Schweiz
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Abkommen mit der EU: Beim Lohnschutz sind zwei Drittel der Schweizer gegen Zugeständnisse



Die Politik in der Schweiz vermag die Stimmbevölkerung nicht zu überzeugen. Lediglich 38 Prozent stehen hinter ihr. In der Europafrage positionieren sich hingegen 59 Prozent hinter den bilateralen Abkommen mit der EU, wie die am Dienstag veröffentlichte Vimentis-Umfrage ausweist.

In der EU-Frage wollen fast zwei Drittel, dass die Schweiz bei den flankierenden Massnahmen für den Lohnschutz und die Arbeitsbedingungen keine Zugeständnisse macht.

Stellt die Aufgabe des freien Personenverkehrs die bilateralen Verträge mit der EU in Frage, sind 41 Prozent dagegen, 37 Prozent dafür und 22 Prozent unentschieden. Im Tessin sind die Wähler von SVP und Lega für die Aufgabe der Personenfreizügigkeit.

FDP-Wähler am zufriedensten

Allerdings ist die allgemeine Zufriedenheit mit der Politik zwischen 2017 und 2018 leicht von 36 auf 38 Prozent angestiegen. Am zufriedensten sind mit 60 Prozent die Wählerinnen und Wähler der FDP, am unzufriedensten jene der Lega.

Im Sorgenbarometer steht bei 13 Prozent der Teilnehmenden die Asylpolitik an der Spitze, gefolgt vom Gesundheitssystem mit 12 und den Beziehungen zur EU mit 9 Prozent.

Sorgen variieren je nach Alter und Partei

Bei den Ängsten variieren die Sorgen je nach Alter und Parteizugehörigkeit. So sind jüngere Stimmberechtigte eher besorgt wegen des Klimawandels und allgemein wegen des Umweltschutzes. Darin decken sie sich mit den Anhängern der Grünen. Für Anhänger der SVP stellen Asyl- und Migrationspolitik die grössten Herausforderungen dar.

Die Online-Umfrage wurde vom 1. bis 30. Oktober 2018 durchgeführt. Rund 21'000 Personen nahmen teil. Die Daten wurden nach verschiedenen Kriterien wie Alter, Geschlecht, Kanton und Bildung gewichtet. Gemäss Vimentis ist die Umfrage repräsentativ. Die Fehlerquote liegt bei plus/minus 4 Prozent. Die aktuelle Umfrage ist die 15. in Folge.

Die Organisation Vimentis wurde 2003 von Studierenden der Universität St. Gallen ins Leben gerufen. Ihre jährliche Umfrage steht unter dem Patronat der Parteipräsidenten von SVP, SP, FDP, CVP, BDP, GLP und Grünen. (whr/sda)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sgrandis 26.02.2019 16:38
    Highlight Highlight lol, plus minus 4%, nicht wirklich sehr genau... bei angaben von 30% oder so. Das ist als würde dich jemand nach dem Gewicht fragen und du sagst 70 kg, plus minus 9kg
    • Whaaaat?_Son 26.02.2019 18:20
      Highlight Highlight Representativ heisst hochgerechnet auf die gesamte Schweiz, daher die Ungenauigkeit.
      Beispiel: 100 Bananen wiegen 1.23 kg (exakt);
      Sie haben einen Kontainer mit 15 tonnen Bananen
      Also haben Sie im Beispiel 12'195 +- 488 Bananen (bei 4% Unsicherheit). Finde ich genau genug.
    • swisskiss 26.02.2019 20:33
      Highlight Highlight sgrandis: Rechnen ist offensichtlich Glücksache.

      Bei 70 kg ist 4% Abweichung nach oben und unten, eine Spanne von 67,2 bis 72,8 kg.

      Das ist bei 30% eine Bandbreite von 28,8 bis 31,2%

      Genau genug, um eine Aussage machen zu können.

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