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Poker, Casino, Geldspiel, Geldspielgesetz

Bald dürfen Schweizer Casinos Roulette & Co. auch online anbieten. Bild: shutterstock

So bereiten sich die Schweizer Casinos auf das Online-Gaming vor

Sie sind der grosse Gewinner des Abstimmungssonntags: Mit dem Ja zum neuen Geldspielgesetz dürfen die Schweizer Casinos ab 2019 ins Online-Gaming einsteigen – ohne ausländische Konkurrenz. Dafür haben sie bereits Millionen investiert.

11.06.18, 06:35 11.06.18, 15:32


Eine Mehrheit von 72,9 Prozent hat sich für das revidierte Geldspielgesetz ausgesprochen. Den Betreibern der 21 Schweizer Casinos fällt damit ein Stein vom Herzen. Nicht nur wird ihnen jetzt das bisher illegale Anbieten von Online-Glücksspielen erlaubt. Dank der Netzsperren wird auch die ausländische Konkurrenz vom Markt gedrängt, auf deren Websites die Schweizer Online-Glücksritter bisher trotz Verbot ihrem Hobby frönten.

Geldspielgesetz

  • Stände
  • Ja:23
  • Nein:0
  • Offen:0
AIARAGBEBLBSFRGEGLGRJULUNENWOWSGSHSOSZTGTIURVDVSZGZH
Endresultat
72.9%
27.1%

Wie genau der abgeschottete Markt für Online-Games geregelt sein wird, muss der Bundesrat nun in einer Verordnung festlegen. Dann wird auch klar sein, ob die Schweizer Casinos – wie es das soeben angenommenen Gesetz vorsieht – per 1. Januar 2019 im Internet Glücksspiele anbieten dürfen oder sich der Termin noch etwas verzögert.

Sicht auf den Kursaal Bern, am Samstag, 19. Mai 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Prüft den Einstieg ins Online-Gaming: Das Grand Casino in Bern. Bild: KEYSTONE

Klar ist schon heute: Die Casinos stehen in den Startlöchern. Mehrere Casinos prüfen zurzeit, ob sie ein Gesuch für die erweiterte Online-Konzession einreichen werden. Das lässt der Schweizer Casino Verband auf Anfrage verlauten. Konkreter tönt es beim Grand Casino Bern. Man werde alle Spielangebote prüfen, welche ein lizenziertes Online-Casino nach dem neuen Gesetz anbieten darf.

Testlauf für Cash-Gaming-Plattform

Gesetzten Falles will man rasch handeln, wie Marketing-Leiter Patrick Cupelin sagt: «Sollte sich das Grand Casino Bern um eine Konzession bemühen und diese erhalten, so ist die Umsetzung eines Online-Angebotes auf den schnellstmöglichen Termin vorgesehen: 1. Januar 2019.»

Erste Erfahrungen im Online-Gaming haben die Schweizer Casinos gesammelt. Denn bereits nach dem alten Gesetz durften sie im Internet tätig sein – solange die angebotenen Spiele ohne Geldeinsatz auskommen. Auf dieser bestehenden Webpräsenz wollen viele Casinos nun ihr Online-Geldspiel-Angebot aufbauen.

Das Stadtcasino Baden etwa ist im Sommer 2017 mit «Jack Pots» ans Netz gegangen – einem Angebot ohne Geldeinsatz. Gewinnen kann man Sachpreise und Gutscheine für das Casino in Baden. Laut Geschäftsbericht 2017 soll «Jack Pots» beim Inkrafttreten des neuen Gesetzes zur Cash-Gaming-Plattform umgewandelt werden. Ähnliche Pläne gibt es für das Tochtercasino in Davos. Die Swiss Casinos AG mit Häusern in Zürich, Pfäffikon SZ, St.Gallen und Schaffhausen betreibt eine ähnliche Online-Plattform

Luzern will Millionen investieren

Auch die Grand Casino Luzern AG  ist im Internet aktiv. Laut CEO Wolfgang Bliem beschäftigt sich die Gruppe seit der Gründung der Tochter Casino Online AG im Jahr 2009 intensiv mit der Thematik des Online Gaming. In jüngerer Zeit auch mit dem neuen Online-Markt gemäss dem revidierten Geldspielgesetz. «Seit drei Jahren werden konkrete Pläne entwickelt», bestätigt Blien.

Nach dem Ja werden sich die Investitionen der Grand Casino Luzern AG im Bereich Online-Gaming in Millionenhöhe bewegen, beantwortet Blien noch vor dem Abstimmungssonntag eine entsprechende Frage.

Der Kommentar zum Geldspielgesetz-Ja

Beim Grand Casino Bern will Marketingleiter Patrick Cupelin keine konkreten Zahlen nennen. Doch auch die Berner haben im vergangenen Jahr mit der Gründung einer Tochterfirma namens Casino Services AG mit den Vorarbeiten für legales Online-Gaming in der Schweiz begonnen: «Die Tochterfirma dient dazu, Businesspläne und Konzepte für einen zukünftigen Betrieb eines Online-Casinos zu erstellen.»

Das Spielcasino in Luzern befindet sich am See und ist am Abend der Eroeffnung, dem 26. Juni 2002, beleuchtet. (KEYSTONE/Gaetan Bally) === ,  ===  : FILM]

Das Grand Casino Luzern investiert Millionen ins Online-Gaming. Bild: KEYSTONE

Klar ist: Die Schweizer Casinos wollen bereit sein, wenn sich ihnen 2019 der lukrative Markt mit Online-Glücksspielen öffnet. Doch können sie sich dort tatsächlich von ausländischen Konkurrenten ungestört entfalten? Im Abstimmungskampf zweifelten die Gegner des neuen Geldspielgesetzes lautstark an der Wirksamkeit der Netzsperren für ausländische Glücksspielanbieter. Die Schweizer Casinos teilen diese Bedenken nicht.

«Keinen Anreiz für illegale Online Casinos»

Zugangssperren seien ein effektives und in dreifacher Hinsicht wirksames Instrument, sagt Wolfgang Bliem, CEO in Luzern. Sie wirkten erstens technisch und als Warnhinweis, dass man sich auf einer nicht konzessionierten Seite befindet. Zweitens führten sie auf der juristischen Ebene dazu, dass sich seriöse börsenkotierte Anbieter aus dem Ausland an ein Länderverbot wie demjenigen in der Schweiz halten würden: «Sonst  landen sie auf einer schwarzen Liste und gefährden ihre Konzession in anderen Ländern.

Drittens und am stärksten wirke die Zugangssperre jedoch bei der grossen Mehrheit der Spieler: «Sie finden ein kontrolliertes Geldspiel in der Schweiz vor, wo sichergestellt wird, dass der Betrieb streng kontrolliert wird, Gewinne garantiert ausbezahlt werden und wo der Grossteil der Erträge gemeinnützigen Zwecken zugute kommt.»

Ganz ähnlich tönt es bei Patrick Cupelin vom Grand Casino Bern: «Wir gehen davon aus, dass die meisten Leute auf das Umgehen der Zugangssperren verzichten.» Sie nutzten lieber sichere und konzessionierte Online-Casinos: «Es gibt gar keinen Anreiz mehr, sich Zugang zu einem illegalen ausländischen Online-Casino zu verschaffen.»

Simonetta Sommaruga zum angenommenen Geldspielgesetz

Video: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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87
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87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • slooper 12.06.2018 05:37
    Highlight Ernsthaft? Wie kann sich das Schweizer Stimmvolk so in die Irre führen lassen? Wenn Du beabsichtigt hast, dass damit keine ausländischen online Casinos mehr genutzt werden können, dann fehlt Dir eine ganz schönes Stück Allgemeinbildung. Das weitaus tragischere is aber, dass mit diesem Entscheid die Basis für die Internetzensur gelegt wurde. Sobald die technische Umsetzung gemacht ist, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die nächsten Seiten gesperrt werden. So, ich muss jetzt los und mein VPN Imperium aufbauen. Viel Spass!
    4 0 Melden
  • critico 11.06.2018 22:12
    Highlight na ja, geht ja auch darum, dass man sich legitimieren muss, und man dann jedem nachweisen kann wieviel er verzockt oder gewonnen hat....also mit mir nicht ....
    0 1 Melden
  • Pisti 11.06.2018 13:11
    Highlight Jetzt wollen alle Casinos noch ihr eigenes Ding durchziehen.
    Gestern erst ein Poker-Turnier gespielt auf FullTilt mit 13’000 Teilnehmern. Niemals werden dass die schweizer Casinos auf die Beine stellen können.
    Bemüht man sich eigentlich auch um eine EU-Lizenz? Solch eine haben ja Pokerstars usw...
    Natürlich sollte die EU diese verweigern.
    23 0 Melden
  • Lord_Mort 11.06.2018 12:29
    Highlight Ich denke nicht, dass bei diesem Thema schon alle Würfel gefallen sind. Da via VPN die Netzsperre einfach umgangen werden kann, wird die Casinolobby früher oder später nachlegen wollen und weitere Einschränkungen fordern. Mit dem Ja zum Geldspielgesetz wurde der Weg für weitere Einschränkungen im Internet geebnet. Ich frage mich wie lange es dauert, bis weitere Branchen ähnliche Netzsperren fordern. Eines verstehe ich bei den Liberalen nicht. Wie kann man für freie Marktwirtschaft sein aber gleichzeitig baut man gesetzlich legitimierte Kartelle auf?
    32 0 Melden
    • Charming 11.06.2018 23:33
      Highlight Indem man selber Lobbying betreibt und damit genug Geld auch in der Politik verdient und sich somit vom normalen Bürger abhebt und diesen ausnimmt! Die Verlogenheit dieser Exponenten ist grenzen- und skrupellos!
      4 0 Melden
  • MarcellusWallace 11.06.2018 11:31
    Highlight Mich wird das Gefühl nicht los, dass Online-Poker nicht mehr für alle erschwinglich sein wird. Bei Pokerstars kann ich mit tiefen Blinds spielen und so mit 50.- eine lange Zeit spass haben. Wenn jetzt noch jedes Casino einzeln Poker anbietet, denn werden die kleinsten Blinds wohl bei 5.-/10.- sein.
    18 0 Melden
  • Simon Probst 11.06.2018 11:18
    Highlight Was ist denn eigentlich mit den neuen hype E-Sports?! Da lässt sich auch gut Geld verdienen, und die anbieter sind ausländer - also müsste man das konsequenterweise auch gleich wieder verbieten?!
    9 0 Melden
    • Tikvaw 11.06.2018 13:39
      Highlight Das Geldspielgesetz gilt grundsätzlich nicht für Sportwettkämpfe.
      1 1 Melden
  • So en Ueli 11.06.2018 10:59
    Highlight Well done Schweiz. Wilkommen beim Ende der Netzneutralität. Netzsperren?, seid ihr den wahnsinnig geworden? Nicht mehr lange und wir haben hier Zustände wie in China.
    62 5 Melden
  • T13 11.06.2018 10:49
    Highlight Nicht zu vergessen die forderung der casinos ihnen für die nächsten paar jahre die steuern um 50% zu erlassen da sie ja solch immense ausgaben tätigen müssen.
    54 2 Melden
    • Snowy 11.06.2018 11:28
      Highlight Das ist ein Scherz, oder?
      7 0 Melden
    • Makatitom 11.06.2018 13:12
      Highlight Nein Snowy, nur Sarkasmusm weil, genau so wird es rauskommen
      9 0 Melden
    • T13 11.06.2018 14:23
      Highlight "Die Casinos sollten die Möglichkeit haben, ein attraktives Angebot auf die Beine zu stellen, sagte Verbandspräsident und CVP-Ständerat Beat Vonlanthen (FR) am Sonntag der Nachrichtenagentur Keystone_sda. Deshalb fordere der Verband die im Gesetz verankerte maximal mögliche Steuererleichterung von 50 Prozent während vier Jahren."
      16 0 Melden
    • Snowy 11.06.2018 14:32
      Highlight Unglaublich.

      Wie dreist kann man sein!!

      Und diese Leute wurden von vielen CVP/FDP/SVP und anderen "Wirtschaftsfreunden" unterstützt.

      Wir brauchen dringend Schranken gegen Lobbyismus in Bern!
      17 1 Melden
    • T13 11.06.2018 19:07
      Highlight Der typ ist president des casino verbandes und darf gleichzeitig als ständerat politik machen.
      Sowas sollte einfach verboten sein.
      Da brauchen die nicht mal für die lobbyschlümpfe zu bezahlen.
      6 0 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 11.06.2018 22:55
      Highlight @Snowy

      Ja, diese Dreistigkeit hat mich auch schockiert.
      5 0 Melden
  • DerTaran 11.06.2018 10:29
    Highlight Ich glaube ja, dass die Onlineangebote der schweizer Casinos zum Debakel werden. Danach geht man mit der Ausländischen Konkurenz ins Bett und rettet sich seine Pfründe.
    43 0 Melden
    • Tikvaw 11.06.2018 12:03
      Highlight Das Gesetz erlaubt ja ausländischen Online-Casinos spezifisch Beteiligungen an inländischen Casinos und ausländische Online-Casinos die jetzt schon Beteiligungen an Schweizer Casinos haben, dürfen auch ihre Online-Casino-Angebote völlig legal anbieten.
      1 3 Melden
  • Magnum44 11.06.2018 10:29
    Highlight Wie soll das eigentlich funktionieren, wenn der ausländische Anbieter nicht mitzieht und seinen Usern darüber hinaus gleich selbst einen VPN anbietet? Mit Sitz in Malta kann es ihnen im Prinzip ja völlig egal sein, was die Schweiz im Inland beschliesst.
    24 1 Melden
    • Tikvaw 11.06.2018 12:22
      Highlight Ist es auch. Diejenigen Nutzer die diese Netzsperren umgehen, können weiterhin bei Casinos welche sich nicht dafür interessieren, spielen. Das machen ja auch die Nutzer anderer europäischen Länder, die Netzsperren bei Online-Geldspielen haben.
      1 0 Melden
    • Charming 11.06.2018 23:37
      Highlight Die Frage bleibt im Raum: Wie läuft das mit den Auszahlungen wenn man die Netzsperre umgeht? Weiss das schon jemand?
      0 0 Melden
    • slooper 12.06.2018 06:48
      Highlight Ich denke mal das wird weiter funktionieren, so lange wir das Bankgeheimnis noch haben. Dieses schützt uns bei legalen Transaktionen, jedoch bei illegalen Aktivitäten. Nun stellt sich die Frage, ob es illegal ist per VPN auf ausländische online Casinos zuzugreifen. Neu werden diese ja nur zensiert Ber nicht verboten, oder?
      0 0 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 11.06.2018 09:57
    Highlight In Hinterzimmern pokern ist ohnehin stimmungsvoller...
    30 0 Melden
  • Raphael Stein 11.06.2018 09:31
    Highlight Den Betreibern der 21 Schweizer Casinos fällt damit ein Stein vom Herzen.

    Das stimmt so nicht.

    Es fällt den Casinos ein Goldklumpen ins Nest.
    48 0 Melden
  • phreko 11.06.2018 09:20
    Highlight Jetzt werden dann gleichzeitig die Mindesteinsätze ins unermessliche steigen. Nach dem Verbot der Pokerclubs konnte man nur noch in Casinos spielen: Einsätze, statt 20CHF, 100CHF aufwärts...
    21 0 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 11.06.2018 10:52
      Highlight Da bin ich auch gespannt, ob es auch bei den hiesigen Betreibern möglich sein wird, mit 1$ Einsatz zu pokern wieviel Kommission die Betreiber nehmen.
      11 0 Melden
    • phreko 11.06.2018 11:04
      Highlight Die werden den Dummen, die noch nicht als Süchtig gelten, soviel Geld aus dem Sack ziehen, dass ihnen kaum mehr was zum leben bleibt.
      4 0 Melden
  • Dreizehn 11.06.2018 09:17
    Highlight lustig wäre ja wenn dann niemand diese neuen Online Casinos nutzt.
    56 0 Melden
  • Alterssturheit 11.06.2018 09:15
    Highlight Könnte es ein, dass all die IT-affinen jüngeren Leute (mit und ohne online Spielerfahrung) einfach nicht abstimmen gegangen sind ?
    Waren wohl zu müde, vom Pokergame durch die
    Nacht -:))
    15 3 Melden
    • Frances Ryder 11.06.2018 10:47
      Highlight Oder könnte es vielleicht sein, dass bei einer Annahmequote von 72% die Stimmbeteiligung einer Bevölkerungsgruppe, die 15-20% der Stimmberechtigten ausmacht, nicht der entscheidende Faktor gewesen ist?😱
      12 7 Melden
    • quarzaro 11.06.2018 10:59
      Highlight Nein, sie sind einfach stark in der Minderheit...
      11 1 Melden
    • Ziblizabli 11.06.2018 16:15
      Highlight Ich gehöre zwar nicht mehr zu den jüngeren (41), habe jedoch dieses Wochebende das zweite mal in meinem Leben gestimmt. Wir sind die Generation, welche nur zu Niedertarif ins Internet durften und die Eltern aber auch Kollegen dad Internet belächelten. Dieses Wochenende haben wir ei en grosser Teil Freiheit verloren. Wir können uns vom Internet vetabschieden und das "Switzernet"-Zeitalter behrüssen.
      7 0 Melden
  • Posersalami 11.06.2018 09:10
    Highlight «Es gibt gar keinen Anreiz mehr, sich Zugang zu einem illegalen ausländischen Online-Casino zu verschaffen.»

    Natüüüüüüürlich gibts den nicht, nein woher denn auch!

    Schliesslich will man sich ja gerne auf ein eng begrenztes Angebot beschränken und natürlich will man, zB. beim Poker, sich nicht manchmal mit möglichst guten Spielern messen. Man will auch nicht mehr bei ausländischen Anbietern wie bwin seine Wette platzieren wenn Quoten einfach besser sind und verzichtet lieber auf den Gewinn.

    Schon klar.
    47 0 Melden
    • Beobachter 11.06.2018 12:25
      Highlight @Posersalami. Ich sehe es so: Wem es nur darum geht, seine Gewinnchancen zu optimieren, dem wird es egal sein, ob er auf potenziell kriminell unterwanderten und manipulierten Geldwasch Plattformen spielt und damit kriminelle Halbwelten unterstützt. Hauptsache die Kasse stimmt. Wer aber in erster Linie aus Spass an der Sache spielt, der wird womöglich tatsächlich auf lokale, geprüfte und legalisierte Angebote zurückgreifen wollen, auch wenn die Auswahl zunächst nicht so gross sein wird. Die Zeit wird zeigen, wieviele Nutzer welcher Kategorie es gibt.
      3 11 Melden
    • Posersalami 11.06.2018 15:42
      Highlight ZB. BWin ist manipuliert und dient der Geldwäsche?

      Für diese doch recht steile These hätte ich dann ganz gerne 1-2 Belege.
      10 0 Melden
  • Roy Bär 11.06.2018 09:05
    Highlight Ich freu mich schon auf die zwei Stunden Wartezeit, bis ein Sit-n-Go in einem Schweizer Online-Pokerroom die 6 Spieler gefunden hat.
    65 0 Melden
    • Silent_Revolution 11.06.2018 12:09
      Highlight Nur um schlussendlich mehr Rake als Einsatz zu bezahlen.

      Das Sunday "Million" beginnt dann direkt am Final Table.

      Welch Vorfreude sich in mir breit macht...
      8 0 Melden
  • iHero 11.06.2018 08:59
    Highlight Das Zocken per se ist mir eigentlich noch Wurscht, was mich viel mehr stört ist, dass hier Zensur betrieben wird. Und dass 72% von euch Glünggis auch noch dafür gestimmt haben, vom Staat in einer weiteren Angelegenheit überwacht zu werden. You go, Switzerland. Good job.
    73 2 Melden
    • Chanichang 12.06.2018 06:53
      Highlight Diese 72% entsprechen nur ca. 1.3mio Stimmen. Die Glünggis, die sich jeweils einfach nicht beteiligen nerven mich noch viel mehr...
      0 0 Melden
  • hemster 11.06.2018 08:39
    Highlight Ein weiteres trauriges beispiel wie einfach sich der pöbel manipulieren lässt, vorallem wenn der pöbel die materie der netzneutralität schlicht nicht versteht.

    Da ich mit der IT ein bisschen vertraut bin, werde ich jedem interessenten in meinem bekanntenkreis sehr hilfsbereit zur seite stehen um diese, sperre kann man es ja nicht nennen, zu umgehen.
    82 5 Melden
    • iHero 11.06.2018 08:56
      Highlight Der Zugang ist für mich auch kein Problem, aber wie ist es eigentlich mit den Auszahlungen? Gerät man da ins Fadenkreuz wenn plötzlich grössere Beträge von einem ausländischen Anbieter auf dem eigenen Bankkonto landen?
      15 0 Melden
    • Fly Baby 11.06.2018 08:57
      Highlight Ich bin auch gegen Netzsperren. Doch pöble hier nicht rum, denn in anderen Bereichen, wo ich mich auskenne, gehörst du sicher zum Pöbel. Einfach arrogant so eine Aussage.
      Traurig ist nur dein Kommentar.
      4 37 Melden
    • hemster 11.06.2018 10:47
      Highlight @iHero: Zahlungen aus dem Ausland sind nicht verboten und es interessiert auch keinen wenn diese korrekt deklariert bzw. versteuert werden.

      @Fly Baby: Ich masse mir nicht an abzustimmen ohne den hintergrund zu verstehen. doch genau dies macht der pöbel ständig. kaum jemand nimmt sich mehr die zeit sich mit solchen themen auseinanderzusetzen. lieber den bebilderten anleitungen der interessengruppen glauben, als das eine mittlerweile verkümmerte hirn einzusetzen...
      18 4 Melden
    • Silent_Revolution 11.06.2018 12:13
      Highlight @ hemster

      Warum sollte man Gelder deklarieren und versteuern die aus illegalem Glücksspiel stammen?

      Wäre mir in all den Jahren in denen ich jetzt dabei bin nie in den Sinn gekommen.
      4 0 Melden
    • hemster 11.06.2018 16:10
      Highlight @Silent_Revolution
      Was ist den bitte an ausländischen Casinos illegal? Nur weil etwas gesperrt wird, heisst es nicht automatisch, dass es verboten ist.
      2 0 Melden
    • Silent_Revolution 11.06.2018 17:43
      Highlight Nichts, aber für uns Schweizer schon. Einkommen bei nicht konzessionierten Anbietern zu erzielen ist illegal.

      Bisher war die rechtliche Situation so, dass Onlinepoker, Livewetten und Casinospiele in der Schweiz illegal waren. Nur weil wir Spieler trotzdem Zugriff auf internationale Platformen haben und nicht systematisch verfolgt werden, wird es nicht legal.

      Mir sind zwar tatsächlich auch einige Spieler bekannt, die Poker beruflich ausgeübt haben und ihr Geld in der Schweiz versteuert haben.

      Warum sie das getan und die Steuerbehörden mitgemacht haben, war mir immer ein Rätsel.
      0 0 Melden
  • leu84 11.06.2018 08:38
    Highlight Jetzt werden wir zu staatlich bewilligte Onlinesuchtis?! Nein, was will man mit Online-Casino? Es ist nie dasselbe wie in einem echten Casino.
    15 0 Melden
  • EvilBetty 11.06.2018 08:36
    Highlight Also ich habe heute morgen immer noch Plakate gesehen, dass der Zoo Zürich finanzielle Unterstützung braucht. Mit dem neuen Geldspielgesetz ist das ja jetzt nicht mehr der Fall, oder?

    </sarkasmus>
    64 1 Melden
  • Ziasper 11.06.2018 08:13
    Highlight Sind die Sportwetten eigentlich auch betroffen? Weiss da jemand Bescheid?
    18 0 Melden
    • Posersalami 11.06.2018 09:18
      Highlight Ja aber selbst verständlich!

      Verabschieden sie sich von Bwin & co.

      9 0 Melden
    • Max Dick 11.06.2018 09:30
      Highlight https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2017/6245.pdf

      Im Prinzip gilt das für Sportwetten nicht - da aber viele Seiten die Sportwetten anbieten (z.b. bwin) gleichzeitig auch Onlinecasino anbieten, sind diese Seiten dann trotzdem gesperrt - ausser sie machen separate Internetauftritte für den CH-Markt.
      7 0 Melden
    • Posersalami 11.06.2018 10:55
      Highlight @Max Dick: Bwin zB. müsste ein richtiges Casino in der Schweiz betreiben, um weiter Sportwetten zu ermöglichen. Oder sie lagern es aus und bieten es 2 Jahre an, bis sie die Mafia aus dem Land blockt.

      Glaubst du wirklich, dass sich die schweizer Sportwettenanbieter diese Chance entgehen lassen werden?
      3 0 Melden
    • Max Dick 11.06.2018 11:29
      Highlight Muss Ihnen recht geben, Postersalami. Dachte erst, Sportwetten würden unter Artikel 1, Absatz c. laufen - dann wären sie nicht betroffen gewesen. In Tat und Wahrheit aber laufen diese unter Artikel 3, Absatz c. Somit gilt für Sportwetten das gleiche wie für Glücksspiele. Artikel 35 regelt die Bedingungen für Sportwetten - und da haben Onlineanbieter definitiv keine Chance.
      0 0 Melden
    • Tikvaw 11.06.2018 12:06
      Highlight Lotterien und Sportwetten können in der Schweiz wie bisher nur durch Swisslos und die Loterie Romande legal angeboten werden.
      0 0 Melden
  • FledenFan 11.06.2018 07:38
    Highlight «Es gibt gar keinen Anreiz mehr, sich Zugang zu einem illegalen ausländischen Online-Casino zu verschaffen.»

    Ich bin sicher, die CH-Casinos schaffen ein supertolles Pokerangebot, so dass Pokerstars einpacken muss. Hat ja auch beim Live-Poker wunderbar funktioniert.

    😂😂😂
    77 0 Melden
  • sigma2 11.06.2018 07:34
    Highlight Und jetzt verlangen sie die maximale Steuererleichterung von 50% während 4 Jahren. Ausserdem gibt es Kooperation ein mit den nun verbotenen ausländischen Anbietern. Dazu kommt, dass die Casinos bereits zu 20% in ausländischer Hand sind.

    38 0 Melden
    • Silent_Revolution 11.06.2018 10:25
      Highlight Weit mehr als 20, fast 50%. Das Genfer Casino ist zu 100% in ausländischer Hand. Investoren sind Unternehmen wie Greentube / Novomatic die ironischerweise diese "illegalen Onlinespiele" in ganz Europa entwickeln und den gefährlichen "Offshore-Bösewichten" anbieten und verkaufen.

      Aber wenn man Argumente wie "AHV", "Schlecht für die Wirtschaft" und "schützt die Schweizer Kultur und Sport" in einer millionenschweren Kampagne auffährt, würde sich diese Bevölkerung bei einer Abstimmung auch in Käfige sperren lassen.
      21 1 Melden
    • Tikvaw 11.06.2018 12:12
      Highlight Die Zusammenarbeit mit ausländischen Anbietern wird in diesem Gesetz ja gerade "gewünscht".
      Dies ermöglicht ausländischen Casinos, ihr Angebot anbieten zu können ohne selbst direkt ein Ableger in der Schweiz haben zu müssen.
      Durch diese Beteiligung können diese ausländischen Anbieter dann eben dazu gezwungen werden sich an die Schweizer Abgaben zu halten bzw. sie können rechtlich belangt werden, im Gegensatz zu rein ausländischen Anbietern.
      1 3 Melden
  • Ziblizabli 11.06.2018 07:32
    Highlight Geht klar, jetzt entwickeln die CH-Casinos jeder für sich ihre Software. Das wird dann der gleiche flopp und ähnlich unbrauchbar wie Twint oder Paymit (RIP).
    79 9 Melden
    • Don Quijote 11.06.2018 08:02
      Highlight Also ich weiss nicht, wo bei dir Twint nicht funktioniert? Ich benutz die App täglich, sie ist äusserst zuverlässig und intuitiv. Klar, am POS braucht man länger als mit der Karte, aber für kleine Transaktionen zwischen Kumpels oder in der Studentenbar ist das Ding für Verkäufer und Käufer günstig und gut!
      27 18 Melden
    • Max Dick 11.06.2018 09:35
      Highlight Was bitteschön soll an Twint oder (RIP) Schrott sein? Funktioniert hervorragend, um sich unter Kollegen Geld zu überweisen. An den Kassen funktioniert es teilweise nicht so, das stimmt. Aber dort brauche ich es mehr notfallmässig.
      8 7 Melden
    • Ziblizabli 11.06.2018 16:24
      Highlight Das sind dem Standard vorbei entwickelte Apps. Bezahlung über Bluetooth ist viel zu aufwändig, fehleranfällig und langsam. Die ganze Welt macht es mit NFC, nur die CH hat eine Insellösung mit BT. Wenn ich also ins Ausland gehe, kann ich das CH Twint nicht nutzen. Aber eben, die CH entwickelt das Rad gerne neu und macht es dabei Kantig. Die CH Stimmzombies glauben dann auch, das das so besser ist.
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  • oXiVanisher 11.06.2018 07:27
    Highlight Ich bin für einen richtigen Schutz für die Spielsüchtigen. Wie wäre es auch gleich die Schweizer Casinos zu sperren?
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    • leu84 11.06.2018 08:47
      Highlight Meine Stimme haben sie. Man erhält die Casinolizenz nur, wer offizielle Spielsüchtige sperrt. Es braucht sicher ein System, das wirkt. Beim ersten Vergehen 1 Monate, zweiten 6 Monate danach wird die Gesellschaft dauerhaft gesperrt und das Casino für mindestens 1Jahr geschlossen.
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    • Ivan Knezevic 11.06.2018 09:05
      Highlight Naja, diese wiechen prompt nach Österreich aus, also würde es nur bedingt etwas bringen.
      1 0 Melden
    • one0one 11.06.2018 09:07
      Highlight Und Alkohol, Tabak, Suessigkeiten und das Internet auch noch gleich dazu? Und dann noch verodnete Nachruhe von 10 bis 07... Ist ja schliesslich auch gesund.. Nur weil wir jetzt einen Groll auf die Casinos haben sollten wir nicht in Trumpmanier Kommentare verfassen ;)
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    • oXiVanisher 11.06.2018 10:33
      Highlight @one0one
      Da das ganze Gesetz ein neo Liberaler, Protektionistischer Wurf ist, ist mein Kommentar nur im selben Ton verfasst damit er auch von den Befürwortern verstanden werden kann.
      5 1 Melden
    • FrancoL 11.06.2018 10:55
      Highlight Ich denke die Spielsucht einzudämmen ist so ein Problem. In meiner näheren Umgebung habe ich Süchtige die nicht in die Casino gehen, aber ein Vermögen an der Börse verspielt haben. Andere sind süchtig nach tollen Autos und haben auch schon grössere Summen in den Sand gesetzt.
      Man kann den Menschen nicht vor sich selbst schützen!
      10 0 Melden
  • MyPersonalSenf 11.06.2018 07:17
    Highlight Ich frage jetzt mal weiss eigentlich alle interessiert: WAS PASSIERT MIT POKER? Bekommen wir eine eigene schweizer plattform? Oder sind wir gezwungen über vpn weiterhin auf ausländischen Seiten zu spielen? Wieso spricht da keiner darüber? Ich stecke keinen cent in Jackpot oder Casino spiele. Nur Poker und Sportwetten.. was nun? Watson wisst ihr da was?
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    • Simon Probst 11.06.2018 08:03
      Highlight In der Schweiz geht das so: Man verbietet mal das was stört, und wenns dann geklappt hat, kommt das grosse raten, wie man es überhaupt umsetzen will. Man investiert doch nichts, wenn man nicht weiss ob man erfolg hat, das ist zu teuer und senkt den bonus.

      Ich werde den gaunern keinen rappen ins haus tragen, lieber etwas mehr illegal sein, und wenns mich erwischt, tja, dann erwischt es mich halt.

      Ich freue mich schon auf das geheule, wenn dann z.B. amazon oder airbnb verboten wird - wenn dann richtig viele leute betroffen sind, und nicht nur ein paar wenige pokerspieler.
      50 2 Melden
    • durrrr 11.06.2018 08:49
      Highlight Bin zwar nicht watson, aber Poker über VPN kannst du gleich vergessen! Erstens bemerken die Anbieter VPN Adressen und sperren dich dann, zweitens werden CH Spieler ausgeschlossen, man kann also nicht mehr eincashen. Dafür muss man meistens irgendwas Vorlegen um die ID zu bestätigen. Für eine CH Plattform wird der Spielerpool zu klein sein und die Spiele dann kaum lukrativ. Vor allem wenn jedes Casino seine eigene Plattform macht und nichts gemeinsames Entstehen wird. Von OnlinePoker wirst du dich also verabschieden müssen, ausser du wanderst aus....
      8 2 Melden
    • leu84 11.06.2018 08:50
      Highlight Wenn man den Jass nicht als illegal erklärt, warum beim poker nicht. Auch Jassen ist eine Art von Glücksspiel und man spielt auch um Geld- oder Sachpreise
      6 1 Melden
    • Madmessie 11.06.2018 08:53
      Highlight Also mir ist eigentlich wurscht, ob die ein Pokerangebot machen oder nicht. Ich spiele weiter auf den ausländischen Pokerseiten meines Vertrauens, da ich sicher nicht nur mit einer handvoll Schweizern spielen möchte.
      1 2 Melden
  • Madmessie 11.06.2018 06:55
    Highlight Haben die echt das Gefühl, das jemand mit ein paar anderen Schweizer Nasen bei ihnen spielen wird?
    66 1 Melden
  • N. Y. P. 11.06.2018 06:46
    Highlight Patrick Cupelin vom Grand
    Casino Bern : «Es gibt gar keinen Anreiz mehr, sich Zugang zu einem illegalen ausländischen Online-Casino zu verschaffen.»

    Glaubt ihr allen Ernstes, wir sind bei bwin wegen des einfältigen Roulettes oder des langweiligen Black Jack ?

    Man merkt. In der Schweiz haben die Online Casinos und die Politik keinen blassen Schimmer.


    «Wir gehen davon aus, dass die meisten Leute auf das Umgehen der Zugangssperren verzichten.»

    Soso, dann wird das wohl stimmen.

    Also, irgendwie..

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    • Astrogator 11.06.2018 08:43
      Highlight "Zweitens führten sie auf der juristischen Ebene dazu, dass sich seriöse börsenkotierte Anbieter aus dem Ausland an ein Länderverbot wie demjenigen in der Schweiz halten würden."

      Die einzige Möglichkeit vom spielen auf ausländischen Seiten abzuhalten und der wahre Grund für die Netzsperren. Kommunistische Abschottungspolitik mit dem Segen der SVP und ihrer Stiefelleckerpartei der FDP.
      34 0 Melden
    • 00892-B 11.06.2018 10:47
      Highlight @Astrogator
      Und genau deshalb vermute ich leider, dass die Netzsperre in der Praxis eben doch wirksam sein wird. Die ausländischen Anbieter werden nichts riskieren und die (erfolgreichen) Schweizer VPN Spieler eruieren und deren Gelder nicht auszahlen. Sehe momentan leider recht schwarz fürs online Pokerspielen in der Schweiz - VPN hin oder her.
      3 1 Melden
  • Astrogator 11.06.2018 06:41
    Highlight "Sie sind der grosse Gewinner des Abstimmungssonntags: Mit dem Ja zum neuen Geldspielgesetz dürfen die Schweizer Casinos ab 2019 ins Online-Gaming einsteigen – ohne ausländische Konkurrenz."

    Ohne ausländische Konkurrenz - die scheinen das wirklich zu glauben 😂😂😂
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    • Denken hilft 11.06.2018 07:32
      Highlight Wenn ich wette, gehe ich ins Ausland. Pokern? Ausland. Netzsperre .... was für ein Witz. Unsere Chnuschtis in Bern? Mit Warnweste und Halt! Schildli?

      Aber versteuern tun wir sicher nichts mehr, weil, hey, ist illegal ...
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    • Anonymous222 11.06.2018 07:58
      Highlight Das Problem ist, dass z.B. Pokerstars wohl Schweizer sperren wird und einem VPN da nichts nützt... tschüss Poker! 🤨
      16 3 Melden
    • Midnight 11.06.2018 10:13
      Highlight @Anonymous Ob die freiwillig auf Geld verzichten? Na, mal schauen...
      2 0 Melden
    • Turbi 11.06.2018 10:15
      Highlight die glauben wohl an den Storch
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    • 00892-B 11.06.2018 10:22
      Highlight Ich bin momentan auf Stars, habe jedoch meine Bedenken, in Zukunft mit VPN dort zu spielen. Aus dem einfachen Grund, dass ich befürchte, dass ich nicht mehr an meine Gewinne kommen werde und Gelder eingefroren werden. Für die Pokerseiten ist es ja ein Leichtes VPNs zu eruieren, und diese verstossen gegen ihre AGBs. Oder habt ihr diesbezüglich keine Bedenken?
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Autor Linder: «Mit meinem Buch kann man nirgendwo mitreden oder an Partys auftrumpfen»

Eigentlich hat die Schweiz ihn ja schon seit 34 Jahren, aber bisher hat Lukas Linder ausschliesslich fürs Theater geschrieben. Nun endlich ist sein Erstlingsroman erschienen – ein Anlass für uns, ihm 37 höchst existentielle Fragen zu stellen.

Die NZZ hat ihn einen «aufstrebenden Erzähler» genannt, ich nenne ihn ein Phänomen. Das wage ich zu sagen, weil ich Lukas Linder kenne. Nur, dass ihr gleich Bescheid wisst und hinterher nicht klagt, ich hätte hier schamlos Schleichwerbung für einen guten Freund betrieben. 

Überdies hat Reich-Ranicki einmal gesagt: «Es gibt Menschen, die auf eine hinreissende Weise Blödes von sich geben.» 

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob er damit Linder gemeint hat. Jedenfalls ist Reich-Ranicki …

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