Schweiz
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Wie die Alten die Jungen an den Abstimmungen dominieren



In der Schweizer Politik vertieft sich der Graben zwischen Jung und Alt: Die Rentner verlieren derzeit kaum eine Abstimmung, während sich die Jungen bei gewissen Fragen nur schwer durchsetzen können. Dies schreibt die «NZZ am Sonntag» unter Berufung auf die Vox- und Voto-Analysen zu den Urnengängen der jetzigen Legislatur.

Ein Buerger gibt seine Stimme ab bei Gemeindepraesident Peter Binz, links, am Samstag, 26. November 2016, in der Gemeinde Medels (Lucmagn). In der Gemeinde fahren jeweils zwei Mitglieder des Vorstandes am Vortag des Abstimmungssonntages mit der Urne durch die Weiler. Die Schweiz stimmt morgen ueber die Atomausstiegs-Initiative ab. In 17 Gemeinden der Kantone Graubuenden und Tessin wird ueber den neuen Nationalpark

Abstimmen in der Bündner Gemeinde Medels. Bild: KEYSTONE

Demnach hat die Gruppe der über 60-Jährigen nur einmal den Kürzeren gezogen, beim Nein zur Abschaffung der Heiratsstrafe. Die Jungen wurden demgegenüber bei jedem fünften Urnengang in die Minderheit versetzt: Sie hätten etwa die letzte AHV-Reform angenommen, den fixen Atomausstieg sowie die Initiative für eine grüne Wirtschaft.

Trotz dieser Unterschiede: Von einem eigentlichen Generationenkonflikt wollen laut «NZZ am Sonntag» derzeit weder Politologen noch die Jungparteien selber sprechen.

Allerdings wird unter den Jungen der Ruf lauter, man müsse ihnen mit einer Senkung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre mehr Durchschlagskraft verleihen.

Umfrage

Sollen auch 16-Jährige sowie Ausländerinnen und Ausländer abstimmen dürfen?

  • Abstimmen

2,500

  • Ja klar, in einer richtigen Demokratie dürfen alle Gesellschaftsmitglieder mitreden.44%
  • Ja, aber nur auf Gemeindeebene. 11%
  • Nein, ich bevorzuge das klassische System.45%

Interessant ist die Dominanz der Alten nicht zuletzt mit Blick auf die grosse Steuer- und AHV-Reform, über die am 19. Mai abgestimmt wird. Hier zeigt sich zumindest in der institutionellen Politik ein klarer Altersgraben: Gleich fünf von sieben Jungparteien bekämpfen die Reform, während die Mutterparteien mehrheitlich zustimmen. Sollte auch das Volk nach diesem Muster entscheiden, dürften sich die Alten auch dieses Mal durchsetzen. (mlu)

So haben Schweizerinnen das Wahlrecht erworben

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122Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 25.02.2019 06:41
    Highlight Highlight Politik muss sich für staatspolitische Bildung einsetzen!

    Viele Politikerinnen und Politiker setzen sich heute vehement für die Musik-, Sport-, Kultur- und Gesundheitsförderung unserer Jugend ein. Von der Förderung der staatspolitischen Bildung, vom Wecken des Interesses an der Politik hört man hingegen aus Politkreisen wenig. Muss man erst alt werden, um in der Politik, wo die wesentlichen Weichenstellungen für unsere Gesellschaft getroffen werden, kompetent mitreden zu können? Hat man Angst vor einer ungestümen, politisch aktiven Jugend?
  • JoeyOnewood 24.02.2019 18:29
    Highlight Highlight Das Problem ist die Stimmbeteiligung. Die Jungen müssen in der Breite politisiert werden.

    Es gibt viele Jugendliche, die sich interessieren, Bescheid wissen und am demokratischen Prozess teilnehmen. Aber sie sind extrem in der Unterzahl. Wir investieren zu wenig in das politische Wissen unserer Bürger - das wäre jedoch eine zentral Bedingung für ein funktionierendes direktdemokratisches System.
  • Phrosch 24.02.2019 13:55
    Highlight Highlight Kommt schon! Solange weniger als die Hälfte aller Stimmberechtigten überhaupt abstimmen, haben die Jungen es ganz leicht, Ergebnisse zu beeinflussen: einfach abstimmen. Jedesmal. Und alle Kolleginnen und Kollegen auch dazu motivieren.
  • piranha 24.02.2019 12:29
    Highlight Highlight Ich finde, Rentner sollten ab einem gewissen Alter nicht mehr wählen dürfen, da es schlicht und einfach nicht ihre Zukunft ist.
  • G. Schmidt 24.02.2019 12:06
    Highlight Highlight Bei der letzten AHV-Abstimmung waren soch die Jungen dagegen?

    Grundsätzlich finde ich es schwierig die Meinung nur vom Alter abhängig zu machen. Sozioökonomische Faktoren spielen auch eine wichtige Rolle
  • wolge 24.02.2019 12:05
    Highlight Highlight "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."

    Albert Einstein

    Insofern werden wir die Themen Unweltverschmutzung, Überbevölkerung, Sozialsysteme und Gesundheitswesen noch lange nicht lösen...
  • na ja 24.02.2019 11:44
    Highlight Highlight Unsere Kinder gehen alle zur Abstimmung u d sie sind selber der Meinung, selberschuld, wer nicht geht und die alle Nichtabstimmer, sollen bitteschön schweigen und nicht jammern!
  • Fabio Haller 24.02.2019 11:35
    Highlight Highlight So viele Stimmen sagen aus dass sich die 16 Jährigen und 17 Jährigen gar nicht für Politik interessieren.

    Ihr „Erwachsene“ geht aber selbst nur jeder zweite von euch an die Urne. Ausserdem hat man hier das Gefühl das ihr „Erwachsene“ jetzt denken würdet dass jeder der unter 18 ist und sich eben nicht interessiert für Politik trotzdem aus irgendeinem Grund wählen geht?!
    Was macht ein „Erwachsener“ wenn er sich nicht interessiert? Er geht nicht wählen.

    Und mann kann es sehr gut widerlegen dass Schüler z.B für das Klima sehr gerne an die Urne gehen würden.

    Wählen ist ein Recht, keine Pflicht!
    • Baba 25.02.2019 06:16
      Highlight Highlight Fabio Haller, Wählen und Stimmen wären eine staatsbürgerliche Pflicht! Dass wir das in der 🇨🇭 dürfen, kann als Privileg angesehen werden, aber es ist im Grunde genommen eine Pflicht und nicht bloss ein Recht.

      Bis vor einigen Jahren gab es zB im Kanton SH noch eine Busse für jene, die ihre Pflicht nicht erfüllten, also nicht an die Urnen gingen.
  • Bruno Wüthrich 24.02.2019 11:23
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass es einen Generationenkonflikt gibt. Tatsächlich aber fände ich es gut, wenn die älteren semester sich etwas mehr bewusst wären, dass es die nächsten Generationen sind, die ihr Stimmverhalten später auszubaden haben. Ich sehe drei Massnahmen, die zu diesem Ziel führen könnten:
    1.) Senkung des Stimmrechtalters auf 16.
    2.) Vermehrte Aufklärung der Alten über den oben aufgeführten Umstand.
    3.) Mehr Medienpräsenz für die Jungparteien.
    Für nicht zielführend erachte ich, den Menschen ab einem gewissen Alter das Stimmrecht zu entziehen.
    • dorfne 24.02.2019 11:40
      Highlight Highlight Was erhoffen Sie sich von Punkt 2?
      Ich meine: Wenn die Alten ja sagen z.B. zu Rentenalter 67 und zu tieferen Renten, dann werden dereinst auch die Jungen betroffen sein vom Rentenabbau. Da wär es doch gescheiter jetzt mehr Geld in die Kassen zu zahlen, wenn man für ALLE etwas tun möchte, für jung und alt. Nur nebenbei: die Zunahme der Lebenserwartung nimmt ab. Vor allem für die Frauen. Wenn der Trend der letzten 20 Jahre so weiter geht wird sie spätestens ab 2017 nicht mehr zunehmen.
    • dorfne 24.02.2019 11:59
      Highlight Highlight Korrektur. Es sollte natürlich 2027 heissen. Sorry.
  • p4trick 24.02.2019 11:18
    Highlight Highlight 20-64 jährige machen 75% der Stimmberechtigten aus. Also das Problem ist klar. Geht stimmen!!
  • Fabio Haller 24.02.2019 11:14
    Highlight Highlight „Gleich fünf von sieben Jungparteien bekämpfen die Reform, während die Mutterparteien mehrheitlich zustimmen. Sollte auch das Volk nach diesem Muster entscheiden, dürften sich die Alten auch dieses Mal durchsetzen.“

    Ich bin 17 Jahre alt gehöre zu der SP und ganz klar nicht zu den Jungsozialisten und bin für die Reform wie meine Partei.

    Gelte ich jetzt nach dem Artikel als alt?
  • Maracuja 24.02.2019 11:12
    Highlight Highlight Liebe Watson-Redaktion

    Wieso verbreitet Ihr unkritisch Auszüge aus einem Artikel der neoliberalen NZZ weiter? Leider gibt es, wenn es um die Sanierung der Sozialsysteme geht interessierte Kreise, die den Generationkonflikt bewusst schüren. Neoliberale arbeiten daraufhin, dass AHV und BVG in gefährliche Schieflage geraten, damit sie ihre radikalen Umbau- – oder besser gesagt Abbaupläne – endlich durchsetzen können.
    • Palpatine 24.02.2019 17:15
      Highlight Highlight "Wieso verbreitet Ihr unkritisch Auszüge aus einem Artikel der neoliberalen NZZ weiter?"

      Stimmt. Themen aus dieser raubtierkapitalistischen Zeitung gehören ignoriert, verdammt und auf den Scheiterhaufen verbannt.
      *IronieOFF*
    • Maracuja 24.02.2019 18:09
      Highlight Highlight @Palpatine

      Zeitungen gehört ins Altpapier und nicht verbrannt. Das Schlüsselwort in meinem Kommentar ist „unkritisch“. Obwohl die politische Ausrichtung der NZZ nicht meiner entspricht, enthält sie durchaus gute/lesenswerte Artikel, die eine Weiterverbreitung verdienten. Wenn watson Auszüge aus anderen Publikationen verbreitet, erwarte ich eine kritische Auseinandersetzung* damit und nicht eine simple Wiedergabe. Fehlen Kapazitäten dafür, dann lieber auf Kernthemen beschränken.
      * die durchaus zu einer positiven Bewertung kommen darf
    • Binnennomade 24.02.2019 19:35
      Highlight Highlight Der Artikel war in der NZZ am Sonntag, welche eher linksliberal ausgerichtet ist und sicher nicht neoliberal.
      Und der Generationenkonflikt ist statistisch belegt und nicht herbeigeredet. Aber es ist natürlich einfacher, irgendwelche neoliberalen dunklen Mächte zu beschuldigen, wenn einem die Fakten nicht passen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 24.02.2019 10:47
    Highlight Highlight Ich bin dafür, dass Abstimmungen obligatorisch wird. Also von Recht zu Pflicht wird. Dann müssen sich alle damit auseinandersetzen und es gibt keine Ausreden mehr.
    • swisskiss 24.02.2019 11:13
      Highlight Highlight Matti_St: Es gehört zu meinen Rechten, meine Meinung nicht äussern zu müssen.

      Wieder ein Stück Freiheit abgeben und dafür bestraft werden, wenn mn sich diese Freiheit erhalten will? Ganz klar Nein!

      Das man sich mehr mit der Materie befasst, wenn man abstimmen muss ist ein Fehlschluss, wenn man bei Nachbefragungen, mehr als 30% hat, die sagen, dass Sie immer nach Empfehlung der Partei/ Bundesrat abstimmen.

      Motivation um ernsthaft an unsererem Gesellschaftsmodell zu antizipieren, erreicht man nicht mit Zwang, sondern der Erziehung und Schulung unser Kinder zu mündigen Staatsbürgern.
    • Fabio Haller 24.02.2019 11:16
      Highlight Highlight Dann haben sie aber Wählerinnen und Wähler die die Materie nicht verstehen werden und nur nach den Plakaten auf der Strasse wählen gehen.

      Eine halbdirekte Demokratie setzt auf kompetente Wähler zurück.
    • Roman h 24.02.2019 11:21
      Highlight Highlight Dann müssen sich eben nicht alle damit auseinandersetzen, es müssen nur alle abstimmen.
      Wer nicht abstimmt dem ist es egal und auch das ist eine Meinung die man respektieren sollte.
      Mir ist es viel lieber das Leute die sich nicht dafür interessieren auch nicht mitreden, ansonsten wird man einfach etwas wählen ohne zu wissen was man da macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 24.02.2019 10:45
    Highlight Highlight Es gibt weder «die Alten» noch «die Jungen», sondern jedem Alter den ganzen Strauss von Meinungen und Weltanschauungen. Zum Glück. Oder um es mit Georges Brassens zu sagen: Le temps ne fait rien à l'affaire, quand on est con, on est con.
    Play Icon


    Ausserdem sind «die Jungen» in der Mehrheit. Sollten sie also regelmässig überstimmt werden, dann schlicht deshalb, weil sie nicht abstimmen gehen. Also nicht jammern, oder wie man auch sagt: Les absents on toujours tort.
  • DocShi 24.02.2019 10:36
    Highlight Highlight Wozu sollen 16jährige abstimmen? Ich (mit 44 Jahren) mache derzeit eine Lehre und sitze mit 16/17jährigen in der Berufsschulklasse. Glaubt mir bitte zwei Sachen: a) interessiert sich keine/r für Politik und b) sind die alles andere als reif genug um Entscheidungen politischer Natur zu treffen.
    Soll nicht abwertend gemeint sein. Sie sind halt noch nicht erwachsen.
    • Maracuja 24.02.2019 10:56
      Highlight Highlight Bei Gymnasiasten dürfte das wohl anders aussehen. Und was die Reife betrifft, hält man in CH 14jährige für reif genug, sich Informationen zu beschaffen und eine Berufswahl zu treffen.
    • Fabio Haller 24.02.2019 11:22
      Highlight Highlight Da täuschen sie sich.

      Ich bin 17 Jahre alt und interessiere mich gewaltig PolItik. Ausserdem gibt es vor allem in den Kantonsschulen sehr viel interessierte Jugendliche die ich kenne.

      Und ausserdem „ihr“ Erwachsene geht auch nicht alle wählen geschweige denn sich interessieren. Es gibt genügend auch in eurer Generation davon. Du würdest nur die bestrafen die sich jetzt interessieren. Die anderen 16 Jährigen werden auch nicht in 10 Jahren wählen gehen.

      Es ist auch genau darum ein Recht und keine Pflicht.
    • Töfflifahrer 24.02.2019 11:26
      Highlight Highlight Erst mal Respekt für eine Lehre mit 44. Dann, das bestätigt nur an das was ich mich selbst erinnern mag, mit 16 hat mich das alles überhaupt nicht interessiert. Ja in der Schule hat man dies alles thematisiert und tlw. besprochen, aber nach der Stunde gab es doch ganz andere Interessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 24.02.2019 10:27
    Highlight Highlight Wer zu bequem ist einen Stimmzettel auszufüllen und diesen in den Briefkasten zu werfen, darf sich nicht beklagen wenn es nicht so läuft wie er sich das vorstellt.
  • äti 24.02.2019 10:22
    Highlight Highlight Es ist doch klar, dass ältere Menschen weniger für Änderungen, Risiko und Versuche zu haben sind. Andererseits sind dieselben sehr engagiert, wenn ein Anliegen gut und sachlich formuliert ist. Und ja, dann gibt es noch jene, die populistischem Geschwätz folgen. Aber diese taten es immer schon, auch als Junge. Und Junge tun dies sogar heute noch.
  • Magnum44 24.02.2019 10:18
    Highlight Highlight Habe auf die Schnelle nur diese Grafik von SG gefunden, sie dürfte aber wohl für die ganze Schweiz sprechen. Sehe nicht wirklich einen Generationenkampf, viel mehr scheint es den Schweizern in meiner Altersgruppe einfach egal zu sein. Eine Aufschlüsselung nach Bildungsgrad dürft diesbezüglich auch sehr interessant sein.
    Benutzer Bild
    • Töfflifahrer 24.02.2019 17:00
      Highlight Highlight Einige Medien reden gerne einen solchen Clash herbei. Damit kann man gut Schlagzeilen generieren.
  • Denk Mal 24.02.2019 10:00
    Highlight Highlight Bin selbst über 60 und kann mir vorstellen, dass die Jungen schwer zu motivieren sind, wenn die zahlenmässige "Altersdominanz" die Chancen klein halten. Ich plädiere dafür, dass man ab 65/70 nicht mehr an die Urne darf, so wie die unter 18jährigen - oder: Wählen, Abstimmen nur im erwerbsfähigen Alter.
  • Perwoll 24.02.2019 09:50
    Highlight Highlight Tja, wenn die Jungen nicht zum abstimmen gehen kann ich nur sagen, selber schuld.
  • leu84 24.02.2019 09:45
    Highlight Highlight Wenn ab 16, dann sollten alle Pflichten für 18 jährige auch gelten. Klar, da die meisten einen kleinen Lehrlingslohn haben, wird es kaum Einkommensteuer geben.
  • dorfne 24.02.2019 09:34
    Highlight Highlight Jede Partei hat heutzutage eine Jungpartei. Es liegt an denen ihre Altersgenossen zu mobilisieren.
  • dorfne 24.02.2019 09:33
    Highlight Highlight Ich möchte bei jeder Abstimmung die Anzahl abgegebener Stimmen wissen, aufgeteilt nach Alterskategorien. Jeder weiss dass die Stimmbeteiligung unter den U40 sehr tief ist. Zu sagen, es sei halt immer so kompliziert ist eine billige Ausrede. Es spricht doch Bände dass die Stimmbeteilgung meist weit unter 50% ist. Für die Alten war und ist stimmen und wählen Privileg und gleichzeitig staatsbürgerliche Pflicht. Und wie siehts bei den Jüngeren aus?
    • Blitzesammler 24.02.2019 10:32
      Highlight Highlight von dem was ich bis jetzt in den Komentaren gelesen habe, sagst du das einzig Richtige. Bevor ein künstlicher Graben geschaffen wird, sollte mal geschaut werden wieviele Junge stimmen dürften und wieviele wirklich gehen. Man kann ja nich auf jemanden wütend sein der einfach macht was er darf und abstimmen braucht keine Zeit.
      Aber bei vielen Jungen gehört ,,Die anderen sind schuld,, leider immer mehr zu ihren ,,Lösungsstrategien,,
    • lilie 24.02.2019 11:46
      Highlight Highlight @mogad: Entschuldige, aber Rentner haben ganz einfach auch mehr Zeit, sich um diese Dinge zu kümer, wärend die Altersklassen unter 40 halt noch sehr stark mit Ausbildung, Karriere, Haushalt- und Familiengründung und anderen persönlichen Themen beschäftigt sind!

      Finde diese Idealisierung der Motive älterer Stimmbürger einfach etwas gar blauäugig!
    • BenSp 24.02.2019 12:04
      Highlight Highlight @ lilie: ich wprde jetzt mal behaupten dies ist eine Ausrede. Bin selbst 35, werde bald 2 facher Vater, mache ab april meine 4te Weiterbildung nach der Lehre (7. & 8. Jahr) bin beruflich sehr gut ausgelastet (nicht nur 8h am Tag) und finde trotzdem Zeit mich zu informieren vor Abstimmungen und Wahlen. Schaue halt praktisch kein TV und verbringe auch sonst keine Zeit mit gamen o.ä. was mogad sagt ist absolut korrekt: die ältere Generation weiss halt noch welche, dass es ein Privileg ist wählen und abstimmen zu dürfen. Frag doch mal ausserhalb der CH nach, wie gern dass man das hätte..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bittersweet 24.02.2019 09:32
    Highlight Highlight Interessant
    Benutzer Bild
    • lilie 24.02.2019 11:47
      Highlight Highlight @bittersweet: Quatsch mit Sauce, ein 65-Jähriger lebt heute noch locker 20 Jahre oder mehr, natürlich ist es auch seine Zukunft!
    • Beggride 24.02.2019 12:03
      Highlight Highlight Mit 65 kann man theoretisch und zum Teil auch praktisch noch über 30 Jahre weiterleben! Wieso sollte diese Person kein Recht darauf haben mitzuentscheiden?
    • Froggr 24.02.2019 13:14
      Highlight Highlight Bittersweet, sorry das ist schlicht und einfach einer Schweiz nicht würdig.
  • dorfne 24.02.2019 09:23
    Highlight Highlight Die NZZ ist eine neoliberal ausgerichtete Zeitung, die der FDP nahe steht. Sie macht mit beim Rentnerbashing. Ziel ist, die Jüngeren so lange aufzuhetzen bis sie irgendwann bereit sind den Alten die bestehenden Renten zu kürzen.
    • IchSageNichts 24.02.2019 19:54
      Highlight Highlight Was auch richtig wäre! Umverteilung von arm&jung zu reich& alt.
      Klar gibt es arme Alte aber es kann nicht sein das der Schreiner 32 mit 3 Kindern dem ex CEO des Holzverbands auch noch für 30 Jahre seine riesige Rente finanziert!
  • peter23 24.02.2019 09:15
    Highlight Highlight Ich habe noch nie gehört, dass jemand die Jungen zwingt, am Abstimmungssonntag zuhause zu bleiben.
    • dorfne 24.02.2019 10:04
      Highlight Highlight Momoll. Das Grosi lauert mit dem Krückstock im Treppenhaus. Und sobald sich die Wohnungstür der Studenten-WG öffnet und einer raus kommt mit einem C5-Couvert in der Hand schlägt sie zu. Sie ist nämlich eine Aktivistin der Bewegung "Diktatur der Alten". Ende Ironie.
  • Nick Name 24.02.2019 08:54
    Highlight Highlight Was genau spricht gegen ein Abstimmungs- und Wahlrecht ab 16 (oder tiefer) und für hier lebende Ausländerinnen und Ausländer?

    (... schon im Voraus danke für die zahlreichen Blitze ;-) )
    • Tsunami90 24.02.2019 09:28
      Highlight Highlight Nichts, ausser dass diejenigen an Einfluss einbüssen die bereits Abstimmen dürfen.
    • dorfne 24.02.2019 09:37
      Highlight Highlight Dagegen spricht, dass dann die Stimmbeteiligung prozentual noch weiter absackt. Man sollte die 18jährigen motivieren, bevor man Jugendliche abstimmen lässt, die noch in Pubertätsnöten stecken.
    • FrauMirach 24.02.2019 09:37
      Highlight Highlight Ich finde, wer sich für Politik interessiert sollte mitmachen können, also braucht es definierte Grenzen. Altersgrenze ab 18 find ich legitim - viele sind vorher auch noch zu wenig interessiert, leben noch in einer anderen Welt. Nicht alle, aber... Bei den Ausländern würde ich einen anderen Weg gehen: Wer eingebürgert ist (Interesse), soll mitbestimmen können. Aber die Einbürgerung muss massiv erleichtert und verbilligt werden. Dann haben wie auch nicht mehr einen so hohen Ausländeranteil! win-win
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 24.02.2019 08:50
    Highlight Highlight Wie viel gehen wählen ? 30-35%. Mann muss sich fragen warum die anderen 65-70% nicht hingehen.
    • plaga versus 24.02.2019 10:03
      Highlight Highlight Es geht den meisten zu gut.
    • Caturix 24.02.2019 11:00
      Highlight Highlight @ plaga versus ja nur das ist nicht die Lösung. Mir geht es gut als ist mir die Demokaratie Wurst, die Politiker können so weitermachen. Komische Einstellung.
  • Ovolover 24.02.2019 08:33
    Highlight Highlight "Die Jungen wurden demgegenüber bei jedem fünften Urnengang in die Minderheit versetzt".

    Anders gesagt: bei 4 von 5 Abstimmungen waren sie auf der Seite der Mehrheit.
  • Läggerli 24.02.2019 08:12
    Highlight Highlight Ist das nicht Sinn und Zweck der Demokratie? Eine Stimme für jeden und jede? Egal ob alt, jung, dumm oder gebildet? Die Alten können nichts dafür, dass sie alt sind und verdienen es genau so gehört und gezählt zu werden wie wir jungen, auch wenn es uns eventuell nicht ins Weltbild passt.
    • Nick Name 24.02.2019 08:52
      Highlight Highlight Wäre es - aber ganz viele Menschen, die mit allen Entscheiden teils noch sehr lange leben müssen (während diese Zeit bei den stark mitbestimmenden Pensionierten vergleichsweise kurz ist), haben eben keine Stimme: alle bis zum Alter von 18 Jahren und alle hier lebenden AusländerInnen.
      Das heisst selbstverständlich nicht, dass alle Abstimmungen und Wahlen anders ausgingen. Aber im heutigen System ist ganz einfach nicht die Bevölkerung repräsentiert.

      Eigentlich ist sowas keine Demokratie ...
    • Ballermann6 24.02.2019 09:51
      Highlight Highlight Nick Name: ich finde du wiedersprichst dir teilweise. Du willst denjenigen mehr Gehör verschaffen, die noch lange mit Entscheiden leben müssen, willst aber gleichzeitig dass Ausländer abstimmen dürfen. Wie lange müsste denn z.B. ein Expat aus Schweden mit dem Resultat seiner Abstimmung leben?
    • R. Peter 24.02.2019 10:55
      Highlight Highlight Nick, quatsch, heute sind alle voll ausgewachsenen Personen, die eine Staatsbürgerschaft haben stimmberechtigt. U18 ist noch nicht mal das Hirn ausgereift. Wo willst du die Grenze setzen? Bei 10,12 oder 2 Jahren? Ab 18 ist jeder für sein Handeln haftbar, da macht auch das Stimmrecht Sinn. Ausländer können sich Einbürgern lassen, wenn sie gewillt sind, dauerhaft hier zu leben (=Stimmrecht). Problematisch ist enzig unser teures und hürdenvolles Einbürgerungsverfahren.
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  • Stichelei 24.02.2019 08:12
    Highlight Highlight Wie sieht die Stimmbeteiligung nach Alter aufgeschlüsselt aus? Wenn ich z.B. die Gesamtbeteiligung der letzten Abstimmung ansehe, gäbe es da noch ziemlich viel Luft nach oben.
    • sowhat 24.02.2019 08:46
      Highlight Highlight Und genau da ist der Punkt, es hilft nichts die Gesammtmasse der Stimmberechtigten anzuheben, wenn die dann trotzdem ihre Beteiligung verweigern.
      Es ist echt nicht zuviel verlangt, ein Ja oder ein Nein auf einen Zettel zu schreiben und den dann in einen Briefkasten zu schmeissen.
    • lilie 24.02.2019 11:59
      Highlight Highlight @sowhat: Wenn es nur darum ginge, ein Ja oder ein Nein auf einen Zettel zu schreiben, könnten wir uns ja den Aufwand ersparen und einen Zufallsgenerator die Antworten ausspucken lassen. 😉

      Nein, der Aufwand ist natürlich, sich zu jeder Vorlage zu informieren, den Sachverhalt zu erfassen, die verschiedenen Argumente abzuwägen und sich eine Meinung zu bilden.

      Und für sowas haben Rentner im Allgemeinen einfach mehr Zeit als Menschen im Erwerbsleben, mit Familie etc.
    • Beggride 24.02.2019 12:14
      Highlight Highlight @sowhat
      Aber bitte sich vorher auch ein wenig über das Thema informieren und nicht einfach Ja oder Nein!
      Aber grundsätzlich gebe ich dir recht!
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  • Fairness 24.02.2019 08:12
    Highlight Highlight Schreibt und redet nicht immer unnötig den Generationenkonflikt herbei!
    • sowhat 24.02.2019 12:56
      Highlight Highlight 20 Herzen!
  • Cadinental 24.02.2019 08:10
    Highlight Highlight Das liegt ganz einfach daran, dass die Jungen scheinbar weniger an die Urne gehen. Wer nicht abstimmt hat keine Meinung, das ist auch ein Votum.....
    • Ueli der Knecht 24.02.2019 14:03
      Highlight Highlight Wenn man Meinungen entweder "Ja" oder "Nein" reduziert, dann kann man es gleich verbieten, eine Meinung zu haben.

      Wenn man meint, die Demokratie sei tatsächlich nur Dekoration zur Unterhaltung und zur Beruhigung des Volks, dann ist Abstimmen nur Zeitverschwendung. Ein vernünftiger Mensch wird sich an solcher Heuchelei nicht beteiligen.

      Bis 1971 (in AI sogar bis 1990) hatten wir keine echte Demokratie in der Schweiz.

      Wenn man heute frägt, ob Ausländer (immerhin 25% der steuerzahlenden Bürger) abstimmen dürfen, beweist das doch, das wir auch heute noch keine echte Demokratie haben.
  • Töfflifahrer 24.02.2019 08:08
    Highlight Highlight Man kann einen Konflikt herbeireden. Bei Vorlagen kommt es auf die Ausgewogenheit und die Mobilisierungsfähigkeit an. Schweizer Stimmbürger, egal welchen Alters und Geschlechts, habe bisher mehrfach bewiesen, dass Vorlagen, die im Sinne der Gesamtheit sind und nicht populistisch, polarisierend aufgestellt sind, durchaus Chancen haben. Betreffend AHV und 2SL geht es ja auch darum den Jungen eine Existenz- und Lebensstandard sichernden Lebensabend sichern zu können aber auch dies den bestehenden (Bald-)Rentnern zuzusichern.
    Es gibt keinen Graben aber Populisten und Medien!
    • bebby 24.02.2019 08:37
      Highlight Highlight Man kann den Konflikt auch wegreden oder todschweigen.
      Jegliche PK- und AHV-Reform der letzten Jahre wurde so gestaltet, dass die Rentner der nächsten 20 Jahre, welche jetzt am Drücker sind, sicher den Besitzstand wahren können. Immer mit dem Argument, die Jungen könnten das mit mehr sparen wieder ausgleichen. Damit wurde selbst die PK zur grossen Umverteilungsmaschine von Jung zu Alt.
    • fant 24.02.2019 08:47
      Highlight Highlight @Bebby: Obwohl ich selber eher zu den 'Älteren' gehöre, ist das auch einer der Punkte, den ich nicht verstehe: Warum sollen nur die Jungen darunter leiden, dass das Zinsniveau so tief ist. Ich bin klar dafür, dass die Konsequenzen auf die PKRenten von allen getragen werden sollten, also die Arbeitenden müssen mehr einzahlen und die RentnerInnen müssen mit einer Kürzung leben...
    • Trompete 24.02.2019 08:51
      Highlight Highlight Bei der AHV Reform hat man nichts getan, weil man die Babyboomer Generation nicht verärgern wollte. Leider werden sich alle diese geburtenstarken Jahrgänge früher als ökonomisch sinnvoll in den Ruhestand begeben und die AHV in Schieflage versetzen.

      Trorzdem glaube ich bei anderen Themen als AHV nicht an einen existierenden Generationenkonflikt.
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Eritreischer Medienbund reicht Strafanzeige gegen Wahlvideo von SVP ein

YouTube hatte ein Wahlvideo der Zürcher SVP zuvor als Hassrede qualifiziert und gesperrt. Nun reicht der eritreische Medienbund Strafanzeige ein.

Der Eritreische Medienbund Schweiz hat bei der Staatsanwaltschaft Zürich Strafanzeige gegen die SVP eingereicht. Dies wegen eines Wahlkampf-Videos.

Im auf Facebook und YouTube verbreiteten Video verwende die SVP eine Symbolik, die Angst und Hass schüre und zur Diskriminierung von Personen aus Eritrea aufrufe, sagt Sprecher Yonas Gebrehiwet zu watson. «Immer vor den Wahlen hetzt die SVP mit rassistischen Sprüchen und Videos. Wir wollen jetzt ein Zeichen setzen und zeigen: So geht es nicht.»

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