Schweiz
Forschung

Studie: Wer selbständig ist, arbeitet zwar mehr ist aber glücklicher

Das Wohlbefinden und das berufliche Engagement sind klar höher bei den Selbständigen.
Das Wohlbefinden und das berufliche Engagement sind klar höher bei den Selbständigen.bild:shutterstock

Studie: Wer selbständig ist, arbeitet zwar mehr, ist aber glücklicher

22.05.2017, 15:4523.05.2017, 14:36

Selbständigerwerbende in der Schweiz arbeiten täglich und wöchentlich wesentlich länger als Angestellte. Dafür haben sie deutlich mehr Freiheiten bei der Festlegung ihrer Arbeitszeiten und können auch in anderen Bereichen selbstbestimmter handeln.

Auch das Wohlbefinden und das berufliche Engagement sind klar höher bei den Selbständigen. Das ergab eine Umfrage der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) unter 127 Selbständigen. Als Vergleich diente die Befragung von Erwerbstätigen in der Schweiz im Rahmen der europäischen Erhebung über Arbeitsbedingungen.

Zwischen den Berufsgruppen der Selbständigerwerbenden gibt es demnach jedoch grosse Unterschiede. So haben Gastronomen und Landwirte vergleichsweise ungünstige Arbeitszeiten, während hoch qualifizierte Selbständige etwa in den Bereichen Medizin oder Beratung allgemein überdurchschnittlich gute Arbeitsbedingungen geniessen.

Bestseller-Alarm: Das sind die 40 meistverkauften Bücher ever

1 / 45
Bestseller-Alarm: Das sind die 40 meistverkauften Bücher ever
Dann wollen wir die meistverkauften Bücher mal angehen ...
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Schlechtere Arbeitsbedingungen haben Personen, die hauptsächlich kurzfristige Arbeitseinsätze leisten (sogenannte «Gig Workers») und Selbständige, die hauptsächlich für einen Auftraggeber arbeiten («Contractors»). Deren Arbeitszeiten ähnelten stärker denjenigen von Angestellten, wobei aber die mit der Selbständigkeit einhergehenden ökonomischen Unsicherheiten weitestgehend bestehen blieben, schreibt die FHNW.

Die Ergebnisse sind laut der Fachhochschule wegen der geringen Stichprobengrösse allerdings mit Vorsicht zu geniessen. (sda)

Besser arbeiten
Löpfe gegen Strahm: «Mit dem BGE wird die Arbeit für alle geadelt» – «Das ist Voodoo-Ökonomie!»
163
Löpfe gegen Strahm: «Mit dem BGE wird die Arbeit für alle geadelt» – «Das ist Voodoo-Ökonomie!»
von Sabina Sturzenegger, Peter Blunschi
Dieser CEO ist auf der Couch eingeschlafen – und seine Mitarbeiter machen DAS mit ihm
3
Dieser CEO ist auf der Couch eingeschlafen – und seine Mitarbeiter machen DAS mit ihm
Der Fall Buchli – oder: Warum bloss müssen Mütter andere Mütter haten?
75
Der Fall Buchli – oder: Warum bloss müssen Mütter andere Mütter haten?
von reto hunziker
Du willst produktiver sein? Dann solltest du diese 13 Fehler in deinem Büro-Alltag vermeiden
14
Du willst produktiver sein? Dann solltest du diese 13 Fehler in deinem Büro-Alltag vermeiden
von Sabina Sturzenegger
«Wer mit 55 entlassen wird, dem hilft es wenig, wenn er vom RAV in Kurse geschickt wird»
109
«Wer mit 55 entlassen wird, dem hilft es wenig, wenn er vom RAV in Kurse geschickt wird»
von Peter Blunschi
Wie schaffe ich das, was ich mir fürs neue Jahr vorgenommen habe? Walter Mischel, Vater des Marshmallow-Tests, erklärt es uns
Wie schaffe ich das, was ich mir fürs neue Jahr vorgenommen habe? Walter Mischel, Vater des Marshmallow-Tests, erklärt es uns
von frederik jötten
Die Schweden sagen: Sechs Stunden Arbeit sind genug – das freut Arbeitnehmer wie Firmen
50
Die Schweden sagen: Sechs Stunden Arbeit sind genug – das freut Arbeitnehmer wie Firmen
von Philipp Löpfe
Prokrastination ist die Krankheit unserer Zeit: Warum uns das ständige Aufschieben depressiv macht
11
Prokrastination ist die Krankheit unserer Zeit: Warum uns das ständige Aufschieben depressiv macht
von anna miller
Ein notorischer Aufschieber erzählt: «Ich komme mir vor wie ein Drogensüchtiger» 
14
Ein notorischer Aufschieber erzählt: «Ich komme mir vor wie ein Drogensüchtiger» 
von anna miller
Bloss keine Kinder jetzt: Apple und Facebook bezahlen ihren Mitarbeiterinnen das Einfrieren ihrer Eizellen
2
Bloss keine Kinder jetzt: Apple und Facebook bezahlen ihren Mitarbeiterinnen das Einfrieren ihrer Eizellen
Weil Studierende auch arme Säcke sind: 14 Lifehacks für Studis
Weil Studierende auch arme Säcke sind: 14 Lifehacks für Studis
Wie du jemandem den dreifachen Mittelfinger zeigst – und 9 weitere unnütze (aber coole) Lifehacks
1
Wie du jemandem den dreifachen Mittelfinger zeigst – und 9 weitere unnütze (aber coole) Lifehacks
von Lucas Schmidli
Diese Comics über unsere Handysucht sind provokativ – aber leider auch sehr, sehr wahr
18
Diese Comics über unsere Handysucht sind provokativ – aber leider auch sehr, sehr wahr
«Die Produktivität der externen Mitarbeiter ist bedenklich tief»
1
«Die Produktivität der externen Mitarbeiter ist bedenklich tief»
Ihr denkt: Dank Robotern produzieren wir alle viel mehr – schön wär’s!
3
Ihr denkt: Dank Robotern produzieren wir alle viel mehr – schön wär’s!
von Philipp Löpfe
8 Grafiken die zeigen, warum Studenten keine vorige Zeit zum Faulenzen haben (inklusive ETH-Bonus)
22
8 Grafiken die zeigen, warum Studenten keine vorige Zeit zum Faulenzen haben (inklusive ETH-Bonus)
von Laurent Aeberli
Bist du ein Stehauf-Mensch? Lerne, wie du deine eigene Widerstandskraft stärken kannst
1
Bist du ein Stehauf-Mensch? Lerne, wie du deine eigene Widerstandskraft stärken kannst
von theresia marty
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Böse Kommentare zu den Brandopfern: Dahinter steckt ein psychologisches Phänomen
Nicht alle Menschen reagieren auf ein Unglück mit Empathie, sondern mit Aggressionen. Ein Psychologe erklärt den Effekt.
Dass man auf eine Unglücksmeldung mit Empathie reagiert, ist normal, oder?
Claus Lamm: Ja, Empathie ist ein Automatismus, der bei Menschen rasch ausgelöst wird. Gleichzeitig kommt es nach so einem Unglück zur Verunsicherung, ob das einem selbst auch passieren könnte. Diese Gefühle muss man aushalten können. Wenn es sich dann um eine Situation handelt, in der man nichts mehr ausrichten kann, nicht helfen kann, nicht spenden, kann die Stimmung kippen. Dann sagen manche Leute: «Selber schuld! Mir würde das nie passieren, weil ich in so eine Bar nie gehen würde oder es meinen Kindern nicht erlauben würde.» Das sind Abwehrmechanismen.
Zur Story