Schweiz
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In der Schweiz werden fast alle Waffengesuche bewilligt. Mit der Übernahme der EU-Richtlinien könnte der Erwerb gewisser Waffentypen schwieriger werden.  Bild: shutterstock

So tief sind die Hürden für einen Waffenerwerb in der Schweiz – jetzt noch



In der Schweiz ist der Erwerb einer Waffe denkbar einfach. Wer eine Pistole oder ein Gewehr kaufen will, hat vorgängig einen Waffenschein beim zuständigen kantonalen Waffenbüro zu beantragen. Laut einer Recherche des Tages-Anzeigers werden Gesuche kaum abgelehnt.

Die Anforderungen dafür sind sehr tief angesetzt: Der Antragsteller muss mindestens 18 Jahre alt sein und darf «keine mehrfachen Einträge im Strafregister» aufweisen. Zudem muss ein Erwerbsgrund angegeben werden. Fast immer wird die auf dem Formular vorgedruckte Kategorie «Sport/Jagen/Sammeln» angekreuzt. Überprüft wird das allerdings nicht.

Die Exportschlager der Schweizer Rüstungsindustrie:

Wenige Gesuche abgelehnt

Die Gesuche werden fast immer gutgeheissen. Im Kanton Graubünden wurden in den letzten zehn Jahren 5500 Waffenscheine ausgestellt – und nur zehn abgelehnt. In Basel wurden 2017 3,5 Prozent, in Bern vier Prozent aller Anträge abgewiesen.

Laut dem Leiter der Obwaldener Kantonspolizei, Christoph Fries, werden praktisch keine Anträge von Personen eingereicht, «bei denen Hinderungsgründe vorliegen». Wer eine Waffe legal kaufen wolle, informiere sich vor dem Erwerb über die Voraussetzungen oder werde von den Waffenhändlern aufgeklärt.

EU-Waffenrichtlinien

Für Chantal Galladé sind die Hürden viel zu tief angesetzt. Die SP-Nationalrätin hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach für eine Verschärfung der Waffengesetze eingesetzt. Ihre Vorstösse wurden jeweils vom Parlament abgelehnt. So auch dieses Jahr, als sie für den Erwerb des Waffenscheins einen Bedürfnisnachweis forderte.

Chantal Gallade, Nationalraetin ZH, von der SP Schweiz orientiert an einer Medienkonferenz ueber die Reformorientierte Plattform der SP Schweiz zur Praesentation

SP-Nationalrätin Chantal Galladé. Bild: KEYSTONE

Gemäss dem Tages-Anzeiger könnte mit der vom Parlament beschlossenen Übernahme der EU-Waffenrichtlinien ein solcher Nachweis aber schon bald Pflicht sein. Der Besitz von halbautomatischen Schusswaffen – für die bislang nur ein Waffenschein nötig war – könnte dadurch verboten und nur durch eine Ausnahmebewilligung gestattet werden. Für die Sonderbewilligung müsste ein Nachweis über eine Vereinsmitgliedschaft vorgelegt werden.

Galladé begrüsst die EU-Richtlinien – Schweizer Schützenorganisationen hingegen sind verärgert. Mithilfe der SVP sammeln diese Unterschriften für ein Referendum. Keine Auswirkungen hätten die Vorgaben der EU auf Armeewaffen. Schweizer Soldaten könnten diese wie bislang üblich ohne Ausnahmeregelung übernehmen. (vom)

Nationalrat diskutierte über Verschärfung des Waffenrechts:

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • chorax 04.12.2018 11:20
    Highlight Highlight Nur Feinde der Demokratie sind Feinde des freien Rechtes auf den Besitz von Waffen.

    Wer das nicht begreift, der versteht Demokratie nicht.
  • virus.exe 03.12.2018 17:20
    Highlight Highlight Immer wieder amüsant. Da wollen die Drogen legalisieren um den Schwarzmarkt zu ersticken und bei den Waffen ist es genau umgekehrt.
    Verkehrte Welt. Zudem würde sich garantiert nichts an der aktuellen Bedrohungslage ändern. Kein Terrorost wird einen WES beantragen mit dem Erwerbsgrund "Anschlag verüben"...
  • Gähn 03.12.2018 13:51
    Highlight Highlight Der mit Abstand größte Witz an diesem sinnlosen Klamauk ist und bleibt folgender: Es werden anständigen Menschen verboten auferlegt, über die sich Kriminelle totlachen.
    Keiner, der etwas kriminelles mit einer Waffe im Sinn hat, beantragt einen WES.
    Wirklich wirksam wäre es, wenn man die allgemein gestiegene Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft bekämpfen würde.
    Aber leider nutzen das eigentlich ALLE Politiker äusserst gerne, um Wählerstimmen ab zu greifen.
    Und man gräbt sich selbst doch nicht das Wasser ab.
  • kampfbibeli 03.12.2018 13:01
    Highlight Highlight Ihr hättet gerne noch erwähnen dürfen, was nach dem Antragsformular folgt. Das Gespräch auf dem lokalen Polizeiposten ist ehrlichgesagt sehr ausführlich. War sie wirklich beim Verein? In Gemeinden: Wurden die Steuern bezahlt? Und: wenn man zwar nicht straffällig ist aber bekannt dafür, dass wegen Lärmbelästigung dauernd jemand ausrückt (Streit mit der Frau), dann ist das mit dem Waffenerwerbschein Geschichte.
    Ich finde, man darf der Polizei gesunden Menschenverstand zurechnen und muss dieses Thema nicht überregulieren.
  • Albert J. Katzenellenbogen 03.12.2018 12:06
    Highlight Highlight Die Bekämpfung eines nichtvorhandenen Problems, mit wirkunslosen Massnahmen.
    Typisch Galladé.
  • Triple A 03.12.2018 11:09
    Highlight Highlight Waffen gehören nicht in private Haushalte. Punkt.
    • Mugendai 03.12.2018 13:55
      Highlight Highlight Wenn Sie sich durch Schusswaffen in privaten Haushalten unsicher fühlen, dann würde ich auf einen Bauernhof mitten im Nirgendwo ohne Nachbarn ziehen.
    • DonTuttifrutti 03.12.2018 19:11
      Highlight Highlight Autos gehören nicht in private Garagen! Punkt!!

      Messer gehören nicht in private Küchen!
      Punkt!!

      Ich denke eher das du, Triple A, nicht in unsere Gesellschaft passt.. Punkt!!
  • drüber Nachgedacht 03.12.2018 10:23
    Highlight Highlight Wie man anhand der Kommentare hier gut sieht, ist die Waffenlobby super organisiert.

    Das wird wohl wieder mal ein Kampf von David gegen Goliath.
    • just sayin' 03.12.2018 12:54
      Highlight Highlight aluhut auf!

      im ernst: das ist nicht eine waffenlobby, sondern einfach menschen, welche sich mit fakten beschäftigen
    • drüber Nachgedacht 04.12.2018 14:06
      Highlight Highlight Watson Leser erkennen die geleackten Kommentare und wissen sehr wohl wie damit umzugehen ist.

      Schade, dass ihr euch hier auch eingenistet habt...
      War ohne euch ganz angenehm hier...
    • just sayin' 04.12.2018 15:54
      Highlight Highlight "Watson Leser erkennen die geleackten Kommentare und wissen sehr wohl wie damit umzugehen ist."

      wtf sind geleakte kommentare?

      "Schade, dass ihr euch hier auch eingenistet habt... War ohne euch ganz angenehm hier..."

      ich weiss - es wäre viel angenehmer, wenn alle deiner meinung wären ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 03.12.2018 10:19
    Highlight Highlight Es ist natürlich Ansichtssache, aber ich finde nicht, dass die Hürden für den Waffenerwerb aktuell tief sind. Die Zeiten der Waffenverkäufe von privat an privat über Inserate in der "Tierwelt" sind vorbei.

    Man bekommt den Erwerbsschein nur, wenn man "sauber" ist und jede Waffe wird registriert.

    Wenn man der Ansicht ist, dass in einem freien Land jeder eine Waffe besitzen darf, der keine Gefahr darstellt, reichen diese Regelungen.

    Eine Vereinspflicht wäre nur eine Gängelei, um den Waffenbesitz unattraktiver zu machen, aber keine zusätzliche Sicherheit.
  • Cmo 03.12.2018 09:58
    Highlight Highlight Ich stelle die Behauptung auf, dass mehr Waffenerwerbsscheine beantragt werden, weil man bei einem Kauf einer Occasion-Waffe, zum Beispiel in einem Schützenverein unter Kollegen, neu einen Waffenerwerbsschein benötigt. Früher konnte man das unter der Hand machen, neu ist das illegal.
    Das führt zwangsläufig zu mehr Gesuchen.
    • DonTuttifrutti 03.12.2018 19:18
      Highlight Highlight Und ergo zu mehr Sicherheit, wenn du mich fragst. Aber der lieben Chantal gehts nie weit genug bei der Verschärfung des Waffengesetz..

      Falls dieser EU Hafechäs tatsächlich Realität wird, rentiert zumindest der Schwarzmarkt.. Um was ging es nochmals? Sicherheit? Ah ja..
  • Töfflifahrer 03.12.2018 09:56
    Highlight Highlight Es wird für die Waffenvüros noch interessant. Die Vereinsctzen müssen alle 5 Jahre nachweisen, dass sie die Auflagen erfüllt haben. In Art 13f steht, dass man dies vie Papier, Kopien von Mitgliedschaften und Schiessnachweise vornehmen muss.
    Wer prüft das dann? Da kann direkt eine Stelle neugeschaffen werden, die dann den Steuerzahler noch kostet. Dabei gibt es ja bereits ein elektronisches Verzeichnis der Schützenlizenzinhaber mit den Ergebnissen des Bundesschiessen und dem Feldschiessen. Wenn der Staat da was will, soll er es selber holen.
  • Töfflifahrer 03.12.2018 09:46
    Highlight Highlight Und was bringt diese Verschärfung eigentlich bei uns? Nichts! Ausser dass die Käufer legaler Waffen schickaniert werden. Die illegalen Waffen werden so eh nicht erfasst. Warum soll ein Waffensammler in einen Schützenverein? Diese Kaliber oder Waffentypen (wie ein MG oder eine Kal. 45 können lange nicht überall geschossen werden. Da muss man an spezielle Orte ausweichen. Zudem schiessen Sammeler zicht zwangsweise, die wollen ja Sammeln.
    Also, dieses Waffengesetz ist totaler Bruch.
  • andrew1 03.12.2018 08:48
    Highlight Highlight Haben wir denn ein problem mit vielen straftaten mit registrierten waffen, dass eine verschärfung angebracht ist? Ich habe eher nicht den verdacht.
    • just sayin' 03.12.2018 10:26
      Highlight Highlight nope

      und ich persönlich habe immer ein problem damit, wenn gesetze eingeführt/verschärft werden, ohne dass es einen richtigen nutzen gibt.

      aktionismus um die dumpfe masse zu "beruhigen"
    • Fandall 03.12.2018 16:13
      Highlight Highlight Wir scheinen nach Meinung der EU-Kommission besonders viele Terroristen unter den Legalwaffenbesitzern zu haben, schliesslich wird das als offizieller Grund angegeben, währenddessen der Waffenhandel in Konfliktregionen weder hinterfragt, eingedämmt oder sonstwie strenger beaufsichtigt wird, im Gegenteil.
      Ein Schelm wer böses dabei denkt...
  • Pingupongo 03.12.2018 08:31
    Highlight Highlight Wieso stören sich Schützenorganisationen daran? Wenn jeder einen Vereinsnachweis braucht, um so eine Waffe zu erhalten, kriegen sie ja ev. mehr Mitglieder. Und für bestehende Mitglieder ist es eh kein Problem.
  • Roterriese 03.12.2018 08:29
    Highlight Highlight Diese Verschärfung wird genau gar nichts bringen, ausser gesetzestreue Bürger zu schikanieren. Kriminelle und Terroristen holen ihre Waffen schon heute nicht auf legalem Weg. Wer eine Waffe will, wird sich auf dem Schwarzmarkt immer eine besorgen können.
    • just sayin' 03.12.2018 10:27
      Highlight Highlight jede der sich nur ein wenig um fakten kümmert, weiss das schon roter riese.
    • Roterriese 03.12.2018 12:48
      Highlight Highlight Naja fakten- und quellenfreies Argumentieren ist in der postfaktischen Zeit bei den Linken sehr weit verbreitet
    • Valon Gut-Behrami 03.12.2018 17:11
      Highlight Highlight Roterriese: Ich werde dich einmal an diesen Kommentar erinnern. Einen Anlass geben wirst du mir.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 03.12.2018 07:51
    Highlight Highlight Das heutige Gesetz wie es ist - ist ok. Hier geht es einmal mehr darum, dass man einfach etwas von der EU übernehmen tut, das selbst völliger Humbug ist. Genau so wie das Schweizer Waffengesetz aus den 70er-Jahren völliger Humbug ist. Ein Beispiel. Küchenmesser mit 30cm+ = ungefährlich weil 1-seitiger Schliff. Aber Messer, 15cm mit 2-Seiten-Schliff = gefährlich. Ich will jedoch nicht den Blödsinn der EU einfach übernehmen. Daher unterstütze ich das Referendum dagegen.
    • just sayin' 03.12.2018 10:30
      Highlight Highlight jep!

      und jedes mal bei der sich die schweiz von der eu drangsalieren lässt (und neue gesetze aufgebrummt bekommt), ist ein weiterer kleiner schritt in richtung pseudo-eu-mitgliedstaat.

      die eu krake breitet sich aus
  • oXiVanisher 03.12.2018 07:36
    Highlight Highlight Auch wenn ich wieder geblitzt werde mit "was hat das damit zu tun":
    Bis heute gibt es kein schweizweites Register aller Waffen und bei wem die liegen. Der private Handel ist noch immer erledigt mit einer handgeschriebenen Quittung, die nirgends eingeschickt werden muss.

    Für Quadcopter (Drohnen), welches nicht Maschinen sind, mit welchen mit einer Fingerbewegung Menschen getötet werden können, wird ohne Opposition oder entspr. Vorfällen ein Register sowie Kurse für die Piloten Pflicht. Bei Waffen jedoch ist das anscheinend unmöglich.
    Ich finde das einfach daneben und ein schlechter Scherz!
    • @schurt3r 03.12.2018 09:20
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht. Der Verkauf einer «meldepflichtigen» Waffe muss dem Kantonalen Waffenbüro gemeldet werden. Siehe:

      https://www.fedpol.admin.ch/fedpol/de/home/sicherheit/waffen/waffenerwerb.html
    • Töfflifahrer 03.12.2018 09:35
      Highlight Highlight Es gibt ein Waffenregister aller Kantone, darin werden alle Waffen welche die Kantone erfasst haben durch die Waffenbüros der Kantone (Polizei) gemeldet, da ist auch die Armee angeschlossen.
      Dieses Register ist 2016 produktiv gegangen und wird durch die Kantone finanziert.
    • just sayin' 03.12.2018 10:31
      Highlight Highlight @oXiVanisher

      bei deinem kommentar ist so vieles falsch - ich weiss gar nicht wo anfangen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 03.12.2018 07:34
    Highlight Highlight Das Problem sind doch die illegalen Waffen. Darum Grenzkontrollen verschärfen und Razzias bei Leuten ohne Waffenschein. Lieber das Problem an der Wurzel packen, als die Leute zu schikanieren, welche legal Waffen besitzen.
  • Yolo 03.12.2018 07:08
    Highlight Highlight Letztendlich geht es nicht um sie Mini-Reform, sondern darum ob wir weiter den bilateralen Weg beschreiten möchten oder nicht. Das schengner Abkommen (einer der sienen bilateralen Verträge) beinhaltet nicht nur den freien Personenverkehr, sondern sie beinhaltet auch Massnahmen um die grenzüberschreitende Kriminalität zu bekämpfen. Entsprechend ist dieses Abkommen für unsere Sicherheitskräfte ein wichtiges Instrument für die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität. Wollen wir wirklich wegen einer Mini-Reform das schengner Abkommen und somit den bilateralen Weg opfern?
    • reaper54 03.12.2018 07:16
      Highlight Highlight Aha so schnell werden wir wieder erpresst 😄. Die EU führt Anti-Terror-Gründe ins Feld, gleichzeitig wurde mit Schengen ein System geschaffen, in welchem sich Personen ungehindert illegal über den Kontinent bewegen können... In Ländern wie Griechenland können Terroristen Problemlos illegal einreisen, sich illegale Papiere verschaffen und ungehindert ohne Kontrolle überall in Europa hinreisen! Selbes gilt für Spanien/Italien. Aber mir als treu arbeitender, Wehrdienst leistender Bürger soll das Erwerben von Waffen verboten werden?!
      NEIN zu dieser Mogelpackung, Brüssel will uns verarschen...
    • Der Schütze 03.12.2018 07:18
      Highlight Highlight Wenn das Abkommen dazu missbraucht wird, in andern Ländern Symptompolitik durchzuknüppeln, sollten wir es überdenken. Weil bilateral heisst momentan: EU befiehlt, Schweiz muss nachziehen, sonst passiert XY. Übrigens ist die Schweiz nicht das einzige Land, das sich gegen diesen Papiertiger wehrt.
    • Slavoj Žižek 03.12.2018 09:12
      Highlight Highlight Immer die selbe Leier, du würdest wohl alles akzeptieren was von Brüssel kommt. Für viele geht es bereits jetzt zu weit. Ausserdem betreibst du Angstmacher Politik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dewar 03.12.2018 07:04
    Highlight Highlight Die Reaktion auf Vorstösse für verschärfte Waffengesetze verblüfft mich immer wieder aufs Neue. Kann mir jemand, der dagegen ist, erklären wieso? Ich bin ernsthaft interessiert, denn mir erschliesst es sich nicht. Wozu benötigt man eine halb- oder vollautomatische Waffe, wenn man nicht in einem Verein ist? Und wieso sollen keine strengeren Überprüfungen durchgeführt werden? Was spricht gegen einen Nachweis, dass man mit der Waffe auch umgehen kann? Wie ich das verstehe, ist der Erwerb einer Schusswaffe sogar mit Verschärfung mit ähnlichem Aufwand verbunden, wie wenn man ein Auto kauft.
    • Roterriese 03.12.2018 10:13
      Highlight Highlight Weil eh nur legale Waffen erfasst werden? Damit werden nur die Besitzer legaler Waffen schikaniert. Terrroristen und andere Kriminelle kaufen ihre Waffen nicht auf legalem Weg, sondern auf dem Schwarzmarkt. Dieser kann naturgemäss nicht reguliert werden. Ergo sind Verschärfungen des Waffenrechts pure Symbolpolitik und Augenwischerei.
    • just sayin' 03.12.2018 10:41
      Highlight Highlight wenn du ernsthaft an antworten interessiert wärst, hättest du die antworten schon längst im internet gefunden.

      ich gehe hier nur auf eine deiner fragen/behauptungen ein:

      "Wie ich das verstehe, ist der Erwerb einer Schusswaffe sogar mit Verschärfung mit ähnlichem Aufwand verbunden, wie wenn man ein Auto kauft."

      im ernst jetzt? muss du einen blanken strafregisterauszug vorzeigen um ein auto zu kaufen?

      kann eine wohngemeinde einfach so entscheiden, ob ich ein auto kaufen darf oder nicht?

      really?
    • Bündn0r 03.12.2018 13:08
      Highlight Highlight Wozu benötigt man Fussballschuhe, wenn man nicht im Verein ist? Auch eine doofe Frage...
      Es gibt auch Möglichkeiten ohne Mitgliedschaft zu schiessen. Ausserdem gibt es auch Sammler, die nicht am Schiessen interessiert sind. Schlussendlich benötigen Jäger auch Waffen.
      Hauptargument dagegen ist aber, dass durch die Verschärfung kein Gewinn an Sicherheit erzielt wird.
  • walsi 03.12.2018 07:03
    Highlight Highlight Da die meisten Menschen von einem Waffenverbot nicht betroffenen sind, sind so viele dafür. Es wird argumentiert, dass man Menschenleben damit retten kann. Mit einer Reduktion der Geschwindigkeiten im Strassenverkehr, innerorts 30, Überland 60 und Autobahnen 80, würde man viel mehr Menschenleben retten als mit einem Waffenverbot. Da sind dann aber auf einmal nicht mehr so viele begeistert.
  • Walser 03.12.2018 07:01
    Highlight Highlight Jetzt kommt wieder die alte Leier vom Waffenbesitz. Wer im Voraus weiss, dass er wegen dem Strafregister oder anderem Probleme bei der Bewilligung bekommt, beschafft sich die Waffe halt illegal. Oder meint irgendwer, die Kriminellen marschierten mit den Formularen auf die Kantonspolizei?
    • just sayin' 03.12.2018 10:42
      Highlight Highlight die blitzliverteiler wohl schon :-D
  • Der Schütze 03.12.2018 06:57
    Highlight Highlight Salü
    Ich bin leidenschaftlicher Schütze und Waffensammler. Dieses neue Gesetz ist leider nur ein Papiertiger. Denn wahre Sicherheit gibt es nicht. Für alle halbautomatischen Waffen (Das sind stinknormale Waffen, die einmal schiessen, wenn man den Abzug drückt, bis das Magazin leer ist) braucht man heute einen Waffenerwerbsschein. Wenn ich jetzt aber einen Eintrag wegen Vermögensdelikte und einen wegen Sachbeschädigung habe, kann ich es vergessen. Ich bin der Meinung, dass jeder Bürger das Recht hat (mit einem sauberen Leumund) sich Waffen zu kaufen. Besitzkontrolle ist nicht Staatsaufgabe.
    • Valon Gut-Behrami 03.12.2018 17:13
      Highlight Highlight Warum sammelst du Waffen? Ich frage, weil ich das persönlich nicht nachvollziehen kann.
  • Ökonometriker 03.12.2018 06:45
    Highlight Highlight Also mit anderen Worten zwingt man die Leute in Vereine und pumpt so quasi einfach mehr Geld in die Waffenlobby, um Waffen zu bekämpfen?
    Die Schweiz sollte echt der EU beitreten. Einfach um bei derartigen Gesetzen, die offensichtlich nichts bewirken und nur die Bürokratie weiter aufblasen, ein Veto einlegen zu können...
    • just sayin' 03.12.2018 10:46
      Highlight Highlight em... hast du den artikel gelesen/das thema wirklich verstanden?

      das ganze puff kommt von der eu.
    • Ökonometriker 03.12.2018 13:31
      Highlight Highlight @just: genau. Wäre die CH Mitglied und hätte 'Nein' gestimmt, dann wäre es aber eben nicht gekommen. Heute dürfen wir nur zuschauen und alles schlucken was die EU sagt. Unsere Rechte werden nicht vertreten.
    • just sayin' 03.12.2018 14:56
      Highlight Highlight em... wuoot?

      denk' mal genau über deine aussage nach
  • Zauggovia 03.12.2018 06:33
    Highlight Highlight Ist man mit dem Abstimmungsergebnis nicht zufrieden, beruft man sich auf EU-Gesetze, um die demokratischen Entscheidungen umzustossen.
  • reaper54 03.12.2018 06:27
    Highlight Highlight Das jetzige System ist super, man muss einen Strafregisterauszug bestellen und danach einen Waffenerwerbsschein beantragen. Je nach Eintrag im Strafregister reicht ein Eintrag, um keinen zu erhalten, bei SVG Delikten wären es deren 3. Also man stelle sich vor 3x im Strassenverkehr verurteilt mit Eintrag im Strafregister und alle Waffen werden eingezogen! Das ist ein hartes aber faires Gesetz. NEIN zu den EU-Richtlinien, der angebliche Terrorschutz ist eine gewaltige Lüge!
  • Rolf Stühlinger 03.12.2018 06:04
    Highlight Highlight Es ändert sich eigentlich nichts . Ausser das man ev einem schiessverein beitretten muss. Was wiederum schweizer tradition ist. Dann können weiterhin halbautomaten und grosse magazine gekauft werden.
    • Der Schütze 03.12.2018 06:57
      Highlight Highlight Das ist ja das Problem. Kein Verein will Zwangsmitglieder, die nur der Bewilligung wegen da sind.
    • Rasti 03.12.2018 07:27
      Highlight Highlight Aber alles wird komplizierter, kostet mehr Geld, man muss Nachweise erbringen... Es geht doch nur darum, dass man wieder Geld damit machen kann.
    • Scaros_2 03.12.2018 07:49
      Highlight Highlight Nun, das siehst du ein wenig zu optimistisch. Du musst dann auch einen Nachweis bringen. Sprich du musst an Wettkämpfe etc. teilnehmen. Ich bin mir nicht sicher, wie sich dein Lebensumstand wandelt, wenn du vom Sammler zum Aktiv-Vereinsmitglied mutieren musst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bodicore 03.12.2018 05:14
    Highlight Highlight Abgesehen von Unfällen ist es nicht die Waffe die tötet. Der Ansatz ist falsch man sollte sich um die psychische Gesundheit des Volk sorgen.
    • stayhome 03.12.2018 06:10
      Highlight Highlight Wenn infolge eines verschärften Waffengesetzes auch nur ein Menschenleben gerettet werden kann, sollte man das dann nicht tun? Und was glaubst du ist einfacher zu kontrollieren, die menschliche Psyche oder die Abgabe von Waffen?
    • reaper54 03.12.2018 06:30
      Highlight Highlight @stayhome im Strassenverkehr sterben mehr Personen als durch Waffen also wiso nicht den Strassenverkehr (inklusive Velos etc.) verbieten? Dadurch würden sehr viel mehr Leben gerettet.
      Oh wart mit Zügen wird auch gerne Selbstmord gemacht, auch verbieten!
      Oh die Jeansniete kann man abreissen und sich damit die Pulsadern aufschlitzen VERBIETEN!
      Ihre Argumentation ist lächerlich...
    • Markus97 03.12.2018 06:34
      Highlight Highlight Wir könnten auch den Strassenverkehr verbieten, dann wird auch mindestens ein Leben gerettet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • War mal stolz 03.12.2018 05:00
    Highlight Highlight In einigen Kantonen wird ist ein Gespräch auf dem Polizeiposten nach dem Background gecheckt wurde obligatorisch.
    • Scaros_2 03.12.2018 07:48
      Highlight Highlight Es hat aber keine rechtliche Relevanz. Da geht es nur darum zu wissen, wer eine Waffe kauft.
    • War mal stolz 03.12.2018 09:03
      Highlight Highlight Da wird gefragt, für was und ob man im Verein ist. Weil Selbstverteidigung ist keine Begründung und würde auch verweigert werden.
    • Maubro_ 03.12.2018 09:10
      Highlight Highlight kann ich bestätigen ich musste auch auf den Posten.
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