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Der Crash ereignete sich in rund 1000 Metern Höhe. 
Der Crash ereignete sich in rund 1000 Metern Höhe. Bild: KEYSTONE

Drohne crasht beim Verzasca-Staudamm in Helikopter 

25.05.2018, 15:0525.05.2018, 16:07

Zwischenfall beim weltberühmten Verzasca-Staudamm in der Nähe von Locarno. Um 10.20 Uhr sind in rund 1000 Meter Höhe ein Helikopter und eine Drohne in der Luft zusammengestossen, wie SRF mit Verweis auf Polizeiangaben berichtete. 

Nach dem Zwischenfall über dem Verzasca-Staudamm konnte der Helikopter unbeschadet auf die Basis in Locarno zurückkehren. Der Drohnenpilot wurde ausfindig gemacht.

Der Zwischenfall ereignete sich auf rund 1000 Metern über Meer im Verzascatal, wie die Tessiner Kantonspolizei mitteilte. Bei der Untersuchung zeigte sich, dass ein Propellerflügel des in der Schweiz immatrikulierten Helikopter Spuren eines Zusammenstosses mit einem harten Gegenstand aufwies.

Weil jedoch keine Blutspuren gefunden wurden, schlossen die Behörden einen Zusammenstoss mit einem Vogel aus. Ermittler der Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) nahmen Untersuchungen auf.

Pilot ermittelt, Drohne sichergestellt

Die Polizei konnte den Drohnenpiloten in der Nähe des Verzasca-Staudammes ermitteln. Es handelt sich um einen 42-jährigen Schweizer aus dem Kanton Luzern. Er wird laut der Mitteilung beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) gemeldet.

Laut einem Polizeisprecher hätte die Drohne unabhängig von ihrem Gewicht wegen der Nähe zum Flugplatz Locarno-Magadino am Unfallort nicht in die Luft steigen dürfen. Sie sei sichergestellt worden und werde untersucht.

Drohnen unter 30 Kilogramm Gewicht dürfen nach Angaben des Bazl ohne Bewilligung benutzt werden, ausser in Gebieten mit Einschränkungen oder Flugverboten. Der Pilot oder die Pilotin muss allerdings direkten Augenkontakt zu seinem Fluggerät haben.

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27 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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roger_dodger
25.05.2018 15:34registriert Februar 2016
Ganz klar in Swiss Maps als Flugverbotszone ausgewiesen. Genau wegen solchen Sachen werden dann auch die Piloten leiden müssen die sich an die Regeln halten.
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ralck
25.05.2018 16:21registriert Juni 2015
Schade. Wirklich schade.

Und das ist einen Schlag in die Fresse für Leute, die sich an die Regeln halten. Ich nehme die Drohne gar nicht mehr aus dem Rucksack, weil ich damit sowieso nirgends mehr willkommen bin. Vor allem als junger Erwachsener.

Aber wenn ich beispielsweise Drohnenaufnahmen vom Caumasee in Flims sehe, könnte ich kotzen. Irgendwelche blöde Influencer brauchen sich nicht an das Flugverbot auf dem Gemeindegebiet zu halten und erhalten dann sogar noch vom offiziellen Flims-Account einen Repost.

Irgendwie lächerlich sich darüber aufzuregen. Bringt sowieso nichts.
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Mia_san_mia
25.05.2018 16:40registriert Januar 2014
Der soll hart bestraft werden.
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