Schweiz
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Viola Amherd, conseiller nationale valaisanne PDC, parle lors d'une conference de presse lconcernant l'election complementaire au Conseil federal ce jeudi 8 novembre 2018 a Brigue. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

CVP-Bundesratskandidatin Amherd weist die Vorwürfe gegen ihre Person zurück.  Bild: KEYSTONE

CVP-Bundesratskandidatin Amherd geht nach Vorwürfen in Offensive



Die Bundesratskandidatin der CVP, Viola Amherd, hat die gegen ihre Person erhoben Vorwürfe aufgrund der Mietzinsaffäre und wegen der angeblich nur widerwillig vorgenommenen Bezahlung von Jungnotaren im Wallis zurückgewiesen. Sie könne die Kritik nicht nachvollziehen.

Dies sagte Amherd in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Mittwoch. Bei der Mietzinsaffäre hätten zwei Vertragsparteien einfach unterschiedliche Meinungen. Für Amherd sei klar, «dass nie ein neuer Mietvertrag abgeschlossen wurde» und daher auch kein Anlass bestanden habe, für Alpiq die Miete nach unten anzupassen. «Aber das werden die Gerichte entscheiden», betonte sie.

Viola Amherd Bundesrat Kandidatin?

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Video: srf

Gleichzeitig wies die Politikerin die Darstellung zurück, die Honorare an zwei Jungnotare erst auf mehrfache Aufforderung des Walliser Staatsrats überwiesen zu haben. «Nein, es war umgekehrt. Ich bat den Kanton mehrfach, mir zu sagen, was ich tun solle, nachdem die zuständige Stelle diese Praxis der Gebührenteilung als illegal bezeichnet hatte.» Hätte sie ein diesbezügliches Rundschreiben damals einfach ignoriert, würde man ihr heute wahrscheinlich eine Gesetzesverletzung vorwerfen, verteidigt sich Amherd gegenüber der «NZZ».

In dem Interview führt sie zudem aus, keine Präferenz für ein bestimmtes Departement zu haben. Sie sitze zwar seit Jahren in der Verkehrskommission und wäre daher für das Uvek prädestiniert. Allerdings habe sie als Juristin auch Vorkenntnisse für das Justizdepartement, sagte Amherd. Nach dem Rückzug von Doris Leuthard wäre sie aber die einzige Juristin im Bundesrat, hob sie in dem Interview hervor. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Equity 21.11.2018 10:28
    Highlight Highlight Warum wird eigentlich Z’graggen gerade so gefeiert und Amherd ständig herunter gespielt. Diese beiden Geschichten um Amherd wurden klar von ihren politischen Gegnern platziert, bilden aber seither Grundlage für fast alle Artikel über sie. Ich würde es begrüssen, wenn wenigstens Watson der rechten Propaganda keine Platform bieten, dafür aber objektiv über die Person und Politikerin Amherd berichten würde. Danke
  • Therealmonti 21.11.2018 10:03
    Highlight Highlight Möge die Bessere gewählt werden. Mir ist die Urnerin sympatischer.
  • Ebony 21.11.2018 09:46
    Highlight Highlight Ich drücke Frau Amherd ganz fest beide Daumen. Von allen Kandidaten FDP und CVP die weitaus fähigste. Die Rechtsparteien die Frau Amherd versuchen schlecht zu reden, wischen besser vor der eigenen Tür.
  • PC Principal 21.11.2018 08:47
    Highlight Highlight Die Rechten sind besonders gut darin, irgendwelche Alltagsgeschichten zu regelrechten Skandalen aufzubauschen. Jeder Jurist hat Situationen, bei denen er sich nicht mit der anderen Seite einig ist.
  • regen 21.11.2018 08:35
    Highlight Highlight Im moment stelle ich einen medialen zgraggen-hype fest, von amherd höre ich eigentlich nichts oder wenn, dann eher negative schlagzeilen. Frage: läuft da eine anti amherd-, bzw. pro zgraggen-kampagne?
  • Calvin Whatison 21.11.2018 08:20
    Highlight Highlight Unsympathisch die Frau.

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