Schweiz
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epa07083630 A couple uses a phone application to rent electric scooters of US company Lime in Paris, France, 10 October 2018. A free float of electric vehicle service is available to users in Paris.  EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON

Laut einem Bericht haben Lime-Scooter eine Lebensspanne von rund zwei Monaten.  Bild: EPA/EPA

E-Scooter gehen nach zwei Monaten kaputt – jetzt kommen robustere Trottis in die Schweiz

Ein US-Portal berichtet, der Verschleiss von E-Trottinetts sei extrem hoch. Jetzt sollen robustere Modelle in die Schweiz kommen.



In den Städten erleben Elektro-Trottinetts einen wahren Boom. Seit diesem Jahr stehen und rollen sie an jeder Ecke durch die Städte und ziehen neugierige Blicke auf sich. Einmal vom Boden abtreten, aufs Gas drücken und sich schnell und flink am stehenden Verkehr vorbeischlängeln. Das ist praktisch.

Schnell erkannten auch Verleih-Firmen das Potenzial von E-Scootern. Dieses Jahr brachten darum gleich zwei Unternehmen ihre ausleihbaren Elektro-Trottinetts auf den Schweizer Markt: Lime und Bird. Erstere sind auf den Strassen von Zürich und Basel auszuleihen, letztere nur in Zürich. 

watson testet den Lime-Scooter – im Büro

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Video: watson

Noch im Sommer verkündete Lime, die Trottinetts würden so oft ausgeliehen, dass nun die Flotte ausgebaut werde. Derzeit sind in Zürich 300 Trottinetts in Betrieb und in Basel 200. Doch jetzt könnte der Erfolg der Verleiher gestoppt werden, denn: Die Scooter gehen im Leihbetrieb schnell kaputt und müssen oftmals bereits nach einem Monat aus dem Verkehr gezogen werden.

Das US-Techportal The Verge berichtet, Bird müsse pro Fahrt mit einem Scooter mit Wartungskosten von rund 60 Rappen rechnen. Nach ein bis zwei Monaten müsse ein Elektro-Trottinett bereits ersetzt werden. Weiter berichtet die Plattform, dass auch beim Konkurrenten Lime die Lebensdauer der Trottis ähnlich kurz sei. 

epa06886481 Bird electric scooters await customers in downtown Washington, DC, USA, 13 July 2018. The 2 billion US dollar startup, whose electric scooters are largely manufactured in China, could become collateral damage in President Trump's trade war, as a second round of US tariffs on Chinese goods goes into effect.  EPA/JIM LO SCALZO

Bird-Trottinetts machen seit diesem Herbst den E-Scootern von Lime in Zürich Konkurrenz.  Bild: EPA/EPA

Zur Lebensdauer der Trottis in der Schweiz will Estuardo Escobar nichts sagen. Der Geschäftsführer von Lime Schweiz stellt allerdings klar: «Zürich ist eine Vorzeigestadt, was den sorgsamen Umgang mit den E-Scootern und das verantwortungsvolle Parkieren betrifft.»

Vor allem in grossen amerikanischen Städten wie San Francisco oder Washington, D.C. kam es in der Vergangenheit immer wieder zu mutwilligen Beschädigungen der Roller. Ein Problem, das laut Escobar in der Schweiz glücklicherweise nicht besteht. 

Dies sei auch der Grund, warum die Lebensdauer eines Lime-Scooters in der Schweiz besonders hoch sei. Gestohlen worden sei bis jetzt noch kein einziges Gerät. «Wir arbeiten aktiv daran, die Lebensdauer unserer Produkte ständig zu verbessern, und werden in Kürze eine neue Generation von E-Scootern lancieren, die noch robuster ist», so Escobar.

«Zürich ist eine Vorzeigestadt, was den sorgsamen Umgang mit den E-Scootern und das verantwortungsvolle Parkieren betrifft.»

Estuardo Escobar, Geschäftsführer Lime Schweiz 

Dabei dürfte es sich um den Scooter «Lime's Gen 3» handeln, der ungefähr dieselben Spezifikationen hat wie das neue Modell «Bird Zero» von der Konkurrenz. Sprich die Akkulaufzeit ist höher, die Reifen robuster und das Fahrwerk für eine stabilere Fahrt etwas verbreitert. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • #Technium# 20.12.2018 20:09
    Highlight Highlight Die Dinger sind auch saugefährlich. Habe schon 2 schwere Stürze gesehen. Sollten verboten werden.
    • Volker Racho 21.12.2018 13:57
      Highlight Highlight Autos sind sau gefährlich. habe schon mehr als zwei schlimme Unfälle mit Toten gesehen. Sollten verboten werden ...
  • Ximing 20.12.2018 17:37
    Highlight Highlight Die derzeitigen Segwag-Trottinetts von Lime haben eine zu schwache Vorderbremse und sind daher illegal, wer damit fährt, riskiert einen Verzeig. Die Polizei hat Lime eine Frist gesetzt, bis wann alle Fahrzeuge die Vorschriften erfüllen müssen. Daher bringen sie nun ein neues Modell nach Zürich mit einer stärkeren mechanischen Vorderbremse.

    Die Velos von Lime werden demnächst ganz verschwinden, da auch sie die Anforderungen an die Bremsverzögerung nicht erfüllen.
    Wer das nicht glaubt, kann gerne bei der Stadtpolizei ZH nachfragen. Cheers
    • Magnum44 21.12.2018 19:46
      Highlight Highlight Die Velos sind doch aber gar nicht elektrisch? Das mit den Bremse am Trottinett ist mir bei der Probefahrt auch aufgefallen, bei 20km/h ist der Bremsweg extrem lang und auf den ersten 5,10 Metern wird praktisch gar nicht gebremst, sehr gefährlich.
  • Evan 20.12.2018 17:12
    Highlight Highlight Wenn man das Problem mit robusteren Modellen in den Griff bekommt, ist doch alles in Ordnung. Die Anbieter haben schliesslich ein Interesse dran, dass die Teiler nicht schon nach kurzer Zeit verschleissen.
  • Kampfsalami 20.12.2018 17:12
    Highlight Highlight Ich sägä nur: GTX vo Evolve! Alläs anderi isch Chindergartä!
  • Ass 20.12.2018 17:07
    Highlight Highlight Das besorgnisseregende ist das die E-Mobilität selbst vom Bund als Umwelfreundlich angesehen wird. Dabei ist dies überhaut nicht der Fall. Es ist viel mehr eine Mobilitätsergänzung. Die Abfallensorgung insbesondere der Batterien ist überhaupt nicht geklärt. Heutzutage werden diese einfach in 3. Weltländer unter Umwelt- und Gesundheitsschädlichen Bedingunen verbrannt um wieder an Wertvollen Rohstoffe zugelangen.
  • CogitoErgoSum 20.12.2018 16:23
    Highlight Highlight Auch diese sogenannten Spassfahrzeuge werden dann wohl auch auf dem Trottoir fahren. Für den Fussgänger absolut nicht spassig. :-(
  • Iltis 20.12.2018 15:19
    Highlight Highlight Trottis sind für Kinder, natürlich gehen die bei Erwachsenen kaputt.
    • fireboltfrog 21.12.2018 15:12
      Highlight Highlight 😂
  • pascii 20.12.2018 14:35
    Highlight Highlight Noch besser: Durch Segways ersetzen!
    Benutzer Bild
    • Aussie 20.12.2018 15:59
      Highlight Highlight die Lime Trotis sind von Segway
  • Nicolas D 20.12.2018 14:02
    Highlight Highlight E-Trottinetts sind eh nur auf privatem Grund erlaubt. ... aso, was möchte dieser Artikel uns übermitteln? ... klar " Werbung. ...
    • Nubotronic 20.12.2018 15:05
      Highlight Highlight Wie bitte?
      Lebst du auf dem Mond?
      E-Scooter sind seit langem zulassungsfrei auf Velowegen fahrbar.
      Einschränkung: max. 20km/h und 500Watt.
    • Magnum44 20.12.2018 15:25
      Highlight Highlight Trottinet bis 20kmh ist wie ein velo.
  • yellowastra 20.12.2018 13:18
    Highlight Highlight Ich fahre schon seit nem halben Jahr meinen eigenen E-Scooter und bin immernoch begeistert. Vorallem fahre ich damit zum Einkaufen.
    Oder fahre damit vom günstigen Parkplatz ausserhalb in die Stadt.
    Nehme in mit nach Peru ende Dezember, Batterie wird ausgebaut damit man ihn ins Flugzeug bekommt. Ersatzbatterie hab ich mir nach Peru schicken lassen.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 20.12.2018 13:15
    Highlight Highlight Also die Modelle ab 2000chf sind schon i.o
  • Magnum44 20.12.2018 13:08
    Highlight Highlight Besonders hohe Lebensdauer heisst 3 statt 2 Monate? Wobei, durch die astronomischen Preise dürfte die Nachfrage in Zürich wohl verhalten sein.
  • 4berratio1ctus 20.12.2018 13:01
    Highlight Highlight Ah lässig... Nach 2 Monaten amortisiert, ab in den Kübel damit und neues kaufen. Batterie drin? Egal. Würde noch funktionieren? Egal. Ressourcen? Egal. Umwelt? Egal. Solchen Mist muss man boykottieren!
    • Iltis 20.12.2018 15:21
      Highlight Highlight Die gebrauchten Lithium Zellen werden in China anders gelabelt und den E Zigi dampfern als neu verkauft. Ein wunderbarer Kreislauf
    • Else 20.12.2018 16:07
      Highlight Highlight Aber es ist doch elektrisch!
      Folglich ist es auch sauber.
  • Tomlate 20.12.2018 12:56
    Highlight Highlight Soviel zur Ökobilanz...

Eine halbe Million Menschen in der Schweiz denken an Suizid

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Und die Dunkelziffer dürfte aus zwei Gründen hoch sein: Erstens basiert die Statistik des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) auf Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB 2017), und bei Befragungen werden Auskünfte oft aus Scham …

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