.

Einen Arzt brauche sie heute zum Glück nicht mehr. …

Artikel lesen
Link zum Artikel