Schweiz
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Walter Wobmann, Nationalrat SVP-SO, spricht zu seinen Parteikollegen ueber die Volksinitiative

SVP-Nationalrat Walter Wobmann kämpft für das Burka-Verbot.  Bild: KEYSTONE

Gewalt angedroht? SVP-Nationalräte gehen wegen Burkaverbot aufeinander los



Das Burkaverbot sorgt für einen Eklat zwischen SVP-Nationalräten.

SVP-Heisssporn Claudio Zanetti soll seinem Parteikollegen Walter Wobmann «Gewalt angedroht» haben. Dies geht laut Tages-Anzeiger aus einem E-Mail hervor, das Wobmann am Montagabend an Fraktionschef Thomas Aeschi versandte und der Zeitung vorliegt.

Was steckt hinter dem Streit?  Wobmann kämpft an vorderster Front für die Initiative «Ja zum Verhüllungsverbot», welche die Burka verbannen will. Zanetti hingegen hat sich in der SVP schon lange als vehementer Gegner von Bekleidungsvorschriften geoutet.

Kantonsrat Claudio Zanetti spricht anlaesslich einer Medienkonferenz der SVP des Kantons Zuerich zu den Kosten der Sozialhilfe, am Freitag, 17. Oktober 2014, in Zuerich. Die SVP des Kantons Zuerich stellte den Medien ein Massnahmenpaket gegen die

SVP-Nationalrat Zanetti. Bild: KEYSTONE

Darauf soll es immer wieder zu Gehässigkeiten zwischen den beiden SVP-Politikern gekommen sein. Diese seien dann vor einer Fraktionssitzung in der besagten Gewaltandrohung ausgeufert. Zanetti bestreitet den Vorwurf gegenüber dem Tages-Anzeiger. 

«Ich hoffe, dass dieser völlig ‹verwirrte Geist› endlich zur Vernunft gebracht werden kann.»

SVP-Wobmann über Zanetti

Nun fordert Wobmann die Zürcher SVP-Spitze auf, zu handeln. Wobmann schreibt im ­E-Mail an die Parteichefs, die Gewaltandrohung könne er «noch verkraften» – ebenso, dass ihn Zanetti seither «nicht mehr grüsse». Inakzeptabel sei aber, dass der Zürcher Nationalrat «verdiente SVP-Mitglieder verunglimpft». Wobmann wörtlich: «Ich hoffe, das dieser völlig ‹verwirrte Geist› endlich zur Vernunft gebracht werden kann.»

(amü)

«Erich Hess, wovor hast du mehr Angst als vor Ausländern?»

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Video: watson/Nico Franzoni, Lya Saxer

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hannibal Barkas 28.02.2018 18:34
    Highlight Highlight Das Wort Neoliberal ist schon fast ein Schimpfwort. Aber Claudio Zanetti ist so einer - in der falschen Partei - der meint die Burka hätte etwas mit einem Freiheitsgedanken zu tun, obwohl es ein Symbol der Unterdrückung und der Tyrannei darstellt. Zanetti sollte besser zur FDP wechseln.
  • Bruno Wüthrich 28.02.2018 10:38
    Highlight Highlight Es ist manchmal in der SVP schon ein bisschen so, dass verwirrte Geister andere verwirrte Geister zu einer verwirrten Vernunft bringen wollen.

    Ich will mit dieser Aussage jedoch nicht alle Mitglieder und Sympathisanten der Partei in einen Topf werfen. Aber der Erfolg dieser Partei (wenn es denn einer ist) hat wohl auch damit zu tun, dass sie auch Verwirrten offen steht, die es oft parteiintern sogar sehr weit bringen können.

    Wobei: Viele von denen, die es «weit» gebracht haben, haben intern rein gar nichts zu sagen, dürfen aber in der Öffentlichkeit so tun, als hätten sie es.
  • Christian Mueller (1) 28.02.2018 09:47
    Highlight Highlight Gruesst nicht mehr? Ist der Handschlag etwa nicht Pflicht? Wie war das mit dieser Schule im Baselland und die Forderung der SVP nur noch mal? Wohl schlecht integriert...
  • N. Y. P. D. 28.02.2018 08:42
    Highlight Highlight Das sind kleine Ränkespiele unter
    SVP-lern.

    Was mir mehr Sorgen macht, dass
    die SVP mit der Steuerreform 17
    ein 5 Millarden - Loch in den Bundeshaushalt reissen will. Und der Ueli versucht dieses klaffende Loch uns mit ein bischen Vaterschaftsurlaub zu versüssen.
    Rührend, wie Ueli uns das schmackhaft machen will. Beim Grippen war es das grenzdebile Haus ohne Dach. Jetzt also ein bischen Bébé schauen.

    DAS macht mir Sorgen.
  • Eric Lang 28.02.2018 08:39
    Highlight Highlight Wobmann soll besser seinem Job nachgehen und seine Energie nicht mit so unnötigen Initiativen verschwenden.
    Die paar Personen mit Vollverschleierung, welche ich in den letzten Jahren gesehen habe, stören mich nun nicht wirklich.
    Man würde besser schauen, dass sich diese speziellen Kulturkreise besser in unserem Land integrieren.
    • Hannibal Barkas 28.02.2018 18:38
      Highlight Highlight Wenn man bereits im Coop Dielsdorf eine Frau unter einem Niqab antrifft, dann kann das Problem ja nicht so klein sein...
  • SocialCapitalist 28.02.2018 08:30
    Highlight Highlight Man muss nicht in der SVP sein
    Um für ein Burka verbot zu sein
    Das soll aber auch auf Nonnen und Buddhisten übertragt werden
    • Hannibal Barkas 28.02.2018 18:39
      Highlight Highlight was, Nonnen und Buddhisten laufen in der Schweiz mit Burkas herum?
    • Fabio74 28.02.2018 21:11
      Highlight Highlight man muss nur ganz bei Trost sein, um gegen eine Kleidervorschrift zu sein, die unsere Verfassung verschandeln.
      Wer wegen 10 Burkas einen Aufstand macht, dem fehlt es irgendwo im Kopf
  • Trasher2 28.02.2018 08:25
    Highlight Highlight Mimimimimi...
  • Lowend 28.02.2018 08:21
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass alle diese völlig ‹verwirrten Geister› des europäischen Rechtspopulismus endlich zum Verschwinden gebracht werden können.
  • Das Fragezeichen 28.02.2018 08:09
    Highlight Highlight .....eigentlich seltsam. Der Zanetti gehört in die SP. Ich dachte immer, dass die SVP eine Einheitspartei sei und zuammenhalten würde. Bin enttäuscht. Wollte vor kurzem der SVP beitreten.
  • Lusch 28.02.2018 08:07
    Highlight Highlight Diese „Volksvertreter“ bekriegen sich wegen einem absolut Sinnlosen Gesetz! Es werden Millionen für eine Abstimmung verbraten nur weil die Islamophobie gewisser SVP Vertreter einen schon fast schizophrenen Punkt erreicht hat. Zur Erinnerung, es gibt in der Schweiz 22 Burkaträgerinnen ........... 22!
    Um die rund 650000 Menschen in der Schweiz die unter der Armutsgrenze leben müssen, kümmern sich diese Herren von der Millionaris Partei SVP lieber nicht, das ist nicht so Medienwirksam wie der Hass und die Angst vor dem Islam, den darum geht es diesen „Volksvertretern“ doch in Tat und Wahrheit!
    • Hannibal Barkas 28.02.2018 18:44
      Highlight Highlight Falsch, im Coop in Dielsdorf war vor einigen Monaten eine Frau unter einem Niqab anzutreffen, der ebenfalls unter das Verbot fällt und nicht bloss die Burka. Dielsdorf ist nicht in der Stadt und wenn bereits an solchen Orten solche Trägerinnen zu sehen sind, dann ist das Problem sehr real.
  • piedone lo sbirro 28.02.2018 08:05
    Highlight Highlight walter wobmann war schon immer für die lösung der "größten probleme der schweiz" bekannt.

    nach der minarettinitiative nun die burkainitiative. gut haben wir solche besorgte „politiker“.
    mit scheinproblemen kann die aufgewiegelte, fremdenkritische basis bei laune gehalten werden.

    für diese symbolpolitik kassiert er als nationalrat auch noch 150`000.- pro jahr.

    solche staatsprofiteure brauchen wir nicht!
  • sherpa 28.02.2018 08:04
    Highlight Highlight Ist doch gut, wenn sich zwei SVP-Politiker saures geben, dann werden auch mal der Öffentlichkeit die Augen geöffnet, was mit diesem Verein in Wirklichkeit los ist. Alles nur Getue, Schönrederei und schon gar keine Einigkeit mit Jodeln, Schwiizerörgeli und Alphornkängen, wie den Leuten immer vorgegaukelt wird.
  • alterecht? 28.02.2018 07:50
    Highlight Highlight Gibts Karten für den Fight zu kaufen?
    Und kämpfen sie in Burkas?
  • boexu 28.02.2018 07:26
    Highlight Highlight lol
  • banda69 28.02.2018 07:24
    Highlight Highlight Sad. So sad.
    Benutzer Bild
  • pamayer 28.02.2018 06:44
    Highlight Highlight Im Ansatz ganz gut. Weiter so, liebi Manne.
  • walsi 28.02.2018 06:14
    Highlight Highlight Wer selber austeilt muss auch mal einstecken können. Wobmann ist ja sonst auch nicht so zart besaitet wenn es darum geht gegen politische Gegner auszuteilen.
  • David Rüegg 28.02.2018 05:53
    Highlight Highlight Zanetti wahr wohl etwas frustriert darüber, dass er bei seinen "Artgenossen" mit vernünftigen Argumenten nicht weiter kam :-)
  • ujay 28.02.2018 05:27
    Highlight Highlight Die 2 grössten SVP Hirnathleten sollten sich duellieren, wie im Mittelalter. Mann gegen Mann, mit Handfeuerwaffe. So sind wir dann zumindest Einen los.

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