Schweiz
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Mann schiesst auf Partnerin und richtet sich anschliessend selbst



In Gossau SG hat am Mittwochmorgen ein Mann offenbar nach einem Streit auf seine Partnerin geschossen. Die Frau konnte trotz einer Kopfverletzung flüchten und die Polizei alarmieren. Der Mann wurde später tot in einem Mehrfamilienhaus entdeckt.

Nach bisherigen Erkenntnissen war es Vormittags um halb zehn in der Wohnung zu einem Streit zwischen einem Paar gekommen. Der 52-jährige Schweizer habe dabei seine Partnerin mit einer Schusswaffe bedroht, teilte die St. Galler Polizei mit.

Ihr gelang es, die Wohnung über das Treppenhaus zu verlassen. Daraufhin gab der Mann mehrere Schüsse ab und traf die flüchtende Frau am Kopf. Trotz der Verletzung konnte sie mehrere hundert Meter weit mit dem Auto davonfahren und die Polizei anrufen. Sie wurde ins Spital gebracht.

Die Polizei geht bisher davon aus, dass sich der Mann nach den Schüssen auf die Frau selber erschoss. Die genauen Tatumstände sind noch unklar. Die Ermittlungen laufen.

Der Mann sei der Polizei bisher nicht bekannt gewesen, erklärte Polizeisprecher Hanspeter Krüsi gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Die Verletzung der Frau habe sich als Fleischwunde am Hals herausgestellt, die genäht werden musste. Die Frau habe sehr viel Glück gehabt, sagte Krüsi. Sie habe das Spital bereits wieder verlassen können. (sda)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dominik Hauser 09.05.2018 23:37
    Highlight Highlight Nicht Waffen töten, sondern Menschen. Oder sollte man sagen Schützen töten?
    Dann müssten sich die Schützenvereine aber ganz schnell einen anderen Namen überlegen. Oder endlich mit ihrem heuchlerischen Argumenten gegen ein Waffenregister aufhören...
    • andrew1 10.05.2018 15:18
      Highlight Highlight Stimmt eine waffe die in einem register ist kann man ja nicht gegen menschen richten. Wenn er sich selbst richtete interessierte es ihn wohl herzlich wenig wenn man die waffe mit dem register auf ihn zutückführen kann.
  • Yolo 09.05.2018 21:04
    Highlight Highlight Was für eine unnötig Tat. Und die tragische Ironie; wir streiten um schärfere Waffengesetze.
    • derEchteElch 10.05.2018 02:29
      Highlight Highlight Wir haben schon heute ein scharfes Waffengesetz.

      Sowieso, das Waffengesetz, um welches „du streitest“, hätte an dieser Tat nichts geändert, weil es nicht davon tangiert wird.

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