Schweiz
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Bild: shutterstock

Internetshopping in Europa wird billiger – allerdings nicht für dich



Ab heute tritt in der EU eine neue Gesetzgebung in Kraft, die günstiges Einkaufen im Netz ermöglicht. Bislang konnten User in vielen Fällen nicht von den niedrigen Preisen ausländischer Onlineshops profitieren, sondern wurden auf teurere – meist im eigenen Land ansässige – Webstores umgeleitet. Das gehört nun der Vergangenheit an.

Die EU-Kommission hat damit auf eine Untersuchung aus dem Jahr 2015 reagiert. In nur 37 Prozent aller Fälle war es möglich, preiswerte Waren aus dem Ausland zu beziehen. Mit der neuen Regelung haben Konsumenten eine «grössere Auswahl zu wettbewerbsfähigen Preisen und damit auch bessere Angebote», zitiert die NZZ den zuständigen EU-Kommissar Andrus Ansip. 

Wie Männer verzweifelt auf ihre Frauen beim Shopping warten:

Rechtliche Lage in der Schweiz

Die neue Regelung verbietet eine regionale Sperrung im EU-Gebiet. Allerdings kommt das Prinzip des sogenannten Geoblockings in der Schweiz weiterhin zur Anwendung. Folglich werden Schweizer Online-Shopper bis auf weiteres nur teurere Produkte einkaufen können. 

Das Kartellgesetz verbietet Geoblocking hierzulande nur bei unerlaubten Absprachen zum Nachteil der Schweizer Konsumenten. Allerdings sind solche Fälle äusserst selten, wie die NZZ berichtet. Umleitungen auf ausländische Internetshops sind per Gesetz nicht verboten.

Auch wenn der Bundesrat Massnahmen gegen Geoblocking in Erwägung zieht, könnten bis zu deren wirksamen Umsetzung noch viele Jahre vergehen. Dazu wäre ein Abkommen mit der EU nötig. Wie die zähen Verhandlungen über ein Rahmenabkommen zeigen, würde sich vermutlich auch die Verhandlung zur Aufhebung des Geoblockings über Jahre erstrecken. (vom)

«Shoppen? Da hau' ich mir lieber einen rostigen Nagel ins Auge»

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Video: watson/Viktoria Weber, Emily Engkent

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • balzercomp 04.12.2018 10:02
    Highlight Highlight Dazu passt, dass Amazon.com demnächst nicht mehr in die Schweiz liefert. Zumindest habe ich das vorhin auf 20 Minuten gelesen.
  • DemonCore 04.12.2018 08:50
    Highlight Highlight Beitreten. Mitreden,
    Mitmachen, statt nur zusehen.
  • Hardy18 03.12.2018 18:12
    Highlight Highlight Man muss ja kein Fuchs sein um es doch umgehen zu können...
  • bro heng mal :) 03.12.2018 15:51
    Highlight Highlight Schweiz = special snowflake
    aber eben :)
  • MaskedGaijin 03.12.2018 08:56
    Highlight Highlight zum glück gibts noch china.
  • Skip Bo 03.12.2018 06:43
    Highlight Highlight Mit einer virtiellen VPN kann Geoblocking umgangen werden. Gratis App installieren. Auch SRF verwendet Geoblocking,
    User Image
    • MaxHeiri 03.12.2018 08:19
      Highlight Highlight welche VPN kannst du empfehlen?
    • oXiVanisher 03.12.2018 08:33
      Highlight Highlight Beim SRF ist das etwas spezieller (ist bei den meisten Öffentlichen Sendern so). Wir (als Schweizer Bevölkerung) bezahlen diesen Dienst mit unseren Steuern/Ex-Billag und die Inhalte sind auch nur für unser Land eingekauft (z.B. TV Serien). Deswegen ist da ein Geoblocking eine etwas andere Situation. Ich weiss nicht wie und ob die Gesetzeslage das abdeckt/abdecken kann.
    • What? 03.12.2018 09:01
      Highlight Highlight ich benutze Tunnelbear. Ist zwar kostenpflichtig, aber funktioniert einwandfrei, ist kinderleicht zu bedienen und man hat diverse Länder zur Auswahl :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • flubi 03.12.2018 04:24
    Highlight Highlight Beim Roaming genau das gleiche. Es werden nur Gesetze von der EU übernommen bei denen unser Staat Geld verdient!
    • Raffaele Merminod 03.12.2018 06:15
      Highlight Highlight Da verwechselt du was. Nicht der Staat verdient daran sondern unsere Wirtschaft! Unser Staat schützt zu sehr, auf Kosten der Konsumenten, die grossen Unternehmen.
    • DemonCore 04.12.2018 08:49
      Highlight Highlight Einfach übernehmen reicht nicht. Es braucht einen Informationsaustausch, deshalb brauchen wir das Rahmenabkommen.

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