Schweiz
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Radikale Abtreibungsgegner machen auf Instagram Jagd auf verunsicherte Schwangere

Die Angebote der «SHMK» richten sich vor allem an verunsicherte Schwangere. Bild: shutterstock

Die «Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind» hat es sich zur Aufgabe gemacht, Abtreibungen zu verhindern. Nun spricht die steuerbefreite Stiftung auf unsichere Schwangere direkt an – mit fragwürdigen Methoden. 



Die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind, kurz «SHMK», schaltet auf Instagram Werbung für ihre neue Kampagne #HoerstDuMich. Angezeigt wird ein Bild und das Versprechen, dass ungewollt Schwangere mit Unterstützung und Hilfe rechnen dürfen.

SHMK, Hoerstdumich

Die Kampagne

Der Post verlinkt direkt auf die Kampagnenseite. Dort wird die Userin von einem Video empfangen, das einen Embryo zeigt, der sich bewegt und dessen Herz schlägt. Die Kampagne erzählt die Geschichten von vier Frauen, die sich für oder gegen eine Abtreibung entschieden haben. Die Videos sind professionell produziert, die Testimonials blicken mit ernsten Augen in die Kamera und blättern in Fotoalben, die ihre Schwangerschaft dokumentieren. Froh sind die, die ihre Kinder behalten haben.

Die, die abgetrieben haben, sind todunglücklich. Würden «es» nicht mehr machen lassen. Zum Schluss der Solgan: «Höre auf dein Kind! Nicht auf deine Ängste.»

Die Seite erklärt weiter, dass Abtreibung «nicht einfach ein Schwangerschaftsabbruch» sei. Abtreibung sei entwürdigend und bringe Schuldgefühle mit sich. Die Beziehung zum Vater sei danach zum Scheitern verurteilt. Das Herz des Kindes schlage ohnehin seit dem 16. Tag und das Ungeborene sei nun seiner Mutter hilflos ausgeliefert.

SHMK, Hoerstdumich

Auf der Kampagnenseite beginnt die Beeinflussung von verunsicherten Schwangeren.  screenshot SHMK

Junge Frauen werden auf ihrem Kanal abgeholt

Unter jedem Absatz, nach jedem Video wird «Hilfe» angeboten. Die «SHMK» verspricht, dass Frauen, die ungewollt schwanger sind, beraten und unterstützt werden. Kostenlos, vertraulich und rund um die Uhr.

Dass jede Beratung zum Ziel hat, der Frau eine Abtreibung auszureden, steht nirgends. 

Mit Instagram hat die «SHMK» einen Kanal gewählt, auf dem sich mehrheitlich junge Frauen bewegen, wodurch sie direkt abgeholt und angesprochen werden. Dies ist insofern gefährlich, da die Frauen zunächst der einseitigen und belastenden Kampagne ausgesetzt sind, bevor sie eine für sie stimmige Entscheidung treffen konnten.

«Die Werbestrategie zielt darauf ab, bei Betroffenen Schuldgefühle zu erzeugen, sie schürt die Angst vor psychischen Folgen und trägt damit zur weiteren Tabuisierung des Schwangerschaftsabbruches bei.»

Hildegard Pfäffli Murer, elbe Luzern

Genau dies kritisiert Hildegard Pfäffli Murer von der elbe, der Fachstelle für Lebensfragen in Luzern. «Beratungsstellen, die nicht ergebnisoffene Beratungen im Schwangerschaftskonflikt anbieten, handeln entgegen dem Recht auf eine selbstbestimmte Entscheidung», sagt sie gegenüber watson. 

«Die Werbestrategie zielt darauf ab, bei Betroffenen Schuldgefühle zu erzeugen, schürt die Angst vor psychischen Folgen und trägt damit zur weiteren Tabuisierung des Schwangerschaftsabbruches bei». Diese Tabuisierung verstärke die Notlage bei einer ungeplanten Schwangerschaft und die Hürde sich jemandem anzuvertrauen sei ohnehin schon hoch. «Trifft man in dieser verletzlichen Phase auf die beschriebenen Werbeinhalte, kann dies sehr verunsichernd wirken», sagt Pfäffli Murer.

Um dies zu vermeiden gibt es in allen Kantonen konfessionell und politisch unabhängige und kantonal anerkannte Beratungsstellen, welche kostenlos und vertraulich Beratung im Bereich Schwangerschaft bieten. Unabhängig davon, ob sich die Frau für oder gegen die Schwangerschaft entscheidet.

«Beratungen, welche nicht ergebnisoffen sind, können für Frauen eine grosse Belastung darstellen.»

Christine Sieber, Sexuelle Gesundheit Schweiz

Stiftungsratspräsident der «SHMK», Dominik Müggler, glaubt nicht, dass es für eine Frau traumatisch sein kann, wenn sie zum Behalten eines Kindes gedrängt wird. «Leider ist das nur eine Behauptung, die nicht belegt werden kann», sagt er zum Vorwurf. Das genaue Gegenteil sei seiner Meinung nach der Fall: «Sehr viele Frauen stehen unter Druck zur Abtreibung und nicht unter Druck zum Behalten des Kindes».

Personalisierte Werbung?

Auch ich, die Autorin dieses Textes, erhalte die Werbung. Der Verdacht liegt nahe, dass ich die Werbung angezeigt bekomme, weil sie personalisiert ist. Ich bin schwanger. Und das Netz weiss darüber Bescheid, denn auch ich habe jedes Schwangerschafts-Wehwehchen gegoogelt, dabei das Schlagwort «schwanger» sicher am häufigsten benutzt und Babyblogger abonniert. Dass ich glücklich und gewollt schwanger bin, kann der Algorithmus nicht wissen. 

SHMK, Hoerstdumich

Sätze wie diese machen es Frauen schwer, sich nicht schuldig zu fühlen, wenn sie über Abtreibung nachdenken. screenshot Hoerstdumich

«Jeder hinterlässt Spuren im Netz. Beim Surfen, beim Onlineshopping oder durchs Liken auf sozialen Netzwerken», erklärt Ivan Markovic, der personalisierte Werbekampagnen im Bereich Soziale Medien für diverse Kunden plant und schaltet. «Abtreibungsgegner können deshalb ihre Zielgruppe ganz gezielt ansprechen, weil Instagram mit grosser Wahrscheinlichkeit weiss, dass du weiblich, schwanger und jung bist». Angesprochen werden können Mädchen ab 13 Jahren.

Wie teuer die Instagram-Werbung ist, könne man nicht so einfach sagen, die Spannbreite reiche von 50 bis zu einigen tausend Franken. «Aber man sieht definitiv, dass die ‹SHMK› Geld in die Hand genommen hat, um ihre Zielgruppe anzusprechen», sagt Markovic. Müggler spricht von einem Zufall, dass mir die Werbung angezeigt wurde. «Wir wissen ja auch nicht, wer sich gerade in einer Notsituation befindet», sagt er gegenüber watson.

Die Methoden der «SHMK»

Die fragwürdigen Methoden der «SHMK» zeigte die Journalistin Sarah Jäggi bereits im Jahr 2013 auf. Dass die Beratung dazu ausgerichtet ist, einer Schwangeren die Abtreibung kategorisch auszureden, hat sie damals am eigenen Leib erfahren, als sie sich als ungewollt Schwangere ausgab und von der «SHMK» beraten liess.

Dort wird ihr geraten, das ungeborene und ausserehelich gezeugte Kind dem Ehemann unterzujubeln. Wenn der Vater nicht dunkelhäutig sei, falle dies nicht auf. Die Beraterin erklärt der Journalistin, dass Abtreibungen im Grunde genommen nie legal seien – und nur bis zur 12. Schwangerschaftswoche nicht bestraft würden. Dann werden die Abtreibungsmethoden erklärt: Das Baby – man spricht hier nicht vom Embryo oder Fötus – würde in Stücke gerissen, das solle sie sich vorstellen. Nach weiteren Horrorstorys wird der Undercover-Journalistin monatliches Geld angeboten, das ihr helfen soll, das Kind zu behalten und über die Runden zu bringen. Und um zum Coiffeur zu gehen – um sich besser zu fühlen.

Fakten zur Abtreibung in der Schweiz

Seit 1. Oktober 2002 gilt in der Schweiz die vom Volk angenommene Fristenregelung. Nach diesem Recht ist bis zur 12. Schwangerschaftswoche nur der Entscheid der schwangeren Frau zum Schwangerschaftsabbuch notwendig. Mit einer Abbruchrate von 6.3 (Stand 2015) auf 1000 Frauen gehört die Schweiz zu den Ländern mit den niedrigsten Abtreibungsraten. Auch die Zahl der Abbrüche an jungen Frauen ist im internationalen Vergleich sehr niedrig. 72% der Abbrüche werden an Frauen von 25 und mehr Jahren vorgenommen. Als Gründe für diese erfreuliche Rate werden die offenere Einstellung gegenüber der Sexualität, die Verbreitung der Pille, die Einführung von Aufklärungsunterricht und die Arbeit der Familienplanungsstellen genannt.

Die gemeinnützige Stiftung

Müggler spricht von 1300 Hilfesuchenden, die sich jährlich an die Stiftung wenden. Ich möchte von ihm wissen, wie viele Frauen sich nach einer Beratung gegen eine Abtreibung entscheiden. «Das Ergebnis unserer Beratung kennen wir nicht in allen Fällen. Wir schätzen zur Zeit rund 80%», mutmasst er.

Die «SHMK» finanziert sich ausschliesslich über Spenden. Laut Müggler kommen die Beiträge «unter anderem immer wieder auch von Personen, die zuvor abgetrieben haben und wieder etwas gut machen wollen». Zehn Beraterinnen und Berater sind fest angestellt, um rund um die Uhr tätig sein zu können, zusätzlich arbeiten über ein Dutzend ehrenamtlich. Neben den Beratungen führt die «SHMK» auch Babyklappen an sechs Orten in der Schweiz.

Die «SHMK» ist eine Zewo-zertifizierte und steuerbefreite Stiftung, die vom Verein «Mamma» gegründet wurde, welcher die politische Arbeit macht. Stiftungen werden nur steuerbefreit, sofern ihr Zweck als gemeinnützig anerkannt wird und sie eben nicht politisch tätig sind. Gemeinnützig sei eine Tätigkeit, die einerseits im Allgemeininteresse liege und andererseits uneigennützig erbracht werde.  

Zewo-Zertifizierung

Das Zewo-Gütesiegel bürgt für die Seriosität des Hilfswerks. «Wir zertifizieren Organisationen, die die 21 Zewo-Standards einhalten. Die ‹SHMK› hat sich dem Zertifizierungsprozess gestellt und die Anforderungen erfüllt», erklärt Zewo-Geschäftsleiterin Martina Ziegerer. Spender müssen selbst entscheiden, ob sie eine Haltung einer Organisation teilen – auch dann wenn das Thema polarisiert. 

Aus ihrer Sicht sei es aber wichtig, dass die «SHMK» klar kommuniziert, wofür sie steht, was sie unterstützt und was nicht. «So muss Spendenden und Hilfesuchenden klar sein, dass schwangere Frauen von der ‹SHMK› keine ergebnisneutrale Beratung erwarten können, dass die Organisation Abtreibungen stets und in jeder Situation ablehnt und dass Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden oder abgetrieben haben, von der ‹SHMK› keine Unterstützung erhalten», sagt Ziegerer gegenüber watson.

Umfrage

Findest du es okay, dass die «SHMK» nicht neutral berät?

  • Abstimmen

1,676

  • Ich finde das eine grosse Sauerei!53%
  • Ich finde nur schlimm, dass sie es nicht ausgewiesen tut.29%
  • Ich finde das nicht schlimm. Auch Abtreibungsgegner dürfen Beratungen anbieten.19%

Ob dies verunsicherten schwangeren Frauen klar ist, die auf eine Instagram-Kampagne stossen und denen «Beratung» angeboten wird, ist fraglich. Die «SHMK» deklariert ihr Angebot kaum als abtreibungsverhindernd – im Gegenteil: «In der fachkompetenten Beratung und Direkthilfe werden Mut machende, konkrete Zukunftsperspektiven erarbeitet, wobei alle Beteiligten – insbesondere auch Kinder – ernst genommen und wertgeschätzt werden», heisst es auf der Webseite.

Weiterhin fragwürdige Inhalte

Schon vor drei Jahren setzte die «SHMK» das Zewo-Gütesiegel aufs Spiel. Damals stellte Zewo fragwürdige Inhalte auf der Webseite der «SHMK» fest, welche die Würde der betroffenen Frauen verletzten. Daraufhin wurde der SMHK eine Frist gesetzt, um diese Inhalte zu entfernen. Damals ging es um Sätze wie: «Die Abtreibung kann man nicht mehr rückgängig machen. Sie löst die Probleme nicht, sondern vergrössert und vermehrt sie». Inwiefern die Sätze in der neuen Kampagne und auf der Webseite weniger abwertend sind, bleibt ein Fragezeichen.

Vorerst wird die Zertifizierung bleiben. Zewo wird die «SHMK» erst bei der nächsten Rezertifizierung erneut auf die Einhaltung der Zewo-Standards prüfen. «Um die Prüfung vorzuziehen, müssen wir mehrere Beschwerden oder konkrete Hinweise darauf haben, dass die Organisation mit ihren Handlungen oder in ihrer Kommunikation gegen die die Menschenwürde verstösst», sagt Ziegerer.

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    Alle Leser-Kommentare
  • MeinSenf 21.05.2017 10:26
    Highlight Highlight Die heutige Gesellschaft hat es sich schon sehr bequem gemacht, indem es dem Fötus den Begriff "Mensch" vorenthält. Meiner Meinung nach sollte man konsequent sein: entweder man schützt das Menschenleben von Anfang an, oder aber man macht kein so grosses Trara, wenn jemand umgebracht wird. Schliesslich kann auch ein Kleinkind zu einer existenziellen Notlage führen. Oder der Grossvater im Altersheim ist zu teuer. Oder was auch immer. Gründe, jemanden loszuwerden, finden sich immer.
    Meine Frage: warum wird die gleiche Tat von der Menschheit so unterschiedlich gewertet, je nach Bequemlichkeit?
  • reputationscoach 19.05.2017 15:17
    Highlight Highlight Subversiver kann man die Frage bei der "Abstimmung" wohl nicht mehr stellen oder?
  • Greet 19.05.2017 09:47
    Highlight Highlight @Michael Mettler, finde es bedenklich, wie du Abtreibung mit Verantwortungslosigkeit gleichsetzt. Manch eine Abtreibung ist verantwortungsvoller als deine sture Austragen-um-jeden-Preis-Ideologie.
    • Michael Mettler 19.05.2017 18:42
      Highlight Highlight @greet: ich habe in keiner art und weise die abtreibung als verantwortungslos bezeichnet, ich bin ganz deiner meinung! Ich bin jedoch dafür das man/frau (wenn möglich) vor dem schwangersein nachdenkt und dort mit dem verantwortung übernehmen beginnt. Und meinem namen kannst du ja entnehmen das ich keine frau bin, daher kann ich mich zur abtreibung und der damit verbundenen entscheidung sowieso nicht wirklich äussern
  • Makatitom 18.05.2017 19:24
    Highlight Highlight Sind bei diesem komischen "Verein" nicht die Gleichen am Ruder wie beim verein "Eltern gegen Drogen"? Nämlich die Geschwister Geissbühler? Das Zewo-Siegel gehört denen per sofort entzogen und die Spenden sollen die rückwirkend für die letzten zehn Jahre als Gewinn versteuern müssen.
  • Roaming212 18.05.2017 14:02
    Highlight Highlight Family Guy:
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  • elivi 18.05.2017 13:54
    Highlight Highlight Hab nur den titel gelesen aber wut? Stuftung für mutter und kind? Was is mit dem vater passiert o.o
    Auch radikale sollten gleichberechtigt radikal sein!
    • Flying Zebra 19.05.2017 19:15
      Highlight Highlight Sie hätten besser den ganzen Artikel gelesen😂
    • SemperFi 21.05.2017 08:16
      Highlight Highlight Wer Artikel nicht liest, sollte sie auch nicht kommentieren. Und wer Kommentare schreibt, sollte sie vor dem Absenden noch einmal durchlesen.
  • Denk nach 18.05.2017 13:34
    Highlight Highlight "Dort wird ihr geraten, das ungeborene und ausserehelich gezeugte Kind dem Ehemann unterzujubeln. Wenn der Vater nicht dunkelhäutig sei, falle dies nicht auf."


    Immer wieder diese unmoralischen Moralapostel... Heuchelei über alle Schmerzgrenze hinaus!
    • reputationscoach 19.05.2017 15:21
      Highlight Highlight Fragt doch am besten mal Kuckucksväter, wie die das so "finden". Die sehen das sicher auch so objektiv wie ihr. Von Moralapostel zu sprechen finde ich nicht nur süffisant sonder weitgehend schon makaber.
  • stadtzuercher 18.05.2017 13:08
    Highlight Highlight Genauso unbestritten wie die freie Wahl zur Abtreibung der Frau sein soll, soll auch der Mann die Möglichkeit zur Abtreibung bzw 'Male Abortion' haben, wie sie die schwedischen Jungliberalen vorgeschlagen haben.
    Kein Mann soll gezwungen werden, ein Kind grosszuziehen, genausowenig wie Frau dazu gezwungen werden soll.
    • Michael Mettler 18.05.2017 14:25
      Highlight Highlight Kannst du mir erklären wie ein Mann gezwungen wird ein Kind grosszuziehen?
    • Fabio74 18.05.2017 16:32
      Highlight Highlight Nur so aus Neugier. Wie soll das gehen?
    • stadtzuercher 18.05.2017 17:01
      Highlight Highlight @fabio74, ich zitiere aus einem artikel aus der washington post, die da beschreibt:
      male abortion "...would allow a potential father to legally abdicate his responsibility toward the child up to the 18th week of a woman's pregnancy. The man would lose any rights to visit the child but also would not pay any child support he may otherwise be required to contribute."
    Weitere Antworten anzeigen
  • Martin1610 18.05.2017 12:42
    Highlight Highlight Gibt's auch radikale Abtreibungsgegnerinnen?
    Wie kann man sich als Mann,vllt ausgenommen der Lebenspartner oder Ehemann, anmaßen darüber zu urteilen und zu entscheiden?
    • stadtzuercher 18.05.2017 13:05
      Highlight Highlight "vllt ausgenommen der Lebenspartner oder Ehemann"
      vielleicht?
      es scheint mir, die fundis findet man auf beiden seiten. weshalb soll der ehemann nichts dazu zu sagen haben? aber zahlen darf er dann 2 jahrzehnte lang?
    • Michael Mettler 18.05.2017 14:26
      Highlight Highlight @stadtzürcher: es gibt kein zwang mit einer frau zu schlafen.
    • stadtzuercher 18.05.2017 14:41
      Highlight Highlight mettler, es gibt auch keinen zwang, mit einem mann zu schlafen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gnp286 18.05.2017 12:40
    Highlight Highlight Und sobald das Kind dann mal da ist, ist fertig mit Unterstützung und Hilfe. Schon supi die Fundis...
    • Shakiraa 18.05.2017 13:11
      Highlight Highlight Wie kann man nur gegen abtreibung sein? es ist der körper der frau. ich kann damit machen was ich will. manchmal gibt es komplikationen erst in den letzten schwangerschaftswochen. es ist ein unding das der frau verboten wird was sie tun kann und was nicht mit ihrem körper. wenn das kind behindert ist was dann? abtreibung muss im grundrecht geschützt werden!
    • dave1771 18.05.2017 13:39
      Highlight Highlight der Körper der Frau...aber mit einem Körper eines Kindes im Bauch... darum vielleicht.
    • reaper54 18.05.2017 14:47
      Highlight Highlight @Genital Motors immer von Natur zu sprechen um sie in anderen Bereichen auszuhebeln ist ein absoluter Witz! Ein behindertes Kind wäre nicht überlebensfähig, es würde in ihrer Natur also sterben... Aha das wollen sie dann künstlich verhindern...
      Solange ein Kind im Körper der Mutter ist sollte diese auch über die Entscheidungsgewalt verfügen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 18.05.2017 12:20
    Highlight Highlight "Dort wird ihr geraten, das ungeborene und ausserehelich gezeugte Kind dem Ehemann unterzujubeln. Wenn der Vater nicht dunkelhäutig sei, falle dies nicht auf."

    Bei uns bekämpft die Frauenlobby noch immer die Möglichkeit des Mannes, testen zu lassen, ob das Kind von ihm sei. Das finde ich den eigentlichen Skandal: Männer zu verarschen, die von nichts wissen.
    • Yelina 18.05.2017 14:04
      Highlight Highlight Ich bezeichne mich als Feministin und bin doch ganz bei Ihnen. Es kann nicht sein, dass ihm ein Kind untergejubelt wird, für das er notabene bis Ende Ausbildung aufkommen muss. Und dann darf sie einen einfachen Abstrich verweigern, der dem Kind kein bisschen schadet, nur ihrem Ansehen, wenn rauskommt, dass sie untreu war.
  • Ophelia Sky 18.05.2017 10:50
    Highlight Highlight Ich finde es schlimm, wenn eine Beraterin einer Schwangeren rät das Kind dem Ehemann unterzujubeln. Das sind wohl die selben Personen die denken, dass ein Kind eine kaputte Beziehung/Ehe retten wird. Als ob man nicht miteinander reden müsste in einer Beziehung und nicht an sich arbeiten muss. Ein Kind und alles ist wieder im Lot! Super!
    • reputationscoach 19.05.2017 15:37
      Highlight Highlight Und wohl auch die selben Personen, welche dann eigenmächtig auch das Kind in ein Heim stecken, obwohl es noch bei den Grosseltern leben könnte.
  • Ophelia Sky 18.05.2017 10:48
    Highlight Highlight Gratulation zur Schwangerschaft!
  • Wandtafel 18.05.2017 10:41
    Highlight Highlight "unter anderem immer wieder auch von Personen, die zuvor abgetrieben haben und wieder etwas gut machen wollen"

    Mmmmhhh... Na klar.
    • reputationscoach 19.05.2017 15:39
      Highlight Highlight Reden sie aus persönlicher Betroffenheit heraus Wandtafel? Oder können Sie einfach nicht eine gegenteilige Meinung gelten lassen?
    • Majoras Maske 25.05.2017 06:46
      Highlight Highlight Übrigens berichten mittlerweile auch deutsche Medien über diese Kampagne und diese schreiben dass diese emotionale Druckausübung auf Schwangere wie in deser Kampagne sowohl in DE als auch in CH verboten ist.
  • Majoras Maske 18.05.2017 10:37
    Highlight Highlight Ich denke, es ist eine sehr schwierge und zugleich auch persönliche Entscheidung, ob man ein Kind abtreiben wird. Und meiner Meinung nach verdienen alle, welche eine wie auch immer ausfallende Entscheidung treffen, den Respekt dass ihre Entscheidung akzeptiert wird. Dazu gehört aber auch, dass man sie frei entscheiden lässt und nicht noch zusätzlich mit der Moralkeule Druck aufbaut. Es gibt auch Wissenschaftler, die meinen das Leben beginnt erst mit der Selbstwahrnehmung, was deutlich nach der Geburt erst folgt.
    • reputationscoach 19.05.2017 15:42
      Highlight Highlight Der Entscheid, einen anderen Menschen zu töten ist immer "persönlich"... aber anscheinend nicht für alle "schwierig". Wieso muss eigentlich immer die Moralkeule (die Nazikeule gibts ja auch noch) herhalten, wenn es um den gesunden Menschenverstand und das menschliche Gewissen geht? Die grösste Lüge ist die, wenn man falsch für richtig erklärt und Egoismus für Solidarität.
    • Majoras Maske 19.05.2017 18:47
      Highlight Highlight Was du für richtig und falsch hältst, ist für andere eben nicht richtig oder falsch. Das nicht akzeptieren zu können nennt man ja gerade "Moralkeule", weil man andere mit der vermeintlich eigenen moralischen Überlegenheit zerkeulen will.
    • Sherlock.H 23.05.2017 03:05
      Highlight Highlight Nun, es gibt tatsächlich ein Paper, dass zeigt, dass die Argumente mancher Befürworter auch auf das Neugeborene anwendbar sind: http://jme.bmj.com/content/39/5/261
  • Die verwirrte Dame 18.05.2017 10:21
    Highlight Highlight Ich finde schade, dass man mit 21 die Gebärmutter nicht entfernen lassen kann. Ich bin mir sicher, dass ich niemals ein Kind gebären möchte. Falls ich ein Kind möchte, wird es definitiv adoptiert. Es gibt genügend Kinder auf der Welt, die kein schönes Zuhause haben. Wieso also ein neues auf die Welt setzen?
    • Kopold 18.05.2017 11:59
      Highlight Highlight This 👆
      Bezahlt mir die Krankenkasse eine Vasektomie, auch wenn ich ein kinderloser 20er bin?
    • Red4 *Miss Vanjie* 18.05.2017 12:36
      Highlight Highlight Merci dieser Meinung bin ich auch @Dame
    • Red4 *Miss Vanjie* 18.05.2017 12:46
      Highlight Highlight @kopold ich meinte gelesen zu haben das sie an einer hormonfreien Pille feilen welche für mann und Frau gemacht wird,quasi eine unisex Pille danach, wie viel wahres daran steckt kann ich dir nicht sagen da es ein dailymail Artikel war 🙈

      http://www.dailymail.co.uk/health/article-4508588/The-world-s-unisex-contraceptive-olives.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 18.05.2017 10:20
    Highlight Highlight Die ganze Welt wettert gegen den Islam, Burkas und den verweigerten Händedruck, während sich auch hierzulande die christlichen Radikalen immer mehr ausbreiten. Eisern der Kampf für die "richtige" Ehe, gegen Homosexualität, keine Gnade für Todkranke und ungeborenes Leben wird über die Lebenssituation der Mutter gestellt. Viele Abtreibungen könnte man durch bessere Aufklärung verhindern. Schade nur, dass auch hier viele Frömmler ihren Kindern nur ein verklärtes Bild von Sexualität erlauben. Hilfe ohne Ergebnisoffenheit ist und bleibt eine moralische Vergewaltigung!
    • reputationscoach 19.05.2017 15:53
      Highlight Highlight dracului darf man wohl eher zu den satanistischen radikalen zuordnen.

      Sie finden das auch nicht witzig?
      Nun, ich dachte ich mache mal eine gleiche Schubladeneinteilung, wie sie das eben schon demonstrierten mit den Radikalen und Frömmlern.

      Nebenbei bemerkt; Sie haben ein sehr rückständiges "Bild" von Christen die glauben. Besonders bei der Aufklärung ihrer eigenen Kinder. Ich würde diese Ansichten in etwas beim "Urknall" einordnen.
  • Gähn on the rocks 18.05.2017 10:09
    Highlight Highlight natürlich, stiftungsratspräsi müggler weiss, was frauen brauchen.
    es gibt 1'000 verschiedene gründe eine abtreibung vorzunehmen.
    1'000 verschiedene schicksale, die unterschiedliche entscheide treffen und unterschiedlich damit umgehen.
    und alles wird in einen topf geworfen.

    würg.
    • el-cid 18.05.2017 10:37
      Highlight Highlight Nicht nur das. Inklusive dem Trägerverein der Stiftung (Verein Mamma) sind von den 8 Führungsposten ( 3 x Vereinsvorstand, je 1 x Geschäftsleitung, 3 x Stiftungsrat ) 6 von Männern besetzt . Geschäftsleitung des Vereins und der Stiftung machen je ein Mann. Quelle für diese Infos ist moneyhouse.ch.

      Wirkt auf mich sehr anmassend, dass diese vorwiegend älteren Männer zu wissen glauben was das beste sei fürs Leben von (wohl vorwiegend) jungen Frauen. Dabei haben sie (wie ich auch nicht) noch nie am eigenen Leib erfahren, was es heisst, schwanger zu sein, Schwangerschaftsdepression etc...
    • Sherlock.H 23.05.2017 03:08
      Highlight Highlight Die älteren Männer haben durchaus eine Idee davon, was das beste für das Leben des Kindes ist.
  • Frausowieso 18.05.2017 09:54
    Highlight Highlight Frauen oder Paare, die ungewollt schwanger wurden, stehen unter einem enormen psychischen Druck. Es ist absolut verwerflich, in dieser Situation die Betroffenen mit solchen Kampagnen zu manipulieren. Abtreibungsgegner wollen um jeden Preis "Leben retten". Was mit den Eltern ist, ist ihnen egal. Wenn ein Paar ein Kind nicht will, dann ist es nicht sinnvoll dieses dazu zu überreden. Ein Kind ist eine wahnsinns Verantwortung und verändert das Leben grundlegen. Dazu muss man bereit sein und vollem Herzens JA sagen. Wenn man sich dazu zwingt, dann kommt es nicht gut und darunter leidet das Kind.
    • Michael Mettler 18.05.2017 10:29
      Highlight Highlight Wie wird den ein Paar ungewollt schwanger? Da bin ich also gespannt...
    • taennu 18.05.2017 10:35
      Highlight Highlight Vielleicht gibt es auch Frauen, welche froh um genaudiese Hilfe waren.
    • fabianhutter 18.05.2017 10:45
      Highlight Highlight Dass Abtreibungsgegnern die Eltern egal sind, ist eine böse Unterstellung.

      Abtreibungsgegner versuchen oft einfach derjenigen Partei eine Stimme zu geben, die sonst ignoriert wird: Dem Fötus.

      Die Eltern können für sich selbst schauen. Ihre Interessen werden in der heutigen Gesellschaft ganz klar an erster Stelle gesetzt.

      Ob der Fötus eine Stimme verdient, darüber kann man sich streiten, aber wenn Laborratten Fürsprecher verdienen, dann meiner Meinung nach auch Föten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NikolaiZH 18.05.2017 09:49
    Highlight Highlight Ohne hier Position zu nehmen, muss aber hingewiesen werden, dass die Organisation "Stiftung FÜR MUTTER UND KIND" heisst und nicht für Schwangere oder ähnliches - es ist daher ziemlich logisch, dass sie für die Geburt und die Mutterschaft (in ihrer Weise) aufklären
    • who cares? 18.05.2017 10:01
      Highlight Highlight "Aufklären"
      Eher ihre Ideologie aufzwingen und Menschen die eh schon am Boden liegen nachtreten.
    • Frausowieso 18.05.2017 10:48
      Highlight Highlight Das ist keine Aufklärung sondern Manipulation. Würden sie aufklären, würden sie verschiedene Wege aufzeigen. Was sie tun ist jedoch eine Abtreibung und die abtreibenden Mütter zu verteufeln. Sie stellen es so dar, als würde man ein Kind umbringen und sich selbst damit das Leben für immer verderben. Abtreibende Frauen sind ihr Lebtag todunglücklich und die, die das Baby behalten haben baden für immer im pursten reinen Glück. Das entspricht weder den Tatsachen, noch kommt es einer Beratung gleich.
    • NikolaiZH 18.05.2017 14:54
      Highlight Highlight @beide kommentatoren:
      Also nach Ihrer Logik die hypotetisch Stiftung "Für die Schweiz" muss leuten auch was negatives und gegen die Schweiz erzählen? Und die pro Katzen muss zum Töten dieser als eine mögliche Option anfeuern?
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  • fabianhutter 18.05.2017 09:21
    Highlight Highlight Ich finde die Wortwahl im Titel übertrieben. Es ist ein privater Verein, der sich mit Spenden finanziert und eine Agenda verfolgt.

    Der grösste Vorwurf ist, dass sie nicht "neutral" über Abtreibungen informieren. Aber sie versuchen werdenden Mütter zu helfen, und bieten offensichtlich sogar finanzielle Unterstützung.

    Wenn man die Geschichten von amerikanischen Abtreibungsgegnern kennt, die sogar vor Mord nicht zurückschrecken ist die Verwendung von "Radikal" ein wenig übertrieben.

    Auch dass man "Targeted Advertising" als Jagd einstuft ist übertrieben.
    • Chrigi-B 18.05.2017 10:30
      Highlight Highlight Wehret den Anfängen
    • taennu 18.05.2017 10:36
      Highlight Highlight Danke für deinen Kommentar
    • reputationscoach 19.05.2017 16:00
      Highlight Highlight @ fabianhutter

      Mit ihren Argumentationen haben Sie völlig recht.

      Das wär ja in etwas so, als ob man behaupten würde, dass watson ultralinks ist und die freie Liebe propagiert ohne Rücksicht auf ungeborenes Leben.
  • Michael Mettler 18.05.2017 09:10
    Highlight Highlight Hmmm, ich bin weder eine Frau noch wünsche ich jemandem die Entscheidung treffen zu müssen: Abtreibung ja oder nein. Ich finde es jedoch komisch das man die Entscheidung einer Abtreibung auf die Würde und Selbstbestimmung der Frau reduziert. Eine Frau hätte dann auch die Würde und genug Selbstbestimmung um zu verhüten oder kein Sex zu haben. Ich klammere hier jedoch ganz klar alle Fälle aus in welchen es gegen den Willen der Frau zu Sex kam. Wer einvernehmlichen Sex hat sollte meiner Meinung nach die Konsequenzen tragen.
    • who cares? 18.05.2017 10:04
      Highlight Highlight Die meisten Frauen die ungewollt schwanger wurden, wurden guess what ungewollt schwanger und haben verhütet.
      Wie ist deine Meinung zu Männern, die einvernehmlich Sex haben?
    • Michael Mettler 18.05.2017 10:19
      Highlight Highlight @who cares: ich bitte dich deine behauptung mit einer studie zu belegen. Zu den männern: da habe ich die gleiche meinung.
    • Frausowieso 18.05.2017 10:51
      Highlight Highlight Kann man so sehen, aber was bringt es schlussendlich? Soll ein Kind nicht von Herzen gewünscht und gewollt sein? Soll es nicht in eine geregelte und vorberitete Situation geboren werden? Was bringt es eine Frau dazu zu drängen ein Kind zu bekommen, obwohl sie es weder will, noch dazu bereit ist? Das kann katastrophale Folgen für das Leben der Eltern und des Kindes haben. Und alles nur aus Prinzip? So a la "wer saufen kann, kann auch arbeiten"aka "wer Sex hat, kann auch Kinder haben"?
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  • yellowastra 18.05.2017 09:10
    Highlight Highlight Darum sind alle Beziehungen die Kinder grossziehen perfekt und haben eine trennungsrate von 0%.
  • Linus Luchs 18.05.2017 09:04
    Highlight Highlight "Gemeinnützig sei eine Tätigkeit, die im Allgemeininteresse liege." Was das Allgemeininteresse betrifft, sprechen die Abstimmungsresultate von 2002 und 2014 eine klare Sprache. Zweimal haben rund 70 Prozent der Bevölkerung im Sinne der Fristenregelung entschieden. Es ist nicht einzusehen, was an der SHMK im Allgemeininteresse sein soll, deren Methoden meiner Meinung nach den Tatbestand der Nötigung erfüllen (Art. 181 StGB). Die Steuerbefreiung und die ZEWO-Zertifizierung sind ein Skandal.
    • EvilBetty 18.05.2017 10:48
      Highlight Highlight Nötigung? Hupets?
  • reaper54 18.05.2017 09:03
    Highlight Highlight Völlig daneben, was diese Stiftung schwangeren Frauen antut! Jede Frau soll selber über ihre Schwangerschaft entscheiden. Jede "Beratung" welche nur in eine Richtung abzielt sollte verboten werden!
    • naja55 18.05.2017 10:21
      Highlight Highlight bin ganz deiner meinung.
      wenn eine frau ungewollt schwanger ist soll sie neutral beraten werden und nicht hören dass wenn sie abtreibt ihre würde verliert und ein schlechter mensch ist
  • Str ant (Darkling) 18.05.2017 08:52
    Highlight Highlight I'm lost for Words. Es ist beschämend das solche Methoden auch noch mit Steuerbefreiung unterstützt sein sollen.
    • taennu 18.05.2017 10:33
      Highlight Highlight Aber dass ich Abtreibungen mitfinanzieren muss ist dann wieder okay.
    • erdbeerfrosch 18.05.2017 15:35
      Highlight Highlight taennu, ja, das ist in Ordnung, weil es gesetzlich so verankert ist. Die letzte Initiative, die das ändern wollte und scheiterte, ist noch gar nicht lange her.
      Im Übrigen sind unsere Krankenkassen ein Solidaritäts-System. Auch wenn ich es nicht gut finde, dass Leute ihre Körper kaputt saufen oder sich zu Tode rauchen, muss ich ihre Gesundheitskosten mittragen. Gar nicht so schwierig, oder?
  • bebby 18.05.2017 08:48
    Highlight Highlight Zewo ist eh ein Witz, weil sie wie bei den Ratingagenturen von denen bezahlt wird, die zertifiziert werden wollen, und nicht zu knapp. Damit sind die Anreize klar gegeben. Gemeinnützig ist eh ein schwammiger Begriff.
  • Pius C. Bünzli 18.05.2017 08:48
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man eine Pro-Abtreibungs Stiftung gründen. Einfach so als Gegenpol.
    • mortdecai 18.05.2017 10:03
      Highlight Highlight Und anstatt prolife nennen wir sie prodeath?😂 oder realprolife?
    • Pius C. Bünzli 18.05.2017 10:57
      Highlight Highlight Nolife wär passend 👏
    • spanischi nössli 18.05.2017 11:34
      Highlight Highlight Super 😂
  • Luesae 18.05.2017 08:44
    Highlight Highlight ich habe die werbung beim durchscrollen entdeckt obwohl ich nicht schwanger bin. darum denke ich, dass die werbung nicht personalisiert ist.
    • Malina 18.05.2017 11:19
      Highlight Highlight Ich bin nicht schwanger und hab nie gedacht dass ich schwanger bin. Habe 1x auf einen Thread geklickt der zufällig auf einem Forum war, der hauptsächlich für Mütter/Schwangere gedacht ist. Prompt kommt Babytestwerbung etc. auf Youtube, Instagram und Facebook. Manchmal ist es nur was kleines aber es ist sehr wohl personalisiert. 1x fitnessgerät gegoogelt und die ganze nächste Woche Fitnesszenterwerbung auf Insta.
    • Luesae 18.05.2017 12:27
      Highlight Highlight ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht schwanger bin
    • Luesae 18.05.2017 19:13
      Highlight Highlight und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht die mutter bin
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