Schweiz
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In this photo taken Sunday, April 12, 2015, fans of FC Zurich soccer Club burn torches during the soccer Championship Super League Game between FC Basel and FC Zurich at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland. The Swiss Football League says it wants stadium bans of several years for fans who stopped a Basel vs. Zurich match by throwing fireworks on the pitch. (Georgios Kefalas/Keystone via AP)

12. April 2015 im St. Jakobpark in Basel. Bild: AP/KEYSTONE

Ein FCZ-Pyromane vor Gericht: Warum zur Hölle ist er in der Hooligan-Datenbank?

Heute Donnerstag steht ein junger Mann wegen versuchter schwerer Körperverletzung vor Gericht. Angekündigt ist die Verhandlung als Hooligan-Prozess, weil es sich beim Angeklagten um einen Fussballfan handelt, der zwei Mal eine Fackel zündete. Ist das wegen des Konkordats? Und was bewirkt dieses überhaupt? Eine Auslegeordnung.



12. April 2015: Beim Spiel FC BaselFC Zürich fliegen Knallpetarden aus dem Zürcher Fan-Sektor aufs Spielfeld, Fackeln werden gezündet. Aus Sicherheitsgründen unterbricht der Schiedsrichter die Partie für rund zehn Minuten.

Einer der Fackelwerfer ist P. P.* Der mittlerweile 20-Jährige soll eine Fackel gezündet und aufs Spielfeld geworfen, im Gästesektor zwei Sitze herausgerissen haben, und nach dem Spiel mit zahlreichen weiteren Mobs auf die Basler Fans zugestürmt sein.

Zum Verhängnis wurde dem Angeklagten der Fackelwurf vom April vergangenen Jahres nicht sofort. Erst als er in diesem Jahr einen Jugendlichen verprügelt und einen zweiten bedroht, wird er verhaftet und von der Staatsanwaltschaft angeklagt. In der Anklageschrift ist der Vorfall vom April 2015 vermerkt, zudem ein Vergehen vom 5. Oktober 2013: P. P. soll beim Spiel FCZ – FC Luzern ebenfalls eine Fackel gezündet haben.

Als Hooligan vor Gericht

Das Strafmass allein für versuchte schwere Körperverletzung liegt tiefer, als die Staatsanwaltschaft sie bei P. P. wegen diesen Vorstrafen ansetzte – jetzt droht ihm nicht nur eine bedingte Strafe, sondern eine teilbedingte von drei Jahren. P. P. könnte also im Gefängnis landen.

Ohnehin wird es der 20-Jährige schwer haben vor Gericht. Denn obwohl der Prozess kein klassischer Hooligan-Fall ist, wird P. P. als solcher angeklagt werden: Im Tagesprogramm der Schweizer Depeschenagentur, die den Fall den Medien angekündigt hat, steht «Hooligan vor Gericht».

Seit dem Inkrafttreten des revidierten schweizerischen Bundesgesetzes über Massnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit (BWIS) am 1. Januar 2007 gibt es eine eigene Datenbank für Hooligans (HOOGAN). Erfasst werden Personen, gegen die wegen einer Sportveranstaltung in der Schweiz eine polizeiliche Massnahme (Rayonverbot, Meldeauflage, maximal 24-stündiger Polizeigewahrsam, Ausreisebeschränkung) oder ein Stadionverbot vom Veranstalter verhängt worden ist.

Alle Kantone, die Grenzbehörden, die Bundespolizei Fedpol und die Polizeiliche Koordinationsplattform Sport PKPS (vorher Schweizerische Zentralstelle Hooliganismus) haben einen Direktzugriff, zudem können die Organisatoren Einsicht verlangen. Im ersten Betriebsjahr wurden 264 Personen (davon 263 Männer) erfasst, die alle mit einem Rayonverbot oder Stadionverbot belegt wurden. Andere Massnahmen wurden nicht ausgesprochen.

Hooligankonkordat Anzahl Personen im HOOGAN-Verzeichnis. Daten: Fedpol

Anzahl verzeichnete Personen (blau), Anzahl Personen, gegen die Massnahmen (Rayonverbote etc.) verhängt wurden (rot), Anzahl gelöschte Personen (grün). Bild: watson

Die HOOGAN-Datenbank wurde als eine der Massnahmen gegen Gewalt bei Fussballspielen erlassen. Um verfassungsmässige Bedenken aus dem Weg zu räumen, erliess die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) das Hooligan-Konkordat, dem sich bis Ende 2010 alle Kantone anschlossen. Damit steht in allen Kantonen das Konkordatsrecht über dem kantonalen Recht. 

Umstrittene Verschärfung des Konkordats

Im Februar 2012 verabschiedete die KKJPD eine Revision des bestehenden Konkordats – eine Verschärfung aller bisherigen Massnahmen. Nicht alle Kantone waren einverstanden – während in Zürich der Entscheid an der Urne mit 85,5 Prozent Zustimmung gefällt wurde, ist das revidierte Konkordat in Basel gescheitert.

Denn die Verschärfung ist in vielen Kantonen noch umstrittener, als es das Hooligan-Konkordat ohnehin schon ist, wohl zu Recht: Die hehre Absicht hinter den mit dem Konkordat erlassenen Massnahmen – präventiv zu wirken – wurde bislang verfehlt, auch eine Verschärfung hat nicht gewirkt.

«Aufgrund unserer Beobachtungen können wir sagen, dass sich die Gewalt an Sportveranstaltungen grundsätzlich auf hohem Niveau stabilisiert hat», sagt Lulzana Musliu, Mediensprecherin des Bundesamtes für Polizei (Fedpol). Die Verstösse gegen das Sprengstoffgesetz hätten zugenommen, ebenso die Gewalt gegen Beamte. Damit bestätigt Musliu teilweise die Zahlen der KKJPD.

Zu den Daten

Die Zahlen sind mit Vorsicht zu betrachten, weil die Delikte in allen Kantonen unterschiedlich erfasst werden. Dass die Verzeichnungen von Verstössen gegen das Sprengstoffgesetz sinken, muss nicht automatisch heissen, dass weniger Pyrotechnik im Stadion gezündet wird. Alle Angaben wurden vom Fedpol veröffentlicht. (leo)

fedpol

Hooligankonkordat, Delikte an Sportveranstaltungen begangen Jan 2012 bis Juli 2016 Daten: Fedpol

Die Verzeichnung der Delikte «Landfriendensbruch» (rot) und «Gewalt gegen Beamte» (blau) haben deutlich zugenommen. Bild: watson

Christian Wandeler von «Fanarbeit Schweiz» meint dazu: «Aus meiner Sicht hat sich nicht viel an der Situation in den Stadien geändert.» Durch die weite Auslegung, was alles als «Gewalt» einzustufen sei, sei eine Datenbank erschaffen worden, die nicht wirklich aussagekräftig sei. Das Konkordat habe keine abschreckende Wirkung, zudem würden die HOOGAN-Zahlen ein «verschrobenes Bild betreffend Gewalt und Fans verbreiten».

Das verfehlte Ziel des Konkordats ist nicht der einzige Kritikpunkt, auch Juristen halten das Konkordat für problematisch. Die Verschärfung schränke die Grundrechte der Fans ein (wie Bewegungsfreiheit, körperliche und geistige Unversehrtheit, Schutz der Privatsphäre oder Versammlungsfreiheit), es sei unverhältnismässig und stelle die Sportfans unter Generalverdacht.

Ausserdem wird bemängelt, dass es sich um eine verwaltungsrechtliche Massnahme handle, was die strafrechtliche Unschuldsvermutung und die Beweispflicht aushebeln würde. Es fehle der strafprozessuale Schutz; eine Aussage reicht für das Verhängen von Massnahmen aus. «HOOGAN hält sich nicht an die Rechtssprechung», sagt Wandeler dazu.

Rechtliche Ungleichbehandlung

So besteht die Möglichkeit, Rayonverbote auf polizeiliche Anordnung zu erteilen, ohne richterlichen Beschluss. Das ist faktisch eine rechtliche Ungleichbehandlung von Fussballfans gegenüber Nicht-Fussballfans.

Am eigenen Leib erlebt hat das D. K.*. An einem Fussballspiel in Lugano wurde er von der Polizei angehalten, musste die Nacht hinter Gitter verbringen und wurde mit einem dreijährigen Rayonverbot belegt. Das war im Mai dieses Jahres, bewiesen ist noch nichts. Eine Anklage wurde vorerst zurückgewiesen, weil zu wenige Beweise vorhanden sind, K. rechnet auch nicht damit, dass jemals eine erhoben werden kann. Man kann zudem davon ausgehen, dass der Fall erst bis nach dem Ablaufen des Rayonverbotes abgeschlossen werden kann. K. erlebt also Repressalien, ohne dass ein Tatbestand bewiesen wäre und muss sich während drei Jahren von Rayons fern halten, was auch viele private Einschränkungen mit sich zieht. Und: Auch wenn es zum Prozess (und Freispruch) käme; die Konsequenz sind hohe Kosten für die Bemühungen, den Eintrag in der HOOGAN-Datenbank löschen zu lassen (was nicht automatisch geschieht).

«Das Schlimmste ist die permanente Auseinandersetzung damit, der zeitliche und bürokratische Aufwand und vor allem der finanzielle Aspekt», sagt K. dazu. Die Absicht des Konkordats, präventiv zu wirken, werde damit auch hier verfehlt: Anstatt sich vom Verdacht distanzieren zu können, werde er kriminalisiert.

Doch viele würden sich – im Gegensatz zu K. – nicht wehren, weil das Geld, die Geduld, oder das Wissen um die eigenen Rechte fehle. Diese würden dann lieber die Busse bezahlen, um die ganze Sache hinter sich zu haben. «Dabei muss man klar sehen», sagt. K. «jede Verurteilung gegen die nicht vorgegangen wurde, ist für die Statistik eine Straftat im Rahmen des Fussballs, ob nun schuldig oder nicht.»

Neue Wege im Konkordat?

Weil Repressalien nicht greifen, gehen einzelne Veranstalter bereits andere Wege. So hat beispielsweise der FC St.Gallen das «Good Hosting» eingeführt. Benni Burkart, Sicherheitsverantwortlicher des FC St. Gallen sagt, damit seien sie dazu übergegangen, «auf repressive Massnahmen zu verzichten.» Denn beispielsweise hätten die Personenkontrollen am Eingang oft Konfliktpotenzial geboten. Allerdings setzt der Verein nun mehr auf Videoüberwachung im Stadion.

Philippe Guggisberg, Mediensprecher der Swiss Football League (SFL), wiederum betont, dass die Harmonisierung vorangetrieben werde. Auf die Saison 2016/17 hin seien die «gemeinsam erarbeiteten Empfehlungen für eine einheitliche Umsetzung des Konkordats» veröffentlicht worden. Auf diesen Empfehlungen basiert auch das «Good Hosting» des FC St. Gallen. Mit diesem Schulterschluss hätten alle Beteiligten klar gemacht, dass sie die Bekämpfung der Gewalt im Umfeld von Sportveranstaltungen als Verbundaufgabe sehen und künftig konsequent einen gemeinsamen Weg beschreiten wollen. Guggisberg: «Diese Entwicklung stimmt uns sehr zuversichtlich.»

Bei der KKJPD, den eigentlichen Architekten des Konkordates, ist man ebenfalls guter Dinge: «Wir sind mit dem heutigen Zustand der Gesetzgebung zu Gewalt bei Sportveranstaltungen zufrieden. Sie sind mit dem Konkordat den internationalen Standards angepasst worden, besonders was die Möglichkeit betrifft, Spiele als bewilligungspflichtig zu erklären und Auflagen im Bereich Sicherheit zu machen», sagt Roger Schneeberger, Generalsekretär der KKJPD. «Wir hatten Erfolg mit dem Konkordat, nicht vorwiegend wegen den Repressionen gegen die Fans, sondern wegen der verbesserten Zusammenarbeit zwischen Behörden und Klubs, die mit der Umsetzung des Konkordats erfolgt ist.»

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zsalizäme 25.11.2016 15:55
    Highlight Highlight Wieso der Typ in der Hooligan-Datenbank ist, ist doch eigentlich nebensächlich. Der Fakt, dass er einen Jugendlichen verprügelt und einen anderen bedroht hat, spricht doch für sich. Mein Mitleid für ihn hält sich jedenfalls stark in Grenzen.
  • Awesomeusername 25.11.2016 12:36
    Highlight Highlight Ganz naive Frage, wieso macht man in den Stadion nicht einfach eine Zone für solches Abbrennen von Fackeln? Dies könnte man ja dann relativ einfach überwachen und falls jemand an einem anderen Ort eine Zündet gibts halt einfach mal 10000 Franken Busse. Aber das der Herr bestraft wird finde ich also nicht wirklich schlimm. Scheint ja nicht die hellste Fackel zu sein
  • Baccaralette 25.11.2016 07:49
    Highlight Highlight *hüstel* Ehrlich, ihr fragt euch, warum dieser Typ in der Hooligan-Datenbank ist?
    An jedem Match, den ich in den letzten 10 Jahren frequentiert habe (sehr wenige, weil Fussball einfach laaaangweilig ist) ertönt eine Durchsage, das Zünden von Pyros habe strafrechtliche Konsequenzen. Ehm hat es? Wirklich? Ach so. Darum zünden sie ja auch fast in jedem Match (siehe oben) Dutzende davon. Hätte es wirklich Konsequenzen, wär damit Schluss. Und ist es gar nicht schlecht, wird der Schnäbibubi aus obigem Artikel bestraft. Aber er ist sicher ein guter Mensch, der andere verprügelt..momoll..
  • meliert 25.11.2016 03:50
    Highlight Highlight In England ist Ruhe in den Stadien, weil die Behörden rigoros gegen die gewaltbereiten"Fans" durchgegriffen haben! Gut das dieser 20 jährige FCZ Anhänger vor Gericht steht, hoffentlich wird er so bestraft, dass es eine gehörige Lehre für ihn ist. Das Problem
    ist natürlich dabei, dass dieser Jugendliche danach höchstwahrscheinlich ein Sozialfall wird, weil ihn mit dieser Vorstrafe keiner einstellt! Was lief in seiner Erziehung falsch?
    • baBIELon 25.11.2016 09:28
      Highlight Highlight Mhmm in England ist Ruhe 😉
      Benutzer Bild
    • meliert 25.11.2016 11:48
      Highlight Highlight babilon: ja genau Ruhe in den Stadien! Die kommen alle gar nicht rein.
    • paddyh 28.11.2016 11:50
      Highlight Highlight Zudem sind in England die Tickets einfach so teuer, dass sich das kein Jugendlicher mehr leisten kann.
  • Asmodeus 24.11.2016 19:05
    Highlight Highlight Titel: Ein FCZ-Pyromane vor Gericht: Warum zur Hölle ist er in der Hooligan-Datenbank?

    Text: Der mittlerweile 20-Jährige soll eine Fackel gezündet und aufs Spielfeld geworfen, im Gästesektor zwei Sitze herausgerissen haben, und nach dem Spiel mit zahlreichen weiteren Mobs auf die Basler Fans zugestürmt sein.


    Lösung: DESWEGEN ist der Typ in der Hoogan und da er scheinbar generell ein Gewaltproblem hat, wird er hoffentlich auch zurecht verknackt.
    • Inspector 24.11.2016 20:14
      Highlight Highlight 100 Punkte für dich. Warum zur Hölle bist Du nicht der Textverfasser?
    • Asmodeus 24.11.2016 22:23
      Highlight Highlight Weil ich mein Geld damit verdiene während der Arbeitszeit lieber auf Watson zu kommentieren... Ups
  • ostpol76 24.11.2016 18:25
    Highlight Highlight Bei dieser Datenbank ist man genau so übers Ziel hinausgeschossen wie bei Via-Secura....
    • Töfflifahrer 25.11.2016 11:51
      Highlight Highlight Es ist schon bedenklich wenn jemand willkürlich in eine solche Datenbank eingetragen werden kann und dann mittels Rechtsanwalt und Gerichten eine teuere und langfristige Prozedur durchlaufen muss bis er dann wieder daraus gelöscht wird.
      Das mit der Unschuldsvermutung ist dann wohl eh Geschichte.
  • exeswiss 24.11.2016 17:29
    Highlight Highlight also fackelwerfen gehört meiner meinung nach zum hooligan sein dazu...
    • jk8 24.11.2016 18:38
      Highlight Highlight aber nur zünden nicht.
    • Santale1934 24.11.2016 19:22
      Highlight Highlight Hoffe man ist sich des Unterschied zwischen Hool und Ultra bewusst.
    • Silent_Revolution 25.11.2016 02:50
      Highlight Highlight @Santale
      Ja, die einen sind dumm, die anderen noch etwas dümmer!
    Weitere Antworten anzeigen
  • fcsg 24.11.2016 17:06
    Highlight Highlight Ich habe grundsätzlich nichts gegen Pyros. Aber wer diese Dinger in einem Stadion umherwirft, nimmt schwere Verletzungen von Dritten in Kauf. Solche Leute haben nichts in Stadien verloren und gehören hart bestraft.
  • jMe 24.11.2016 16:27
    Highlight Highlight ich würde sagen, die sind doch alle unschuldig.
  • Ohniznachtisbett 24.11.2016 16:10
    Highlight Highlight Die Administrativ-Massnahmen, ohne eine strafrechtliche Verurteilung ist in der Tat, kritisch zu betrachten. Was ich hingegen lächerlich finde: Der Autor bemängelt, dass viele die per Strafbefehl eine Busse erhalten, diese nicht anfechten und bezahlen und dadurch mehr "Straftaten" in die Statistik einfliessen. Sorry, der Strafbefehl ist ein rechtsstaatliches Mittel. Wenn man diesen nicht anfechtet, ist man (selbst) schuld. Ob HOOGAN oder nicht, Fakt ist, dass diese Straftaten von den "Fans" verübt werden. Dass teilweise die Falschen bestraft werden ist schlecht. Das Problem besteht trotzdem.
    • phreko 24.11.2016 17:31
      Highlight Highlight Weil "sich wehren" ja gratis ist. Das Risiko, dass die Rechnung explodiert besteht eben auch. Währe mir neu, dass dafür der Lehrlingslohn reichen würde.

      Und micht jeder hat den Charakter eines Robin Hood und legt sich mit der Obrigkeit an, oder hat ein Umfeld das ihn Unterstützt. Noch manche Eltern werden die Strafe "ganz OK" finden, da sie den Sohnemann lieber nicht in einem solchen Umfeld sehen möchten...
    • maxi 24.11.2016 18:19
      Highlight Highlight zudem hat ein einspruch keine aufschiebende wirkung... ein kunpel von mir war 1,5 jahre unschuldig draussen.... diverse anhörungen gerichtstermine ein hoher finanzieller aufwand (am ende musste er natürlich nicht bezahlen, da freispruch) und dies für ein halbesjahr eher im stadion... entschädigung oder so kriegst du logischerweise nicht.
    • Töfflifahrer 25.11.2016 11:55
      Highlight Highlight Das sich wehren ist für viele eben nur theoretisch möglich, für die Kosten muss man erst mal selbst aufkommen. Die werden dann erst bei einem Freispruch erstattet. Entschädigung für den eigenen Aufwand und die unnötige Mühe? Fehlanzeige!
      Dass einige da die Busse einfach schlucken ist durchaus nachvollziehbar.
  • zsalizäme 24.11.2016 15:57
    Highlight Highlight Ich hasse nichts mehr als gewalttätige "Fans" an Sportveranstaltungen. Dennoch wird das Problem falsch angegangen, finde ich. Man sollte die wirklich gewalttätigen Personen hart bestrafen und nicht einfach alle unter Generalverdacht stellen.
  • baBIELon 24.11.2016 15:37
    Highlight Highlight Ich erinnere mich an einen Fall kurz nachdem das verschärfte Konkordat Anwendung fand. Das war in St. Gallen. Damals wurde ein Basler von einem Security beschuldigt, ihn bei einer Schlägerei geschlagen zu haben. Der Fan sass 3Tage in U-Haft und kam nur frei, kurz bevor die Videoaufnahmen im Stadion gelöscht werden sollten, weil seine Anwältin per Zufall daran kam. Auf den Aufnahmen war dann ersichtlich dass besagter Fan beim Tumult im Eingang gar nicht anwesend war. Kann sein dass ich nicht alle Details kenne oder mich falsch erinnere.
    • Holy Crèpe 24.11.2016 19:41
      Highlight Highlight Wenn du die Details nicht kennst oder dich sogar falsch erinnerst, ist dein Kommentar auch nicht mehr als eine Behauptung.
    • JonathanFrakes 24.11.2016 21:40
      Highlight Highlight Ich habe auch von diesem Fall gelesen. Die Geschichte ist also tatsächlich so geschehen. WAHR
    • gelb 24.11.2016 22:00
      Highlight Highlight Hier ist die Geschichte: http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/sg-os/Freispruch-fuer-Basler-Fussballfan;art192,3285825

      So sieht Verhältnismässigkeit bei Fussballfans aus...zwei Tage Knast wegen falschen Behauptungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jaähä 24.11.2016 15:29
    Highlight Highlight Diese deeskalationsstrategie in St Gallen klingt ja ganz erfreulich uns sinnvoll. Nur nimmt mich wunder inwiefern das ankündigungslose einführen einer Ausweispflicht für die Gästefans zu einer deeskalation beiführen soll? (So geschehen als GC zu Gast war)

    PS: Das Konordat bemerkt habe ich, neben den vermehrt alkfreien Spielen, genau 2 mal in der Westschweiz, als ich grundlos vor einem Polizisten die Hosen fallen lassen durfte. Da haben die Politiker ja echt was erreicht!
  • herschweizer 24.11.2016 15:15
    Highlight Highlight Ach diese Fussballfans.... wieso gehen diese Leute nicht in einen Sicherheitsdienst arbeiten ausserhalb der Schweiz? Das kann man ja auch temporär zB in den Ferien. Söldnern ist ja auch verboten aber immer noch besser als Sachbeschädigungen und Unschuldige verletzen.
    Klar Fackeln... jessesmaria dann kann man ja eine Fackelzone machen wenn die so scharf darauf sind. Aber andererseits verstehe ich diese Leute wieder. So ein Fussballspiel kann unter Umständen recht inhaltslos sein. Auch mit Bier
  • phreko 24.11.2016 15:13
    Highlight Highlight Kollateralschaden ist offensichtlich dann kein Problem, wenn man auf Jugendliche und junge Erwachsene schiesst.

    Offensichtlich ist auch der Polizei ziemlich egal, dass man rechtsstaatlich vorgehen sollte, aber vom Gegenüber wird selbstverständlich verlangt, die Vertreter des Rechtsstaates immer zu respektieren.
    Wen interessiert schon Rechtsstaatlichkeit, wenn es um Minderheiten geht.
    • Brummbaer76 24.11.2016 21:27
      Highlight Highlight Das Gesetz hat aber nicht die Polizei gemacht, sondern die Politik. Genaugenommen auch wir, weil es wurde kein Referendum ergriffen und dort wo es ergriffen wurde, kam es nicht durch.

      Die Exekutive muss dieses Gesetz nun umsetzen ob sie will oder nicht.

      Entscheidend sind die Gerichte, die entscheiden über die Auslegung des Gesetzes, am besten wäre da ein klarer Bundesgerichtsentscheid.

      Weiteres Problem ist, das wir kein Verfassungsgericht haben und Gesetze nicht schon vor inkraftreten auf ihre Verfassungsmässigkeit überprüft werden können.
  • arthur991 24.11.2016 15:04
    Highlight Highlight Das sagt doch eigentlich schon alles. K muss seine Unschuld beweisen nicht umgekehrt hier wird einfach der Spiess umgedreht. Aber einem Mörder muss die Schuld bewiesen werden
    Ja Fussballfans sind teilweise keine Lämmer. Es kann doch nicht sein, dass ein Security sagen kann der hat das gemacht dem muss man Stadionverbot geben und es wird gemacht. Haben wir in der CH keine anderen Probleme. Müssten wir uns nicht viel mehr um asyl gesetze, wohnraum, Pädophilie und/oder weniger Einbrüche kümmern. Nein wir müssen Fussballfans verfolgen, weil man da mit weniger Arbeit schneller erfolgreicj sein kann
    • Tom Garret 24.11.2016 15:25
      Highlight Highlight Es ist noch was anderes. Irgendwo musst du neues ausprobieren und die Fussballfans sind seit ich mich dazu zähle die Testobjekte für Überwachung und Repression.
  • Tom Garret 24.11.2016 14:50
    Highlight Highlight Naja ich finde es wird ganz einfach zu wenig differenziert. Es ist für mich erstens nicht nachvollziehbar das jemand der eine Fackel zündet (nur zünden, nicht werfen, gar nichts) einer Gewalttat angeklagt wird. Einfach nur rein per Definition. Denn es war nicht gewalttätig (Wenn dann fahrlässig.)... Anderseits ist es sehr bedenklich das man Leute einsperren kann ohne das eine Anklage vorhanden ist.
    Es ist andersherum aber auch wichtig das man Leute die wirklich Gewalttätig waren, nach dem diese angeklagt und für schuldig befunden wurden auch wirklich bestraft werden.

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Im vergangenen halben Jahr gab es vermehrt Meldungen über Angriffe auf Homosexuelle. Ernst Ostertag ist der bekannteste Exponent der Schweizer Schwulenbewegung. Er sagt: «Jetzt müssen wir wieder kämpfen.»

«Blick» vom 16. September 2019: «Dann traten die Angreifer näher, spuckten das Paar an und bewarfen es mit einem Feuerzeug. Als Luca B. aufstand und die Pöbler nach dem Grund für ihr aggressives Verhalten fragte, eskalierte die Situation. Sie antworteten: ‹Weil ihr schwul seid›. Kurz darauf flogen die Fäuste.»

«20 Minuten» vom 16. Juni 2019: «Ausgelassen feierten am Samstag Zehntausende in Zürich an der Gay Pride. Unter den Feiernden waren Micha F. und sein Mann. Auf dem Heimweg wurden die …

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