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KKS hat Konkurrenz bekommen: FDP-Ständerat Hans Wicki will in den Bundesrat



Hans Wicki, FDP-NW, waehrend der Debatte um das Gleichstellungsgesetz im Staenderat, waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 29. Mai 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Hans Wicki. Bild: KEYSTONE

Der Nidwaldner FDP-Ständerat Hans Wicki will Bundesrat werden. Der 54-Jährige hat seine Kandidatur für die Nachfolge von Johann Schneider-Ammann am Mittwoch bekannt gegeben. Ihre Kandidatur angemeldet hat von der FDP die St.Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter.

Wicki habe der Nidwaldner Kantonalpartei mitgeteilt, dass er für die Ersatzwahl kandidiere, sagte der Nidwaldner FDP-Präsident Stefan Bosshard am Mittwoch in Stans vor den Medien. Er sei überzeugt, dass Wicki am 23. Oktober nominiert werde an einer ausserordentlichen Nominationsversammlung der FDP Nidwalden.

Die Zentralschweiz sei gravierend untervertreten im Bundesrat, es könnten sogar zwei aus der Region gewählt werden, der Anspruch der Urschweiz sei gerechtfertigt.

Würde Wicki in die Landesregierung gewählt, wäre er der erste Bundesrat, der aus dem Kanton Nidwalden stammt. Dazu kommt, dass die Zentralschweiz wie die Ostschweiz eine Vertretung im Bundesrat fordert. Letzter Zentralschweizer Bundesrat war Kaspar Villiger (FDP), der das Amt von 1989 bis 2003 inne hatte.

Wicki ist ein Mann der Wirtschaft, er hat aber auch politische Exekutiverfahrung. Er war unter anderem Börsenhändler und arbeitete als Geschäftsführer und Verwaltungsrat. Seit 2016 präsidiert er die Branchenorganisation Bauenschweiz. Wicki war von 2010 bis 2016 Baudirektor des Kantons Nidwalden, seit Ende 2015 ist er Ständerat.

Mit Monika Hess verheiratet

Wicki wohnt in Hergiswil. Er ist mit der ehemaligen Skirennfahrerin Monika Hess verheiratet und ist Vater von zwei Kindern.

Die Kantonalparteien der FDP können bis am 24. Oktober die Kandidaturen melden. Nominiert wird dann am 16. November durch die Fraktion. Am 5. Dezember finden schliesslich die Ersatzwahlen in den Bundesrat statt.

An jenem Mittwoch wird auch die Nachfolge der ebenfalls zurücktretenden Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) durch die Bundesversammlung bestimmt. Interesse auf dieses Amt hat ebenfalls ein Zentralschweizer angemeldet: der Zuger CVP-Ständerat Peter Hegglin. (sda)

Gössi über Karin Keller-Suter

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Video: watson/Christoph Bernet

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    Alle Leser-Kommentare
  • Corahund 17.10.2018 14:54
    Highlight Highlight Eine reine Alibi Kndidatur, dass die FDP ein Zweierticket vorweisen kann. Nichts gegen den Mann, aber es ist penibel. Die KKS ist bereits gewählt und das ist gut so.
  • Caligula 17.10.2018 12:56
    Highlight Highlight Als Nidwaldner bin ich hin und her gerissen wegen seiner Kandidatur. Einerseits wären wir ihn los, andererseits will ich ihn euch ersparen. 🙈
    • pun 17.10.2018 13:13
      Highlight Highlight Nichts gegen Nidwalden, als Bundesrat hätten wir ihn aber alle gemeinsam an der Backe.
  • sherpa 17.10.2018 11:03
    Highlight Highlight immer dasselbe bei den BR Wahlen, nach dem Motto " man muss nicht fähig sein, Hauptsache ist und bleibt, dass man sich eine kleine, wenn auch winzig Aufmerksamkeit erheischen kann
    • mukeleven 17.10.2018 15:18
      Highlight Highlight immerhin ist er der ehemann von erika hess! 😂
    • the Wanderer 17.10.2018 17:45
      Highlight Highlight @mukeleven

      nicht ganz richtig!

      Er ist mit der Cousine von Erika Hess, mit Monika Hess verheiratet.
      Auch Monika Hess war Skirennläuferin, wenngleich bei weitem nicht so erfolgreich wie Erika Hess.

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