Schweiz
Blaulicht

Bündner Jäger tödlich verunfallt

Bündner Jäger tödlich verunfallt

26.09.2016, 16:5327.09.2016, 10:15

Im Bünder Oberland ist am Sonntag ein 52-jähriger Jäger tödlich verunfallt. Der leblose Körper des Mannes aus der Region wurde am Montagmorgen bei einer Suchaktion in steilem und unwegsamem Gelände bei Sumvitg gefunden.

Der Verunfallte hatte am Sonntagabend bei der Örtlichkeit Tenigerbad eine Hirschkuh erlegt und das Tier danach ausgeweidet. Wie die Polizei mitteilte, meldete sich der Mann danach nicht mehr bei den Jagdkollegen, welche die Polizei alarmierten.

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An der Suchaktion beteiligten sich die Wildhut, Mitglieder des SAC mit Suchhunden, die Rega, Jagdkollegen sowie eine Polizeipatrouille. Kurz nach neun Uhr am Montagmorgen wurde der Jäger tot im Sumvitgerrhein gefunden. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Zur Klärung der Todesursache wurde eine Untersuchung eingeleitet. (sda)

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Interview mit neuem Uni Zürich-Rektor
«Ja, die Uni hat Fehler gemacht und der nächste Patzer wird folgen»
Mit zwei Problemen haderte die Universität Zürich in den vergangenen Monaten: Dem Fall Mörgeli und dem umstrittenen UBS-Sponsoring. Der neue Rektor Michael Hengartner nimmt Stellung.
Der neue Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, räumt in den Fällen Mörgeli und UBS-Sponsoring Fehler ein. Einen Vertrag wie jenen mit der UBS werde die Uni künftig sofort veröffentlichen, sagte Hengartner in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Und die Entlassung der Titularprofessorin Iris Ritzmann «sei nicht gut gelaufen». Bei einer Universität dieser Grösse werde es aber immer Fehler geben, sagte er. «Ich garantiere Ihnen: Der nächste Patzer wird kommen.» Wichtig sei aber, dass Politik und Öffentlichkeit wüssten, dass die Uni Fehler aufgreife und alles tue, damit sie kein zweites Mal passierten. Die Uni wolle sich verbessern. Die Politik werde nicht mehr lange Geduld haben. Durch die Geheimhaltung des Sponsoring-Vertrages mit der UBS habe sich die Uni einen Bärendienst erwiesen, sagte der 47-Jährige weiter. Es sei klar, dass man solche Verträge künftig sofort veröffentlichen werde. «Sollte ein Geldgeber von uns verlangen, dass der Vertrag nicht öffentlich gemacht wird, werden wir das Geld nicht annehmen.»
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