Schweiz
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«Preise fürs Essen steigen um 50 Prozent» – Drastische Warnung vor Fair-Food



Die Schweizer Bevölkerung gibt immer weniger Geld für Essen aus. Wurden 1945 noch 35 Prozent der Haushaltsausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke aufgewendet, waren es 2015 noch 7 Prozent, was monatlich 627 Franken entspricht. 

ARCHIV --  ZUR PRESSEKONFERENZ DES PRO KOMITEES DER FAIR FOOD INITIATIVE AM DONNERSTAG, 9. AUGUST 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Vegetables are on display in a branch of retailer Denner in Rueschlikon, canton of Zurich, Switzerland, on May 10, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Immer weniger Geld wird für Essen ausgegeben. Bild: KEYSTONE

Gemäss Economiesuisse könnte dieser Abwärtstrend jedoch bald vorbei sein, sollte die Fair-Food-Initiative angenommen werden. «Die Lebensmittelpreise werden langfristig um rund 50 Prozent steigen», zitiert der Tages-Anzeiger Roger Wehrli, der das Dossier beim Wirtschaftsdachverband betreut. Die Umsetzung der Initiative werde zusätzlich Kosten verursachen. Besonders die Einhaltung höherer Lebensmittelstandards und deren Kontrollen werden sich auf den Preis niederschlagen. 

Gemäss Economiesuisse würde der Preisanstieg sozial schwache Familien treffen. Haushalte, denen monatlich weniger als 5000 Franken zur Verfügung stehen, geben aktuell 12 Prozent für Nahrungsmittel aus. «Bei einer Annahme der Initiative könnte dieser Anteil bis auf 20 Prozent steigen.» Dass sozial schwächer Gestellte bereits jetzt tendenziell mehr Geld für Essen ausgeben, zeigen auch die Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS).

Gegner sehen Widerspruch

Die Gegner der Initiative argumentieren mit derselben Begründung und treffen damit den Nerv der Bevölkerung. In der Tamedia-Abstimmungsumfrage vom 6. und 7. August wurde die Angst vor teuren Lebensmitteln als häufigster Grund für ein Nein angegeben.

Die Initianten der Fair-Food-Initiative setzen sich auch für mehr Ökologie und soziale Gerechtigkeit ein. Genau hier sehen die Gegner einen Widerspruch. Sie wollen aufzeigen, dass sich soziale Gerechtigkeit und die Fair-Food-Initiative nicht vereinen lassen. 

Vor einem Dilemma steht die SP: Einerseits setzt sie sich für sozial Schwache und Benachteiligte ein, andererseits plädieren die Delegierten für ein Ja. SP-Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo hat damit aber Mühe und enthielt sich im Parlament ihrer Stimme. «Höhere Lebensmittelpreise sind für sozial schwächere Menschen ein Problem», wird sie vom Tages-Anzeiger zitiert. 

Anderer Meinung sind die Konsumentenschützer. Erika Städeli Scherrer, Präsidentin der Konsumenten-Vereinigung Schweiz, befürwortet eine Annahme der Initiative klar. Es sei falsch, dass weltweit «Menschen aufgrund miserabler Arbeitsbedingungen ihre Gesundheit zerstören oder gar ihr Leben verlieren, damit ‹sozial schwache Menschen› in unserer zivilisierten Welt ihre Lebensmittel günstig kaufen können».

Bericht von Economiesuisse ist «absurd»

Ganz und gar nicht einverstanden mit der Prognose von Economiesuisse ist Regula Rytz, Präsidentin der Grünen, wie sie im «Tages-Anzeiger» bekräftigt. Der Wirtschaftsverband gehe davon aus, dass die Initiative einen Bio-Standard bei allen Lebensmitteln vorsehe – dies sei aber nicht der Fall. Die daraus resultierenden Berechnungen seien zu hoch und somit falsch. 

Tatsächlich kommt das Wort «Bio» im Initiativtext nicht vor. Roger Wehrli kontert in der Zeitung: «Auch ohne Bio-Standard würden die Preise steigen, da alle Importe, also mehr als die Hälfte aller konsumierten Lebensmittel, rigoroser Kontrolle unterstünden, an der Grenze und im Ausland am Produktionsort.» (vom)

Ekliger Aschenbecher oder leckeres Dessert?

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146Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 21.08.2018 06:40
    Highlight Highlight Agrar-Initiativen JA: Schweiz kann Vorbildrolle einnehmen
    Bei der Umsetzung der Agrar-Initiativen haben wir einen grossen Spielraum, wie die Umsetzung angenommener Verfassungsartikel in der Vergangenheit immer wieder zeigte. Hier den Teufel an die Wand zu malen ist völlig übertrieben. Wenn ein Land in der Lage ist, in diesem Bereich eine Vorbildrolle einzunehmen, so ist es die reiche Schweiz.
    8 1 Melden
  • Isaberso 20.08.2018 23:22
    Highlight Highlight Ich finde es super, dass durch die Initiative endlich eine grundsätzliche Problematik der WTO-Handelsverträge aufgedeckt und darüber diskutiert wird, nämlich:

    Schlechte, unmenschliche Produktionsbedingungen wie Kinderarbeit werden bei der WTO einfach ignoriert.. wg dem Nichtdiskriminierungsgesetz dürfen solche Produkte nicht vom Markt ausgeschlossen werden. Und alle machen mit.. schlimm schlimm
    🙈🙉🙊
    8 2 Melden
  • sowhat 20.08.2018 21:44
    Highlight Highlight Auf WDR läuft grade ne Sendung "viel für wenig"
    Da kocht einer für eine Familie mit weniger Ausgaben und mit weniger Zeit statt mit Halbferiggerichten mit frischen Zutaten. Nur so wegen "es geht nichtmehr, wenn die Lebensmittel etwas teurer wird.
    11 2 Melden
  • Ufuk Kuzu 20.08.2018 21:09
    Highlight Highlight Eine Feige Initiative die vorgibt neben Fleisch auch Früchte und Gemüse zu treffen das dann aber durch den Spielraum bei der Umsetzung am Schluss nur das Fleisch trifft. Nun ich bin bereits jetzt ein Rewe Kind viele werden mir folgen bis die Migros und Coop Kinder merken was für einen fatalen Fehler sie begangen haben sobald ihre Lieblingsmetzgereien nicht mehr rentieren und schliessen. Die Zöllner werden die Kapazität nicht haben jeden zu überprüfen von 10 Versuchen Fleisch zu importieren erwischt es mich vlt einmal das stört mich dann auch nicht.
    4 12 Melden
  • Regas 20.08.2018 14:32
    Highlight Highlight Die Fair-Food initiatve möchte ja auch die Kleinbetriebe in der Schweiz fördern. Vergleicht man den CO2 Ausstoss von Kleinbetrieben mit dem von Grossbetrieben kommt man zum schluss das die Kleinbetriebe für die gleiche Produktion bis 5*mehr Schadstoffe ausstossen! Für einen geringeren Energie Verbrauch müssten also die Grossbetriebe gefördert werden, was natürlich unnötig ist. Alle die sich um den Klimawandel sorgen sollten also abwägen was ihnen wichtiger ist, Fair-Food oder Klimaschutz!
    https://www.deutschlandfunk.de/energiebilanz-bei-lebensmitteln.697.de.html?dram:article_id=72844
    8 9 Melden
  • Nickmemme 20.08.2018 14:23
    Highlight Highlight Voll dagegen. Wenn jemand denkt das sich etwas für die Armen Bauern, Tiere die Umwelt, und sonst was ändern wird versteht nicht so viel von Handelsketten. Die Schweiz ist ein viel zu kleiner Markt um die Welt zu Retten von den Grünen Gutmenschen und ihrem Gefolge. Das Geld versickert dan einfach mal mehr beim Bund und Detailhandel. Dadurch wird sogar noch die Schweizer Planwirtschaft im Agrarsektor Zementiert. Leute die es sich leisten können sollen halt wenn`s ihr gewissen beruhigt Pseudo Label Lebensmittel kaufen die anderen haben fast keine andere Wahl ausser Budget usw. zu nehmen.
    16 21 Melden
  • Christine Badertscher 20.08.2018 13:27
    Highlight Highlight Faire Preise für Produzentinnen und Produzenten in Entwicklungsländer machen auf den Endverkaufspreis in der Schweiz sehr wenig aus. Sogar faire Preise für die Bauern in der Schweiz spielen für den Ladenpreis eine kleine Rolle. Zudem fördert die Initiative die Direktvermarktung, bei der die Preise nicht höher als im Detailhandel sind, oftmals sogar tiefer.
    Da Food Waste reduziert werden soll, kann in Zukunft auch dort Geld eingespart werden.

    Zudem: In der Schweiz wird heute im Durchschnitt nur 6.3 % des Haushaltsbudget für Essen ausgegeben - weltweit einer der tieften Werte.

    16 4 Melden
  • Partikel 20.08.2018 12:53
    Highlight Highlight Ich mit ca Fr. 3200 im Monat, 500.00 Krankenkasse und Fr. 1500 Miete etc. bin ganz klar für die Annahme der Initiative.
    Es kann nicht sein, das Arbeiter / innen ausgebeutet werden, Tiere katastrophal gehalten werden. Ich esse sehr wenig Fleisch und wenn, dann Bio. Von den Pestiziden die ins Grundwasser gehen, ist auch ein die Rede. Ich bin ja nicht der Ärmste, aber sicher nicht reich, aber klar dafür.
    55 8 Melden
  • sigma2 20.08.2018 12:47
    Highlight Highlight Fakt ist, dass mit der Annahme der Fair-Food Initiative die Lebensmittel teurer werden. Die Frage ist hat, um wie viel? Ich konnte auf der Seite der Fair Food Initiative keine Angaben dazu finden. Hat jemand eine realistische Einschätzung?
    11 3 Melden
    • Christine Badertscher 20.08.2018 13:28
      Highlight Highlight Faire Preise für Produzentinnen und Produzenten in Entwicklungsländer machen auf den Endverkaufspreis in der Schweiz sehr wenig aus. Sogar faire Preise für die Bauern in der Schweiz spielen für den Ladenpreis eine kleine Rolle. Zudem fördert die Initiative die Direktvermarktung, bei der die Preise nicht höher als im Detailhandel sind, oftmals sogar tiefer. Da Food Waste reduziert werden soll, kann in Zukunft auch dort Geld eingespart werden.
      Wie genau die Preise sich verändern werden, ist schwierig abzuschätzen, deshalb gibt es auch keine Zahlen.
      9 0 Melden
    • sigma2 20.08.2018 20:18
      Highlight Highlight Also kaufen wir die Katze im Sack. Dann gibt es halt ein Nein von mir. Ich kann nicht etwas bejahen, von dem nicht wenigstens ungefähr weiss, was die Auswirkungen sein werden.
      6 3 Melden
  • Dominik Treier (1) 20.08.2018 12:41
    Highlight Highlight Eine Frechheit solche Angstmacherparolen und das von denen, die mit ihren miserablen Gehalts- und Anstellungsbedingungen, sowie den Forderungen nach unverschämt tiefen Steuern und fehlendem sozialem Ausgleich, ja gearde dafür verantwortlich sind, dass es überhaupt so benachteiligte Menschen in einem so reichen Land wie der Schweiz gibt...

    Das nein Zielt nur darauf ab, die Gehälter nicht erhöhen zu müssen, wegen angeblich fehlender Teurung und das auf kosten der aller Ärmsten dieser Welt. Wiederlich...
    40 6 Melden
  • Herbert Anneler 20.08.2018 12:29
    Highlight Highlight Wo bleibt die fachliche Stellungnahme von watson? Bloss Parteimeinungen durchzupusten und Behauptung gegen Behauptung zu stellen hilft doch niemandem (ausser den mit solchen Schreckensszenarien beauftragten PR-Agenturen)! Guter Journalismus orientiert heute nicht nur, er kommentiert bzw. argumentiert auch - mit einem offengelegten Bezugs- bzw. Wertsystem: Gesundheit, Lebensqualität, Umweltschutz... Es kann doch nicht alles bloss eine Preisfrage sein. Billiger food macht krank! Wer bezahlt die Heilungskosten? Die Konsumenten des Billig-Food! Billiger Food ist am Schluss für alle teurer!
    27 4 Melden
    • Real John Doe 20.08.2018 15:54
      Highlight Highlight Was heisst hier Billig-food macht krank? Ist eine Nicht-Bio-Gurke, die bei Coop@home 1.80 kostet, weniger gesund als eine Bio-Gurke die im gleichen Laden 3.20 kostet? Ich bin auch nicht bereit 3.20 für eine Gurke zu bezahlen aber in diese Richtung wird es nach meinem Verständnis bei einem Ja gehen.
      9 18 Melden
    • sowhat 20.08.2018 21:18
      Highlight Highlight @John Doe, genau da bin ich mir nicht so sicher. Am Ende wird der Preisdruck auf die Bioprodukte etwas stärker. Derzeit cashen die Grossverteiler da nämlich nicht schlecht, weil die die's können, sich das gute Gewissen damit kaufen.
      8 1 Melden
  • Glücksbringer 20.08.2018 12:20
    Highlight Highlight Gegen die Initiative stimmen heisst:
    Das Geld ist mir wichtiger als der Mensch.
    Wer dem Geld mehr Wert gibt als den Menschen, akzeptiert damit auch, dass er/sie selber weniger wert ist als das Geld.
    Ja, es macht die Economiesuisse sicher glücklich zu wissen, dass wir ihre braven Diener sind.
    37 8 Melden
    • Regas 20.08.2018 13:25
      Highlight Highlight Nein dagegen stimmen heisst dem Bürger die freie Wahl zu gewährleisten die Lebensmittel zu kaufen die er möchte. Ja stimmen bedeutet Bevormundung!
      14 16 Melden
    • Glücksbringer 20.08.2018 16:09
      Highlight Highlight Ausser wenn er sie im Ausland kaufen möchte, dann gibt es Grenzkontrollen.
      Also muss er in der Schweiz diejenigen Lebensmittel kaufen, die die Händler am billigsten einkaufen und in der Schweiz teuer verkaufen. Wo ist da die Freiheit?
      6 2 Melden
    • Glücksbringer 20.08.2018 16:10
      Highlight Highlight Der Preis aller Produkte ist derjenige, der auf dem Etikett steht, plus derjenige, den die Ausgenutzten und die Natur beitragen.
      3 2 Melden
  • Rasta281 20.08.2018 12:04
    Highlight Highlight Der Moment, wenn sich EconomieSuisse Gedanken über einkommensschwache Familien macht.

    Kannst du dir nicht ausdenken.
    47 1 Melden
  • Markus Krebs (1) 20.08.2018 11:43
    Highlight Highlight Liebe Economiesuisse, das eigentliche Problem ist leider hausgemacht: warum gibt es sozial Schwache in diesem Land? Vielleicht weil eure Mitglieder keine anständigen Löhne bezahlen?
    69 5 Melden
  • Fruchtzwerg 20.08.2018 11:27
    Highlight Highlight Dieses Zitat sagt eigentlich alles...
    User Image
    59 2 Melden
  • blaubar 20.08.2018 11:19
    Highlight Highlight Irgendeinen Grund müssen sie ja hervorzaubern um unsägliche Tierquälereien zu rechtfertigen. Bei unseren extrem tiefen Lebensmittelkosten wäre sogar die unrealistischen +50% locker verkraftbar. Selbstverständlich heisst das nicht, dass Snickers und Co. wieder raufgeht mit den Preisen, sondern dass kein Quälfleisch mehr in die Schweiz gelangt. (die Zustände in der Schweiz sind übrigens oft auch noch lange nicht akzeptabel!)
    48 7 Melden
  • Barracuda 20.08.2018 11:14
    Highlight Highlight Ich habe mich noch nicht bis ins allerletzte Detail mit der Initiative befasst. Aber dass die Wirtschaftsverbände wieder mit einer haarsträubenden Angstmacherkampagne kommen, war anzunehmen. Die verlogenen Wirtschaftsverbände haben bei mir unterdessen jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Bei jeder Abstimmung das gleiche durchschaubare Trauerspiel. Mittlerweile ist ein Nein der Wirtschaftsverbände für mich schon fast eine Ja-Empfehlung.
    54 4 Melden
    • Lichtblau550 20.08.2018 22:56
      Highlight Highlight Das geht bei mir auch in diese Richtung. Trotzdem wundere ich mich: wie kann man sich nur sehenden Auges so unbeliebt machen? Dieser Imageverlust ist ja grausam. Ein PR-Desaster!
      4 1 Melden
  • Rhabarber 20.08.2018 11:13
    Highlight Highlight Economiesuisse vertritt NICHT die Arbeiter!
    Economiesuisse manipuliert als Lobby die Politik für Industrie + Wirtschaft.

    Da sitzt kein einziger Büezer drin! Keiner! Die haben null Ahnung vom normalen Leben.

    Glaubt nicht, dass sich die Inhaber von Industriekonzernen oder Banken für die Bedürfnisse von Arbeitern interessieren. Das wäre absurd und unrealistisch.

    Sie reden euch nur immer ein, die Wirtschaft würde zusammenbrechen, wenn ihr mal für euch selbst statt für Reiche stimmt.
    Weniger Ferien, Schlusslicht beim Elternurlaub in ganz Europa, überteuerte KKs, u.v.a. verdanken wir denen. http://oli
    63 2 Melden
    • Rhabarber 20.08.2018 11:47
      Highlight Highlight Was soll der Link ins Nichts am Ende meines Kommentars? Ich kann mich nicht erinnern, den gepostet zu haben. Könntet ihr das bitte löschen? Danke :-)
      20 2 Melden
    • Regas 20.08.2018 13:35
      Highlight Highlight Auch der Economiesuisse ist bewusst: Wenn das Fussvolk ein zu geringes Einkommen hat wird die Kaufkraft abnehmen und somit kann weniger konsumiert werden und somit werden die Konzerne schrumpfen weil die Produkte nicht mehr gekauft werden können. Zu geringe Löhne können also nicht im Interessent der Economiesuisse sein.
      5 6 Melden
    • Rhabarber 20.08.2018 16:00
      Highlight Highlight Regas
      Aber immer schön den Deckel drauf halten. Damit's nicht zu viel wird! Man will sich dort oben ja weiterhin abheben.

      Du willst uns jetzt nicht erzählen, der Reichtum sei in der Schweiz oder gar auf der Welt auch nur annährend fair verteilt?
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • simiimi 20.08.2018 11:02
    Highlight Highlight Finde ich gut. Denn wenn die Armen mehr Geld fürs Essen ausgeben müssen, haben sie weniger Ressourcen zur Verfügung, um mir den Platz im Kino oder die Vorfahrt auf der Autobahn zu nehmen.
    14 40 Melden
    • o.shry 21.08.2018 09:40
      Highlight Highlight Das muss sarkastisch gemeint sein, oder?
      1 0 Melden
  • Phiilofofi 20.08.2018 10:48
    Highlight Highlight Wenn die Lebensmittel tatsächlich teuer würden, würde man sie vielleicht auch nicht mehr so verschwenden.
    47 3 Melden
  • Mietzekatze 20.08.2018 10:26
    Highlight Highlight Die Fair-Food ist zu unterstützen! Wer auch nur etwas an die Zukunft denkt, kann einfach nicht dagegen sein! Allerdings wird die Ernährungssicherheits-Initiative von mir definitiv ein Nein sehen! Klassische Initiative der Bauern... Nein Merci! Aber ich bin auf die Stellung der ES in dieser Initiative gespannt!
    21 7 Melden
    • Christine Badertscher 20.08.2018 13:34
      Highlight Highlight Da ist leider etwas durcheinander gekommen. Die Ernährungssicherheitsinitiative des Bauernverbandes wurde zurückgezogen (zugunsten des Gegenvorschlags über den wir letzten September abgestimmt haben). Die 2. Abstimmung am 23. September ist über die Ernährungssouveränitätsinitiative. Diese stammt von Uniterre, nicht vom Bauernverband.
      4 0 Melden
    • Mietzekatze 20.08.2018 16:20
      Highlight Highlight Hoppla du hast natürlich Recht! Anderer Name selber Inhalt.. Und die Uniterre steht den Bauernverbänden nahe.. 'bäuerliche Organisation im Sinne eines Vereins'... Nur weil 1 Wort in dem ganzen ändert, ändert es noch nicht den Inhalt. Aber ich hab das falsch geschrieben... Die Ernährungssouveränitatsinitiative bekommt von mir ein Nein!
      3 1 Melden
  • Fastlane 20.08.2018 10:23
    Highlight Highlight Unsere Linken sind wirklich eine Lachnummer, Statt sich einmal wirklich um die Interessen der "kleinen Leute" zu kümmern, unterstützen sie solche Initiativen, damit sie sich auf die Schulter klopfen können. Für ihr gutes Gewissen leiden wieder tausende Schweizer Familien, die sich die teuren Lebensmittel kaum noch leisten können. Die Politiker betrifft das ja nicht, die können sich alles leisten. Die verarschten sind diejenigen, welche auf günstige Lebensmittel angewiesen sind. Und dann fragt man ich ernsthaft noch, warum die dann alle SVP wählen...
    11 67 Melden
    • Der_Andere 20.08.2018 12:00
      Highlight Highlight Aber wenn die Menschen auf ganzen Kontinenten ausserhalb der ersten Welt für tiefe Preise untendurch müssen, ist es dann fair? Die Linken wählen hier eben das Übel, sich nicht für die "kleinen Leute" einzusetzen zu Gunsten der noch "kleineren Leute" anderswo.
      Wenn sich Schweizer im eigenen Land die Lebensmittel nicht mehr leisten können, liegt das Problem ganz offensichtlich bei der Lohnverteilung in diesem Land und nicht darin, dass die Dritte Welt nicht mehr schamlos über den Tisch gezogen wird.

      Da muss man als Lösung ansetzen. Aber man kann alternativ natürlich auch ignorant sein.
      29 3 Melden
    • Grigor 20.08.2018 12:43
      Highlight Highlight Warum sind 1'000 Schweizer Familien wichtiger als Millionen von Menschen im Ausland?
      22 5 Melden
    • Regas 20.08.2018 13:41
      Highlight Highlight @Der_Andere: Wenn die Einfuhrzölle erhöht werden um das Ziel dieser Initiative zu erreichen dann wird es unmöglich für die Schwellenländer überhaupt noch Agrarprodukte in die Schweiz zu liefern. Damit bewirkt man dann genau das Gegenteil von dem was wünschenswert wäre.
      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 20.08.2018 10:07
    Highlight Highlight Ihr geht davon aus, das eine Person 8‘900 Franken verdient und 627.- für Lebensmittel ausgibt.
    Verdient eine Person 6‘000 Franken und muss damit eine Familie ernähren(ca 1500.- Essenskosten) sieht das schon ganz anders aus. Dann noch Miete, Versicherung, KK, Auto etc etc.
    Dann werden bei vielen Kindern die Ferien gestrichen.
    19 16 Melden
    • Pascal V. 20.08.2018 13:36
      Highlight Highlight Oder man konsumiert einfach ein bisschen weniger Fleisch. Die Annahme dieser Initiative hat auch positive Effekte auf die Gesundheit der Kinder was zu weniger Gesundheitskosten führt. Auch die KK-Prämien würden möglicherweise weniger stark steigen, wenn die Bevölkerung dadurch den Anreiz hat sich gesünder zu ernähren! Jeden Tag Fleisch und insbesondere billig Fleisch führt zu vielen negativen Effekten bezüglich der Gesundheit!
      11 4 Melden
    • Trasher2 20.08.2018 15:59
      Highlight Highlight Was esst ihr denn? Sorry, in unserem 2 Personen Haushalt kommen wir easy mit Fr. 400.- pro Monat durch. Wir leisten uns Bio und teilweise Premium Produkte. Wenn wir richtig aufs Geld achten würden, ginge es wohl auch mit 200.- bis 300.- pro Monat
      Oder ist ihre Familie so gross?
      11 5 Melden
    • Domino 20.08.2018 16:59
      Highlight Highlight Weil ihr ganz einfach das Auswärts Essen nicht mitzählt.
      Trasher: Das sind 1-2 Franken pro Person und Mahlzeit. Unmöglich. Wie soll das gehen? Eine Bio-Pepperoni kostet ja schon mehr.

      Bei 1500 Franken und 4 Personen sind das gerade mal 4.20 Franken pro Person pro Mahlzeit.

      Pascal: nicht mal meine Katzen lassen sich vorschreiben was sie zu essen haben. Man spart sehr viel AHV, EL, Krankenkasse und Miete, wenn sich die Leute ungesund ernähren und früher sterben 😉
      Dein Argument stimmt schlicht nicht.
      7 1 Melden
  • Alterssturheit 20.08.2018 09:44
    Highlight Highlight Im Moment gibt's z.B. mehr als genug Aepfel. Schaut mal die kg-Preise bei den Grossverteilern an - bei mir am Samstag um die 4 Stutz. Gestern direkt beim Bauern an der Strasse über 1 kg zu 2 Stutz. Zwetschgen direkt ab Baum das kg 2 Stutz. Fragt sich einfach, wieviel Marge berechnen die Grossen wirklich ?? Soviel wie möglich oder soviel wie nötig.....
    97 4 Melden
    • mogad 20.08.2018 10:20
      Highlight Highlight Soviel wie nötig um dem Personal anständige Löhne zahlen zu können. Damit es genug Geld um fair produzierte Lebensmitte einzustellen.
      9 8 Melden
    • Alterssturheit 20.08.2018 13:08
      Highlight Highlight @mogad: Es gibt Leute die kennen die EK Preise der Grossen und deren Margen. Würde man diese reduzieren, reichts noch allemal um deinen Wunsch zu erfüllen.
      6 1 Melden
  • Butschina 20.08.2018 09:38
    Highlight Highlight Der Hintergrund der Initiative ist zwar lobenswert. Allerdings kann die Initiative nicht umgesetzt werden ohne Verträge/Gesetze zu brechen. Ich verstehe nicht wieso Initiativen zugelassen werden, die gar nicht umgesetzt werden können (bsp. Ausschaffungsinitiative).
    Ich hätte bei einer Annahme zudem Angst vor den Mehrkosten für die finanziell schwächer gestellten.
    27 67 Melden
    • Madison Pierce 20.08.2018 10:36
      Highlight Highlight Man kann Verträge anpassen, neu verhandeln oder kündigen. Wenn wir über keine Initiativen abstimmen dürften, die einem bestehenden Vertrag widersprechen, hätten wir nicht mehr viele Abstimmungen...

      Das Problem ist aktuell eher, dass das Volk abstimmt und die Politik dann nicht dementsprechend handelt.
      18 4 Melden
    • lipolup 20.08.2018 11:02
      Highlight Highlight Wir haben sicherlich keine Verträge, wo wir uns verpflichten jegliche qualität an Lebensmitteln kaufen zu müssen. Ich nehme an mit dem Ausland würden wir in Bezug auf diese Initiative keine Schärereien haben.
      17 0 Melden
    • Slavoj Žižek 20.08.2018 11:10
      Highlight Highlight Ich frage mich eher wieso wir Verträge unterschreiben, welche uns Bürger unsere Rechte beschneiden. Die Initiativen sind doch das worum uns viele beneiden? Die vielen Internationalen Verträge machen das leider immer mehr unmöglich.
      5 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 20.08.2018 09:36
    Highlight Highlight Aus Erfahrung kennen wir die masslosen Uebertreibungen der Wirtschaftsverbände, die mit Horrorphantasien versuchen das Volk gefügig zu machen. Beispiel Auto Schweiz: Wenn die CO2-Bussen kommen für Grenzüberschreitungen werde jedes Auto tausende von Franken teurer. Seit 2012 entfällt auf Autos die mehr als 130g CO2/km ausstossen eine Busse von Fr. 142.50 pro Gramm. Na ja, beim Porsche kann das dann schon mal 15000 Fr. Mehrpreis ausmachen. Die Statistik von 2016 zeigt aber: verteilt auf jedes verkaufte Neuauto machen die Bussen gerade mal 30 Franken aus und nicht tausende.
    51 5 Melden
    • Regas 20.08.2018 13:47
      Highlight Highlight Ja und haben deswegen auch nichts bewirkt! Die Übung hat also ausser höheren Verwaltungskosten nichts gebracht. Und so wird es mutmasslich auch bei Annahme der Fair-Food Initiative sein.
      2 3 Melden
  • elmono 20.08.2018 09:29
    Highlight Highlight Wählerverhalten Elmono: Was sagt Economiesuisse? Wähle das Gegenteil.
    64 9 Melden
  • Roman h 20.08.2018 09:11
    Highlight Highlight Wieso nimmt man für den Vergleich 1945?
    Ich meine klar waren Lebensmittel damals teuer, die meisten Bauern standen ja mit der Waffe an der Grenze.
    Auch hatten unsere Nachbarn grössere Probleme als die Felder.
    50 4 Melden
    • Snowy 20.08.2018 09:28
      Highlight Highlight Lebensmittelpreise waren in der Geschichte noch nie so günstig wie heute (kaufkraftbereinigt): Dieser Trend zeigt sich in der ganzen westlichen Welt.
      44 4 Melden
    • mogad 20.08.2018 10:07
      Highlight Highlight @Snowy. Und das geht auf Kosten der Aermsten der Armen. Das fängt schon in der Poebene und in den Treibhäusern Südspaniens an. Zuerst beuten wir die Menschen aus und fischen sie dann bei der Flucht nach Europa aus dem Mittelmeer. Weil - verhungern ist o.k., aber ertrinken im Meer nicht.
      12 4 Melden
    • Roman h 20.08.2018 11:43
      Highlight Highlight Ist ja auch logisch
      Es ist sicher in der westlichen Welt also können wir in Ruhe anbauen.
      Die Bauern haben immer mehr Hilfsmittel, sprich man ist in der Lage mit dem selben Aufwand immer mehr Lebensmittel herzustellen.
      Es geht uns sehr gut darum gibt es einen immer grösseren überfluss
      1 1 Melden
  • Matrixx 20.08.2018 09:10
    Highlight Highlight Ich lebe mit meiner Partnerin zusammen, wir sind beide Teilzeit-Angestellte und verdienen zusammen knapp 5000.- Franken.
    Unsere Einkäufe bestehen zu etwa 75% aus nachhaltigen Produkten, ohne dass wir auf sonstige, wichtige Sachen verzichten müssen.
    Es ist also auch für die "sozial Schwachen" (was für ein bescheuertes Wort!) möglich, nachhaltig zu leben.
    Pure Angstmacherei, mehr nicht.
    301 36 Melden
    • Snowy 20.08.2018 09:31
      Highlight Highlight Dafür habt ihr wohl nur wenige Markenklamotten und kein fettes Auto.

      Viele Leute sparen beim Essen und fahren dicke Autos.
      61 3 Melden
    • hueberstoebler 20.08.2018 09:43
      Highlight Highlight Danke!
      34 4 Melden
    • Matrixx 20.08.2018 09:53
      Highlight Highlight @Snowy
      Richtig, deshalb habe ich geschrieben "Auf nichts Wichtiges verzichten".
      Selbst meine Klamotten sind meist aus Fairtrade-Biobaumwolle und halten viel länger als teure Markenklamotten.

      Man muss halt bewusster einkaufen. Konsum ist Macht. Wenn mehr Leute nachhaltig konsumieren und die Nachfrage steigt, sinken automatisch die Preise. Dann bräuchte es keine Gesetze dafür...
      23 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 20.08.2018 09:06
    Highlight Highlight Der Bürger soll die Freiheit haben die Lebensmittel zu kaufen die er Möchte. Bei einer Annahme beraubt sich der Bürger selbst dieser Freiheit. Immer mehr Gesetzte, Kontrollbehörden und Einschränkungen Nein Danke!
    29 106 Melden
    • Valon Behrami 20.08.2018 09:37
      Highlight Highlight Und der Bürger hat keine Verantwortung niemandem gegenüber? Alles egal?
      63 9 Melden
    • hueberstoebler 20.08.2018 09:44
      Highlight Highlight Das hat nichts mehr mit Freiheit zu tun, die eigene Faulheit über das Wohl der Gesamtheit auf der Erde zu stellen.
      69 8 Melden
    • Sauäschnörrli 20.08.2018 09:51
      Highlight Highlight Als ob jetzt totale Freiheit herrschen würde. Ich als Bürger würde nämlich gerne Eier aus Käfighaltung kaufen, dann könnte ich mir vielleicht auch mal einen Konfliktdiamanten leisten. Beides wird mir aber verwehrt. 😉
      14 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 20.08.2018 09:03
    Highlight Highlight Dann hebt halt die unteren Lohne mal ein bisschen an (Mindestlohn) und streicht die Mehrwertssteuer für Lebensmittel! Ansonsten enden wir wie in Amerika; gesundes Essen muss man sich leisten können.
    76 10 Melden
  • aglio e olio 20.08.2018 09:01
    Highlight Highlight "Gemäss Economiesuisse würde der Preisanstieg sozial schwache Familien treffen."

    Wenn ES vorgibt sich für die Interessen der ökonomisch Schwachen zu interessieren, sollte man auf der Hut sein.
    Man ist ja bei ES sonst weniger engagiert wenn es z.B. um gerechte Löhne geht.
    88 3 Melden
  • Snowy 20.08.2018 09:00
    Highlight Highlight Reine Angstmacherei: Historisch gesehen waren Lebensmittel noch nie so günstig wie heute. Und was (zu) günstig zu haben ist, wird verschwendet.

    Wenn eine Familie nur 7% ihres Haushaltsbudgets für Lebensmittel ausgibt, muss dies auf Kosten von Arbeitnehmern und Tieren anderswo gehen - anders sind solch tiefe Preise nicht möglich.
    58 7 Melden
    • TocK 20.08.2018 11:43
      Highlight Highlight Und wenn man das mit den steuern und gebühren vergleicht ist es genau anderst herum. Jetzt können wir die gebühren unnötig noch ein wenig weiter erhöhen.
      1 0 Melden
    • JoeyOnewood 20.08.2018 12:32
      Highlight Highlight Naja, ich bin zwar für die Initiative, aber deine Argumentation im letzten Drittel ist hahnebüchen.

      Die Schweiz hat den höchsten durchschnittlichen Lebensstandard der Schweiz. Das mit zunehmendem Lebensstandard prozentual weniger Geld für Essen ausgegeben wird, ist logisch.

      Ein theoretisches Beispiel mit erfundenen Zahlen: In Deutschland sind die Lebensmittelpreise 10% tiefer als in der Schweiz, wegen den tieferen Löhnen geben Deutsche jedoch Prozentual mehr Geld für Lebensmittel aus als Schweizer. Sind nun die Lebensmittel in DE daher ethisch korrekter? häufig sind es genau die gleichen...
      2 0 Melden
  • Saab93 20.08.2018 08:58
    Highlight Highlight Zum Thema Gefahr für die Wirtschaft gibt es da ein gutes Beispiel von Nico Semsrott: Zähneputzen schadet der Wirtschaft, weil Zahnärzte weniger Arbeit haben. Nicht Zähneputzen schadet der Wirtschaft, weil weniger Zahnpflegeprodukte verkauft werden. Egal wie man sich entscheidet, es hat immer einen negativen und einen positiven Effekt auf die Wirtschaft. Folglich kann das Argument immer angeführt werden und ist somit nichtig.
    65 5 Melden
  • Shwarms 20.08.2018 08:56
    Highlight Highlight Diese Angstmacherei der Wirtschaftsverbände ist bloss ein weiterer Grund für mich für die Initiative abzustimmen.
    Es darf nicht sein, dass unser Wohlstand auf dem Elend der anderen beruht.
    Zudem ist es schön zu sehen, dass wir als normale Bürger auch die Möglichkeit haben Verantwortung für Nachhaltigkeit und Fairness zu übernehmen, statt die Taschen der Wirtschaftselite zu füllen.
    55 6 Melden
  • Hans der Dampfer 20.08.2018 08:53
    Highlight Highlight Sozial schwache? Gibt's die noch? Sogar die SP kümmert sich doch nicht mehr um die.. Können ja essen was die ganzen reichen Leute weg schmeissen. Meistens noch verpackt. Also was soll's 🤷‍♂️
    15 29 Melden
  • cero 20.08.2018 08:49
    Highlight Highlight Sorry - aber ich traue Economie-Suisse nicht über den Weg, wenn sie plötzlich sozial argumentieren. Sozial wäre, wenn sie sagen würden, wir sind bereit, die tiefsten Löhne etwas zu erhöhen um den Preisaufschlag abzumildern, damit es ein birebitzeli mehr Gerechtigkeit gibt auf der Welt, bei uns wie auch in den Ländern, die die Lebensmittel produzieren, die notabene wir essen.
    Hier geht's doch wieder nur um "möglichst billig für uns - egal was das die anderen kostet"
    66 2 Melden
  • TheGoon 20.08.2018 08:48
    Highlight Highlight Economiesuisse hat weder das soziale Gewissen noch den nötigen Sachverstand um die Schweizer Bevölkerung auf die Herausforderungen der nächsten 20-30 Jahre einzustimmen. Angstmacherei um ihrem Klientel kurzfristig in die Hände zu spielen ist kein zukunftsträchtiges Konzept.
    53 3 Melden
  • Fruchtzwerg 20.08.2018 08:39
    Highlight Highlight Lebensmittel sind doch jetzt schon generell viel zu billig, sonst müssten wir die Bauern ja nicht mit Milliarden CHF subventionieren.
    40 7 Melden
  • Schnuderbueb 20.08.2018 08:33
    Highlight Highlight Die Bauern können wenn es so weiter geht mit dem Klimawandel vermutlich nur noch Kamele und Kakteen bewirtschaften und wenn das Futter noch knapper wird, die hohen Zölle ja dann wieder sistieren. Es ist viel wichtiger, dass die Bauern beginnen ihre CO2 Emissionen zu senken, als ihre staatlich geschützte Werkstätte noch weiter auszubauen. Die Grünen und Bauernlobby zielt tatsächlich nur aus Eigeninteresse auf das Portemonnaie der Konsumenten, anstatt das grösste Problem der Menschheit mal richtig anzupacken. Ja es stimmt! Kostet auch was und das nicht wenig.
    12 22 Melden
  • Wilhelm Dingo 20.08.2018 08:27
    Highlight Highlight Initiative annehmen und gleichzeitig Lohnschutz umsetzen. Dann haben wir gute Lebensmittel die sich alle leisten können.
    44 5 Melden
  • Akkurat 20.08.2018 08:26
    Highlight Highlight Billige Nahrungsmittel sind natürlich ein Segen für die Wirtschaft und Politiker. So kann man guten Mutes die Löhne tief halten und die Gewinne an die Shareholder weiterreichen und Probleme wie die teuren Krankenkassenprämien sind dann auch nicht so dringend.

    Dann importiert man auch gerne mal billige Lebensmittel aus Ländern mit schlechten Arbeitsbedingungen. Die Folgen für Mensch und Umwelt scheinen da eine sehr niedrige Priorität zu haben.
    43 4 Melden
  • chandler 20.08.2018 08:23
    Highlight Highlight Wenn das Essen teurer wird, planen wir evtl. besser und werfen weniger weg... Diese verdammte Angstmacherei. Ich denke wir versenken die Welt nicht mit fairem Food.
    Ein klares Ja von mir.
    55 4 Melden
  • äti 20.08.2018 08:22
    Highlight Highlight Weniger ist Mehr !
    22 5 Melden
  • bcZcity 20.08.2018 08:18
    Highlight Highlight Und schon beginnt der Wahlkampf! Wie immer über Angstmacherei, das bevorzugte Mittel der Wirtschafts-Lobbys.
    35 3 Melden
  • zwan33 20.08.2018 08:16
    Highlight Highlight Auch Menschen mit einem geringen Einkommen haben ein Anrecht auf fair produzierte, gesunde Lebensmittel. Wenn das Geld nicht mehr ausreicht, muss halt der Mindestlohn angehoben werden! @Economiesuisse
    51 4 Melden
  • dracului 20.08.2018 08:15
    Highlight Highlight Die Economiesuisse will uns also indirekt klar machen, dass das heutige Essen nur wegen Unfairheit so günstig ist und wir uns Fairness gar nicht leisten können? Um das eigene Portmonee zu schützen, müssen wir weiterhin andere Menschen ausnützen, obskure Produktionsmethoden unterstützen und unsinnige Transportwege der Güter in Kauf nehmen. Von Economiesuisse würde ich mehr erwarten, als nur wieder die übliche Angstmache.
    49 1 Melden
  • My Senf 20.08.2018 08:04
    Highlight Highlight Da wird die Bevölkerung wieder mal auf etwas vorbereitet mit dieser Medienkampagne...

    Nun
    1. könnte man ganz gut mit „Astronauten“ Futter leben und
    2. wenn die deutschen nicht nachziehen werden eben alle Schweizer dort einkaufen!

    Aber die Klöckner hat gestern auch darüber geredet wie billig das Fleisch ist (was ja in D absolut stimmt). Nur glaube ich stehen da andere Interessen dahinter
    6 10 Melden
  • T13 20.08.2018 07:59
    Highlight Highlight Dann is es ja gut das wir uns schon lange gewohnt sind 4 mal mehr als alle anderen zu zahlen.🤷🏻‍♂️
    13 14 Melden
    • hueberstoebler 20.08.2018 09:54
      Highlight Highlight dafür kriegen wir auch 4x mehr lohn...
      6 2 Melden
  • el comentador 20.08.2018 07:41
    Highlight Highlight Das ist reine Angstmacherei, wie man es von Economiesuisse vor jeder Abstimmung zu hören bekommt.
    Die Preise werden etwas steigen, aber nie in diesem Ausmass.
    Nur schade, dass sich viele Leute von solchen PR-Aktionen beeinflussen lassen.
    31 4 Melden
  • MaxHeiri 20.08.2018 07:36
    Highlight Highlight Ich glaube den Leuten ist nicht bewusst wie dies genau abläuft an der Grenze bei der Kontrolle von Food-Importen.
    Es wird einen grossen Berg an Standards geben, die erfüllt werden müssen. Um diese Normen zu erfüllen, wird bei den ausländischen Exporteuren extrem viel juristisch mühsame Papierarbeit nötig sein. Dies werden sich am Schluss vorallem grössere Konzerne leisten können, die schon eine Bio (Demeter, Fairfood oder ähnliche) Marken haben. Das heisst, mit einem JA machst du ein paar Multis noch reicher.
    13 26 Melden
    • hueberstoebler 20.08.2018 09:56
      Highlight Highlight ähm... nope?
      Mit einem Ja hilfst Du, den Absatz bei nicht-fairen Produkten zu senken —> Du zwingst diese Multis zu Handlungen.
      8 3 Melden
    • MaxHeiri 20.08.2018 15:29
      Highlight Highlight Die Multis sind die einzigen, die es sich leisten können zu handeln. Die anderen ausländischen Betriebe, die im Moment in die Schweiz liefern, werden den prozesstechnischen und administrativen Aufwand kaum auf sich nehmen.
      Ein Beispiel: Ein Zusammenschluss von Bauern in Marokko wird es sich kaum leisten können, den ganzen Zertifizierungsprozess zu bestehen. Mit anderen Worten machst du einen durchschnittlichrn Bauer in Afrika ärmer. Die Folge wird eine steigende Migration sein, wenn man sich bei Agrarimporten bei Drittweltländern weiter abschottet.
      Fair finde ich das nicht!
      2 1 Melden
    • hueberstoebler 20.08.2018 15:57
      Highlight Highlight ein zusammenschluss von bauern kann es sich schon heute nicht leisten in die schweiz zu exportieren.

      ein kleiner bauer allerdings, der für einen grossen multi produziert, wird profitieren.
      1 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 20.08.2018 07:34
    Highlight Highlight Wer steht dann hin und erklärt den "sozial Schwachen" (ziemlich abstrakt und weit weg für vermutlich ganz viele Kommentierer hier), dass sie plötzlich noch weniger Geld zum Leben haben für Dinge die nicht unvermeidbare körperliche Grundbedürfnisse betreffen, weil irgendwo weit weg ein Bauer nun ein bitzeli mehr aber eigentlich immer noch nicht genug Geld für die Produktion seiner Güter erhält?

    Hier müssen Leute, denen man in der Stadt über den Weg läuft, büssen, damit andere ihr Gewissen bei Leuten hinter den 7 Bergen reinwaschen können.
    8 33 Melden
    • mogad 20.08.2018 09:40
      Highlight Highlight Es geht weniger ums "Gewissen reinwaschen" sondern u.a. auch um die vielgepriesene Bekämpfung von Fluchtursachen. Denn wenn der einkommensschwache Schweizer den Preis für die Lebensmittel nicht zahlt, muss jemand anders zahlen, der noch weniger hat!
      17 4 Melden
  • rodolofo 20.08.2018 07:33
    Highlight Highlight Erstens müssten wir dann zuerst noch sehen, wie das Rechtsbürgerlich dominierte Parlament die Fair-Food-Initiative umsetzen würde, falls diese tatsächlich angenommen würde (Die angenommene Alpen-Initiative und die angenommene Zweitwohnungs-Initiative lassen grüssen; die angenommene Masseneinwanderungs-Initiative möchte auch grüssen, doch wir lassen sie nicht grüssen),
    und zweitens: Ja, qualitativ bessere LEBENSmittel sind teurer, weil sie ja auch WERTvoller sind!
    Dafür reduzieren wir Kosten beim Umweltschutz und beim Gesundheitsystem und haben wieder mehr Fische in sauberen Gewässern!
    23 8 Melden
  • sowhat 20.08.2018 07:25
    Highlight Highlight Das ist übelste Angstmacherei. Was heisst hier langfristig bis 50%? Natürlich steigen Preise langfristig, das tun sie bei allen Produkten.
    Diese Berechnungen sind so fadenscheinig, dass Economiesuisse sich einmal mehr als unglaubwürdig erweist. Die Mitglieder dieser Organisation, kümmern sich per se nicht um die "wenig Verdienenden", allso ist der Rückschluss erlaubt, dass sie ihre Pfründe in Gefahr sehen. Und das sind wirtschaftliche Interessen. Das an sich ist ja nicht illegitim, es ist illegitim, den Mitarbeitern ihrer Mitglieder Angst zu machen um die eigenen Interessen zu beförden.
    22 3 Melden
    • mogad 20.08.2018 09:46
      Highlight Highlight Economiesuisse sorgt sich um die Leute mit tiefem Einkommen. Jögerlijö! Welche Preise verdoppelt(e) sich denn um 50% in letzter Zeit, ohne dass Economiesuisse mit dem Warnfinger wackelte? Die Mietzinse für Neuwohnungen, die Krankenkassenprämien. Bei gleichzeitig stagnierende Löhnen und sinkenden Renten.
      3 0 Melden
  • kafifertig 20.08.2018 07:23
    Highlight Highlight Ich halte die Schätzung von 50 % höheren Lebensmittelpreisen sogar für untertrieben.
    Sicher ist, dass mit den Initiativen die Lebensmittel nicht billiger werden. Das ist wirtschaftsschädigend, weil dann die grosse Mehrheit viel mehr Geld für importiertes Essen ausgeben muss. Dadurch fliesst Geld in's Ausland und fehlt dann in der Schweizer Wirtschaft. Es fehlt dann bei den Löhnen, den Renten und den Investitionen.
    D. h. die Arbeitslosigkeit steigt, die Löhne sinken. Darunter hätte die einkommensschwächere Hälfte besonders zu leiden und würde von der SP zur SVP wechseln.
    8 27 Melden
    • mogad 20.08.2018 09:49
      Highlight Highlight Da muss ich schmunzeln. Das Geld für importiertes Essen fliesst ins Ausland! Und was für Geld ausser fürs Essen fliesst denn jetzt schon so ins Ausland? Wo es dann (nur nebenbei bemerkt) auch noch mit dem Fiskus Versteckis spielt. Ja keine Steuern zahlen!
      9 3 Melden
  • MartinArnold 20.08.2018 07:16
    Highlight Highlight Würden überall faire Preise für die Produkte bezahlt, hätten wir wesentlich weniger Migration!
    Das ist nur ein Punkt um Ursachen der Migration zu bekämpfen! Ein positiver Nebeneffekt der Initiative.
    Auch deshalb ein klares JA.
    16 10 Melden
  • Ilari Särkkä 20.08.2018 07:14
    Highlight Highlight STOP!!!!



    Hört auf die Preise für die Lebensmittel hoch zu jagen es gibt Leute die haben nicht viel Geld und wollen auch noch sich essen leisten für ihre Familie. Ich selber finde es eine sauerei so viel für das Essen in der Schweiz zu bezahlen.
    11 51 Melden
    • mogad 20.08.2018 09:53
      Highlight Highlight Und wieviel Essen haben jene zur Verfügung die in andern Ländern dieser Welt den Preis für unsere Billiglebensmittel zahlen müssen? Kürzlich beim Grossverteiler: 3 grosse Peperoni zum Preis von 1 Franken. Was glauben Sie wer da die Rechnung zahlt? Sicher nicht der Peperonikonsument.
      21 4 Melden
    • hueberstoebler 20.08.2018 12:51
      Highlight Highlight @ilari särkkä, also wenn ich mit anderen ländern mal gefühlsmässig vergleiche denke ich, dass wir auf unser lohnniveau bezogen weniger für lebensmittel bezahlen als zB die Franzosen.

      Bewusst einkaufen statt konsumgeil handeln.

      Bin selber einige Zeit als Student ohne Einkommen unterwegs und konnte mir immer regionale Lebensmittel und/oder Fair-Trade Importe leisten. Man muss nur etwas geschickt wirtschaften und dann allenfalls mit einem Peugeot statt mit einem Benz durch die Bahnhofsstrassen kurven.
      4 2 Melden
  • Mehmed 20.08.2018 07:10
    Highlight Highlight Dass die SP und Grünen es eher mit den biologisch essenden Gutverdienern als mit den Geringverdienern hat, ist ja nichts neues.
    13 38 Melden
    • Valon Behrami 20.08.2018 09:39
      Highlight Highlight Wo sind die Argumente? Ah: Es gibt keine.
      19 8 Melden
    • mogad 20.08.2018 09:53
      Highlight Highlight Weniger Fleisch essen, dann reichts auch für Bio.
      18 8 Melden
  • Turicum 17 20.08.2018 06:58
    Highlight Highlight Langsam hängt mir diese ewige Angstmachertaktik zum Hals raus.

    Heute könnte man in der Schweiz nicht mal mehr Kinderarbeit abschaffen, mit dem Argument die Wirtschaft bricht zusammen...

    Die die den einkommensschwachen Familien Angst machen, sind ja der Grund, dass diese so wenig Einkommen erzielen!

    Von mir ein klares Ja! Es kann nicht sein, dass andere hungern müssen weil wir billiges Essen wollen. Das ist eine verdammte Sauerei!
    662 120 Melden
    • Vedder (aka der Dude) 20.08.2018 07:28
      Highlight Highlight Das nennt sich Soft Power. Es wird langsam Zeit, dass die Menschen die Masche durchschauen.
      17 2 Melden
    • iHero 20.08.2018 10:06
      Highlight Highlight Ganz meine Meinung - wir müssen unseren sozial schlechter gestellten anders helfen. Es ist allgemein eine Schande, dass es in der Schweiz über eine Viertelmillion Arme gibt. Gerade hier, wo es so vielen so gut geht! Was wir konsumieren, muss nachhaltig und fair produziert sein. Den höheren Preis können wir uns leisten - der verhältnismässige kleine Teil, der es nicht kann, darf es nicht auf den Schultern der Produzenten austragen.
      13 2 Melden
  • hueberstoebler 20.08.2018 06:51
    Highlight Highlight Trifft genau meine Meinung:

    Erika Städeli Scherrer, Präsidentin der Konsumenten-Vereinigung Schweiz, befürwortet einen Annahme der Initiative klar. Es sei falsch, dass weltweit «Menschen aufgrund miserabler Arbeitsbedingungen ihre Gesundheit zerstören oder gar ihr Leben verlieren, damit ‹sozial schwache Menschen› in unserer zivilisierten Welt ihre Lebensmittel günstig kaufen können».
    400 64 Melden
    • Mehmed 20.08.2018 07:13
      Highlight Highlight hueberstobler, die arbeitsbedingungen bei uns in der landwirtschaft sind genauso miserabel. wenn polen bei uns unter dem mindestlohn und in 12h-tagen in der ernte helfen und zuwenig verdienen, um überhaupt in der schweiz leben zu können, dann ist das genausowenig nachhaltig. aber sind ja nur geringverdiener, die interessen der obersten 10% und der linken politikerinnen gehen vor, schon klar...
      18 28 Melden
    • kafifertig 20.08.2018 07:26
      Highlight Highlight "Es sei falsch, dass weltweit «Menschen aufgrund miserabler Arbeitsbedingungen ihre Gesundheit zerstören oder gar ihr Leben verlieren, ..."

      Genau das wird in der Schweiz von jedem Lohnempfänger verlangt. Siehe Statistik über Herzinfarkte, Burn Out, Suizid und andere stressbedingte Erkrankungen und ihre tödlichen Folgen.
      12 14 Melden
    • Menel 20.08.2018 07:41
      Highlight Highlight Bin absolut ihrer Meining. Trotzdem wird es für Familien, dze jetzt schon jeden Rappen zweimal umdrehen müssen, danach happig. Das Problem ist einfach, wie so oft, man kann nicht einfach nur ein Rädchen drehen, sondern müsste auch was tun, dass es in unserem reichen Land nicht ein Luxus ist, für seine Familie Lebensmittel einzukaufen.
      19 7 Melden
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