Schweiz
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Schützen kritisieren Justizministerin Keller-Sutter scharf



Ein Spezialist der Zentralstelle am technischen Seminar

Ein Spezialist der Zentralstelle am Seminar «Waffen» gibt an, welche Schusswaffen unter die Revision des Schweizer Waffenrechts fallen. Bild: KEYSTONE

Die Gegner des revidierten Waffengesetzes werfen Justizministerin Karin Keller-Sutter vor, Unwahrheiten zu verbreiten. Ein Ja laufe auf eine Entwaffnung der Bürger hinaus, sagen sie.

Aus Sicht des Bundesrates geht es in der Abstimmung vom 19. Mai um geringfügige Änderungen, die es der Schweiz ermöglichen, im Verbund der Schengen- und Dublin-Staaten zu bleiben. Die Schiesstradition bleibe erhalten, betonte Keller-Sutter jüngst vor den Medien. «Niemand wird entwaffnet.»

Die Interessengemeinschaft Schiessen Schweiz (IGS) widerspricht: Bei einem Ja würde sich «dramatisch viel» ändern, sagte IGS-Präsident Luca Filippini am Montag vor den Medien in Bern. Es wäre das Ende des Schiessens als Volkssport.

Luca Filippini, Praesident Interessengemeinschaft Schiessen Schweiz IGS, vom Referendumskomitee

IGS-Präsident Luca Filippini. Bild: KEYSTONE

Von A bis Z falsch

Der Berner SVP-Nationalrat Werner Salzmann zeigte sich «erschüttert» ob der Aussagen von Keller-Sutter. Diese seien von A bis Z falsch, sagte er. Peter Lombriser, der Zentralpräsident des Unteroffiziersverbandes, stellte fest, das Gerede über den Kompromiss, den die Schweiz angeblich herausgeholt habe, sei ein Märchen.

Er betrachtet das revidierte Gesetz als «absolute Zumutung». Die Bürger eines Landes seien nur so frei wie das Waffengesetz, dem sie unterstellt seien, sagte Lombriser. «Jedes Unrechtsregime hat als erstes das Recht auf den Waffenbesitz abgeschafft.»

Ausnahmebewilligung nötig

Die Schützen stört vor allem, dass halbautomatische Waffen mit grossem Magazin neu als verbotene Waffen gelten würden. Für den Kauf bräuchte es daher eine Ausnahmebewilligung statt eines Waffenerwerbsscheins. Schützen, die eine solche Waffe erwerben, müssten nach fünf und zehn Jahren nachweisen, dass sie Mitglied in einem Schützenverein sind oder regelmässig schiessen.

Wer bereits eine solche Waffe besitzt, müsste sie innerhalb von drei Jahren dem kantonalen Waffenbüro melden, sofern sie noch nicht in einem kantonalen Waffenregister verzeichnet ist.

Die Exportschlager der Schweizer Rüstungsindustrie

Bedürfnisnachweis inakzeptabel

Bei einem Ja wären 80 Prozent der im Schiesssport verwendeten Waffen sofort verbotene Waffen, kritisieren die Gegner. Dass Ausnahmebewilligungen erteilt würden, ändere nichts: Auf etwas Verbotenes gebe es keinen Rechtsanspruch, daher sei die Änderung gravierend. Inakzeptabel sei auch der verlangte Bedürfnisnachweis.

Tobias Dillier, Polizist im Kanton Obwalden, warnte vor Bürokratie. Die neuen Regeln hielten die Polizisten von der Strasse fern und verbannten sie ins Büro. Ohnehin seien nicht legale, sondern illegale Waffen das Problem.

Mögliche weitere Verschärfungen

Den Schützen geht es aber nicht nur um die beschlossenen, sondern auch um mögliche künftige Verschärfungen. Mit dem revidierten Waffengesetz will die Schweiz die neue Waffenrichtlinie der EU umsetzen, und diese soll alle fünf Jahre überprüft werden.

Es sei schon jetzt klar, was diese Überprüfung ergeben werde, sagen die Gegner: Weitere Verschärfungen seien absehbar, darunter ein ausnahmsloses Verbot für halbautomatische Waffen. Gegen eine solche Gesetzesänderung könnte allerdings erneut das Referendum ergriffen werden.

Schengen nicht in Gefahr

Für den Bundesrat ist die Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie vor allem deshalb wichtig, weil bei einem Nein das Ende der Zusammenarbeit mit den Schengen- und Dublin-Staaten droht. Diese würde enden - es sei denn, die EU-Kommission und sämtliche EU-Staaten würden der Schweiz innert 90 Tagen entgegenkommen.

Die Schützen zeigen sich überzeugt, dass die Kommission und die Staaten dies tun würden. Die EU habe kein Interesse an einem weissen Fleck im Schengen-Raum, argumentieren sei. Dass die Schweiz ihre Schengen-Mitgliedschaft aufgeben müsste, sei daher eine leere Drohung.

Terrorbekämpfung nur Vorwand?

Die Schützen erinnerten auch daran, dass die neue EU-Waffenrichtlinie mit der Bekämpfung des Terrorismus begründet worden sei, nach den Terroranschlägen in Frankreich. Diese seien aber ohne legal erworbene Waffen durchgeführt worden. Die EU habe entweder etwas durcheinander gebracht - oder aber die Terrorismusbekämpfung sei nur ein Vorwand, um private Haushalte zu entwaffnen, sagte Salzmann.

Dem Bundesrat wiederum werfen die Schützen vor, als Reaktion auf ihre Aufklärungsarbeit nun nicht mehr von «Terrorismusbekämpfung», sondern von «Missbrauchsverhinderung» zu sprechen. Der Bundesrat habe eine argumentative Kehrtwende vollzogen, weil er offenbar befürchte, dass das Stimmvolk in Kenntnis der Sachlage Nein stimmen werde.

Schliesslich bringen die Gegner auch allgemeine EU-kritische Argumente vor: Wenn die Schweiz sich dem EU-Waffenrecht unterwerfe, werde sie sich auch anderswo unterwerfen, sagte Salzmann. Einen Zusammenhang zum Rahmenvertrag will die IGS im Abstimmungskampf laut Filippini aber nicht herstellen. (sda)

Bundesrat bei den Waffenexporten entmachtet

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Paradise 26.02.2019 12:48
    Highlight Highlight Bisher wollt ich nie eine ausnahmebewilligung für eine vollautomatische waffe beantragen. Da man aber jetzt für jede Halbautomatische waffe eine braucht, kann Ich gleich ne vollautomatische kaufen. Freu mich schon richtig drauf mal im Vollautomodus zu feuern.

    Richtige Ironie wenn man bedenkt, dass die EU waffenrichtlinie weniger gefährliche waffen erreichen wollte.

    Und ich hole mir jetzt gleiche ne vollauto, da es ja überhaupt kei en Unterschied mehr macht. 😎👌🇨🇭
    • just sayin' 26.02.2019 13:16
      Highlight Highlight nicht provozieren lassen!
      schützen sind besser
    • Paradise 26.02.2019 13:35
      Highlight Highlight Ich mein das eig ernst wollte ne vollauto. Hab mich dagegenentschieden. Aber was hält mich jetzt davon ab?
  • Makatitom 26.02.2019 11:02
    Highlight Highlight Liebe Schützinnen und Schützen,
    Euch wird rein gar nichts weggenommen, euer StGw dürft ihr immer noch behalten und niemand braucht Magazine grösser als 24 Schuss. Kann mir übrigens noch jemand sagen, wieso der vorbestrafte Luc Addor immer noch Waffen haben kann?
    • Paradise 26.02.2019 12:49
      Highlight Highlight Lies erstmal die neuen Gesetzgebungen anständig.
    • Mugendai 26.02.2019 13:08
      Highlight Highlight "niemand braucht Magazine grösser als 24 Schuss"
      Warum wollen immer Leute ohne Ahnung entscheiden, was man zu brauchen haben soll und was nicht? Zumal die Direktive von 10 Schuss bei Langwaffen spricht, wo die Norm 20 oder 30er-Magazine ist. Mein nicht von der Armee direkt übernommenes, sportlich genutzte Stgw57 mit dem 24er-Magazin wird dann verboten. Von heute auf morgen. Einfach so, weil es eine Komission im Norden so entschieden hat.
    • Paradise 26.02.2019 13:36
      Highlight Highlight @mugendai jetzt müssen wir eh ausnahmebewilligungwn beantragen, dann können wir uns vollautomatische zulegen. Ist ja selbe Bewilligung. Das wird n spass
  • Schneider Alex 26.02.2019 06:25
    Highlight Highlight EU-Waffenrichtlinie: Taktisches NEIN nötig!

    Auch wenn diese Richtlinie in der Schweiz für Schützen und Armeeangehörige nichts Entscheidendes verändert, ist ein NEIN dazu wegen des unsäglichen Schengen/Dublin- Abkommens richtig. Eine Anpassung oder Kündigung von Schengen ist nötig, weil es die Schweiz daran hindert, stationäre Grenzkontrollen für Personen im Bedarfsfall wieder einzuführen. Auch die Dubliner-Übereinkunft funktioniert nicht bezüglich Erstaufnahme von Asylsuchenden.
    • Makatitom 26.02.2019 11:08
      Highlight Highlight Danke, damit zeigts du genau die Absicht hinter dieser Initiative: Einen weiteren Keil in die Gesellschaft treiben. Ich habe keine Lust, wieder stundenlang an der Grenze anzustehen, wenn Schengen gekündigt wird. bloss weil ein paar Ewiggestrige die Rachsucht ihres Messias befriedigen wollen. Wie du sagst es ändert sich genau nichts für die Schützen. Und ich möchte, dass die Polizei und der Grenzschutz auch weiterhin auf das Infosystem zugreifen können. Begründe doch mal wieso Schengen so schlecht sein soll. Grenzkontrollen können wir jederzeit wieder einführen, aber das Budget...
    • Radesch 26.02.2019 11:11
      Highlight Highlight Abstimmungen sind Sachentscheide, keine taktischen mittel um seinen Missgunst gegenüber der EU auszudrücken.
      Vom Zeichensetzen haben wir mehr als genug in der BV. Beispielsweise alternative Medizin oder das Minarettverbot...
    • just sayin' 26.02.2019 12:18
      Highlight Highlight @Radesch

      wenn du den kommentar nochmals richtig liest, wirst du ihn verstehen
  • John Henry Eden 25.02.2019 23:27
    Highlight Highlight Schwieriges Thema. In einem anständigen Land benötigt kein redlicher Bürger eine Schusswaffe. Gleichzeitig hat ein anständiges Land nur einen einzigen Grund seinen redlichen Bürgern Schusswaffen wegzunehmen; Angst...

    «People should not be afraid of their governments. Governments should be afraid of their people.»
    V for Vendetta

  • sowhat 25.02.2019 21:12
    Highlight Highlight Bis jetzt hab ich noch kein einziges Argument gelesen, das gegen dieses neue Waffengesetz spricht.
    Wer eine halbautomatische Waffe zum Spass braucht hat sonst ein Problem. Eine Schusswaffe ist und bleibt ein Tötungsgerät. Da macht auch eine Vereinszugehörigkeit kein Spielzeug daraus.
    • Mugendai 26.02.2019 09:45
      Highlight Highlight Dann ist der Fall klar: Du hast deine Meinung, die sich nicht ändern lässt. Aus dem Kommentar lese ich heraus, dass auch dir nicht ganz klar ist, was alles als Halbautomat gilt.
  • Paradise 25.02.2019 20:48
    Highlight Highlight Ich krieg langsam das Gefühl Frau
    Keller-Sutter ist ein Geheomagenz der EU. Eingesetzt zur Destabilisierung der Schweiz 🇨🇭
  • Platon 25.02.2019 20:29
    Highlight Highlight Alle die leugnen, dass zwischen Schusswaffen und Toten durch Schusswaffen kein Zusammenhang besteht, sollen doch bitte einmal ihre Statistiken vorlegen, das stimmt einfach hinten und vorne nicht! Es besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Waffen und Toten, in der Schweiz manifestiert sich dies an den rekordhohen Suizidraten. Und wer jetzt wieder kommt, legale Waffen seien nicht das Problem und suizidale Menschen würden sich so oder so töten, nein, die statistische Evidenz sagt etwas anderes!
    https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/der-traurige-zweite-rang-der-schweiz/story/21879680
  • Quacksalber 25.02.2019 18:59
    Highlight Highlight Statuten des Swiss NRA: Die Bürger eines Landes seien nur so frei wie das Waffengesetz, dem sie unterstellt seien,
    Wirklich?
  • Arneis 25.02.2019 18:58
    Highlight Highlight Diese NRA-Argumentation ist zum "schiessen".
    Es ist immer das gleiche mit der Sünnelipartei, Probleme aufbauschen anstatt zu lösen.
    • Paradise 26.02.2019 12:09
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um die SVP. UN der Spruch kommt aus Deutschland von nem sozialdemokraten.
  • Pafeld 25.02.2019 18:07
    Highlight Highlight Schützenlogik:
    "Nein, wenn ich im Schiessstand nicht einmal mehr ein 20er Magazin nach hinten rattern darf, geh ich nicht mehr hin. Und alle anderen auch nicht."

    Wozu Sportschützen für den professionellen Schiesssport (wohlgemerkt Präzissionsschiessen auf unbelebte Ziele) eine Halbautomatik brauchen, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Jetzt behauptet man einfach, ohne Beweise wohlgemerkt, der BR hätte von A bis Z gelogen. Vor einem Jahr hiess es noch, konnte man in Schiessständen auf Flyern lesen, dass man die Reform aus Prinzip bis aufs Blut bekämpfen werde. Glaubwürdigkeit? Pfff, unnötig...
    • Paradise 26.02.2019 12:10
      Highlight Highlight Ach und in welchem schiessstand hast das gelesen? Hat wohl deim jumpel von nem Kumpel erzählt gekriegt.
    • Mugendai 26.02.2019 12:37
      Highlight Highlight Olympische Schnellfeuerpistolen sind ebenfalls Halbautomaten. So am Rande.
    • just sayin' 26.02.2019 13:21
      Highlight Highlight @mugendai

      ich liebe deine trockenen "demontagen"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turrdy 25.02.2019 17:35
    Highlight Highlight Das Ergebnis hier ist sowieso mehr Bürokratie: entweder für Waffen oder für Ferien.
    Und wenn ich ehrlich bin, sorry liebe Schützen, dann ist mir mehr Bürokratie für Waffen lieber als für Ferien. 🤷
    • Paradise 26.02.2019 12:11
      Highlight Highlight Für Ferien? Weil ne ID vorzeigen musst danach wieder?
    • The Destiny // Team Telegram 26.02.2019 17:12
      Highlight Highlight @Paradise,muss man in der Uk, Fr, Ne, jetzt bereits schon oft auch wenn man nur im Transfer ist am Flughafen.
  • Ass 25.02.2019 17:20
    Highlight Highlight Viele Schützen scheinen etwas verbergen zu wollen. Denn normalerweise wenn es um Überwachungs-/Schnüffelgesetzte geht sagt das Volk klar ja.
    • Paradise 26.02.2019 12:12
      Highlight Highlight Klar nicht. Eher will die EU etwas bezwecken in dem sie ehrliche Bürger entwaffnen ohne gleichzeitig einen Mehrwert für die Sicherheit zu bieten. Gibt sogar Keller-Sutter zu
  • Lowend 25.02.2019 16:39
    Highlight Highlight Wer hier völlig faktenfrei behauptet, dass es in der Schweiz kein Problem mit Terroristen gäbe, dem möchte ich in Erinnerung rufen, dass sowohl der islamistische Terrorist Anis Amris, wie auch die rechtsextremen Neonazi Terroristen Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe ihre Waffen aus der Schweiz bezogen.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article184528466/Erma-EP-552-Amri-und-der-NSU-nutzten-dasselbe-Pistolenmodell.html
    • Fabio74 25.02.2019 18:16
      Highlight Highlight So genau nehmen sollte man es mit Fakten nicht
    • Zauggovia 25.02.2019 18:23
      Highlight Highlight Das sind alles hervorragende Beispiele weshalb ein strengeres Waffengesetz Terrorismus nicht verhindern wird, da von denen keiner Waffen legal bezogen hat.
    • Paradise 25.02.2019 19:32
      Highlight Highlight Ach ja? Schon auf SRF die kurzdok gesehen wonach z.b die Herkunft der Waffe der Neonazis in Frage gestellt wird? Ist doch nur Propaganda um die Schweiz ihrer Waffen berauben zu dürfen.

      Wie gesagt srf dok guckt ihr...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 25.02.2019 15:54
    Highlight Highlight Alles was ich dazu sage, ist:
    Sicherheit VOR, nicht DURCH Waffen.
    Danke auch.
    • Paradise 25.02.2019 19:33
      Highlight Highlight Sicherheit vor Waffen geht nur mit waffen. Böse Waffen gegen gute Waffen. Wieso die guten entwaffnen?
    • Magnum 26.02.2019 09:25
      Highlight Highlight Was für ein absolut stumpfsinniger Einwand. Wenn keine Waffen im Umlauf sind, dann braucht es keine "Good guys with a gun", wie sie viele Amis an Schulen sehen wollen. Menschen sind zu entwaffnen, denn ob sie gut oder schlecht sind, zeigt sich oft erst in Krisensituationen. Und in solchen machen gerade Schusswaffen es Feiglingen zu einfachen, Leben auszulöschen.

      Nochmals: Sicherheit VOR Waffen, nicht DURCH oder MIT Waffen. Für Dich wohl etwas zu kompliziert als Konzept.
    • Mugendai 26.02.2019 12:38
      Highlight Highlight "Wenn keine Waffen im Umlauf sind" sind sie aber. Und werden sie immer bleiben. Alles andere ist utopisches Wunschdenken.
  • Chrigi-B 25.02.2019 14:53
    Highlight Highlight "Tobias Dillier, Polizist im Kanton Obwalden, warnte vor Bürokratie. Die neuen Regeln hielten die Polizisten von der Strasse fern und verbannten sie ins Büro. Ohnehin seien nicht legale, sondern illegale Waffen das Problem" Besser kann man es nicht beschreiben!
    • Fabio74 25.02.2019 17:22
      Highlight Highlight Wenn der Kt Obwalden überfordert ist damit muss man diesen fusionieren oder Zwangsverwaltung stellen.
      Wer überfordert ist weil das Formular nun Ausnahmegenehmigung heisst, der macht was falsch
    • aglio e olio 25.02.2019 18:23
      Highlight Highlight Und wieso sollten Streifenpolizisten auf einmal im Büro sitzen? Da ist doch schon besetzt - durch Sachbearbeiter.
    • Chrigi-B 25.02.2019 18:29
      Highlight Highlight Illegale Waffen sind das Problem. Leute töten sich selber mit legalen Waffen, nennt man Selbstmord. Wieviele Morde wurden mit legal erworbenen Waffen begangen in den letzten 10 Jahren? Kannst du an einer Hand abzählen. Hört endlich auf mit dem Bürokratiewahn. Es bringt 0% mehr Sicherheit, es beschneidet gesetzestreue Bürger. Immer dieses Einschränken von Freiheiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • COLD AS ICE 25.02.2019 14:51
    Highlight Highlight das neue gesetzt ist für nichts. in der schweiz haben wir keine terror und amok probleme. zudem kommen terroristen nicht mit offiziell eingetragenen waffen...die haben illegal eingeführte waffen. wieso etwas beschränken/einschränken was keine bedrohung darstellt? die waffe ist nur so gefährlich wie der besitzer. das gilt auch für küchenmesser, baseballschläger usw. schlussendlich dürfen wir nur noch im 1. gang auto fahren weil es sonst zu gefährlich ist wenn jemand mit 120. im 3 gang in eine menschenmenge fährt. das gesetz ist wie die eu......doof.....um es anständig zu sagen.
    • Christian Mueller (1) 25.02.2019 15:08
      Highlight Highlight doch haben wir: 140 tote durch armeewaffen jedes jahr. 140!
    • Fabio74 25.02.2019 17:24
      Highlight Highlight Warum sich ereifern, weil man zum Glück nachweisen muss wofür das Mordinstrument verwendet wird? Und weil man wie heute für Verbotene Waffen eine Ausnahmegenehmigung braucht?
    • Mugendai 25.02.2019 17:36
      Highlight Highlight Christian Müller, die 140 Toten sind aber Suizide, das hat nichts mit Amok und Terror zu tun und wird durch die EU-Direktive nicht im Geringsten tangiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HugiHans 25.02.2019 14:41
    Highlight Highlight "Die Schützen stört vor allem, dass halbautomatische Waffen mit grossem Magazin neu als verbotene Waffen gelten würden."

    Wenn ich das richtig verstehe ist nicht die Waffe, sondern nur das Magazin das Problem das eine Sonderbewilligung nötig macht. Wer das nicht machen will kann somit einfach ein kleineres Magazin kaufen und das Originale abgeben um die Waffe legal ohne Auflagen behalten zu können. Von einer "Entwaffnung der Bürger" zu sprechen finde ich etwas weit hergeholt und entspricht auch nicht den Fakten.

    • aglio e olio 25.02.2019 15:32
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Mugendai 25.02.2019 15:40
      Highlight Highlight @aglio e olio wir haben 2019. Bitte auch die Frauen in die Beleidigung miteinbinden.
    • COLD AS ICE 25.02.2019 15:58
      Highlight Highlight @aglio e olio: es reicht die tatsache das wir in der schweiz schlicht und einfach viel zu wenig probleme mit schusswaffen haben um hier diese änderungen vorzunehmen. es ist wirklich ein sinnloses gesetz welches nichts bringt....ausser viel bürokratie. was würden sie sagen wenn man ihrem auto ein 5 liter tank montiert? dann müssen sie halt alle 100km tanken.....aber das ist doch kein problem, fahren können sie ja trotzdem. dummes eu zeugs.....punkt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Typeadude 25.02.2019 14:22
    Highlight Highlight Weshalb sollte man den Bürgern die Waffen wegnehmen, wenn wir doch kein Problem haben (weder Terror noch Amok).
    Für Armeewaffen ändert nichts, also wird auch kein Suizid bekämpft...
    Schade nur haben viele ein schlechtes Bild von Schützen und Sammler und Waffennarren sind ja sowieso böse.
    • HugiHans 25.02.2019 15:57
      Highlight Highlight @Typeadude
      Es ändert sich für alle etwas, die nach dem Militärdienst die Waffe behalten haben. Und darum ist die Mehrheit der Waffen(-Halter) in der Schweiz doch betroffen.
      Diese werden beim Austritt aus dem Militärdienst von Vollautomaten zu Halbautomaten umgebaut. Wenn diese in Zukunft statt mit dem originalen 20er-Magazin mit einem kleinen Magazin abgegeben werden, muss nicht mal eine Sondergenehmigung gelöst werden.
      Die aktuellen Besitzer können mit dem Erwerb eines kleinen Magazines die Registrierung umgehen. Also keiner muss die Waffe abgeben wie das von der Waffenlobby suggeriert wird.
    • Paradise 25.02.2019 19:44
      Highlight Highlight @hugihans die EU forderte bereits jetzt ein komplettes halbautomaten Verbot. Alle 5 Jahre kommen weitere Verschärfungen. Also werden sie bereits in der nächsten Verschärfung komplett verboten. Und dann gehts alle 5 Jahre weiter. Das ist so vorgesehen. Alle 5 Jahre Verschärfungen.

      Unsere schützen angreifen und ihre dieselumweltverschmutzer schützen....
    • Mugendai 26.02.2019 08:59
      Highlight Highlight @Fabio und du? Weil dus nicht magst, darfs keiner mögen? Verbotsgeil? Geh doch nach Venezuela, dort hat nur die Obrigkeit Waffen, wenn du so gegen Privatwaffenbesitz bist. oder Eritrea. Oder Nordkorea.
  • Lowend 25.02.2019 14:04
    Highlight Highlight Wenn es nur um die Fakten ginge, dann würde sich jeder Bürger der noch halbwegs bei Verstand ist fragen, worüber sich die Waffennarren eigentlich so aufregen und darum probieren diese, aus dieser von Frau BR Sommaruga extrem gut verhandelten Anpassung des Waffenrechts, einen Angriff der EU auf die Schweiz zu konstruieren.

    Ich staune nur, wie viele Menschen auf diese miese Masche hereinfallen!
    • Mugendai 25.02.2019 14:51
      Highlight Highlight Ja, worüber regen die sich auf? Es ändere doch gar nichts für niemanden, warum denn 125000 Unterschriften fürs Referendum? Hmmm...
    • COLD AS ICE 25.02.2019 15:07
      Highlight Highlight @mugendai: über menschen wie du und lowend regen wir uns auf. wenn ich lese "von frau sommaruga extrem gut verhandelt" bekomme ich schon einen lachkrampf. es ist einfach absolut unnötig etwas an unserem waffengesetz zu ändern. wir schauen es nicht als angriff der eu an. es geht ums prinzip. wenn die eu probleme hat, sollen sie das selber klären. aber wir brauchen diese gesetze nicht. die eu wird uns dann aber wieder bestrafen wenn sich das volk gegen das gesetz ausspricht. die eu eliten in brüssel sind schlicht miese erpresser. das zeichnet sich immer mehr ab. siehe auch das rahmenabkommen.
    • Lowend 25.02.2019 16:19
      Highlight Highlight Dann sagen sie mal ganz klar, über welche Änderung Sie sich so aufregen? Ihr Post zeigt eigentlich überdeutlich, dass es Ihnen nicht um Fakten, sondern um Emotionen geht.

      Also los, überzeugen Sie mich, was so wichtig ist, dass wir die Gefahr eingehen sollten, den Schengen/Dublin Vertrag zu riskieren? Ich erwarte aber genaue Fakten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • oberlaender 25.02.2019 13:59
    Highlight Highlight Wozu braucht ein normaler Schweizer eine automatische Waffe mit einem grossen Magazin? Wir leben doch nicht in den USA.
    • Mugendai 25.02.2019 14:48
      Highlight Highlight Nichts verstanden... Es geht nicht um automatische Waffen. Und betreffend USA-Argument müssen Sie schon ins Detail gehen, welches County Sie genau meinen, da es da beträchtliche Unterschiede gibt.
    • Bündn0r 25.02.2019 14:53
      Highlight Highlight Vollautomatische Waffen sind und bleiben verboten.
      Die Ausnahme Stgw90 für Soldaten ist selbsterklärend: Landesverteidigung.
      In dieser Hinsicht ändert sich überhaupt nichts.

      Halbautomatische Gewehre hingegen sind Standard unter Schützen und nicht aus unserer Kultur wegzudenken.

      Was ist ein grosses Magazin? 20 Schuss ist bei uns standard und perfekt für den Schiessstand. Ein Verbot für 100 oder noch mehr Schuss würde wohl keinen stören, aber auch keinen Mehrwert bringen.
    • Baruch de Spinoza 25.02.2019 15:37
      Highlight Highlight 20 Schuss, ohne nachzuladen? Das hat absolut nichts mehr mit Schiesssport zu tun und ist bestenfalls noch Zieltraining.
      Schiesssport war mal tatsächlich etwas, was sportliche Leistung abverlangt hat - aber heute wird absolut jedgliche sportliche Komponente aus Bequemlichkeit ersetzt. Einen Abzug zu drücken ist kein Sport. Wer richtigen Schiesssport will, hat also auch kein Problem mit Magazinbeschränkung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nib 25.02.2019 13:58
    Highlight Highlight Wer zur Unterhaltung sich mal das CH Waffenrecht zu gemüte führen will, bitte:

    https://www.fedpol.admin.ch/fedpol/de/home/sicherheit/waffen.html

    Da kann keiner behaupten, dass das aktuelle CH Waffenrecht sinnvoll ist.

    Da stehen lustige Sachen wie:
    Und verboten sind Geräte, die dazu bestimmt sind, Menschen zu VERLETZEN (namentlich Schlagrute, Wurfstern, Schlagring, Schleuder
    mit Armstütze, usw.)
    Andererseits sind Jagdgewehre nur meldepflichtig, auch sind Samurai-Schwerter explizit keine Waffen. Schraubenzieher dafür gefährlich.
    • just sayin' 25.02.2019 17:41
      Highlight Highlight was ist falsch daran, dass ein jagtgewehr gemeldet werden muss?

      und "ja" mit schraubenzieher, baseballschläger, schlagruten etc etc passieren leider DEUTLICH mehr als mit schusswaffen.

      ausserdem ist das thema hier leider nicht "aktuelles waffengesetz von unnötigem müll zu befreien"... sondern "zusätzlichen müll ins waffengesetz rein zu tun".
    • Paradise 25.02.2019 19:52
      Highlight Highlight @nib macht alles Sinn. Musst halt nicht nur die Hälfte des Gesetzes lesen.
    • sowhat 25.02.2019 21:13
      Highlight Highlight Lustig
    Weitere Antworten anzeigen
  • Borki 25.02.2019 13:51
    Highlight Highlight Wir Schützen haben nun einmal ein spezielles Sportgerät: Eines nämlich, dessen ursprünglicher Zweck es war, einen Menschen töten zu können. Nicht vergleichbar mit einem Tennis- oder Golfschläger. Ich bin deshalb der Meinung, wir sollten unseren Sport dem Sicherheitsbedürfnis der Gesellschaft anpassen und nicht umgekehrt.
    Der Schiesssport ist nicht auf halbautomatische Waffen mit grossen Magazinen angewiesen. Wenn es anders wäre, würde ich nicht regelmässig beim Feldschiessen von Grossvätern mit ihren Karabinern geschlagen.
    • Mugendai 25.02.2019 14:50
      Highlight Highlight Wenn die Halbautomaten weg sind, also 80% der Schützenwaffen, dann steht ihr mit den Karabinern und Standardgewehren entweder vor gescglossenen Schiessstandtüren oder in der Schlange zum einzigen Stand im Kanton.
    • Fabio74 25.02.2019 14:55
      Highlight Highlight @mugendai immer noch diesselben Unwahrheiten?
      Jede noch so verbotene Waffe kann per Ausnahmegenehmigung beantragt werden
    • Borki 25.02.2019 15:30
      Highlight Highlight @Mugendai: Ordonnanzwaffen sind nicht betroffen, sprich 80% deiner 80% sind nach wie vor da. Unter anderem mein Stgw 90.

      @Frank Morgan III: Ja, eine strikte Kontrolle von Kriegswaffen erhöht die Sicherheit. Niemand der bei Sinnen ist stellt das Verbot von Handgranaten und Panzerfaust für Private in Frage. Aber die Infantriewaffe Nr. 1 ist ohne Probleme erwerbbar.

      Sturmgewehre gehören nur in die Hände von aktiven oder ehemaligen Soldaten unserer eigenen Armee. Meine Meinung.
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  • fdsa 25.02.2019 13:43
    Highlight Highlight Das Gesetz bringt genau nichts. Die Terroristen kaufen ganz sicher keine eingetragene Waffe, wo leben die Politiker denn? Falls das mit Keller-Sutter sich bewahrheiten sollte, können anschliessend weiter Schritte eingeleitet werden, aber im Voraus lässt es sich immer schwer sagen was schlussendlich passiert. Ich weiss wirklich nicht was ich in den nächsten Abstimmungen tun soll, vor allem wenn es schlussendlich ums Rahmenabkommen geht. Die Schweiz befindet sich aktuell in einer ziemlich misslichen Lage.
    • Fabio74 25.02.2019 14:56
      Highlight Highlight Keine missliche Lage. Einfach das grosse Ganze sehen. Und das ist die wirtschaftliche Zukunft der Schweiz
    • just sayin' 25.02.2019 17:55
      Highlight Highlight @Fabio

      "Keine missliche Lage. Einfach das grosse Ganze sehen. Und das ist die wirtschaftliche Zukunft der Schweiz"

      wenn mann wirklich "das grosse ganze sieht" geht es um die abschaffung des aktuelle staatssystems der schweiz.

      wenn die eu sieht, dass sie per dekret, direkte demokratie aushebeln können... dann gut nacht um sechs.

      da wird die eu (wirtschaftshörig wie sie sind) nicht lange fakeln und uns nach ihrem willen formen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Glyphosat#cite_note-wynn-37

      https://www.srf.ch/news/schweiz/grenzwert-soll-erhoeht-werden-ist-glyphosat-gar-nicht-so-schlimm
    • Zauggovia 25.02.2019 18:28
      Highlight Highlight @Fabio: die Freiheit verkaufen? Schöne Priorisierung, Guet Nacht am 6i.
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  • Beggride 25.02.2019 13:36
    Highlight Highlight Ich habe mich noch nicht so damit befasst, um zu beurteilen ob ja oder nein, aber "die Bürger eines Landes sind nur so frei, wie das Waffengesetz" klingt sehr nach Trump, und Cowboy-Amerika...
    • sherpa 25.02.2019 13:55
      Highlight Highlight genau so ist es und will heißen, dass die Initianten sich eher in die Kategorie der Pistolieros wieder finden werden.
    • Mugendai 25.02.2019 14:12
      Highlight Highlight Es entstammt aber Gustav Heinemann, SPD, ehem. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.
    • just sayin' 25.02.2019 17:56
      Highlight Highlight @Mugendai

      ouch :-D
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